Lieferungen - 240296-2020

25/05/2020    S100

Deutschland-Darmstadt: Module

2020/S 100-240296

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Postanschrift: Planckstraße 1
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 64291
Land: Deutschland
E-Mail: sg227@gsi.de
Telefon: +49 6159-712034
Fax: +49 6159-713983

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.gsi.de

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: FAIR — Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH
Postanschrift: Planckstr. 1
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 64291
Land: Deutschland
E-Mail: sg227@gsi.de
Fax: +49 6159-713983

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.fair-center.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Großforschungeinrichtung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvertrag SPS Komponenten

Referenznummer der Bekanntmachung: 27/RV_SPS_Komponenten
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
31731100 Module
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

GSI entwickelt Steuerungssysteme für die Beschleunigerinfrastruktur, z. Bsp. Vakuumsteuerung, Hochenergiestrahlführung, Kälteanlagen, Personenschutzschleusen und Verteil- und Zuleitungssysteme. Es soll eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden über den Bezug der benötigten Komponenten für die Bestückung der Steuerungssysteme.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1 882 851.34 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Planckstraße 1

64291 Darmstadt

FAIR — Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH

Planckstr. 1

64291 Darmstadt

Forschungszentrum

Jülich Wilhelm-Johnen-Straße

52425 Jülich

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bereits in einem frühen Stadium des FAIR Projekts wurde hierfür der Steuerungs- und IT technische „Rahmen“ gesetzt, der für eine spätere Bewertung hinsichtlich beispielsweise technischer Kompatibilität ausschlaggebend sein würde. Unter Zuhilfenahme der Erfahrung und des Knowhow von Steuerungskollegen des CERN fiel eine Entscheidung für eine Strategie bezüglich beschleunigernaher Steuerungssysteme.

— Zur Realisierung des FAIR Vakuum- und Kryo-Kontrollsystems soll das CERN framework Unicos (Entwicklungs- und Codegenerierungsumgebung) genutzt werden, welches durch CERN speziell für die Erstellung der Steuerung der LHC Kryosteuerung entwickelt wurde. Als Konsequenz der Entscheidung für das Framework Unicos folgt die Wahl für WinCC OA als das FAIR SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) System, mittels welchem die Datenerfassung, Visualisierung und das Bedienen von (Steuerungs-) Prozessen erfolgen soll. Dieses ist als einziges SCADA System sowohl kompatibel zu Unicos als auch zu CentOS/RedHat Linux, welches die GSI/FAIR seitige Betriebssystemumgebung des kompletten Beschleunigerkontrollsystems darstellt. Da zu diesem Zeitpunkt bei GSI, von den beiden Unicos kompatiblen Steuerungslinien Schneider Modicon und Siemens Simatic S7, ausschließlich die Siemens Simatic S7 Reihe im Einsatz war, wurde eine industrielle Steuerungsgruppe innerhalb der Beschleunigerelektronik bei GSI/FAIR mit Spezialkenntnissen auf den Gebieten Unicos framework, Siemens Simatic S7, Simatic ET200 und Siemens Simatic HMI (WinCC OA SCADA) aufgebaut, welche eine Vielzahl von ersten Prototypsystemen in diesem Zusammenhang entwickelt hat. Einzig die Produkt-komponenten der Siemens AG aus den Bereichen Simatic S7, Simatic ET200, Simatic Scalance und Simatic HMI erfüllen den bei der Auftraggeberin bestehenden Bedarf.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Gewährleistungszeitraum / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Support-Konzept / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Lieferfähigkeit / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 50.00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 230-563655
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:

Auftragsvergabe Siemens AG DI

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
20/05/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Siemens AG DI
Postanschrift: Lyoner Str. 27
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60528
Land: Deutschland
E-Mail: auftragsteam34.de@siemens.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr.: 2
Bezeichnung des Auftrags:

Auftragsvergabe Siemens AG DI

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
20/05/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Siemens AG DI
Postanschrift: Lyoner Str. 27
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60528
Land: Deutschland
E-Mail: auftragsteam34.de@siemens.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYRD6

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.

Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Die Bewerber werden auf den rechtlichen Bedeutungsgehalt des § 160 Abs. 3 GWB hingewiesen, Abs. 3 GWB, insbesondere dessen Nr. 4:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/05/2020