Dienstleistungen - 242757-2020

25/05/2020    S100

Deutschland-Essen: Software-Implementierung

2020/S 100-242757

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Essen AG
Postanschrift: Rüttenscheider Straße 27-37
Ort: Essen
NUTS-Code: DEA13 Essen, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 45128
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle, Frau Sabrina Kopiec
E-Mail: vergabestelle@stadtwerke-essen.de
Telefon: +49 2018001276

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.stadtwerke-essen.de/vergabe

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.stadtwerke-essen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171ca612150-6f4c3043c07435cd
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.stadtwerke-essen.de
I.6)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

WFM-System

Referenznummer der Bekanntmachung: SWE-2020-0002
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72263000 Software-Implementierung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Vergabeverfahren verfolgt die Zielsetzung, ein umfassendes, spartenübergreifendes Workforce Managements (WFM) zur Unterstützung der Planung und Steuerung der technischen Prozesse einzuführen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
72262000 Software-Entwicklung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA13 Essen, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Stadtwerke Essen AG

Rüttenscheider Straße 27-37

45128 Essen

DEUTSCHLAND

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Vergabeverfahren verfolgt die Zielsetzung, ein umfassendes, spartenübergreifendes Workforce Management zur Unterstützung der Planung und Steuerung der technischen Prozesse sämtlicher Netze und Anlagen der Stadtwerke Essen einzuführen.

Die Hauptaufgabe des Workforce Managements ist die spartenübergreifende Vernetzung aller technischen Vorgänge an den bestehenden Netzen und Anlagen wie Inspektion, Wartung, Funktionsprüfung, Instandsetzung, Entstörung, sowie der Ein- und Ausbau von Zählern, turnusmäßiger Wechsel von Zählern und die Ablesung von Messsystemen. Die Einzelheiten des Auftrags können dem Lastenheft entnommen werden.

Das WFM-System ist in die vorhandene relevante Systemlandschaft und die Prozesse der Stadtwerke Essen zu integrieren. Die Integration ist Teil der Projektaufgabe.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Funktionen / Gewichtung: 40,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des Personals / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Präsentation & Demonstration / Gewichtung: 20,00
Preis - Gewichtung: 30,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/12/2020
Ende: 30/06/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die vereinbarte Pflege beginnend mit der Abnahme jeweils für die Dauer von mindestens 36 Monaten (Mindestvertragsdauer) zu erbringen. Im Anschluss an die Mindestvertragsdauer verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr, sofern er nicht von einer der beiden Vertragsparteien mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber ewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden. Die Teilnehmer werden wie folgt ausgewählt:

Zunächst werden alle Teilnahmeanträge auf das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und die Erfüllung der Mindestkriterien nach Ziff. III.1. der Bekanntmachung sowie der als Anlage 3 der Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (BfTW) mitgeteilten Kriterien geprüft.

Das Verfahren wird nur mit den fünf geeignetsten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften fortgeführt. Sofern mehr als fünf Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerben/Bewerbergemeinschaften vorliegen, erfolgt die Bildung einer Reihenfolge unter den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften nach Maßgabe der hier aufgeführten sowie gemäß Anlage 3 der BfTW mitgeteilten Kriterien. Diese sind:

1. Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren oberhalb von 500 000 EUR,

2. Zertifizierung nach EN 29000 oder Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ff. oder Vergleichbares Zertifikat,

3. Anzahl von mehr als 3 Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme für die Prozesse Instandhaltung und Entstörung,

4. Anzahl von mehr als 2 Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme im Zählerwesen,

5. Anzahl von mehr als 2 Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme, die den Bau und Wechsel von Standardhausanschlüssen und/oder Individualhausanschlüssen umfassen.

Zu 1.

Vergleichbarer Umsatz ist solcher, der mit der Implementierung von Workforce Management Systemen im Bereich der Versorgungsindustrie erzielt wurde.

Der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen muss in den Jahren 2017-2019 im Jahresmittel mindestens 0,5 Mio. EUR betragen haben (Mindestkriterium).

Ein diesen Mindestbetrag überschreitender Umsatz wird wie folgt bewertet:

— Umsatz > 500 000 EUR bis 750 000 EUR = 1 Punkt;

— Umsatz > 750 000 EUR bis 1 000 000 EUR = 2 Punkte;

— Umsatz > 1 000 000 EUR bis 1 250 000 EUR = 3 Punkte;

— Umsatz > 1 250 000 EUR bis 1 500 000 EUR = 4 Punkte;

— Umsatz > 1 500 000 EUR = 5 Punkte.

