Dienstleistungen - 272436-2022

20/05/2022    S98

Deutschland-Frankfurt am Main: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2022/S 098-272436

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Ort: Frankfurt Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60327
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Grainer, Franziska
E-Mail: Franziska.Grainer@deutschebahn.com
Telefon: +49 89130886335
Fax: +49 69260913730
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/838a16e7-ab03-494f-868d-9ef04294ffb3
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur, Einkauf Architekten-/Ingenieurleistungen, bauaffine Dienstleistungen (FE.EI-S-A)
Postanschrift: Richelstr. 3
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80634
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Grainer, Franziska
E-Mail: Franziska.Grainer@deutschebahn.com
Telefon: +49 89130886335
Fax: +49 69260913730
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ausbau & Elektrifizierung Illertalbahn, Schallschutztechnische und Erschütterungstechnische Untersuchungen; Los 1 Nord , Los 2 Süd

Referenznummer der Bekanntmachung: 22FEI58394
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ausbau & Elektrifizierung Illertalbahn, Schallschutztechnische und Erschütterungstechnische Untersuchungen; Los 1 Nord , Los 2 Süd

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, Aufträge unter Zusammenfassung der folgenden Lose oder Losgruppen zu vergeben:

Alle Loskombinationen sind möglich. Der Zuschlag wird auf die wirtschaftlichste Loskombination erteilt.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 1 Nord: Planungsabschnitt Neu-Ulm – Netzbezirksgrenze Bahn-km 58,600 - Schalltechnische- und Erschütterungstechnische Untersuchungen

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE27A Lindau (Bodensee)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Los 1 Nord: Planungsabschnitt Neu-Ulm – Netzbezirksgrenze Bahn-km 58,600 - Schalltechnische- und Erschütterungstechnische Untersuchungen

Die gegenständliche Ausschreibung beinhaltet die Leistungen zur

• Schallschutztechnische und Erschütterungstechnischen Untersuchung Lph 1 + 2

Anmerkung: Im Bereich Memmingen - Kempten, keine Lärmschutzmaßnahmen erforderlich, da Bestandschutz, kein geplanter Mehrverkehr. Die Leistung ist begleitend zur Erstellung der Objektplanung der Verkehrsanlagen (VA) und des konstruktiven Ingenieurbaus (KIB) zu erbringen.

Die Strecke Memmingen – Ulm ist eine der am stärksten ausgelasteten eingleisigen Strecken in Bayern. Mit der SPNV-Reaktivierung der Strecke Weißenhorn – Senden im Dezember 2013 und der Durchbindung der Züge aus Weißenhorn nach Ulm erfuhr die Strecke Memmingen – Ulm im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eine weitere Attraktivierung. Diese soll zudem durch eine Verdichtung des Angebots nach Weißenhorn sowie durch den Neubau der „Memminger Halte“ (Pleß (Iller), Fellheim, Heimertingen und Memmingen-Amendingen auf der Illertalbahn zwischen Kellmünz und Memmingen und der Stationen Memmingen BBZ und Buxheim auf der württembergischen Allgäubahn gesteigert werden. Für eine weitere Attraktivierung des SPNV-Angebots wurden die Streckenabschnitte Neu-Ulm – Kempten und Senden – Weißenhorn im Rahmen der Bayerischen Elektromobilitätsstrategie Schiene (BESS) prioritär für eine Elektrifizierung benannt.

Ziel der Maßnahme ist es, durch den Ausbau der Strecke Neu-Ulm – Memmingen – Kempten (Allgäu) die Kapazität zu erhöhen, den Betrieb zu stabilisieren und die aktuellen betrieblichen Einschränkungen zu beseitigen. Darüber hinaus sind weitere punktuelle Verbesserung vorgesehen. So sieht der Ausbau beispielweise auch eine Verlegung der SPNV-Station Gerlenhofen in die Ortsmitte vor. Allgemein soll zudem durch die Elektrifizierung der Streckenabschnitte Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf und Senden – Weißenhorn sowie des geplanten Wendegleises in Buxheim ein lokal emissionsfreier Betrieb ermöglicht werden.

Die Strecke Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf ist eine nicht elektrifizierte Hauptbahn, Streckennummer 5400 (KBS 975), die von Neu-Ulm aus zweigleisig bis Neu-Ulm Finninger Str. angelegt ist. Ab Neu-Ulm Finninger Str. bis Kempten (Allgäu) Hbf ist die Strecke eingleisig. Die ein-gleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn Senden – Weißenhorn (Streckennummer 5350) zweigt von der Strecke Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf im Bahnhof Senden in Richtung Weißenhorn ab (Die Strecke 5350 ist nicht Teil des Illertahlbahn).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/09/2022
Ende: 04/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Los 1 Nord: Planungsabschnitt Neu-Ulm – Netzbezirksgrenze Bahn-km 58,600 - Schalltechnische- und Erschütterungstechnische Untersuchungen

• Schallschutztechnische und Erschütterungstechnischen Untersuchung und Ermittlung eines Maßnahmenkatalogs Lph 3 .

