Diensten - 256809-2020

03/06/2020    S106

Deutschland-Berlin: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2020/S 106-256809

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Postanschrift: Mauerstraße 83-84
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: vergabe@f-v-v.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=331016
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=331016
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung Bereitstellung IT-Gesamtsystem

Referenznummer der Bekanntmachung: SFVV_2020_450-01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zweck der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung (SFVV) ist es, im Geiste der Versöhnung die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihren Folgen wachzuhalten.

Dazu wird die SFVV in die Fassaden des sanierten Deutschlandhauses in der Stresemannstr. in Berlin ziehen wo 2021 das Dokumentationszentrum als einzigartiger Lern- und Erinnerungsort eröffnet wird.

Für den Rahmen des kulturellen Betriebs sowie des internen Verwaltungsbetriebes ist eine vollständige technische IT-Struktur neu aufzubauen. Mittels Ausschreibung soll ein EVB-IT Systemvertrag zur Beschaffung der folgenden Leistungen:

— Lieferung von IT-Systemen, Software und Zubehör;

— Dienst- und Wartungsleistungen zur Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des IT-Gesamtsystems zwischen dem Auftraggeber und einem Auftragnehmer abgeschlossen werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
30200000 Computeranlagen und Zubehör
48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

(Art und Umfang der Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen; nur bei Lieferaufträgen – Angabe, ob Angebote für Erwerb, Leasing, Anmietung, Abzahlungskauf oder eine Kombination dieser Möglichkeiten benötigt werden) (max 4000 Zeichen).

Wesentliche Aufgabe des Auftragnehmers ist es, das zukünftige IT-Gesamtsystem aus den verschiedenen IT-Systemkomponenten der unterschiedlichen Bezugsquellen bereitzustellen wie u. a.:

— IT-Systemkomponenten und Leistungen des Auftragnehmers, wie explizit im Leistungsverzeichnis und der Leistungsbeschreibung abgefordert;

— definierte IT-Systemkomponenten aus den Bestandsstrukturen des Auftraggebers zur Weiterverwendung und zur Übernahme des Auftragnehmers (u. a. Arbeitsplätze, Drucker);

— IT-Systemkomponenten aus Beistellungen des Projektes „Bau“ des Auftraggebers zur Übernahme des Auftragnehmers (u. a. Telefonie-Komponenten);

— IT-Systemkomponenten anderer Schnittstellenpartner des Projektes „Erstausstattung“, die in das IT-Gesamtsystem integriert werden müssen;

— IT-Systemkomponenten des Auftraggebers, die über bestehenden Rahmenverträge abgerufen oder durch diesen über Ausschreibungsverfahren in Abstimmung mit dem Auftragnehmer beschafft und durch den Auftragnehmer übernommen werden.

Der Auftragnehmer ist unter Nutzung dieser unterschiedlichen Bezugsquellen für die Erstellung eines funktionierenden IT-Gesamtsystems sowie für die vollständige logische Migration sowie teilweise physische Migration der Bestandsstrukturen verantwortlich. Hierzu hat er in mehreren Leistungsphasen von der Konzeption über die Implementierung und Tests in einer Pilotumgebung bis zum Rollout alle geforderten Funktionalitäten der Leistungsbeschreibung umzusetzen, u. a.:

— Gesamtheitliche Fein- und Migrationsplanung für die einzelnen Funktionalitäten des IT-Gesamtsystem auch für die IT-Komponenten vom Auftraggeber und von den derzeit beauftragten sowie noch zu beauftragenden Schnittstellpartnern;

— Bereitstellung der technischen Basisstruktur für das neue IT-Gesamtsystems im neuen Dokumentationszentrum in der Stresemannstraße 90 und im Standort Köpenicker Straße gemäß Anforderung, u. a.:

—— Rack- und Basiskonfiguration unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV);

—— Rack- und Basiskonfiguration der Netzwerkkomponenten, Firewall, Wireless Komponenten;

—— Rack- und Basiskonfiguration der Server-, Speicher- und Backupsysteme;

—— Clientstrukturen wie Arbeitsplatzcomputer, Zubehörkomponenten, Medienstationen, Monitore, Drucker, Scanner, Telefone, Wireless Access Points.