Zu 2.

Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die über eine Zertifizierung nach EN 29000 oder über eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ff. oder über ein vergleichbares Zertifikat ihres Qualitätsmanagements verfügen, erhalten hierfür im Rahmen der Eignungsbewertung 5 Punkte.

Unternehmen, die über keine derartige Zertifizierung verfügen, erhalten keinen Punkt.

Zu 3.

Werden mehr als drei Referenzen vorgelegt, die die Mindestkriterien (s. III.1.3.) erfüllen (und darüber hinaus in einem Fall die Steuerung von 50 Mitarbeitern), wird die die Mindestanzahl übersteigende Anzahl der Referenzen wie folgt bewertet:

— 4 Referenzen = 1 Punkt;

— 5 Referenzen = 2 Punkte;

— 6 Referenzen = 3 Punkte;

— 7 Referenzen = 4 Punkte;

— 8 Referenzen oder mehr = 5 Punkte.

Zu 4.

Werden mehr als 2 Referenzen vorgelegt, die die Mindestkriterien (s. III.1.3.) erfüllen (und darüber hinaus in einem Fall die Steuerung von 12 Mitarbeitern), wird die die Mindestanzahl übersteigende Anzahl der Referenzen wie folgt bewertet:

— 3 Referenzen = 1 Punkt;

— 4 Referenzen = 2 Punkte;

— 5 Referenzen = 3 Punkte;

— 6 Referenzen = 4 Punkte;

— 7 Referenzen oder mehr = 5 Punkte.

Zu 5.)

Werden mehr als 2 Referenzen vorgelegt, die Mindestkriterien (s. III.1.3.) erfüllen (und darüber hinaus in einem Fall die Steuerung von 12 Mitarbeitern), wird die die Mindestanzahl übersteigende Anzahl der Referenzen wie folgt bewertet.

— 3 Referenzen = 1 Punkt;

— 4 Referenzen = 2 Punkte;

— 5 Referenzen = 3 Punkte;

— 6 Referenzen = 4 Punkte;

— 7 Referenzen oder mehr = 5 Punkte.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

— Bereitstellung von vorkonfigurierter, regelwerkskonformer Arbeitsplänen/Checklisten durch den Anbieter;

— Gesicherte Ablage z. B. von Kunden-Anschreiben, Protokolle über durchgeführte Arbeiten, z. B. Nachweis eines Turnuswechsels für die Eichbehörde im Archivsystem der SWE;

— Konzept zur Ablage der Dokumente im Archivsystem der SWE im Angebot dargestellt;

— Erfassung von Zählerständen mit mobiler Lösung.

(s. Anlage 2 zum LV „Bewertung Funktionen“).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Alle Eigenerklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Erklärungen werden vom Auftraggeber mit einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.

Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften nach Festlegung des Auftraggebers von jedem Mitglied oder von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen (vgl. die als Anlage 4 zu den BfTW beigefügte Checkliste und die als Anlage 2 zu den BfTW beigefügten Formulare). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich, für die die angegebenen Formulare zu verwenden sind:

— Eigenerklärung „Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil“ (Formular 1) mit folgeden Inhalten:

1. Allgemeine Angaben,

2. Angaben zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder einer gleichwertigen Registrierung bei einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslands,

3. Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister,

4. Darstellung des Unternehmens:

— soweit zutreffend „Erklärung Bewerbergemeinschaft“ (Formular 2);

— „Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ nach §§ 123, 124 GWB (Formular 3);

— „Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ (Formular 4).

Hinweise für Bewerbergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben (Formular 2).

Die „Erklärung der Bewerbergemeinschaft“ (Formular 2 der Formulare Eignungskriterien) enthält die erforderlichen Angaben zu allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und des/der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter/s, die Zusicherung der gesamtschuldnerischen Haftung im Zuschlagsfall und die Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.

Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe:

Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Leistungsteile von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (sog. Unterauftragsvergabe) und/oder sich im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens zu bedienen (sog. Eignungsleihe), hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag die in den BfTW unter 5.6) geforderten Angaben zu tätigen bzw. geforderten Erklärungen/Nachweise beizubringen. Der Hinweis ist zu beachten.

Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Leistungsteile von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (Unterauftragsvergabe), ohne dass es sich hierbei zugleich um eine Eignungsleihe handelt, so hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die konkrete Benennung und die Erbringung der Eignungsnachweise (Eigenerklärungen) hinsichtlich des jeweiligen Unterauftragnehmers erst auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer von dem Auftraggeber zu bestimmenden Frist nach Angebotslegung vorzunehmen.

