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Dienstleistungen - 249508-2016

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19/07/2016    S137

Deutschland-Frankfurt am Main: Dienstleistungen im Eisenbahnbau

2016/S 137-249508

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 7
Ort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland
Zu Händen von: Metz, Markus
E-Mail: markus.metz@deutschebahn.com
Telefon: +49 7219386265
Fax: +49 7219386279

Internet-Adresse(n):

Adresse des Beschafferprofils: https://bieterportal.noncd.db.de/Portal/

Weitere Auskünfte erteilen:
Offizielle Bezeichnung: FS.EI-SW – Beschaffung Infrastruktur Region Südwest
Postanschrift: Schwarzwaldstraße 82
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Zu Händen von: Metz, Markus
E-Mail: markus.metz@deutschebahn.com
Telefon: +49 7219386265
Fax: +49 7219386279
Internet-Adresse: https://bieterportal.noncd.db.de/Portal/

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Offizielle Bezeichnung: FS.EI-SW – Beschaffung Infrastruktur Region Südwest
Postanschrift: Schwarzwaldstraße 82
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Zu Händen von: Metz, Markus
E-Mail: markus.metz@deutschebahn.com
Telefon: +49 7219386265
Fax: +49 7219386279

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: FS.EI-SW – Beschaffung Infrastruktur Region Südwest
Postanschrift: Schwarzwaldstraße 82
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Zu Händen von: Metz, Markus
E-Mail: markus.metz@deutschebahn.com
Telefon: +49 7219386265
Fax: +49 7219386279

