Dienstleistungen - 246600-2016

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16/07/2016    S136

Deutschland-Koblenz: Beschaffungsberatung

2016/S 136-246600

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, dieses vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BAAINBw PMO2 - Vertrag
E-Mail: BAAINBwPMO2-Vertrag@bundeswehr.org
Fax: +49 26140014222

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.baainbw.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: BAAINBw E1.3 - Angebotssammelstelle
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BAAINBw E1.3
E-Mail: baainbwE1-angebotssammelstelle@bundeswehr.org
Telefon: +49 261 40013955
Fax: +49 261 40013960
Internet-Adresse: http://baainbw.de

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
E/2KCM/GA075/EE318 Unabhängige externe juristische, wirtschaftliche und technische Beratung des TLVS Controllings.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 3: Verteidigung, militärische Verteidigung und zivile Verteidigung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Koblenz

NUTS-Code DEB11 Koblenz

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Der Auftraggeber beabsichtigt ein Unternehmen mit der Analyse und Bewertung von Studien zu beauftragten, welche vor Abschluss des maßgeblichen Vertrages zur Realisierung des Rüstungsprojekts "Taktisches Luftverteidigungssystem" (TLVS)elementare Projektrisiken reduzieren sollen. Für jedes der identifizierten Risiken wurde bzw. wird eine Studie zur Risikominimierung beauftragt.
Bei den Verträgen zur Reduzierung der elementaren Projektrisiken handelt es sich um:
1. Nachweis der Realisierbarkeit einer Baugruppe des Multifunktions-Feuerleitradars im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen.
2. Sicherstellung der Integration eines geeigneten Weitbereichssensors in das beabsichtigte System TLVS im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
3. Klarheit über das Vorgehen bezüglich des benötigten Breitbandfunknetzes im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
4. Nachweis der Verfügbarkeit eines geeigneten Mittelbereichssensors im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
5. Nachweis der Funktionsfähigkeit der Ziel- und Bedrohungsdatenbank im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
Aufgabe des Auftragnehmers wird es sein, diese Studien von außen zu analysieren und zu bewerten. Im Einzelnen sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
1. Effektivität der Konditionierungsverträge: Prüfung der Eignung der beauftragten Leistungen zur Reduzierung der elementaren Projektrisiken sowie Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bei festgestellten Eignungsmängeln.
2. Bewertung der ingenieurtechnischen Leistung aus den Konditionierungsverträgen: Bewertung der fachtechnischen Qualität der Berichte zu den Studien im Hinblick darauf, ob die Berichtsqualität für eine fundierte Entscheidung über das weitere Vorgehen ausreicht.
3. Restrisikoanalyse: Erstellen eines Vorher/Nachher-Vergleichs der Risiken. Hierbei sind auch die vom Ersteller der Studienergebnisse getroffenen Annahmen zu prüfen. Vorschläge hinsichtlich weiterer möglicher Maßnahmen zur Risikoverringerung sind darzustellen.
4. Gesamtsystembetrachtung (Systems Engineering): Bewertung der Auswirkungen der Ergebnisse der einzelnen Studien auf das Gesamtsystem in der Gesamtschau aller Studienergebnisse auf Basis der Studienberichte sowie auf Basis von Gesprächen mit Mitarbeitern des Auftraggebers und der beteiligten Firmen.
5. Ergebnisbewertung: Abschließende Bewertung der Risikominimierungsmaßnahmen und Darstellung des daraus folgenden Sachstands.
6. Empfehlung: Auf Basis der in den zuvor genannten Arbeitspaketen erarbeiteten Ergebnisse erstellt der Auftragnehmer eine Entscheidungsempfehlung zum weiteren Vorgehen im Projekt TLVS.
7. Bewertung des endverhandelten Vertrages zur Realisierung TLVS aus juristischer, wirtschaftlicher und technischer Sicht im Hinblick darauf, ob die mit den Konditionierungsmaßnahmen verfolgten Ziele erreicht wurden und etwaige vom Auftragnehmer zuvor identifizierten verbliebenen Restrisiken bei der Gestaltung des Vertrages hinreichend berücksichtigt wurden. Der Auftragnehmer zeigt diesbezüglich Verbesserungsmöglichkeiten auf. Etwaige verbliebene finanzielle Risiken sind einer Risikobewertung zu unterziehen.
Die Prüfungen führt der Auftragnehmer innerhalb von maximal 3 Monaten durch und stellt sie in 3 Zwischenberichten dar. Weiterhin sind die Ergebnisse im Laufe des ersten Halbjahres 2017 voraussichtlich der Leitung des Bundesministeriums der Verteidigung vorzustellen und in einem Abschlussbericht zusammenzufassen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