— Bereitstellung der notwendigen technischen IT-Rahmenbedingungen:

—— Bereitstellung der neuen logischen Netzwerke (VLANs);

—— Bereitstellung der Schutzmechanismen gegen Schadsoftware (Trend Micro).

— Bereitstellung der Virtualisierungsumgebung für Server auf Basis VMware;

— Bereitstellung der Virtualisierungsumgebung für Clients auf Basis Citrix;

— Bereitstellung der Loadbalancer, Access Gateways und einer demilitarisierten Zone (DMZ);

— Bereitstellung einer neuen Microsoft Systemumgebung;

— Bereitstellung der Monitoring- und Managementsysteme für virtuelle und physische Systeme;

— Bereitstellung der Backup- und Recovery-Verfahren;

— Umsetzung von Testläufen sowie eines Pilotbetriebs;

— Umsetzung Einweisungen, Schulungen und Workshops;

— Umsetzung von Migrations- und Rollout-Leistungen gemäß Anforderung;

— Rückbau der Alt-Strukturen;

— Erstellung von Dokumentationen und Handlungsanweisungen;

— Leistungen zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des IT-Gesamtsystems nach Projektabschluss.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 33
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Verlängerung des Systemservice zweimal für die Dauer von jeweils 12 Monaten.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Eignungsprüfung erfolgt in 3 Wertungsstufen:

Der Auftraggeber (AG) wird mindestens einen Bewerber und maximal 5 Bewerber für das weitere Verfahren auswählen und zur Abgabe eines Angebotes auffordern. Die Eignungsprüfung erfolgt in 3 Wertungsstufen.

1) Formale Prüfung

In der ersten Wertungsstufe erfolgt die formale Prüfung, in der beispielsweise die Einhaltung der vorgegebenen Formalien des Teilnahmeantrages, die vollständige Ausfüllung des einzureichenden Formulare nebst den vorgegebenen Bewerbererklärungen, die rechtzeitige Einreichung des Teilnahmeantrages, die Eindeutigkeit der Eintragungen, das Vorhandensein aller Unterschriften i. S. v. § 126 b BGB (Textform) des Bewerber/einer zugelassenen Bewerbergemeinschaft, die Einhaltung der zwingenden Vorgaben der Bekanntmachung etc. zu überprüfen sind.

2) Mindestanforderungen

In dieser Wertungsstufe wird geprüft, ob durch den Teilnahmeantrag und die seitens des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft abgegebenen Erklärungen alle Mindestanforderungen erfüllt werden. Die Grundlage hierfür bilden diejenigen Kriterien, die im Kriterienkatalog durch ein „A“ (Ausschlusskriterien) gekennzeichnet sind.

Ausdrücklich wird darauf verwiesen, dass zu allen Kriterien ausführliche und unmissverständliche Aussagen des Bewerbers erwartet werden. Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die alle Ausschlusskriterien erfüllen.

3) Bewertungskriterien

Sodann erfolgt die Bewertung der Teilnahmeanträge, die die formalen Anforderungen sowie die Mindestanforderungen erfüllen, anhand der Wertungskriterien, die im Kriterienkatalog durch ein „B“ gekennzeichnet sind. Zur Bildung der Rangfolge werden u. a. die in den Bewertungskriterien geforderten Referenzen zur Leistungsfähigkeit herangezogen. Grundlage für die Bewertung bilden die einzelnen Angaben in den Referenzbögen. Es werden je Bewertungskriterium maximal 3 Referenzen je Teilnahmeantrag bewertet. Sollte ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft mehr als 3 Referenzen je Bewertungskriterium einreichen, sind vom ihm/ihr die Referenzen zu kennzeichnen, die zur Bewertung kommen sollen. Erfolgt keine Kennzeichnung, werden die zu bewertenden Referenzen durch die Vergabestelle bestimmt. Jede Referenz muss die Mindestanforderungen (mit „A“ gekennzeichnete Angaben), die im betreffenden Kriterium angegeben sind, erfüllen. Die fehlende Benennung eines Ansprechpartners oder einer mit „I“ gekennzeichneten Angabe kann zur Nichtwertung der Referenz führen.

