Dienstleistungen - 243416-2015

11/07/2015    S132    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Gelsenkirchen: Schienenfahrzeuge

2015/S 132-243416

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Eigenbetrieb Fahrzeuge und Infrastruktur, vertreten durch die Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR
Augustastraße 1
Zu Händen von: Frau Ute Geelhaar
45879 Gelsenkirchen
Deutschland
Telefon: +49 2091584363
E-Mail: zvs@vrr.de
Fax: +49 2091584123363

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.vrr.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: ja

Regionbahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH
An der Regiobahn 13
40822 Mettmann
Deutschland

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von Elektro-Triebzügen einschließlich Instandhaltung und die langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre zum Einsatz im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Nordrhein-Westfalen (NRW).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 1: Instandhaltung und Reparatur
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von voraussichtlich mindestens 36 Elektro-Triebzügen (zuzüglich Instandhaltungsreserve) teilweise einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre zum Einsatz für die S-Bahn Rhein-Ruhr.

NUTS-Code DEA

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von Elektro-Triebzügen teilweise einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre zum Einsatz für die S-Bahn Rhein-Ruhr. Nach derzeitiger Schätzung werden voraussichtlich mindestens 36 Elektro-Triebzüge (zzgl. Instandhaltungsreserve) voraussichtlich in unterschiedlichen Kapazitätsgrößen (bis zu ca. 300 Sitzplätze je Triebzug) benötigt. 27 Fahrzeuge (zuzüglich Instandhaltungsreserve) sollen voraussichtlich 12/2019 den Betrieb aufnehmen (Los 1). 9 Fahrzeuge (zuzüglich Instandhaltungsreserve) sollen voraussichtlich 12/2021 den Betrieb aufnehmen (Los 2). Die Einstiegshöhe muss optimiert auf Bahnsteige mit einer Höhe von 76 cm über Schienenoberkannte ausgeführt sein. Der Auftraggeber beabsichtigt auf das bewährte NRW-RRX-Modell zurückzugreifen. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass der Auftragnehmer die Fahrzeuge nicht nur herstellt und liefert, sondern sie dauerhaft betriebsbereit zur Verfügung stellt. Die Fahrzeuge werden einem oder mehreren Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) zur Durchführung des Betriebs beigestellt.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34620000, 50220000, 50224000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von voraussichtlich mindestens 36 Elektro-Triebzügen (zuzüglich Instandhaltungsreserve) teilweise einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre in 2 Losen.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 9.12.2019. Abschluss 31.12.2051

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von voraussichtlich mindestens 27 Elektro-Triebzügen (zuzüglich Instandhaltungsreserve) einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre
1)Kurze Beschreibung
Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von voraussichtlich mindestens 27 Elektro-Triebzügen (zuzüglich Instandhaltungsreserve) einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre zum Einsatz für die S-Bahn Rhein-Ruhr (Betriebsaufnahme voraussichtlich 12/2019).
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34620000, 50220000, 50224000

3)Menge oder Umfang
Voraussichtlich mindestens 27 Elektro-Triebzüge (zuzüglich Instandhaltungsreserve).
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von voraussichtlich mindestens 9 Elektro-Triebzügen (zuzüglich Instandhaltungsreserve)
1)Kurze Beschreibung
Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von voraussichtlich mindestens 9 Elektro-Triebzügen (zuzüglich Instandhaltungsreserve) zum Einsatz für die S-Bahn Rhein-Ruhr (Betriebsaufnahme voraussichtlich 12/2021). Die Auftraggeber erwägen, die Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 30 Jahre wie in Los 1 mit zu beauftragen.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34620000, 50220000, 50224000