Im Fall des Rückgriffs auf fremde Kapazitäten zur Erfüllung von Eignungskriterien (Eignungsleihe) wird auf Ziff. 5.6) der BfTW verwiesen. Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind beizubringen. Der Hinweis ist zu beachten.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften nach Festlegung des Auftraggebers von jedem Mitglied oder von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen (vgl. die als Anlage 4 zu den BfTW beigefügte Checkliste und die als Anlage 2 zu den BfTW beigefügten Formulare). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:

— Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 2,5 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden und 2,5 Mio. EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular 5 „Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden;

— „Erklärung über den Gesamtumsatz/Umsatz mit vergleichbaren Leistungen“ Hierfür ist der Formular 6 zu verwenden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Gesamtumsatz muss mindestens 3 Mio. EUR im Jahresmittel betragen haben.

(Mindestkriterium).

Vergleichbarer Umsatz ist solcher, der mit der Implementierung von Workforce Management Systemen im Bereich der Versorgungsindustrie erzielt wurde.

Der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen muss in den Jahren 2017-2019 im Jahresmittel mindestens 0,5 Mio. EUR betragen haben (Mindestkriterium).

Bei Bewerbergemeinschaften müssen die vorgenannten Mindestumsätze wenigstens von einem Mitglied nachgewiesen werden können. Bei Nichterfüllung der Vorgaben erfolgt der Ausschluss.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften nach Festlegung des Auftraggebers von jedem Mitglied oder von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen (vgl. die als Anlage 4 zu den BfTW beigefügte Checkliste und die als Anlage 2 zu den BfTW beigefügten Formulare). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:

— „Erklärung zur allgemeinen und besonderen personellen Leistungsfähigkeit“ (Formular 7). Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss über mindestens 30 Beschäftigte insgesamt im Jahresmittel der letzten drei Kalenderjahre und über mindestens 15 Beschäftigte im Bereich WFM im Jahresmittel verfügen (Formular 7),

— „Erklärung zur technischen Ausstattung und dem Qualitätsmanagement“ (Formular 8);

— „Erklärung zu den Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme für die Prozesse Instandhaltung und Entstörung“ (Formular 9). Es sind mindestens drei erfolgreiche Referenzprojekte zu benennen, die sämtlich die unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ aufgeführten Mindestkriterien erfüllen müssen;

— „Erklärung zu den Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme im Zählerwesen“ (Formular 10). Es sind mindestens 2 erfolgreiche Referenzprojekte zu benennen, die sämtlich die unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ aufgeführten Mindestkriterien erfüllen müssen;

— „Erklärung zu den Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme, die den Bau und Wechsel von Standardhausanschlüssen und Individualhausanschlüssen umfassen“ (Formular 11). Es sind mindestens 2 erfolgreiche Referenzprojekte zu benennen, die sämtlich die unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ aufgeführten Mindestkriterien erfüllen müssen;

— „Erklärung zu der Referenz über vergleichbare Leistungen im Bereich IT“ (Formular 12). Es ist mindestens eine erfolgreiche Referenz zu benennen, die sämtlich die unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ aufgeführten Mindestkriterien erfüllen muss.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für alle benannten Referenzen gilt folgendes:

1. Die Referenz muss innerhalb der letzten fünf Jahre (zurückgerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist) und zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist vollständig erbracht worden sein.

2. Gegenstand jeder Referenz muss ein WFM-System als On-Premise-Lösung sein.

3. Das WFM-System der Referenz muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist in Betrieb sein.

— Für Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme für die Prozesse Instandhaltung und Entstörung (Formular 9). Ist zusätzlich zu erfüllen:

4. Jede Referenz muss ein WFM-System umfassen, das in eine bestehende IT-Landschaft eingebaut wurde mit Schnittstellen zu kumulativ:

— sowohl SAP PM (im Wesentlichen technische Objekte, Aufträge und Arbeitspläne), – als auch SAP MM;

— und einer GIS Umgebung.

5. Das WFM-System jeder Referenz muss bei einem kommunalen Energieunternehmen in den Sparten Gas und/oder Wasser eingeführt worden sein.

Wenn darüber hinaus die Sparte Entwässerung erfasst wurde, ist dies anzugeben. Dies dient allerdings nur der Information des Auftraggebers und ist nicht Bestandteil des Mindestkriteriums, das sich ausschließlich auf die Sparten Gas und Wasser bezieht.

