Dienstleistungen - 254098-2020

02/06/2020    S105

Deutschland-Leopoldshöhe: Projektmanagement im Bauwesen

2020/S 105-254098

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Leopoldshöhe über den Kreis Lippe – Der Landrat
Postanschrift: Kirchweg 1
Ort: Leopoldshöhe
NUTS-Code: DEA45 Lippe
Postleitzahl: 33818
Land: Deutschland
E-Mail: z.vergabestelle@kreis-lippe.de
Telefon: +49 52315010
Fax: +49 5231630111883

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/15A2FFB1-7E98-4848-AE55-FC566EE0BA70
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/15A2FFB1-7E98-4848-AE55-FC566EE0BA70
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Prozessmanagement ISEK Gemeinde Leopoldshöhe 2030

Referenznummer der Bekanntmachung: IKZ-126/2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000 Projektmanagement im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zu vergeben sind Leistungen des Prozessmanagements und der Öffentlichkeitsarbeit zur Durchführung von Maßnahmen nach dem Städtebauförderprogramm NRW auf Grundlage des vorliegenden Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts „Gemeinde Leopoldshöhe 2030“.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 238 529.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
79416000 Öffentlichkeitsarbeit
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA45 Lippe
Hauptort der Ausführung:

In den Vergabeunterlagen aufgeführt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Leopoldshöhe verfolgt das Ziel einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Gemeinde. Sie wurde 2020 neu in das Städtebauförderprogramm NRW aufgenommen. Grundlage ist das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept „Gemeinde Leopoldshöhe 2030“. Die Gemeinde Leopoldshöhe beabsichtigt, zur Durchführung der Städtebaufördermaßnahmen ein Prozessmanagement zu beauftragen. Umfasst sind insbesondere das Sanierungsgebiet Ortskern Leopoldshöhe mit einer Fläche von 69,9 ha und das Sanierungsgebiet Ortskern Asemissen mit 93,5 ha. Einige Arbeitsergebnisse liegen – teilweise im Entwurf – bereits vor. Sie werden allen Bietern zur Verfügung gestellt. Die zu erbringenden Leistungen umfassen:

— das Fördermittelmanagement der Gesamtmaßnahme;

— die Kosten- und Finanzierungsplanung Fördergeber;

— die Betreuung der Modernisierung privaten Gebäudebestandes;

— die Begleitung des Verfügungsfonds;

— die Begleitung der Umgestaltung öffentlichen Raums und Sanierung kommunaler Immobilien;

— die allgemeine Prozesssteuerung;

— optional die Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung.

Der Auftragnehmer hat insbesondere das Gesamtprojekt vorausschauend zu leiten und alle notwendigen Unterstützungsleistungen für die Gemeinde zu erbringen. Die Projektlaufzeit umfasst zunächst gut 3 Jahre Festlaufzeit und kann für den Zeitraum danach maximal zweimal um je 2 Jahre, längstens aber bis zum Projektende, einseitig vom Auftraggeber verlängert werden. Die zu erbringenden Leistungen sollen gefördert werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität der zu erwartenden Leistung / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Berufserfahrung der Projektleiterin/des Projektleiters: / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 45
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 238 529.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 17/08/2020
Ende: 30/09/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber jeweils mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende maximal zweimal um jeweils 2 Jahre verlängert werden, jedoch längstens bis Ende der Programmlaufzeit. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Verlängerungen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Verlängerungsoption: Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber jeweils mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende maximal zweimal um jeweils 2 Jahre verlängert werden, jedoch längstens bis Ende der Programmlaufzeit. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Verlängerungen. Zusatzoption Öffentlichkeitsarbeit: Die Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung kann nach Bedarf des Auftraggebers beauftragt werden. Die Notwendigkeit und der Umfang sind noch offen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30 000,00 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Angabe des vollständigen Namens des Bietes bzw. des jeweiligen Mitglieds der Bietergemeinschaft unter Nennung von: Firmenbezeichnung, Anschrift, Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer, E-Mail und Homepage, Rechtsform des Bieters, Jahr der Bürogründung, Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens,

2. Eigenerklärung zur Präqulifizierung,

3. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen/wirtschafltichen Verknüpfungen,

4. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,

5. Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlußgründen gem. § 123 GWB, also über das Nichtvorliegen von Verurteilungen im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB sowie Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung,

6. Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlußgründen gem. § 124 GWB, Eintrag im Gewerbezentralregister, Verpflichtungen nach MiLoG,

7. Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft,

8. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (bei ausländischen Bietern Angabe zur Eintragung in vergleichbares Register ihres Herkunftslandes),