4) Rangfolge:

— Alle Bewertungskriterien haben eine Gewichtung, die aus der Übersicht zur Kriterienstrukturierung zu ersehen ist.

— Die in einem einzelnen Bewertungskriterium erreichten Wertungspunkte werden mit der Gewichtung des Kriteriums multipliziert und ergeben die Bewertungspunkte für das Kriterium.

— Die Summe der Bewertungspunkte aller Bewertungskriterien ergibt die Bewertungspunkte für den Teilnahmeantrag.

— Insgesamt können 10 000 Bewertungspunkte erreicht werden.

— Anhand der erreichten Bewertungspunkte der einzelnen Teilnahmeanträge wird die Rangfolge gebildet, wobei der Teilnahmeantrag mit der höchsten Punktzahl in der Rangfolge den 1. Platz einnimmt.

— Die weiteren Plätze in der Rangfolge werden gemäß den erreichten Punkten abstufend vergeben.

— Es werden maximal 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert,

— Sollten auf Rang 5 zwei Bewerber mit identischer Punktzahl liegen, entscheidet das Los. (siehe Bewerbererklärung Eignung).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Bedarfsträger behält sich vor, die optional abgefragten Leistungen zu beauftragen. Die entsprechenden Positionen werden in den Vergabeunterlagen näher beschrieben.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Laufzeit des Systemvertrags beginnt mit Zuschlagserteilung. Die Systemserviceleistungen sollen beginnend mit dem 1.7.2021 eine Laufzeit von max. 48 Monaten haben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

I. Anforderungen:

1) Darstellung der Bewerber- und Bieterkonstellation,

2) Darstellung Firmenprofil

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen dar und machen Sie mindestens Angaben zu nachfolgenden Punkten:

— Firmenname mit Rechtsform, ggf. Hauptniederlassung;

— Sitz des Unternehmens;

— Gesellschafter;

— Mitglieder der Geschäftsführung;

— Verbindung mit anderen Unternehmen.

3) Eigenerklärung zur Eintragung im Berufsregister,

4) Verbindliche Erklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der Fassung vom 17.2.2016(BGBl. I S.203) aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt, vgl. hierzu https://dejure.org/gesetze/GWB/123.html

5) Eigenerklärungen zur Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft, zu Nachunternehmern und zur Mittelbereitstellung (im Falle einer Eignungsleihe).

(siehe Dokument Bewerbererklärung zur Eignung)

II Dritte

Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten Dritter zu bedienen, so ist dieser bzw. sind diese bereits mit dem Teilnahmeantrag namentlich zu benennen, wenn sich der Bieter auf deren Kapazitäten beruft (sog. Eignungsleihe: § 47 VgV). Der Eignungsnachweis ist in gleicher Weise zu führen wie beim Bieter selbst (s. vorstehende Ziffer I). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine Verpflichtungserklärung des Dritten abzugeben.

Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen bei zuziehen bzw. zu verlangen.

Werden die o.g. Erklärungen ggf. trotz Nachforderns nicht eingereicht, kann ein Ausschluss des Teilnahmeantrages wegen fehlender Eignung erfolgen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A 2.1: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren gilt ein spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. des Bieters/der Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, bezogen auf den Auftragsgegenstand (Service- und Dienstleistungen im IT-Umfeld), in Höhe von mindestens 300 000 EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungskriterien gemäß Dokument „Bewerbererklärung Eignung“

— A 3.1: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Cisco;

— A 3.2: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Citrix;

— A 3.3: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Microsoft;

— A 3.4: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers NetApp;

— A 3.5: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Veeam;

— A 3.6: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers VMware;

— A 4.1: Referenznachweis in wirtschaftlichem Umfang vergleichbar;

— B 4.1: Referenz „Projekt Bereitstellung IT-Gesamtsystem und IT-Service“;