I.2)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Planungsleistung SFS 2020.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Karlsruhe.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Planung Oberbau, Streckensanierung SFS Mannheim – Stuttgart in 2020.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71311230 Dienstleistungen im Eisenbahnbau, 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Objektplanung Verkehrsanlagen
Lph. 1-7 von 16.1.2017 bis 31.8.2019.
Die DB Netz AG, RB Südwest plant die Sanierung der SFS 4080 Mannheim – Stuttgart im Jahr 2020 auf der gesamten Länge.
Dafür steht eine Vollsperrung von 205 Tagen, vom 10.04. – 31.10.2020 zur Verfügung.
Die wachsenden Verkehre auf der Schiene in der Nord-Süd-Relation Mannheim und Stuttgart haben die Leistungsfähigkeit der Strecke erschöpft. Die Sanierung der Strecke dient der weiteren Verfügbarkeit und betrieblichen Qualitätsverbesserung.
Die Strecke weist eine Streckenlänge von ca. 100 km aus. Auf der Strecke findet eine umfassende Gleiserneuerung mit Weichen- und Schienenaustausch statt.
Betroffen sind die Strecken 4080, 4083 und 4085. Aus logistischen Gründen wurde das Projekt in 4 Bauabschnitte aufgeteilt. Es besteht das Erfordernis einen übergeordneten Bauablauf zu planen, der die Anforderungen an die Ver- und Entsorgung der Baustelle mit GMT, Material und Stoffen berücksichtigt und gleichzeitig die Arbeit in allen 4 Bauabschnitten parallel ermöglicht.
Wegen der übergeordneten Logistikplanung ist ein Gesamtkonzept für Planung und Bauausführung notwendig.
Erste Untersuchungen wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie durch das Büro Obermeyer Planen + Beraten GmbH im Auftrag der DB AG 2014 und 2015 durchgeführt. Auf Grundlage von SAP-Daten wurden Bauwerksübersichten erstellt und grafisch dargestellt. Die zum Umbau erforderlichen Gleise und Weichen wurden mit Hilfe von Videoaufzeichnungen aus Messfahrten und analysierten IvL-Plänen untersucht und abgeglichen. Auf Grundlage definierter Regelquerschnitte und technischen Vorgaben des AG wurden Massen ermittelt.
Die Untersuchungen werden im Rahmen des Verfahrens allen Bietern zur Verfügung gestellt. Durch eine ausreichend lange Zeitspanne für die Sichtung und Einarbeitung in die bestehenden Unterlagen wird sichergestellt, dass alle, auch nicht vorbefasste Bieter die gleiche Ausgangsbasis für die Angebotskalkulation haben. Aus Sicht des Vorhabenträgers werden die Unterlagen in elektronischer Form (pdf.-Format) vollständig zur Verfügung gestellt.
Folgende Anlagen des Oberbaus stehen zur Erneuerung an:
1. Schienen:
Die Schienenmenge ergibt sich aus der Länge der umzubauenden Gleisabschnitte. Es stehen ca. 187,5 km Gleis zum Schienenaustausch an. Das entspricht ca. 375 km Gesamtschienen jeweils für Alt- und Neuschienen. Derzeit wird von einer Verschrottung der Altschienen ausgegangen, auch wenn der Schienenkreislauf überprüft werden muss.
Es werden Neuschienen mit 180 m Länge eingebaut. Für den Einbau wurden Langschienentransporteinheiten vom Typ „Robel“ reserviert. Je nach Lage des Lieferwerkes wird ein Standardumlauf von 7 Tagen angenommen.
2. Weichen:
Es werden 54 Weichen ersetzt, davon
31 mit r = 1 200
19 mit r = 1 500
2 mit r = 7 000/ 6 000
2 mit r = 6 000/
3. Schwellen:
Die Altschwellen werden durch Neuschwellen B07 (ca. 314.500 Stück) ersetzt. Im Bereich von Kunstbauwerken sind Schwellen mit elastischer Sohle zu verlegen.
4. Schotter:
Beim Schotter wird davon ausgegangen, dass nach der Bettungsreinigung 2/ 3 des Altschotters erhalten bleiben können. Bettungsreinigungsrückstände mit einer vsl. Gesamtmenge von ca. 240 000 t müssen abtransportiert und entsorgt werden. Das fehlende Drittel wird durch Neu-Schotter (S-Schotter) ergänzt.
Im Bereich der Weichen findet eine vollständige Bettungserneuerung statt. Die erforderlichen Massenzuschläge müssen im Rahmen der Massenermittlung besonders berücksichtigt werden.
5. Zur Feststellung der Beschaffenheit des Schotters wurde eine vorgezogene Analytik durch den Bereich Umwelt (CUS 3) durchgeführt, um die Massenannahmen zu bestätigen. Logistik
Ob der zu transportierenden Mengen bestehen hohe Anforderungen an die Logistik und Zwischenlagerung.
Das betrifft sowohl die Beistellung von Material und Stoffen als auch die Entsorgung.
Der ehemalige Containerbahnhof Mannheim und Karlsruhe Gbf wurden bereits als Logistikflächen für die SFS 2020 gesichert. Weitere Logistikflächen werden derzeit untersucht.
6. Bauablaufplanung
Als Grundlage der planerischen Betrachtung ist eine Streckensperrung vom 10.4.2020 bis 31.10.2020 vorgesehen. Ein Gleis wird immer als Baugleis verwendet werden, um die interne Baustellenlogistik sicherzustellen.
7. Umweltbelange – Kontamination, Lärm-, Artenschutz
Die Erarbeitung und Fortschreibung eines Umweltsteckbriefs ist Planungsbestandteil. Nähere Angaben dazu befinden sich in der Leistungsbeschreibung.Parallel wird bis zum Jahresende 216 unter Federführung vom Projektmanagement, Experten und Service eine Potentialanalyse durch ein externes Umweltbüro erstellt.
8. Instandhaltungsleistungen der Produktionsdurchführungen
Fakultative und obligatorische Instandhaltungsleistungen der Standorte Stuttgart und Karlsruhe sind Bestandteil der Baubeschreibung.
Die für die Planung relevanten Sachverhalte hieraus sind ebenfalls Teil der Ausschreibungsunterlage.
9. BaugleisWährend der Vollsperrung vom 10.4.2020 bis 31.10.2020 wird ein Baugleis zur Verfügung stehen.
10. Tunnel
Auf der SFS liegen 15 Tunnel mit einer Gesamtlänge von ca. 30 km. Der längste Tunnel ist der Freudensteintunnel mit 6 824 m Länge, gefolgt vom Pfingstenbergtunnel mit 5.360 m Länge.
Für die Gewährleistung von Gesundheits- und Arbeitsschutz sind Bewetterungsmaßnahmen für die Arbeiten im Tunnel zu planen.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Objektplanung Verkehrsanlagen
Optionale Leistung:
Lph 3+4 von 1.7.2017 bis 31.12.2017.
Lph 5-7 von 1.1.2018 bis 31.8.2019.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 16.1.2017 Abschluss 31.8.2019