9. Erklärung des Vorliegens der Voraussetzungen nach § 158 BauGB für die Beauftragung als Sanierungsträger.

Ein Bieter kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Das gilt auch für Bietergemeinschaften. Alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen also alle vorgenannten Erklärungen abgeben. Unternehmen, die in einer für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Präqualifizierungsdatenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe des Angebotes mit der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber Erklärungen oder Nachweise gefordert werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Ansonsten kann der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden (jährlich mindestens zweifach maximiert) und über mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden (jährlich mindestens zweifach maximiert) bzw. Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird;

2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Prozessmanagement oder Sanierungsträgerleistungen) der letzten 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Ein Bieter kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Das gilt auch für Bietergemeinschaften. Alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen also alle vorgenannten Erklärungen abgeben. Unternehmen, die in einer für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Präqualifizierungsdatenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe des Angebotes mit der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber Erklärungen oder Nachweise gefordert werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Ansonsten kann der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden (jährlich mindestens zweifach maximiert) und über mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden (jährlich mindestens zweifach maximiert) bzw. Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Referenzen, die mit den zu vergebenden Leistungen (Prozessmanagement/Sanierungsträgerleistungen/Umsetzung von Städtebauförderung) vergleichbar sind. Die Leistungen müssen noch nicht abgeschlossen sein. Gefordert ist die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Projekts, der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens, der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson des Auftraggebers (zum Beispiel Abteilungsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), des Zuwendungsgebers, des Städtebauförderungsprogramms, der bisher umgesetzten und der insgesamt geplanten Kosten der Gesamtmaßnahmen im Sanierungsgebiet, von Größe/Umfang des Sanierungsgebiets in ha und des Rechnungswertes der eigenen, bisher erbrachten Leistungen,

2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl der Führungskräfte der letzten 3 Jahre ersichtlich ist,

3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieters/der Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.

Ein Bieter kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen, bei den Referenzen nach Ziffer 1 jedoch nur für den Leistungsteil, den das Bietergemeinschaftsmitglied im Auftragsfall übernehmen wird. Unternehmen, die in einer für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Präqualifizierungsdatenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe des Angebotes mit der Registrierungsnummer angeben.Sofern vom Auftraggeber Erklärungen oder Nachweise gefordert werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Ansonsten kann der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestens 3 Referenzprojekte über Prozessmanagement/Sanierungsträgerleistungen/Umsetzung von Städtebauförderung in den letzten 3 Jahren, die seit mindestens einem Jahr vom Bieter bearbeitet werden (Stichtag jeweils Eingang Angebot). Die Leistungen müssen noch nicht abgeschlossen sein. Gefordert ist die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Projekts, der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens, der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson des Auftraggebers (zum Beispiel Abteilungsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), des Zuwendungsgebers, des Städtebauförderungsprogramms, der bisher umgesetzten und der insgesamt geplanten Kosten der Gesamtmaßnahmen im Sanierungsgebiet, von Größe/Umfang des Sanierungsgebiets in ha und des Rechnungswertes der eigenen, bisher erbrachten Leistungen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Projektsprache: deutsch,

2. Der Auftragnehmer hat eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von 1,0 Mio. EUR für Personen- und 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden (jährlich jeweils mindestens zweifach maximiert) nachzuweisen und über die Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten. Dies ist Voraussetzung für die Fälligkeit der Vergütung,

3. Personelle Kontinuität ist erforderlich,

4. Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Mindestlohn und des TVgG-NRW, insbesondere Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen zum TVgG-NRW,

5. Aufrechterhaltung der Voraussetzungen zur Beauftragung als Sanierungsträger nach § 158 BauGB.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/07/2020
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/08/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 03/07/2020
Ortszeit: 09:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Angebote sind in elektronischer Form über das Vergabeportal einzureichen. Eine Abgabe von Angeboten schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder über die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals ist ausgeschlossen. Es werden nur Angebote berücksichtigt, die fristgerecht eingereicht wurden.

2. Macht der Bieter von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum Termin für den Eingang der Angebote zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat. Die Angebotsabgabe ist nur nach Registrierung möglich.

3. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollten. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist.

4. Die zu erbringenden Leistungen sollen gefördert werden. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass das Projekt nur durchgeführt werden soll, wenn sie entsprechende Zuwendungen erhält. Im Falle einer negativen Entscheidung besteht die Möglichkeit, dass das Vergabeverfahren aufgehoben werden muss und den Teilnehmern am Verfahren dann keine Ansprüche zustehen, § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV.

5. Weitere Informationen ergeben sich aus den weiter zur Verfügung gestellten Unterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung und den Bieterinformationen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Ort: Münster
Postleitzahl: D-48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.

Zu rügen ist:

— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahre;

— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind;

— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind.

Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag aufgrund einer Rüge, welcher der Auftraggeber nicht abgeholfen hat, binnen 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden. Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28/05/2020