6. Das WFM-System der Referenz:

— muss in jedem Fall für den Prozess Instandhaltung, d. h. Wartung, Inspektion/Funktionsprüfung, Instandsetzung und Verbesserung;

— und kann darüber hinaus für den Prozess Entstörung von Anlagen und Netzen Implementiert worden sein.

Mindestens eine der 3 Mindestreferenzen muss zum Gegenstand ein WFM-System haben, das mindestens 50 Mitarbeiter steuert.

— Für Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme im Zählerwesen (Formular 10) ist zusätzlich zu erfüllen:

4. Jede Referenz muss ein WFM-System umfassen, das in eine bestehende IT-Landschaft eingebaut wurde mit Schnittstellen zu kumulativ:

— sowohl SAP IS-U;

— als auch SAP MM;

— und einer GIS Umgebung.

5. Das WFM-System jeder Referenz muss bei einem kommunalen Energieunternehmen im Zählerwesen eingeführt worden sein.

6. Das WFM-System der Referenz muss kumulativ für die Prozesse:

— Eichrechtlich geforderter Wechsel von Zählern und

— Neustellung und Ausbau von Zählern und

— Sperrungen/Öffnungen (Ausbau/Einbau) von Zählern implementiert worden sein. Es kann darüber hinaus für den Prozess;

— Ablesung von Zählern.

Implementiert worden sein.

Mindestens eine der 2 Mindestreferenzen muss zum Gegenstand ein WFM-System haben, das mindestens 12 Mitarbeiter steuert.

— Für Referenzen im Bereich vergleichbarer WFM-Systeme, die den Bau und Wechsel von Standardhausanschlüssen und Individualhausanschlüssen umfassen (Formular 11) ist zusätzlich zu erfüllen:

4. Jede Referenz muss ein Workforce Management System umfassen, das in eine beste-hende IT-Landschaft eingebaut wurde mit Schnittstellen zu kumulativ

— einer SAP;

— und einer GIS Umgebung.

5. Das Workforce Management System jeder Referenz muss bei einem kommunalen Energieunternehmen in den Sparten Gas und/oder Wasser eingeführt worden sein.

6. Das Workforce Management System der Referenz muss entweder:

— für den Prozess Bau und Wechsel von Standardhausanschlüssen oder

— für den Prozess Bau und Wechsel von Individualhausanschlüssen.

Implementiert worden sein. Es reicht also zur Erfüllung der Mindestbedingung, wenn einer der beiden genannten Prozesse Gegenstand des Workforce Management Systems ist. Sollten aber beide Prozesse Gegenstand des Workforce Management Systems sein, ist dies dennoch als Information für den Auftraggeber interessant zu wissen.

Mindestens eine der 2 Mindestreferenzen muss zum Gegenstand ein Workforce Management System haben, das mindestens 15 Mitarbeiter steuert.

— Für Referenz über vergleichbare Leistungen im Bereich IT (Formular 12) ist zusätzlich zu erfüllen:

4. Die Referenz muss ein WFM-System umfassen, im Rahmen dessen eine Bereitstellung der Client Applikation in einer Client-Server-Umgebung unter Citrix Xen-App als gestreamte Applikation erfolgt.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die vom Auftraggeber übersandten Formulare zu verwenden. Hierfür ist zunächst das Formular der Anlage 1 zu den Bedingungen für den Teilnahmeantrag auszufüllen, der sog. Teilnahmeantrag. Ihm sind die Formulare der Anlage 2 zu diesen Bedingungen für den Teilnahmeantrag soweit erforderlich beizufügen. Eine entsprechende Checkliste kann der Anlage 4 zu diesen Bedingungen für den Teilnahmeantrag entnommen werden. Selbst gefertigte Abschriften der Formulare sind zugelassen. Bei etwaigen Abweichungen sind allerdings allein die vom Auftraggeber bereitgestellten Fassungen verbindlich. Soweit Ergänzungen zur besseren Beurteilung des Teilnahmeantrags erforderlich erscheinen, können sie von Bewerberseite als besondere Anlage dem Teilnahmeantrag beigefügt werden (vgl. Ziff. 5.4 der BfTW).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Der Auftraggeber leistet bis spätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung eine Vorauszahlung in Höhe von 40 000,00 EUR Zug um Zug gegen Übergabe einer Vorauszahlungsbürgschaft in gleicher Höhe.

Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars „Vertragserfüllungsbürgschaft“ auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars „Gewährleistungsbürgschaft“ auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

— Mindestens eine 10-jährige Berufserfahrung des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters und des leitenden Entwicklers in dem Tätigkeitsbereich der beruflichen Qualifikation zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist (in Zeitjahren, nicht in Kalenderjahren);

— Berufsqualifizierung des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters und des leitenden Entwicklers als Diplom-Ingenieur, durch einen Masterabschluss im Ingenieurwesen und/oder als Techniker;

— fließenden Beherrschung der deutschen Sprache als Projektsprache durch den Projektleiter sowie den stellvertretenden Projektleiter und den leitenden Entwickler.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/06/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der SektVO.

2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Für den Teilnahmewettbewerb hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Teilnahmeantrags dienen sollen (BfTW).

3. Die Ausgestaltung des Verfahrens und die zu erwartenden Bewerbungen bedeuten einen erheblichen Aufwand bei dem Auftraggeber. Dies beschränkt die Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter anhand der unter Ziff. II.2.9 und gemäß der in Anlage 3 der BfTW mitgeteilten Kriterien.

4. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert.

5. Das Lastenheft steht für den Teilnahmewettbewerb in einer gekürzten Fassung zur Verfügung. Kapitel 5 Derzeitige Abwicklung des Workforce-Managements (Ist-Zustand), Seiten 10 bis 24 des Lastenheftes, ist in dem Dokument nicht einsehbar. Das ungekürzte Lastenheft wird den Bietern in der Angebotsphase gegen Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung gestellt.

Eine frei zugängliche Offenlegung des vollständigen Lastenheftes würde Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers offenbaren, die seinen Wettbewerbern einen ungerechtfertigten Informationsvorsprung einräumen würde. Auch in der gekürzten Fassung ist der Auftragsgegenstand uneingeschränkt erkennbar. Die Kapitel 5 behandelten Themen sind im Inhaltsverzeichnis ersichtlich.

6. Nach Angebotsabgabe werden die eingegangen Angebote gemäß der Bedingungen für Angebotphase (BfA) ausgewertet.

Wertung der Angebote: Der Auftraggeber unterzieht die fristgerecht eingehenden verbindlichen Erstangebote einer Vollständigkeitsprüfung. Er wird diese auf Basis der bekannt gegebenen Zuschlagskriterien (vgl. Ziffer 9 der BfA) bewerten (vgl. Ziffer 10 der BfA) soweit bereits zu diesem Zeitpunkt möglich.

Im nächsten Schritt erhalten die Bieter/Bietergemeinschaften im Rahmen eines Präsentationstermins Gelegenheit zur Angebotspräsentation.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Erteilt der Auftraggeber den Zuschlag nicht auf Grundlage eines verbindlichen Erstangebotes, wird er mit den 3 Bietern/Bietergemeinschaften, deren Erstangebote nach der Prüfung und ersten Wertung auf Grundlage der Zuschlagskriterien und deren Gewichtung (siehe Ziffer 14 dieser Bedingungen für die Angebotsabgabe) am wirtschaftlichsten sind, in Verhandlungen eintreten.

Je nach Fortgang der Verhandlungen behält der Auftraggeber sich vor, mehrere Verhandlungsrunden zu führen. Im Zeitplan unter Ziffer 5 sind vorläufig und rein optional 2 Verhandlungsrunden eingeplant. In diesem Fall werden auf deren Grundlage die verbliebenen Bieter aufgefordert, letztverbindliche Angebote abzugeben.

Nach Abschluss der Verhandlungen werden die Bieter/Bietergemeinschaften aufgefordert, ein überarbeitetes, letztverbindliches finales Angebot (nachfolgend finales Angebot) zu unterbreiten.

Im Anschluss an die Abgabe der finalen Angebote wird der Auftraggeber die finalen Angebote einschließlich der Angebotspräsentation auf Grundlage der unter Ziffer 14 dieser Bedingungen für die Angebotsabgabe erläuterten Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werten. Das insoweit ermittelte wirtschaftlichste Angebot wird für die beabsichtigte Zuschlagserteilung ausgewählt.

7. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb ebenso wie über das spätere Verhandlungsverfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform https://vergabe.stadtwerke-essen.de an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland – c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Telefon: +49 221-1473045
Fax: +49 221-1472889
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff. GWB verwiesen. Auf die Rügepflicht des Antragstellers und die für die Einlegung von Rechtsbehelfen geltenden Fristen in § 160 Abs. 3 GWB, insbesondere nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB wird hingewiesen.

§ 160 GWB lautet:

„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechtennach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.“

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/05/2020