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Lieferungen - 268336-2015

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31/07/2015    S146    Europäische Kommission - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Italien-Ispra: Lieferung, Installation und Wartung von 2 Batteriespeichersystemen — 2 Lose

2015/S 146-268336

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle (JRC), Institut für Energie und Verkehr
Postanschrift: via Enrico Fermi 2749 (TP 581)
Ort: Ispra VA
Postleitzahl: 21027
Land: Italien
Kontaktstelle(n): B.5 Referat Finanzen und Beschaffung
Zu Händen von: C. Breazu
E-Mail: jrc-ispra-iet-procurement@ec.europa.eu

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://web.jrc.ec.europa.eu/callsfortender/

Elektronischer Zugang zu Informationen: https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=977

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Sonstige: Forschung.
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Lieferung, Installation und Wartung von 2 Batteriespeichersystemen — 2 Lose.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Gemeinsame Forschungsstelle — Petten (Niederlande) bei Los 1, und
Gemeinsame Forschungsstelle — Ispra (Italien) bei Los 2.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand des Auftrags sind die Lieferung, Installation, Wartung von 2 Batteriespeichersystemen für den Betrieb intelligenter Netze, 1 in Petten (Niederlande) und 1 in Ispra (Italien), sowie damit verbundene Dienstleistungen. Der Auftrag umfasst 24 Monate Garantie und bis zu 4 Jahre präventive und korrektive Wartung.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

31422000, 50530000, 38970000, 31230000, 31682210

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Es wird geschätzt, dass das Gesamtbudget für die 2 Lose über die gesamte Vertragslaufzeit von 77 Monaten zwischen 1 300 000 EUR und 1 500 000 EUR liegt (einschließlich aller Kosten, ohne MwSt.). Das Budget umfasst jeweils die Beschaffung, Lieferung, Installation, Schulung, Bereitstellung von Dokumentation, 24-monatige Garantie sowie präventive und korrektive Wartung für maximal 4 Jahre.
Geschätzter Wert ohne MwSt:
Spanne von 1 300 000 bis 1 500 000 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 77 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: Lieferung, Installation und Wartung eines Batteriespeichersystems — Los 1 (Petten, Niederlande)
1)Kurze Beschreibung
Lieferung, Installation und Wartung eines Batteriespeichersystems für intelligente Netze in Petten (Niederlande) mit einer Nennleistung von 75 kW und einer Speicherkapazität von 150 kWh.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

31422000, 50530000, 38970000, 31230000, 31682210

3)Menge oder Umfang
Der vorliegende Auftrag ist in 2 Phasen unterteilt:
— Phase 1: Lieferung, Installation, Schulung, Prüfung und Kalibrierung sowie Bereitstellung der Dokumentation im Zusammenhang mit einem Batteriespeichersystem, einschließlich einer 2-jährigen Garantie,
— Phase 2: präventive und korrektive Wartung für einen Zeitraum von 12 Monaten mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 3 Jahre (bis zu einer maximalen Gesamtwartungsdauer von 4 Jahren).
Geschätzter Wert ohne MwSt:
Spanne von 300 000 bis 400 000 EUR
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
Laufzeit in Monaten: 77 (ab Auftragsvergabe)
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Lieferung, Installation und Wartung eines Batteriespeichersystems — Los 2 (Ispra, Italien)
1)Kurze Beschreibung
Lieferung, Installation und Wartung eines Batteriespeichersystems für intelligente Netze in Ispra (Italien) mit einer Nennleistung von 225 kW und einer Speicherkapazität von 450 kWh.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