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 2 Süd Planungsabschnitt Strecke 5400 von Netzbezirksgrenze Bahn km 58,600 – Kempten, sowie die Strecke 5350 von Bahn-km -0,377 – Bahn-km 1,030 Hbf Kempten

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE273 Kempten (Allgäu), Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Los 2 Süd Planungsabschnitt Strecke 5400 von Netzbezirksgrenze Bahn km 58,600 – Kempten, sowie die Strecke 5350 von Bahn-km -0,377 – Bahn-km 1,030 Hbf Kempten

Die gegenständliche Ausschreibung beinhaltet die Leistungen zur

• Schallschutztechnische und Erschütterungstechnischen Untersuchung Lph 1 + 2

Anmerkung: Im Bereich Memmingen - Kempten, keine Lärmschutzmaßnahmen erforderlich, da Bestandschutz, kein geplanter Mehrverkehr. Die Leistung ist begleitend zur Erstellung der Objektplanung der Verkehrsanlagen (VA) und des konstruktiven Ingenieurbaus (KIB) zu erbringen.

Die Strecke Memmingen – Ulm ist eine der am stärksten ausgelasteten eingleisigen Strecken in Bayern. Mit der SPNV-Reaktivierung der Strecke Weißenhorn – Senden im Dezember 2013 und der Durchbindung der Züge aus Weißenhorn nach Ulm erfuhr die Strecke Memmingen – Ulm im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eine weitere Attraktivierung. Diese soll zudem durch eine Verdichtung des Angebots nach Weißenhorn sowie durch den Neubau der „Memminger Halte“ (Pleß (Iller), Fellheim, Heimertingen und Memmingen-Amendingen auf der Illertalbahn zwischen Kellmünz und Memmingen und der Stationen Memmingen BBZ und Buxheim auf der württembergischen Allgäubahn gesteigert werden. Für eine weitere Attraktivierung des SPNV-Angebots wurden die Streckenabschnitte Neu-Ulm – Kempten und Senden – Weißenhorn im Rahmen der Bayerischen Elektromobilitätsstrategie Schiene (BESS) prioritär für eine Elektrifizierung benannt.

Ziel der Maßnahme ist es, durch den Ausbau der Strecke Neu-Ulm – Memmingen – Kempten (Allgäu) die Kapazität zu erhöhen, den Betrieb zu stabilisieren und die aktuellen betrieblichen Einschränkungen zu beseitigen. Darüber hinaus sind weitere punktuelle Verbesserung vorgesehen. So sieht der Ausbau beispielweise auch eine Verlegung der SPNV-Station Gerlenhofen in die Ortsmitte vor. Allgemein soll zudem durch die Elektrifizierung der Streckenabschnitte Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf und Senden – Weißenhorn sowie des geplanten Wendegleises in Buxheim ein lokal emissionsfreier Betrieb ermöglicht werden.

Die Strecke Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf ist eine nicht elektrifizierte Hauptbahn, Streckennummer 5400 (KBS 975), die von Neu-Ulm aus zweigleisig bis Neu-Ulm Finninger Str. angelegt ist. Ab Neu-Ulm Finninger Str. bis Kempten (Allgäu) Hbf ist die Strecke eingleisig. Die ein-gleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn Senden – Weißenhorn (Streckennummer 5350) zweigt von der Strecke Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf im Bahnhof Senden in Richtung Weißenhorn ab (Die Strecke 5350 ist nicht Teil des Illertahlbahn).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/09/2022
Ende: 04/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Los 2 Süd Planungsabschnitt Strecke 5400 von Netzbezirksgrenze Bahn km 58,600 – Kempten, sowie die Strecke 5350 von Bahn-km -0,377 – Bahn-km 1,030 Hbf Kempten

• Schallschutztechnische und Erschütterungstechnischen Untersuchung und Ermittlung eines Maßnahmenkatalogs Lph 3 .

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

-Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.

-Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln.

-Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen z.B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz oder § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften.

Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3 .

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

-Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

-Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist.

-Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahrender Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens

a)versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,

b)versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder

c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat:

-Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner(http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BME-Code_of_Conduct_deutsch.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.

Diese Erklärung ist im Falle der Auftragserteilung von jedem vorgesehenen Nachunternehmer vor dessen Beauftragung einzuholen und diese dem Auftraggeber unverzüglich und unaufgefordert vorlegen. Der Auftraggeber kann bei fehlender Erklärung den Einsatz des vorgesehenen Nachunternehmers untersagen.

- Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

-Erklärung über die Zahl der bei ihm in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, nach Fachbereichen gegliedert

geforderte Mindestanzahl an Mitarbeitern in folgenden projektrelevanten Fachbereichen:

• Bauphysik

-Geforderte Mindestanzahl Mitarbeiter bei Bewerbung für ein Los: 2 Mitarbeiter

-Geforderte Mindestanzahl Mitarbeiter bei Bewerbung für zwei Lose: 4 Mitarbeiter

• Die Anzahl der maximal an einen Bieter zu vergebender Lose ist abhängig von spezifischen Anforderungen an Umfang und Art des ihm im Zeitraum des Teilnahmewettbewerbes zur Verfügung stehenden Personals. Die genauen Anforderungen, welches Personal in welchem Umfang zur Verfügung stehen muss, sind dem im Verfahren verwendeten Teilnahmeantrag zu entnehmen (einzusehen auf der Vergabeplattform eVergabe unter 22FEI58394 bzw. dem Dateinamen “22FEI58394_02_Teilnahmeantrag"). Diese führen gegebenenfalls dazu, dass bei einer Nichterreichung der jeweiligen Werte eine Einschränkung der maximal an einen Bieter zu vergebender Lose eingreift.

Der Bieter kann für alle Losen bieten, auch wenn insoweit die Eignung für weniger als zwei Lose gegeben ist. Die Zuschlagserteilung erfolgt unter Berücksichtigung der diesbezüglichen Bietereignung auf das Los oder die Lose, welches bzw. welche bezüglich der Wertungssumme, den größten Abstand zum Zweitbieter hat bzw. haben. Die Beschaffende Stelle behält sich vor, ohne weitere Verhandlungen auf eines der eingegangenen Angebote den Zuschlag zu erteilen.

- Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Subunternehmer, welche für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit herangezogen werden, sind im Teilnahmeantrag zu nennen und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch dieser führt grundsätzlich zum Ausschluss des Bewerbers. Außerdem hat der Bewerber mit derbeiliegenden Verpflichtungserklärung (Anlage 1) schriftlich nachzuweisen, dass er für die gesamte Dauer der Leistungserbringung tatsächlich über die Mittel dieser Subunternehmer zur jeweiligen Leistungserbringung verfügt. Ein Austausch von Subunternehmern, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen herangezogen werden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingen-den Gründen zulässig. Vor dem Austausch von Subunternehmern ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag zum Austausch sind zudem sämtliche Formblätter aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Subunternehmer beizulegen. Der Austausch ist nur gegen, nach den hiesigen Vorgaben geeignete und gleichwertige Subunternehmerzulässig.

-Nachweis über eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 10Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, ist nachzuweisen.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

1. Gutachterliche Leistung einer Schalltechnischen Untersuchung für ein Infrastrukturprojekt

des schienengebundenen Verkehrs

2. Die Leistungserbringung erfolgte in den Lph 2 und Lph 3

3. Mehrgleisige Aus- oder Neubaustrecke mit einer zusammenhängende Streckenlänge

≤ 10km

-Nachweis über eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 10Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, ist nachzuweisen.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

1. Gutachterliche Leistung einer Erschütterungstechnischen Untersuchung für ein Infrastrukturprojekt

des schienengebundenen Verkehrs

2. Die Leistungserbringung erfolgte in den Lph 2 und Lph 3

3. Mehrgleisige Aus- oder Neubaustrecke mit einer zusammenhängende Streckenlänge

≤ 10km

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

-Die geforderten Eignungsnachweise müssen spätestens mit der Abgabe des Teilnahmeantrages

vorgelegt werden.

- Alle erforderlichen Erklärungen, Nachweise und Mindestanforderungen sind in dem zwingend zu verwendenden Teilnahmeantrag des AG enthalten. Der Teilnahmeantrag 22FEI58394 ist auf dem Vergabeportal der DBAG unter https://bieterportal.noncd.db.de/portal/ herunterzuladen. Nur diese Informationenwerden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert

-Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zustellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oderinnerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.

-Werden vom Bewerber vorzulegende Bescheinigungen bzw. Unterlagen in seinem Herkunftsland nicht in deutscher Sprache ausgestellt, so hat er eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache beizulegen.

-Vertreter von Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die genannten Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften

des Staates ab, in dem das Unternehmen ansässig ist.

