Dienstleistungen - 268200-2020

09/06/2020    S110

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen im Sport

2020/S 110-268200

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft (VEM)
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland
E-Mail: einkauf.se2@bvg.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://vergabekooperation.berlin

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17284064e81-7353129e9a04d993
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bike-Leasing in Form einer Online-Plattform

Referenznummer der Bekanntmachung: FEM2-0212-2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
92600000 Dienstleistungen im Sport
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Verfügungsstellung eines umfassenden Angebots zum Bike-Leasing für die Mitarbeiter der BVG inklusive der Bereitstellung einer Online-Plattform zur Abwicklung des gesamten Leasing-Prozesses.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72410000 Diensteanbieter
98330000 Dienstleistungen von Einrichtungen für das körperliche Wohlbefinden
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen eines systematischen Demografiemanagements hat die BVG in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen erfolgreich umgesetzt – als wesentliche Komponente einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Ergänzend zu den bereits existierenden Maßnahmen des Demografiemanagements sollen auf Grundlage des abgeschlossenen Tarifvertrages Demografie (TV-Demografie) weitere Maßnahmen konzipiert und umgesetzt werden. Dabei wollen wir insbesondere in die Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren und ein zusätzliches Angebot schaffen, das gezielt dabei unterstützt, die Beschäftigungsfähigkeit zu sichern und die Förderung der Gesundheit zu stärken – ergänzend zu den existierenden Aktivitäten des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Daher möchte die BVG ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zum Bike-Leasing bieten.

Ein entsprechendes Angebot an Zweirädern soll über ein Bike-Leasingportal zur Verfügung gestellt werden. Der Betreiber dieses Portals soll den gesamten Leasingprozess über eine Leasingbank abwickeln. Die Handhabung soll so einfach wie möglich für den BVG-Mitarbeiter gehalten werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Funktionalität Online-Plattform / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Rücknahmequote / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Anzahl der Vertragshändler / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Qualität/Dauer Einrichtungsprozess / Gewichtung: 5,00
Kostenkriterium - Name: Preis Plattform inkl. Wartung/Service / Gewichtung: 5,00
Kostenkriterium - Name: Leasingrate und Kaufpreis im Andienungsfall Beispiel 1 / Gewichtung: 15,00
Kostenkriterium - Name: Leasingrate und Kaufpreis im Andienungsfall Beispiel 2 / Gewichtung: 15,00
Kostenkriterium - Name: Leasingrate und Kaufpreis im Andienungsfall Beispiel 3 / Gewichtung: 15,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2020
Ende: 31/12/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die BVG hat die Möglichkeit/Option, den Vertrag 2x um 12 Monate bis maximal 31.12.2023 fortzuführen.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die BVG hat die einseitige Möglichkeit/Option, den Vertrag bis max. 31.12.2025 fortzuführen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.

Der Nachweis der Eignung kann entweder:

— durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“ Variante 2;

— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“;

— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen.

Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) liegt den Vergabeunterlagen bei.

Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.

Eigenerklärung:

— zum Korruptionsregister;

— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung;

— Zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister;

— über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §123, 124 GWB;

— über die Zahlung von Steuern;

— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,;

— zum Gewerbezentralregister;

— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft;

— dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG);

— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer.

Die Erklärungen:

— über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz;

— die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung(FFV) § 1 Abs. 2 FFV.

Sind mit dem Angebot einzureichen. Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.

Für Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter eine auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine zutreffende Eigenerklärung gemäß den Varianten 1 bis 3 für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen. Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Vergabeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:

Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3):

— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;

— Verpflichtungserklärung analog § 47 SektVO (soweit anwendbar).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur technischen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:

Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante1-3):

— Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;

— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.

Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:

— Eigenerklärungen zur Eignung; Variante1-3;

— Verpflichtungserklärung gem. § 47 SektVO (soweit anwendbar);

— Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 KWG.

(BaFin-Lizenz des Leasinggebers)

Hinweis: Für alle unter Punkt III.2.1. bis III.2.3. genannten Nachweise/Unterlagen können auch vergleichbar ausgestellte Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/Behörden des jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft erfolgt anhand der nachfolgend vorgegebenen Anforderungen. Dazu sind im Rahmen der Einreichung der Teilnahmeanträge folgende Unterlagen vom Leasinggeber als auch vom Dienstleister einzureichen:

— Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3;

— Verpflichtungserklärung gem. § 47 SektVO (soweit anwendbar);

— Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 KWG.