31422000, 50530000, 38970000, 31230000, 31682210

3)Menge oder Umfang
Der vorliegende Auftrag ist in 2 Phasen unterteilt:
— Phase 1: Lieferung, Installation, Schulung, Prüfung und Kalibrierung sowie Bereitstellung der Dokumentation im Zusammenhang mit einem Batteriespeichersystem, einschließlich einer 2-jährigen Garantie,
— Phase 2: präventive und korrektive Wartung für einen Zeitraum von 12 Monaten mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 3 Jahre (bis zu einer maximalen Gesamtwartungsdauer von 4 Jahren).
Geschätzter Wert ohne MwSt:
Spanne von 1 000 000 bis 1 100 000 EUR
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
Laufzeit in Monaten: 77 (ab Auftragsvergabe)
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Wirtschaftsteilnehmer können ein Angebot entweder als Einzelbieter oder als Partner eines Konsortiums (mit oder ohne Rechtspersönlichkeit) einreichen. In jedem Fall ist die Vergabe von Unteraufträgen zulässig. Der Bieter muss die Rolle der einzelnen Wirtschaftsteilnehmer eindeutig angeben — als einzelner Bieter, Partner eines Konsortiums oder Unterauftragnehmer. Dies gilt auch, wenn die beteiligten Unternehmen der gleichen wirtschaftlichen Einheit angehören.
Jeder Partner eines Konsortiums haftet gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die Ausführung des Auftrags und wird zur Vertragspartei, falls das Konsortium den Zuschlag für sein Angebot erhält.
Das Konsortium benennt 1 Rechtsperson („federführender Partner“), die die volle Befugnis hat, das Konsortium und jedes seiner Mitglieder für den Zeitraum der Ausführung des Auftrags zu binden, und die Verantwortung für die Verwaltung des Auftrags im Namen aller anderen Mitglieder trägt (Rechnungsstellung, Entgegennahme von Zahlungen usw.).
Eine Unterauftragsvergabe kommt dann zustande, wenn der Auftragnehmer rechtliche Verpflichtungen mit einer anderen juristischen Personen eingeht, die in seinem Namen einen Teil des Auftrags ausführt. Der Auftragnehmer übernimmt weiterhin die volle Haftung gegenüber dem öffentliche Auftraggeber für die Durchführung des Auftrags. Der Einsatz von Freiberuflern, von Tätigkeiten oder Mitarbeitern einer weiteren und vom Auftragnehmer verschiedenen juristischen Person kommt der Vergabe von Unteraufträgen gleich, und zwar unabhängig von den geltenden nationalen Rechtsvorschriften.
Unterauftragnehmer müssen eine Absichtserklärung vorlegen, in der sie ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Ausführung des Auftrags gemäß der Ausschreibung bestätigen. Während der Auftragsausführung unterliegen alle Änderungen in Verbindung mit der Unterauftragsvergabe der vorherigen schriftlichen Zustimmung des öffentlichen Auftraggebers.
Ein Einzelbieter oder ein Konsortium kann auch auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zurückgreifen, um die Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.2.2 und III.2.3 zu erfüllen, und zwar unabhängig von der rechtlichen Art der Beziehungen, die zu diesen bestehen. Falls dies der Fall ist, muss er gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber nachweisen, dass er über die notwendigen Ressourcen zur Ausführung des Auftrags verfügen wird, beispielsweise durch Vorlage einer schriftlichen Verpflichtungserklärung seitens der betreffenden Unternehmen. Die Nutzung der Leistungsfähigkeit eines Dritten, der als juristische Person vom Einzelbieter oder den Partnern des Konsortiums abweicht, wird - auch wenn er Teil derselben wirtschaftlichen Einheit ist - für die Zwecke des Verfahrens als Unterauftragsvergabe angesehen.
Falls der Auftrag an einen Bieter vergeben wird, der auf Dritte zurückgreift, um mehr als 70 % der Mindestanforderungen für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.2.2 zu erbringen, verlangt der öffentliche Auftraggeber die Unterzeichnung des Vertrags durch die dritte Partei und die Übernahme einer gesamtschuldnerischen Haftung für die Ausführung des Vertrages gemeinsam mit dem Bieter.