— A 4.2: Referenz „Projekt Bereitstellung IT-Gesamtsystem und IT-Service“;

— A 5.1: Nachweis Qualitätsmanagementsystem des Bewerbers/Bieters.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

0 Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungskriterien gemäß Dokument „Bewerbererklärung Eignung“

— A 3.1: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Cisco;

— A 3.2: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Citrix;

— A 3.3: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Microsoft;

— A 3.4: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers NetApp;

— A 3.5: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers Veeam;

— A 3.6: Nachweis der Autorisierung als Partner des Herstellers VMware;

— A 4.1: Referenznachweis in wirtschaftlichem Umfang vergleichbar;

— B 4.1: Referenz „Projekt Bereitstellung IT-Gesamtsystem und IT-Service“;

— A 4.2: Referenz „Projekt Bereitstellung IT-Gesamtsystem und IT-Service“;

— A 5.1: Nachweis Qualitätsmanagementsystem des Bewerbers/Bieters.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards: 2 (max. 4000 Zeichen)

Zu A 3.1) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist eine Partnerautorisierung seitens des Herstellers Cisco mit dem Status „Premier Certified Partner" oder besser,

Zu A 3.2) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist eine Partnerautorisierung seitens des Herstellers Citrix mit dem Status „Gold Partner" oder besser,

Zu A 3.3) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist eine Partnerautorisierung seitens des Herstellers Microsoft mit dem Status „Gold Partner — Datacenter Solution" oder besser,

Zu A 3.4) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist eine Partnerautorisierung seitens des Herstellers NetApp mit dem Status „Gold Partner" oder besser,

Zu A 3.5) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist eine Partnerautorisierung seitens des Herstellers Veeam mit dem Status „Gold Partner" oder besser,

Zu A 3.6) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist eine Partnerautorisierung seitens des Herstellers VMware mit dem Status „Enterprise Solution Provider" oder „Professional Partner Professional Services" oder besser,

Zu A 4.1) Mindestens eine nachprüfbare Referenz mit deutschsprachigem Ansprechpartner beim Referenzgeber, die zum Auftragsgegenstand im wirtschaftlichen Umfang vergleichbar ist. Als Mindestanforderungen je geforderter Referenz gelten die folgenden Parameter:

— Zeitpunkt Bereitstellung des IT-Gesamtsystems: innerhalb der letzten 3 Jahre (nach dem 30.6.2017);

— Umfang der abgerechneten Leistungen: 150 000 EUR netto.

Zu B 4.1) Als Mindestanforderungen zur Wertung der Referenz gelten die folgenden Punkte:

— Zeitpunkt Bereitstellung des IT-Gesamtsystems nach dem 30.6.2017;

— vertraglich vereinbarte Inbetriebnahme von IT-Systemen;

— vertraglich vereinbarte Serviceleistungen: Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des IT-Gesamtsystems.

Zu A 4.2) Mindestanforderung für die Zulassung zum Vergabeverfahren ist, dass zum Kriterium B 4.1 mindestens eine wertbare Referenz nachgewiesen wird, in der 10x mit „ja“ beantwortete ‚Angaben zur Bewertung‘ (B) enthalten sind.

Zu A 5.1) Als Mindestanforderung setzt der Bewerber bzw. Bieter ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 ein, welches den Mindestanforderungen der Norm entspricht und gegenüber einer unabhängigen Zertifizierungsstelle innerhalb eines Zertifizierungsprozesses mit einer anschließenden Ausstellung eines aktuell gültigen zeitlich befristeten Zertifikates nachgewiesen wurde.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/07/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/07/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 09/10/2020

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die erfolgreichen Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.

2) Bewerber und Bieter müssen zur Erstellung der Teilnahmeanträge und der Angebote zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare verwenden. Teilnahmeanträge und Angebote, die diese Vorgaben nicht beachten, werden ausgeschlossen. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen.

3) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich über die Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 30.6.2020 an die unter Ziffer I.1) bezeichnete Stelle über die Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche o. verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen. Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den Link zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.

3) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu.

4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemobler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/05/2020