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 v. H. der Auftragssumme.
Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 10 v. H. der Auftragssumme.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Verwenden Sie hierzu das Dokument: „16FEI21364_Teilnahmeantrag.pdf“
Die Ausschreibung beinhaltet Leistungen, für die ein Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG besteht.

(siehe http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads -> Abschnitt Präqualifikationssysteme Beschaffung Infrastruktur).

Der Nachweis der Präqualifikation ist im Offenen Verfahren mit dem Angebot und beim Nichtoffenen Verfahren / Verhandlungsverfahren mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Soweit der Bieter beabsichtigt einen Nachunternehmer einzusetzen, hat er diesen zu benennen und eine entsprechende Erklärung über dessen Präqualifikation abzugeben.
Diese Leistungen sind:
Produktkategorie Planung bauliche Anlagen
Warengruppe (Produkte/Leistungen)
— Planung Verkehrsanlage,
— Fahrbahn,
— Bahnübergänge,
— Bahnsteige.

Bekanntgabe der Einrichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens mit „Bekanntmachung eines Qualifizierungssystems – Sektoren“ im Amtsblatt der EU 2016/S 108-192762 vom 7.6.2016.

Alternativ zu gültigen Präqualifikationsnachweisen der vorstehenden Warengruppe (Leistung/Produkt) „Fahrbahn“ werden gültige Präqualifikationsnachweise, ausgestellt für „Bereich Planungsleistungen – Produktkategorie Verkehrsanlagen – Modul Oberbau“, anerkannt.
Für die Auftragserteilung kommen nur präqualifizierte Unternehmen in Betracht.
Funktionstrennung:
Der Auftraggeber unterscheidet zwischen den Leistungsbereichen Projektsteuerung, Planung und Bauüberwachung. Der Zuschlag für einen Leistungsbereich schließt eine Bewerbung für die anderen Leistungsbereiche aus.
Wir weisen darauf hin, dass im Fall der Auftragsvergabe eine Beauftragung mit
— der Bauleistung und damit im Zusammenhang stehenden Arch./Ing.-Leistungen,
— den Sicherungsleistungen und bauaffinen Dienstleistungen.
nicht in Betracht kommen. Dies gilt auch bei Personenidentität eines Mitglieds der Geschäftsführungen in verbundenen Unternehmen.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Verwenden Sie hierzu das Dokument: „16FEI21364_Teilnahmeantrag.pdf“
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten fünf Jahre keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von SektVO § 21 Absatz 1 und 2 vorliegen.
Erklärung, dass keine Steuer- und Abgabenschulden bestehen.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise: Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingendvorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge ineiner Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahlberücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Form der geforderten Erklärungen
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Verwenden Sie hierzu das Dokument: „16FEI21364_Teilnahmeantrag.pdf“

Dieses ist diskriminierungsfrei auf der Vergabeportal der Deutschen Bahn AG erhältlich (https://bieterportal.noncd.db.de/Portal/).