Die Rolle und die Aufgaben der einzelnen Partner des Konsortiums und der benannten Unterauftragnehmer müssen eindeutig aus dem Angebot hervorgehen. Im Begleitschreiben müssen der Name des Bieters (im Fall eines Konsortiums einschließlich aller Mitglieder) und des/der Unterauftragnehmer(s), einschließlich eingesetzter dritter Parteien, genannt und der Name 1 einzigen Ansprechpartners für dieses Verfahren angegeben werden. Bei Konsortien muss das Begleitschreiben von jedem Partner unterzeichnet werden oder von einem Partner, der ordnungsgemäß zur Unterzeichnung des Angebots und des Vertrages im Namen aller Partner autorisiert wurde. In letzterem Fall kann diese Autorisierung beispielsweise in Form einer Vollmacht, einer Absichtserklärung oder einer Konsortialvereinbarung erfolgen.
Die Bieter (alle Partner im Fall eines Konsortiums) müssen eine lesbare Kopie der Ernennungsbescheinigung der Personen vorlegen, die befugt sind, den Bieter in Angelegenheiten mit Dritten und in Rechtsverfahren zu vertreten, oder eine Kopie der Veröffentlichung dieser Ernennung, falls die betreffende Rechtsperson eine solche Veröffentlichung gemäß den für sie geltenden Rechtsvorschriften vornehmen muss. Jede Übertragung dieser Genehmigung an einen anderen Vertreter, der nicht in der offiziellen Bestellung genannt ist, muss nachgewiesen werden.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: für beide Lose:
1. Ausschlusskriterien:
Bieter sind nicht berechtigt, an diesem Verfahren teilzunehmen, falls sie sich in einer der zum Ausschluss führenden Situationen befinden, die in den Artikeln 106 und 107 der Verordnung (EU, Euratom) Nr. 966/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates von 25.10.2012 beschrieben werden. Die Bieter (einschließlich der Mitglieder eines Konsortiums) und die gemäß Ziffer III.1.3 benannten Unterauftragnehmer müssen eine ehrenwörtliche Erklärung unterzeichnen (abrufbar auf der in Abschnitt I.1 genannten Website), in der sie erklären, dass sie sich in keiner der genannten Situationen befinden. Auf Anfrage des öffentlichen Auftraggebers müssen der erfolgreiche Bieter (im Falle eines Konsortiums einschließlich aller Mitglieder) und alle vom Bieter gemäß Ziffer III.1.3 angegebenen Unterauftragnehmer die in Artikel 143 Absatz 3 der delegierten Verordnung (EU) Nr. 1268/2012 der Kommission vom 29.10.2012 aufgeführten Nachweise vorlegen. Der öffentliche Auftraggeber kann von der Verpflichtung zur Vorlage der geforderten Nachweise absehen, wenn diese bereits im Rahmen eines anderen Beschaffungsverfahrens eingereicht wurden, das Ausstellungsdatum der Unterlagen maximal 1 Jahr vor dem Datum der Vergabebekanntmachung liegt und sie immer noch gültig sind. Sollte dies zutreffen, so haben die Bieter eine ehrenwörtliche Erklärung darüber vorzulegen, dass die Nachweisdokumente bereits im Rahmen eines vorhergehenden Beschaffungsverfahrens eingereicht wurden und dass sich seit diesem Zeitpunkt ihre Situation nicht geändert hat.
2. Auswahlkriterien (Rechtsfähigkeit):
Die Bieter (alle Partner im Falle eines Konsortiums) müssen nachweisen, dass sie über die Rechtsfähigkeit zur Ausführung des Auftrags verfügen, was durch die Bescheinigung der Eintragung im einschlägigen Handels- oder Berufsregister im Land ihrer Niederlassung/Gründung zu belegen ist. Ist der Bieter aufgrund seiner Satzung oder seiner Rechtsform nicht dazu verpflichtet oder ist es ihm nicht gestattet, sich in einem entsprechenden Register einzutragen, so kann der öffentliche Auftraggeber als ausreichenden Nachweis dafür eine eidesstattliche Erklärung bzw. eine entsprechende Bescheinigung, die Mitgliedschaft in einer fachspezifischen Organisation, eine ausdrückliche Ermächtigung oder die Eintragung in das USt.-Register akzeptieren.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für jedes Los müssen die Bieter folgendes Kriterium erfüllen: Jahresumsatz, der die Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit erfüllt; ausreichend gesicherte Finanzlage zur Übernahme und Ausführung des Auftrags.
Der folgende Nachweis ist durch jeden Bieter (alle Partner im Fall eines Konsortiums) und jeder Unterauftragnehmer zu erbringen, dessen Leistungsfähigkeit der Bieter für die Erfüllung der Mindestanforderungen für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit einsetzt:
1) Erklärung über den Jahresumsatz des Wirtschaftsteilnehmers in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Wirtschaftsteilnehmer aus einem außergewöhnlichen Grund, den der öffentliche Auftraggeber als hinreichend erachtet, die oben geforderten Referenzen nicht vorlegen kann, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch andere Belege nachweisen, die der öffentliche Auftraggeber für geeignet hält. Der öffentliche Auftraggeber muss jedoch in jedem Fall zumindest über den außergewöhnlichen Grund und die entsprechende Begründung in Kenntnis gesetzt werden. Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, andere Dokumente zu verlangen, um die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsteilnehmers zu überprüfen oder zusätzliche Informationen und/oder Erklärungen über andere geeignete Wege einzuholen (Websites, amtliche Stellen usw.). Der öffentliche Auftraggeber kann von der Verpflichtung eines Wirtschaftsteilnehmers zur Einreichung der oben genannten Nachweise absehen, wenn ihm diese Nachweise bereits im Rahmen eines anderen Ausschreibungsverfahrens zugegangen sind und sie gemäß den Anforderungen der vorliegenden Ausschreibung zulässig sind. In einem solchen Fall gibt der Wirtschaftsteilnehmer einen Verweis auf den Auftrag und die Dienststelle der Kommission an, für die der Nachweis bereits vorgelegt wurde.
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, einen Bieter nicht auszuwählen, wenn die vorgelegten Nachweise zu größeren Bedenken in Bezug auf seine finanzielle Leistungsfähigkeit für die Ausführung des Auftrags führen und der Bieter diese Bedenken durch die Einreichung von Bemerkungen oder anderen Nachweisen der finanziellen Leistungsfähigkeit nicht ausräumen konnte.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für Los 1: Der Jahresumsatz muss im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 300 000 EUR betragen.
Für Los 2: Der Jahresumsatz muss im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 1 000 000 EUR betragen.
Diese Mindestwerte werden in Bezug auf den Bieter als Ganzes bewertet, wobei die Leistungsfähigkeit aller Partner eines Konsortiums und aller Unterauftragnehmer gemeinsam berücksichtigt wird.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Für jedes Los müssen die Bieter folgendes Kriterium erfüllen:
1) Erfahrung im Bereich der Bereitstellung von Lieferungen, nachgewiesen durch eine Aufstellung von (in ihrem Wert, ihrem Umfang und ihrer Komplexität) vergleichbaren Aufträgen, die in den 3 Jahren vor dem Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen wurden. Die Auflistung früherer Aufträge umfasst Angaben zu Auftragsbeginn und -ende, zum Gesamtauftragswert, zur Funktion des Wirtschaftsteilnehmers und zu dem von ihm in Rechnung gestellten Betrag. Bei noch laufenden Aufträgen wird nur der während des Referenzzeitraums abgeschlossene Teil berücksichtigt. Den als Nachweis für die Erfüllung der Mindestniveaus der Leistungsfähigkeit eingereichten Verträgen sind von Kunden ausgestellte Bescheinigungen über die zufriedenstellende Ausführung beizufügen. Wenn die Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber der EU erbracht wurden, müssen die Bescheinigungen von der zuständigen Behörde ausgestellt oder gegengezeichnet sein.
Im Fall eines Konsortiums oder einer Unterauftragsvergabe müssen die geforderten Nachweise von denjenigen Mitgliedern des Konsortiums/Unterauftragnehmern vorgelegt werden, auf deren Leistungsfähigkeit der Bieter zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit zurückgreift.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Diese Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit werden in Bezug auf den Bieter als Ganzes bewertet, wobei die Leistungsfähigkeit aller Mitglieder eines Konsortiums und aller Unterauftragnehmer gemeinsam berücksichtigt wird.
Für Los 1: 1) mindestens 3 vergleichbare Aufträge mit den folgenden Eigenschaften: Gesamtwert (Wert aller 3 Aufträge zusammengenommen) in Höhe von mindestens 300 000 EUR, ohne MwSt.
Für Los 2: 1) mindestens 3 vergleichbare Aufträge mit den folgenden Eigenschaften: Gesamtwert (Wert aller 3 Aufträge zusammengenommen) in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR, ohne MwSt.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
JRC/IPR/2015/F.3/0042/OC.
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 14.9.2015
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.9.2015
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Alle Amtssprachen der EU
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 18.9.2015 - 15:00