79418000 Beschaffungsberatung

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
in Tagen: 250 (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe § 10 Abs. 3 VSVgV i. V. m. § 18 VOL/B.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe § 10 Abs. 3 VSVgV i. V. m. § 17 VOL/B.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Der Bewerber muss Angaben zur Organisationsform innerhalb des Bewerbers machen (Einzelbewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft). Bewerbergemeinschaften müssen mit dem Angebot eine Bewerbergemeinschaftserklärung einreichen, aus der sich die Firmen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall sowie ein bevollmächtigtes Mitglied ergeben. Die Erklärung ist mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 047/12.2015 abzugeben. Das Formular kann über die Internetadresse http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_YJsR0UAul0npQ!!/ abgerufen werden.

III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Die Bewerber werden im Zuge der Erstellung des Angebots und der Auftragsdurchführung im Zuschlagsfall zumindest auch mit Unterlagen in Berührung kommen, die nach den Vorgaben des § 4 Abs. 2 Nr. 2 SÜG (Sicherheitsüberprüfungsgesetz) als "Geheim" deklariert sind.
Die Bewerber und ihre Nachunternehmer sind daher verpflichtet, den Schutz aller in ihrem Besitz befindlichen oder zur Kenntnis gelangten Verschlusssachen im Vergabeverfahren und für die gesamte Vertragsdauer sowie nach Kündigung und Auflösung oder Ablauf des Vertrages zu gewährleisten.
Hierzu reichen die Bewerber und ihre Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 031/04.2016 (Bewerber) bzw. BAAINBw-B-V 032/04.2016 (Nachunternehmer) mit ihrem Teilnahmeantrag ein. Die Formulare können über die Internetadresse

http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_YJsR0UAul0npQ!!/

abgerufen werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem einzelnen Mitglied abzugeben.
Bewerber und etwaige Unterauftragnehmer müssen sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundeswirtschaftsminiteriums befinden.
Dies ist mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen durch Vorlage der o. g. Verpflichtungserklärung (BAAINBw-B-V 031/4.2016 bzw. BAAINBw-B-V 032/04.2016).

Der Auftraggeber weist bezüglich des Umgangs mit solchen Verschlussunterlagen auf das vom Bundeswirtschaftsministeriums herausgegebene "Handbuch für den Geheimschutz in der Wirtschaft" in der jeweils gültigen Fassung. Es kann unter https://bmwisicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 abgerufen werden.

Hinsichtlich des zur Auftragserfüllung eingesetzten Personals des Auftragnehmers und etwaiger Unterauftragnehmer ist vom Bewerber hinsichtlich aller Juristen und Wirtschaftswissenschaftler, die mit dem Auftrag befasst sein werden, eine Verpflichtungserklärung dahingehend abzugeben, dass eine gültige VS-Sicherheitsüberprüfung der Stufe 1 vorliegt. Hinsichtlich des zur Auftragserfüllung eingesetzten ingenieurswissenschaftlichen Personals ist die Verpflichtungserklärung abzugeben, dass hinsichtlicher aller Ingenieure, die mit dem Auftrag befasst sein werden, eine VS-Sicherheitüberprüfung der Stufe 2 vorliegt. Die Erklärung ist mit Einreichung des Teilnahmeantrags vorzulegen.
Bitte beachten Sie, dass die Angaben zur Geheimschutzbetreuung sowie zu den VS-Sicherheitsüberprüfungen gemäß Ziff. IV.1.2) dieser Bekanntmachung zur Auswahl herangezogen werden.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen.
1. Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister oder ein vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens. Der jeweilige Nachweis ist nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Bewerbungen. Für im Handelsregister nicht eingetragene bzw. ausländische Bewerber ist die Vorlage vergleichbarer, gleichwertiger Nachweise gestattet. Ein Nachweis der Gleichwertigkeit ist mit der Bewerbung vorzulegen. Der Bewerber bestätigt, dass der jeweilige der Bewerbung beigefügte Auszug bzw. Nachweis den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.

2. Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 034/04.2016. Das Formular kann über die Internetadresse http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_YJsR0UAul0npQ!!/ abgerufen werden.

Der Auftraggeber behält sich vor, einen Gewerbezentralregisterauszug beizuziehen und zu prüfen.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmern vorzulegen.
1. Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister oder ein vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens.
Der jeweilige Nachweis ist nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Bewerbungen.
Für im Handelsregister nicht eingetragene bzw. ausländische Unterauftragnehmer ist die Vorlage vergleichbarer, gleichwertiger Nachweise gestattet. Ein Nachweis der Gleichwertigkeit ist mit der Bewerbung vorzulegen. Der Unterauftragnehmer bestätigt, dass der jeweilige der Bewerbung beigefügte Auszug bzw. Nachweis den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
2. Eigenerklärung des Unterauftragnehmers zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 034/04.2016. Das Formular kann über die Internetadresse

http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_ YJsR0UAul0npQ!!/ abgerufen werden.

Der Auftraggeber behält sich vor, einen Gewerbezentralregisterauszug beizuziehen und zu prüfen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen.
1. Eigenerklärung des Bewerbers zum Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 2 000 000 EUR des Bewerbers mit Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung und Nachweis zum Bestehen eines Versicherungsschutzes i. H. v. mindestens 10 000 000 EUR bereits zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmern vorzulegen.
1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unterauftragnehmers mit Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung und Nachweis zum Bestehen eines branchenüblichen Versicherungsschutzes bereits zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags.
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Angabe der Anzahl der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss und Erfahrungen im Bereich der Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstands vergleichbar sind.
2. Angabe der Anzahl (Mindestanzahl 3) der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich Beschäftigten mit ingenieurwissenschaftlichem Hochschulstudium auf dem Gebiet Informations- und Kommunikationstechnik.
3. Angabe der Anzahl (Mindestanzahl 3) der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Volljuristen i. S. d. §§ 5 ff DRiG (Deutsches Richtergesetz) bzw. als EU-Ausländer als Rechtsanwalt in Deutschland nach § 4 BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung) zugelassenen Personen.
4. Angabe der Anzahl (Mindestanzahl 3) der beim Bewerber in den letzten 3 Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Wirtschaftswissenschaftler.
5. Angabe von mindestens drei Referenzen über die Durchführung von Leistungen, die mit dem unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben gemäß Ziffer IV.1.2) dieser Bekanntmachung zur Auswahl herangezogen werden.
Sämtliche Referenzen müssen aus den letzten 3 Geschäftsjahren stammen. Referenz für dieses Vergabeverfahren ist nur eine abgeschlossene oder unmittelbar vor dem Abschluss stehende Leistung. Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten. Die Mindestanforderungen können auch kumulativ mittels einer der eingereichten Referenzen nachgewiesen werden:
Mindestens eine Referenz muss für die öffentliche Hand erbracht worden sein. Mindestens eine Referenz muss den Umgang mit Verschlusssachen mindestens der Stufe geheim betreffen oder einen gleichwertigen Umgang mit sicherheitsempfindlichen Unterlagen nachweisen.
Die benannten Referenzen müssen daher Angaben zu folgenden (Teil-) Leistungen und Inhalten beinhalten:
— Angabe des Auftraggebers; Benennung oder Beschreibung der Institution und Kennzeichnung, ob öffentliche Hand oder privates Unternehmen
— Durchführung eines Risikomanagements,
— Vertragsanalyse aus technischer, wirtschaftlicher und juristischer Sicht,
— Durchführung einer Gesamtsystembetrachtung (Systems Engineering),
— Angaben zum Tätigkeitsbereich (Branche) des Referenzgebers,
— Projektbeginn (Monat und Jahr) und –ende,
— Angabe des Auftragsvolumens in Personentagen (PT) 6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er bis zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung keine geschäftlichen Verbindungen zur Luftverteidigungsbranche hatte und hinsichtlich des Projekts "Taktisches Luftverteidigungssystem" (TLVS), dessen Konditionierungen mit diesem Auftrag bewertet werden sollen, als auch hinsichtlich zu TLVS konkurrierender Produkte keinerlei Eigeninteresse hat. Für den Auftraggeber ist die Neutralität des gesuchten Unternehmens von herausragender Bedeutung.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss und Erfahrungen im Bereich der Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5 dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstands vergleichbar sind.
2. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich Beschäftigten mit ingenieurwissenschaftlichem Hochschulstudium auf dem Gebiet Informations- und Kommunikationstechnik.
3. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Volljuristen i. S. d. §§ 5 ff DRiG (Deutsches Richergesetz) bzw. als EU-Ausländer als Rechtsanwalt in Deutschland nach § 4 BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung) zugelassene Personen
4. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Wirtschaftswissenschaftler.
5. Angabe von mindestens 3 Referenzen über die Durchführung von Leistungen, die mit dem unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind. Mindestens eine Referenz muss den Umgang mit Verschlusssachen mindestens der Stufe geheim betreffen oder einen gleichwertigen Umgang mit sicherheitsempfindlichen Unterlagen nachweisen. Die benannten Referenzen müssen daher Angaben zu folgenden (Teil-) Leistungen beinhalten:
— Angabe des Auftraggebers; Benennung oder Beschreibung der Institution und Kennzeichnung, ob öffentliche Hand oder privates Unternehmen,
— Durchführung eines Risikomanagements,
— Vertragsanalyse aus technischer, wirtschaftlicher und juristischer Sicht,
— Durchführung einer Gesamtsystembetrachtung (Systems Engineering).
Neben diesen Angaben zum Leistungsinhalt der Referenzen müssen für jede Referenz noch folgende Angaben gemacht werden:
— Name und Adresse des Auftraggebers (Referenzgeber) inkl. Kontaktdaten (soweit verfügbar);
— Angaben zum Tätigkeitsbereich (Branche) des Referenzgebers;
— Projektbeginn (Monat und Jahr) und –ende;
— Angabe des Auftragsvolumens in Personentagen (PT).
6. Eigenerklärung des Unterauftragnehmers, dass er bis zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung keine geschäftlichen Verbindungen zur Luftverteidigungsbranche hatte und hinsichtlich des Projekts "Taktisches Luftverteidigungssystem" (TLVS), dessen Konditionierungen mit diesem Auftrag bewertet werden sollen, als auch hinsichtlich zu TLVS konkurrierender Produkte keinerlei Eigeninteresse hat. Für den Auftraggeber ist die Neutralität des gesuchten Unternehmens von herausragender Bedeutung.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 003 und Höchstzahl 003
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt in 3 Stufen:
1. Stufe: Prüfung der Teilnahmeanträge auf die Einhaltung der Formalien nach Ziffer VI.3) Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Bekanntmachung sowie auf das Vorliegen der nach Ziffer III.1.3), III.1.4), III.2.1) - 2.3) dieser Bekanntmachung erforderlichen Erklärungen und Nachweise.
2. Stufe: Prüfung des Vorliegens von Ausschlussgründen.
3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemessen an der zu vergebenden Leistung.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 3 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, wird der Auftraggeber die 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auswählen, die die aufgestellten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen und der hier ausgeschriebenen Leistung am nächsten liegen. Es werden die Bewerber aufgefordert, die die höchsten Punkte erhalten (Ranking). Dafür werden die vom Bewerber eingereichten Unterlagen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wie folgt herangezogen:
1. Für die Angaben gem. Ziffer III.2.3) Nr. 3 (Referenzen) dieser Bekanntmachung vergibt der Auftraggeber maximal 150 Punkte je Bewerber. Dabei können für eine wertbare Referenz max. 50 Punkte erreicht werden. Es werden die ersten 3 benannten Referenzen bewertet, wobei mindestens 1 der zu bewertenden ersten 3 Referenzen von einem Auftraggeber der öffentlichen Hand stammen und den Umgang mit Verschlusssachen mindestens der Stufe Geheim oder einen gleichwertigen Umgang mit sicherheitsempfindlichen Unterlagen betreffen muss . Eine Referenz erhält die maximale Punktzahl, wenn sie im Hinblick auf
a) den dargestellten Leistungsinhalt,
b) die Projektlaufzeit und,
c) die Komplexität des Auftrages,
d) den Tätigkeitsbereich
mit den hier zur Vergabe anstehenden Leistungen vollumfänglich vergleichbar ist und im verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich liegt.
Stammt die Referenz aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich und sind 3 der 4 Kriterien erfüllt, vergibt der Auftraggeber 30 Punkte.
Stammt die Referenz aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich und sind 2 der 4 Kriterien erfüllt, vergibt der Auftraggeber 20 Punkte.
Stammt die Referenz aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich und ist nur 1 der 4 Kriterien erfüllt, vergibt der Auftraggeber maximal 10 Punkte.
Referenzen, die nicht mit den Kriterien der 4 Punkte vergleichbar sind oder nicht aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich stammen, erhalten keine Punkte.
2. Für die Angaben gem. Ziffer III.2.3) Nr. 1 (Anzahl der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen) dieser Bekanntmachung vergibt der Auftraggeber maximal 50 Punkte je Bewerber. Dabei können die Punkte wie folgt erreicht werden:
Die maximale Punktzahl wird für mehr als 20 durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren vergeben.