Erklärung über den Netto – Umsatz der folgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bieters. Die Erklärung über den Netto – Umsatz wird für Bewerbergemeinschaften in Summe gefordert.
Ein Netto – Mindestumsatz von 10 000 000 EUR muss je Jahresscheibe für 2012-2014 erfüllt werden.
(Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst). Nur diese Informationen werden für die
Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Form der geforderten Erklärungen
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Verwenden Sie hierzu das Dokument: „16FEI21364_Teilnahmeantrag.pdf“

Dieses ist diskriminierungsfrei auf der Vergabeportal der Deutschen Bahn AG erhältlich (https://bieterportal.noncd.db.de/Portal/).

A. Auskunft über die Anzahl und Qualifikation der, im Auftragsfall mit dem Projekt betrauten, Mitarbeiter.
Auskunft über die im Auftragsfall mit dem Projekt betrauten Mitarbeiter. Auch die Mitarbeiter von Nachunternehmern sind anzugeben. Bei Zusammenschlüssen mehrerer Bieter sind ebenfalls alle voraussichtlich mit dem Projekt betrauten Mitarbeiter zu nennen.
Folgende Mindestanforderung an die Anzahl, inklusive der Mitarbeiter von Nachunternehmern, muss erfüllt sein:
1 Qualitätsprüfer (Dieser hat die Qualitätsprüfung innerhalb des Planungsbüros durchzuführen und den geforderten Qualitätsstandard zu sichern. Um dies zu gewährleisten, darf keine Verbindung zur eigentlichen Bearbeitung der Planung innerhalb des Büros bestehen.)
1 Projektleiter (zusätzlich 2 Vertreter aus der Planungsebene)
5 Planer / Fachplaner, Planer Verkehrsanlagen über Lph 1-7, mindestens 2 mit Erfahrungen bei der Terminsteuerung
5 technische Sachbearbeiter / technische Zeichner über Lph 1-7
Folgende Vorgaben gelten für die einzelnen Berufsgruppen:
Qualitätsprüfer: mind. 10 Jahre Berufserfahrung gesamt, hiervon mind. 7 Jahre im Bereich der Planung von Oberbauprojekten für Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Die spezifische Berufserfahrung muss innerhalb der letzten 15 Jahre erlangt worden sein. Ein Qualifikationsnachweis für die Tätigkeit als Ingenieur ist vorzulegen (Diplom oder Bachelor/Masterabschluss)
Projektleiter: mind. 10 Jahre Berufserfahrung gesamt, hiervon mind. 5 Jahre im Bereich der Planung von Oberbauprojekten. Die spezifische Berufserfahrung muss innerhalb der letzten 15 Jahre erlangt worden sein. Ein Qualifikationsnachweis für die Tätigkeit als Ingenieur ist vorzulegen (Diplom oder Bachelor/Masterabschluss)
Planer / Fachplaner: mind. 3 Jahre Berufserfahrung, innerhalb der letzten 3 Jahre, im Oberbau. Ein Qualifikationsnachweis für die Tätigkeit als Ingenieur ist vorzulegen (Diplom oder Bachelor/Masterabschluss)
Technischer Sachbearbeiter / technischer Zeichner: mind. 2 Jahre Berufserfahrung, innerhalb der letzten 3 Jahre, im Oberbau. Ein Qualifikationsnachweis für die Tätigkeit als technischer Sachbearbeiter / technischer Zeichner ist vorzulegen (z.B. Ausbildungsnachweis)
(in folgender Auflistung ist die vorgesehen Anzahl, der für das Projekt tätigen Mitarbeiter, einzutragen)
Qualitätsprüfer …
Planungsleiter …
Planer / Fachplaner …
davon Terminsteuerung …
Technische Sachbearbeiter / technische Zeichner …
B. Erklärung über Referenzprojekte der vorgesehenen Mitarbeiter.
Für jeden vorgesehenen Mitarbeiter sind Referenzprojekte Bezug nehmend auf die Berufserfahrung aus III.2.3 A in die Tabelle (Anlage 2) einzutragen. Es ist pro Person eine Tabelle auszufüllen. Auch für Mitarbeiter von Nachunternehmern sind Referenzprojekte einzutragen.
Folgende Mindestanzahl an Referenzprojekten pro Person ist zu nennen:
Qualitätsprüfer: mind. 5 Referenzprojekte in der beschriebenen Funktion
Projektleiter: mind. 3 Referenzprojekte in der beschriebenen Funktion
Planer / Fachplaner: mind. 2 Referenzprojekte in der beschriebenen Funktion
Der Leistungszeitraum für Referenzprojekte liegt zwischen 2005 und 2015.
Bitte die entsprechenden Anlage 1 und 2 zum Teilnahmeantrag ergänzen und sowohl als pdf als auch digital in word/ excel Format abgeben.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Personen mit den unter III.2.3 Technische Leistungsfähigkeit benannten Funktionsausbildungen nach Regelwerk der DB AG.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
16FEI21364
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2016/S 008-010636 vom 13.1.2016