Ort:

JRC, Empfangsgebäude, 1. Stock, Raum 7, via E. Fermi 2749, 21027 Ispra VA, ITALIEN.

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja

Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Höchstens 1 bevollmächtigter Vertreter darf an der Öffnung der Angebote teilnehmen. Ein entsprechender Antrag muss mindestens 3 Tage vor dem Termin der Öffnung zusammen mit einer Kopie des Personalausweises/Reisepasses an jrc-ispra-iet-procurement@ec.europa.eu übermittelt werden.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben

Anfragen nach zusätzlichen Auskünften müssen schriftlich über die eTendering-Website unter https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=977 auf der Registerkarte „Fragen und Antworten“ durch Klicken auf „Frage stellen“ eingereicht werden. Der öffentliche Auftraggeber ist nicht verpflichtet, Anfragen betreffend zusätzliche Informationen zu beantworten, die weniger als 5 Arbeitstage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote eingehen.

Der öffentliche Auftraggeber kann aus eigener Initiative interessierte Parteien auf eventuelle Fehler, Ungenauigkeiten, Auslassungen oder sachliche Mängel in den Ausschreibungsunterlagen hinweisen.
Alle zusätzlichen Informationen, auch die oben angegebenen, werden auf der oben genannten e-tendering-Website bekannt gegeben. Diese Website wird regelmäßig aktualisiert und es obliegt den Bietern, die Website während des Ausschreibungszeitraums auf Aktualisierungen und Änderungen zu prüfen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Gericht der Europäischen Union
Postanschrift: rue du Fort Niedergrünewald
Ort: Luxemburg
Postleitzahl: 2925
Land: Luxemburg
E-Mail: generalcourt.registry@curia.europa.eu
Telefon: +352 4303-1
Fax: +352 4303-2100
Internet-Adresse: http://curia.europa.eu

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: binnen 2 Monaten ab Mitteilung an den Kläger oder, in Ermangelung dessen, vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme durch den Kläger an. Eine Beschwerde beim Europäischen Bürgerbeauftragten bewirkt weder die Unterbrechung dieses Zeitraums noch den Beginn eines neuen Zeitraums für die Einlegung von Rechtsbehelfen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Gericht der Europäischen Union
Postanschrift: rue du Fort Niedergrünewald
Ort: Luxemburg
Postleitzahl: 2925
Land: Luxemburg
E-Mail: generalcourt.registry@curia.europa.eu
Telefon: +352 4303-1
Fax: +352 4303-2100
Internet-Adresse: http://curia.europa.eu

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21.7.2015