Werden mehr als 10 und bis zu 20 durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren nachgewiesen, so erhält der Bewerber 30 Punkte.
Werden 5 und bis zu 10 durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr in den die letzten 3 Geschäftsjahren nachgewiesen, so erhält der Bewerber 20 Punkte.
Unter 5 beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr i. S. d. der oben genannten Anforderung werden keine Punkte vergeben.
3. Für die Angaben gem. Ziffer III.2.3) Nr. 2 (Anzahl ingenieurwiss. Mitarbeiter Informations- u. Kommunikationstechnik) vergibt der Auftraggeber maximal 50 Punkte je Bewerber. Dabei können die Punkte wie folgt erreicht werden: Die maximale Punktzahl wird für mehr als 20 durchschnittlich Beschäftigte je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren vergeben.
Werden mehr als 10 und bis zu 20 durchschnittlich Beschäftigte je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, erhält der Bewerber 30 Punkte.
Werden 5 und bis zu 10 durchschnittlich Beschäftigte je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, erhält der Bewerber 20 Punkte. Unter 5 durchschnittlich Beschäftigten im Sinne der oben genannten Anforderungen werden keine Punkte vergeben.
4. Für die Angaben gem. Ziffer III. 2.3) Nr. 3 und 4 (Anzahl jur. und wirtschaftswissenschaftliches Personal) dieser Bekanntmachung vergibt der Auftraggeber maximal 50 Punkte je Bewerber. Dabei können die Punkte wie folgt erreicht werden:
Die maximale Punktzahl wird für mehr als 20 Juristen und mehr als 20 Wirtschaftswissenschaftler durchschnittlich beschäftigt je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren vergeben.
Werden mehr als 10 und bis zu 20 Juristen und mehr als 10 und bis zu 20 Wirtschaftswissenschaftler durchschnittlich beschäftigt je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, so erhält der Bewerber 30 Punkte.
Werden 5 und bis zu 10 Juristen und 5 und bis zu 10 Wirtschaftswissenschaftler durchschnittlich beschäftigt je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, so erhält der Bewerber 20 Punkte.
Bei unter 5 Juristen und 5 Wirtschaftswissenschaftlern i. S. der oben genannten Anforderung werden keine Punkte vergeben.
Liegt eine der erforderlichen Anzahl an Juristen oder Wirtschaftswissenschaftlern unter der maßgeblichen Grenze einer Kategorie, so wird maximal die Punktezahl der nächst niedrigeren Kategorie gewährt.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
4.8.2016 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
1. Bitte beachten Sie, dass mit dieser Bekanntmachung zunächst der Teilnahmewettbewerb gestartet wird.
Vergabeunterlagen werden nur an solche Unternehmen, die im Rahmen des hier ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerbs ausgewählt werden, herausgereicht.
2. Der Bewerber hat seine Bewerbung als zweifach ausgedrucktes und unterzeichnetes Exemplar des Teilnahmeantrags mitsamt einer elektronischen Kopie des Teilnahmeantrags auf einem erfolgreich virengeprüften Datenträger zu übermitteln.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
Der Umschlag ist ausschließlich an die im Anhang A.III unter "Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an" aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen - EU - Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
E/K2CM/GA075/EE318,
Schlusstermin: 4.8.2016, 14:00 Uhr.
3. Sämtliche der in Ziffern III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen beziehen sich auf das sich konkret bewerbende Unternehmen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben, Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
4. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und/oder finanziellen und/oder technischen Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber die Leistungsteile/Einsatzbereiche in seiner Bewerbung zu bezeichnen, die eingesetzten Dritten/Nachunternehmer zu benennen und zusätzlich zu den von ihm geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise für diese Dritten/ Nachunternehmer in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten/Nachunternehmer zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft; mindestens in dem in dieser Bekanntmachung geforderten Umfang. Von diesen Nachunternehmern/Dritten ist jeweils eine Erklärung vorzulegen, dass er im Auftragsfall für die Durchführung mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht ("Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers"). Dies gilt ausdrücklich auch für den Zugriff auf Gesellschaften im Konzernverbund des Bewerbers, sofern diese rechtlich selbstständig sind. Beabsichtigt der Bewerber für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen für solche Leistungsbereiche, für die er selbst geeignet ist, andere Unternehmen einzusetzen, so sind diese Teilleistungen anzugeben. Der Bewerber ist zusätzlich verpflichtet, für die vorgesehenen Leistungsteile/ Einsatzbereiche die Namen der anderen Unternehmen zu benennen, entsprechende Verpflichtungserklärungen beizubringen und deren Eignung nachzuweisen.