3)Menge oder Umfang
Voraussichtlich mindestens 9 Elektro-Triebzüge (zuzüglich Instandhaltungsreserve).
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bietergemeinschaften dürfen sich nur bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bilden.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Es wird darauf hingewiesen, dass Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, bei Angebotsabgabe die gemäß § 4, § 18 und § 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben haben. Energieeffizienzaspekte werden gemäß § 17 TVgG NRW i. V. m. § 4 RVO TVgG NRW in der Wertung berücksichtigt.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Bewerber sollen zum Nachweis ihrer Eignung möglichst folgende Unterlagen in deutscher Sprache vorlegen:
a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt, sowie die Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind (integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung vergleichbarer Schienenfahrzeuge einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit).
b) Vorlage von Referenzen über die integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung vergleichbarer Schienenfahrzeuge einschließlich Instandhaltung und langfristige Sicherstellung der Verfügbarkeit (Anzahl und Art) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistung in Hinblick auf Art und Auftragsvolumen geeignet ist.
c) Vorlage eines allgemeinen konzeptionellen Grundansatzes im Umfang von maximal 10 Seiten zur Projektorganisation sowie zur Herangehensweise bei der Planung, Durchführung und Steuerung von vergleichbaren komplexen Aufgabenstellungen zur integrierten, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftlichen Herstellung und Lieferung von vergleichbaren Schienenfahrzeugen einschließlich Instandhaltung und Sicherstellung der Verfügbarkeit über 30 Jahre. Bewertet werden die Qualität und Praktikabilität des konzeptionellen Grundansatzes.
d) Eigenerklärung, dass ein Qualitätsmanagementsystem (z. B. ISO 9000 ff.) besteht.
e) Eigenerklärung, dass der Bewerber in das Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle, jeweils unter Angabe der Registernummer des Bewerbers) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seine Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge entrichtet hat und seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
f) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, die Angaben zu dem Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A-EG enthält; insbesondere auch eine Eigenerklärung, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
Für Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die unter a), b) und c) genannten Unterlagen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft, sondern gemeinsam eingereicht werden, so dass sie insgesamt vorliegen. Die unter d), e) und f) genannten Nachweise sollen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einreichen. Mit dem Teilnahmeantrag ist die Vollmacht und eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung vorzulegen. Im Hinblick auf eine etwaige spätere Angebotsabgabe ist bereits bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft zwingend zu berücksichtigen, dass der Entschluss zur Mitgliedschaft in der Bewerbergemeinschaft (später ggf. Bietergemeinschaft) für jedes der beteiligten Unternehmen eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung sein muss. Sofern einer Bewerbergemeinschaft ausschließlich mehrere Unternehmen derselben Branche (gleichartige Unternehmen) angehören, ist ein derartiger Zusammenschluss nur zulässig, sofern – objektiv – ein jedes der beteiligten Unternehmen für sich aufgrund seiner betrieblichen oder geschäftlichen Verhältnisse nicht leistungsfähig ist und erst der Zusammenschluss zu einer Bewerbergemeinschaft (später Bietergemeinschaft) sie in die Lage versetzt, sich an diesem Vergabeverfahren zu beteiligen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Bewerbergemeinschaft nicht ausschließlich, sondern teilweise aus gleichartigen Unternehmen besteht. Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung auf andere Unternehmen stützen, müssen dem Auftraggeber gemäß § 7 Abs. 9 EG VOL/A nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem sie beispielsweise entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorlegen.