(BaFin-Lizenz des Leasinggebers)

1 vergleichbare Referenz ab 2015

Die vorgenannten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bei Angebotsabgabe ist vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG für den Bieter sowie seine Subunternehmer und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) abzugeben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/06/2020
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 23/06/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/10/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Achtung:

— Ende der Bewerbungszeit: 22.6.2020, 15.00 Uhr.

Für die Teilnahme sind zwingend die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Diese werden über das Online-Portal Vergabekooperation Berlin kostenfrei nach Registrierung vom Auftraggeber zum Download bereit gestellt: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17284064e81-7353129e9a04d993

1. Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben – „Kein Angebot“. Erst eine erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung durch den AG führt zur Aufforderung zur Angebotsabgabe.

2. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3.) unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1.) u. des Aktenzeichens zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die an die unter Ziffer I.1. bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3.) eingegangen sind. Mündliche Anfragen sind nicht zulässig.

Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen.

Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen.

Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.

Nach Prüfung der Vollständigkeit der unter Pkt. III.1. dieser Bekanntmachung genannten Angaben/Nachweise/Formalitäten wird auf Basis der aufgeführten Daten die Eignung der Bewerber geprüft.

Nach erfolgter Eignungsprüfung und Eignungsbestätigung seitens der BVG sind die Verdingungsunterlagen zur Teilnahme am weiteren Verfahren selbständig unter dem angegebenen Link zum Download (Ziff.1.3.) herunterzuladen.

Alle weiteren Informationen zu diesem Vergabeverfahren wie LV-Änderungen, Beantwortung von Bieterfragen oder sonstige Verfahrensrelevante Informationen werden über den Vergabemanager AI zur Verfügung gestellt.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente zu achten.

Ein separater Hinweis durch die Vergabestelle erfolgt nicht.

Bieterfragen müssen bis spätestens 10.7.2020 eingereicht werden.

Für später eingehende Fragen wird deren Beantwortung nicht zugesichert.

Angebotseinreichungsfrist: 15.7.2020, 12.00 Uhr

Angebote von nicht geeigneten Bewerbern werden nicht berücksichtigt.

Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ist eine spätere Qualifizierung oder Teilnahme an den Preisverhandlungen während der Vertragslaufzeit nicht möglich. Mögliche Änderungswünsche zum Vertrag sind der BVG mit dem Angebot bekannt zu geben.

Zuschlag:

Die fristgemäße Einreichung sämtlicher Unterlagen, Bestätigungen und Nachweise ist zwingende Voraussetzung für die weitere Wertung.

Die konkreten Zuschlagskriterien sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten.

Die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.

Die Eignung von Subunternehmern, die im Teilnahmeantrag noch nicht benannt wurden, deren Einsatz aber mit Beginn der Leistungserbringung geplant ist, ist mit der Angebotsabgabe Anhand der in Ziff. III.1.1. -III.1.3. genannten Eignungskriterien nachzuweisen.

Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter

— eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG für den Bieter sowie für seine Subunternehmer;

— eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG. § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV);

— das Formblatt Angaben über beabsichtigte Nachunternehmer;

— Konzept zur Beurteilung der in den Zuschlagskriterien genannten Punkte zwingend einzureichen.

Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.

Die gemäß bekanntgemachter Bewertungsmatrix drei bestplatzierten Bieter werden zu möglichen Verhandlungsgesprächen eingeladen.

Die möglichen Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der Zeit vom 3.8.2020 bis 14.8.2020 statt.

Nach Abschluss der Verhandlungen werden die dann noch im Wettbewerb verbliebenen Bieter unter Umständen aufgefordert, Ihre letzten verbindlichen Angebote abzugeben. Diese werden dann vom Auftraggeber unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten (siehe Bewertungs-/Zuschlagskriterien) ausgewertet.

Die BVG behält sich jedoch vor, den Zuschlag auch ohne Verhandlungen zu erteilen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax: +49 30-9013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/06/2020