-Bis zum Schlusstermin ist Ihr Unternehmen bzw. Ihre Bewerber- oder Bietergemeinschaft für das Einreichen der Teilnahmeanträge kostenfrei auf dem Vergabeportal der Deutschen Bahn AG unter

https://bieterportal.noncd.db.de/portal/FAQ zu registrieren. Bitte beachten Sie, auch wenn Sie schon registrierter Lieferant sind, ist für eine Bewerber oder Bietergemeinschaft eine erneute Registrierung erforderlich.

-Die Teilnahme am weiteren Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnahmewettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im Teilnahmewettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist nicht zulässig.

III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

gemäß den Vergabeunterlagen

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/06/2022
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/07/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 12/09/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

- Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1 bis III.1.3 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:

- Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.

1. Projektmanagement 08/16

2. DB Engineering & Consulting GmbH

3. OBERMEYER Servbest GmbH

Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.

- Erklärung, dass im Rahmen des hier vorliegenden Projektes keine Bauleistungen und damit im Zusammenhang stehenden Arch./Ing.-Leistungen erbracht wurden.

- Nachweise über die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung

Für folgende Funktionen ist die Qualifikation nachzuweisen:

• vorgesehener Projektleiter *

• technischer Mitarbeiter Schallschutz *

• technischer Mitarbeiter Erschütterungsschutz *

* Eine Personalunion ist zulässig, darf jedoch nicht mehr als zwei Funktionen übernehmen

- Qualifikationsanforderung vorgesehener Projektleiter:

1. Abschluss: abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (Bauwesen, Maschinentechnik, Physik, Umwelttechnik oder gleichwertig)

2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich der Bearbeitung von Schall- und/oder Erschütterungstechnischen Untersuchungen

- Als Nachweis sind Urkunde und Lebenslauf einzureichen

- Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten:

Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte

innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion.

3. Nachweis über eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektleiter tätig war.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

1. Gutachterliche Leistung einer Schalltechnischen Untersuchung für ein Infrastrukturprojekt des

schienengebundenen Verkehrs

2. Die Leistungserbringung erfolgte in den Lph 2 und Lph 3

4. Nachweis über eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektleiter tätig war Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

1. Gutachterliche Leistung einer Erschütterungstechnischen Untersuchung für ein Infrastrukturprojekt

des schienengebundenen Verkehrs

2. Die Leistungserbringung erfolgte in den Lph 2 und Lph 3

Hinweis: Die persönlichen Referenzprojekt Nr. 1 und Nr. 2 des vorgesehenen Projektleiter können identisch

sein, sofern sie alle Mindestanforderungen erfüllen.

- Qualifikationsanforderung vorgesehener technischer Mitarbeiter Schallschutz:

1. Abschluss: abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (Bauwesen, Maschinentechnik, Physik, Umwelttechnik oder gleichwertig)

2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als technischer Mitarbeiter im Bereich der Bearbeitung von Schall- und/oder Erschütterungstechnischen Untersuchungen

- Als Nachweis sind Urkunde und Lebenslauf einzureichen

- Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten:

Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte

innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion.

3. Nachweis über eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als technischer Mitarbeiter für Schallschutz tätig war.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

1. Gutachterliche Leistung einer Schalltechnischen Untersuchung für ein Infrastrukturprojekt des

schienengebundenen Verkehrs

2. Die Leistungserbringung erfolgte in den Lph 2 und Lph 3

- Qualifikationsanforderung vorgesehener technischer Mitarbeiter Erschütterungsschutz:

1. Abschluss: abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (Bauwesen, Maschinentechnik, Physik, Umwelttechnik oder gleichwertig)

2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als technischer Mitarbeiter im Bereich der Bearbeitung von Schall- und/oder Erschütterungstechnischen Untersuchungen

- Als Nachweis sind Urkunde und Lebenslauf einzureichen

- Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten:

Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte

innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion.

3. Nachweis über eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurden, in denen er als technischer Mitarbeiter für Erschütterungsschutz tätig war

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

1. Gutachterliche Leistung einer Schalltechnischen Untersuchung für ein Infrastrukturprojekt des

schienengebundenen Verkehrs

2. Die Leistungserbringung erfolgte in den Lph 2 und Lph 3

Vorgesehene Mitarbeiter, welche für den Nachweis der Eignung im Bereich zusätzliche Angaben (AbschnittVI.3) herangezogen werden, sind im Teilnahmeantrag zu nennen und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch der Mitarbeiter, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen herangezogen werden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingenden Gründen zulässig. Vor dem Austausch von den genannten Mitarbeitern ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag sind zudem sämtliche Formblätter aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Mitarbeiter beizulegen. Der Austausch ist nur gegennach den Vorgaben der hiesigen Teilnahmebedingungen geeignete Mitarbeiter zulässig.

Weiterführende Informationen sind dem Teilnahmeantragt 22FEI58394 zu entnehmen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/05/2022