Bei Bewerbern, die allein und gleichzeitig als Teil einer Bewerbergemeinschaft am Teilnahmewettbewerb teilnehmen, wird von der Rechtsprechung eine Vermutung dafür angenommen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb und eine vergaberechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkung vorliegt. Dies gilt auch für den Fall, dass ein Bewerber sich gleichzeitig an mehreren Bewerbergemeinschaften beteiligt. Wenn der Bewerber an mehreren Teilnahmeanträgen beteiligt ist, selbst oder in Bewerbergemeinschaft, dann muss er den Verstoß gegen den Geheimwettbewerb und eine vergaberechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkung durch Vorlage geeigneter und nachvollziehbarer Nachweise widerlegen. Die Auftraggeber werden anhand der vom Bewerber selbst oder in Bewerbergemeinschaft vorgelegten Nachweise prüfen, ob der Geheimwettbewerb tatsächlich nicht gestört ist. Gelingt dem Bewerber selbst oder in Bewerbergemeinschaft die Widerlegung der Vermutung durch Vorlage der Nachweise nicht, wird der Bewerber vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Enthält der Teilnahmeantrag eines solchen Bewerbers selbst oder in Bewerbergemeinschaft von vorne herein keine entsprechenden Nachweise zur Widerlegung der Vermutung wird der Bewerber ohne weitere Prüfung vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Als Nachweise genügen beispielsweise Eigenerklärungen zu Chinese Walls.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1).
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Siehe III.2.1).
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
17.8.2015 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
1. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Sie sind wie folgt zu kennzeichnen: Teilnahmeantrag SPNV-Neufahrzeuge, 17.8.2015, 12:00 Uhr – nicht öffnen.
2. Der VRR führt dieses Verfahren federführend durch. Weiterer Auftraggeber ist die Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH, An der Regiobahn 13, 40822 Mettmann.
3. Das Vergabeverfahren wird als europaweites Verhandlungsverfahren nach Maßgabe der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) Teil A, Abschnitt 2 (VOL/A-EG) durchgeführt. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt das eigentliche Verhandlungsverfahren mit der Veröffentlichung vorläufiger Vergabeunterlagen durch den Auftraggeber und der Aufforderung der Bieter, auf dieser Grundlage erste indikative Angebote abzugeben. Die Bieter dürfen darin die Verträge und Vertragsanlagen durch die Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitgestalten. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Angebotsqualität dienen. Die daran anschließenden Verhandlungen zwischen den Auftraggebern und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, der indikativen Angebote sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge geführt. Hieran können sich eine oder mehrere weitere indikative Angebotsphasen mit anschließenden Verhandlungen anschließen. Nach Abschluss der Verhandlungen werden die Auftraggeber die Verträge, die Vertragsanlagen, die Anforderungen an die Angebote sowie die Verfahrensbedingungen und Kriterien ggf. konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben. Die Auftraggeber beabsichtigen, die Verhandlungsphase im 4. Quartal 2015 abzuschließen. Der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot soll im 1. Quartal 2016 erfolgen.
4. Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen (z. B. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen der Auftraggeber sind für die Drittunternehmen die in der Vergabebekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Die Auftraggeber können dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken.
5. Die Auftraggeber behalten sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn die Hersteller die volle Übernahme der Verantwortung für die Zulassung und Verfügbarkeit der Fahrzeuge, bezogen auf ihren gesamten Lebenszyklus nicht mittragen. Die Auftraggeber behalten sich ferner vor, das Verfahren aufzuheben, sofern die notwendigen Gremienentscheidungen nicht vorliegen.
Die Auftraggeber haben, basierend auf Ausarbeitungen externer Gutachter, einen Aufhebungswert bestimmt. Die Auftraggeber behalten sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn keines der wertbaren Angebote einen Preis ausweist, der diesen Wert unterschreitet.
Die Aufraggeber behalten sich ferner vor, das Verfahren aufzuheben, wenn im Rahmen der parallel laufenden Ausschreibung zur Beschaffung von Gebrauchtfahrzeugen einschließlich Instandhaltung und langfristiger Sicherstellung der Verfügbarkeit keine wirtschaftlichen Ergebnisse erzielt werden sollten. In diesem Fall beabsichtigen die Auftraggeber im Rahmen einer neuen Ausschreibung eine Gesamtflotte mit variablem Einstieg 80/96 cm auszuschreiben.
6. Derzeit steht das Los 2 noch unter einem Gremienvorbehalt der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH. Die Auftraggeber behalten sich vor, das Los 2 aufzuheben, sollte kein positiver Beschluss in den zuständigen Gremien gefasst werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Albrecht-Thaer-Straße 9
48128 Münster
Deutschland
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 107 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind, ohne dass die gesetzlichen Anforderungen dadurch verschärft werden, in der Regel innerhalb von 3 Tagen, jedoch aber unverzüglich nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.3.4) beim Auftraggeber zu rügen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
7.7.2015