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 17.8.2016 - 13:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
17.8.2016 - 13:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Erklärungen/Nachweisen
folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise
Verwenden Sie hierzu das Dokument: „16FEI21364_Teilnahmeantrag.pdf“

Dieses ist diskriminierungsfrei auf der Vergabeportal der Deutschen Bahn AG erhältlich (https://bieterportal.noncd.db.de/Portal/).

A. Erklärung zu Sperren durch die Deutsche Bahn AG
Hiermit erklären wir, dass wir nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sind. Darüber hinaus erklären wir, dass uns bekannt ist, dass eventuelle Unrichtigkeiten der Erklärungen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrags wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
B. Nachweis über die Gewährleistung der Qualität (Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 oder vergleichbar)
C. Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
Falls beabsichtigt ist, für bestimmte Leistungen oder Tätigkeiten Nachunternehmer einzusetzen, so sind diese im Teilnahmeantrag zu benennen und deren vorgesehener Leistungsumfang darzustellen. Die Aussagen sind durch Erklärungen/Nachweise, aus denen die Eignung der Subunternehmer zweifelsfrei hervorgeht, zu untersetzen. Eine Verpflichtungserklärung gemäß SektVO §20 (3) ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Für vorgesehene Subunternehmer sind die Nachweise gemäß III.2.3) und die Erklärungen gemäß III.2.1) und VI.3) zu führen.
D. Erklärung zur Einhaltung eines Verhaltenskodex
Wir erklären, dass

- der DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (siehe http://www.deutschebahn.com/de/konzern/compliance/geschaeftspartner/verhaltenskodex.html)

oder
- die BME-Verhaltensrichtlinie (siehe

http://www.bme.de/fileadmin/pdf/Pressemeldungen/2008_11_10_BME_VerhaltensrichtlinieCoC.pdf)

oder
- ein eigener Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich festlegt, (dieser ist dem Teilnahmeantrag beizulegen).
einhalten wird.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen je Unternehmen einzureichen.
Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können:
Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (sog. Abschichtung). Die Vergabestelle behält sich vor, nur mit den gemäß Zuschlagskriterien wirtschaftlich günstigsten 3 Bietern die technisch und kommerziellen Verhandlungen durchzuführen.
Nach Ermittlung der Angebotssummen wird eine Engere Wahl aus den günstigsten drei Bietern gebildet. Diese drei Bieter werden in Bezug auf ihre Bearbeitungsmethodik mit den Antworten bewertet, die sie auf einen von der Vergabestelle festgelegten Fragenkatalog in einem Gespräch geben
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Alle unter III.2.1 bis III.2.3 und VI.3 geforderten Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, Fragen, die später als 12 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge gestellt werden gar nicht zu beantworten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (vgl. § 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 – 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15.7.2016