5. Fragen und Hinweise sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter Ziffer I.1) dieser Bekanntmachung genannte Stelle zu richten. Sie sind in deutscher Sprache zu formulieren. Um sachdienliche Auskünfte allen interessierten Bewerbern zugänglich machen zu können, werden Sie gebeten, sich bei der unter Ziffer I.1) dieser Bekanntmachung genannten Stelle mit Ihren für dieses Verfahren geltenden Kontaktdaten zu melden. Antworten auf Fragen werden allen Bewerbern gleichzeitig in anonymisierter Form in einen Datenraum im Internet zugänglich gemacht.Der Datenraum ist über folgenden Link erreichbar: https://daten.baainbw.de/KAus/B/

Das oben genannte Portal ist in eigener Verantwortung auf aktuelle Informationen zu überprüfen. Die Bewerber werden daher gebeten, sich rechtzeitig mit der Nutzung des Portals vertraut zu machen. Die Bewerber werden gebeten, bei der Formulierung der Fragen zu berücksichtigen, dass diese zusammen mit den Antworten allen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Auskunft erteilenden Stelle eingegangen sind.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: (URL) Anhang A.III („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) - Angebotssammelstelle.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499-163

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Nichtabhilfemitteilung. Es gelten u. a. die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 134 Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Falle verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- und Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen Ihnen beeinträchtigen könnte.
§ 135 Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetz gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499-163

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.7.2016