Dienstleistungen - 277416-2022

24/05/2022    S100

Deutschland-Köln: Reparatur und Wartung von Schienenfahrzeugen

2022/S 100-277416

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Nahverkehr Rheinland
Postanschrift: Glockengasse 37 - 39
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA2 Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: sven.kleine@nvr.de
Telefon: +49 221208086623
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://nahverkehr-rheinland.de/
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: ZV VRR Eigenbetrieb Fahrzeuge und Infrastruktur vertreten durch die Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR
Postanschrift: Ribbeckstrasse 15
Ort: Essen
NUTS-Code: DEA13 Essen, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 45127
Land: Deutschland
E-Mail: seifert@vrr.de
Telefon: +49 2091584258
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vrr.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.daisikomm.de/verfahren/D50139
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.daisikomm.de/verfahren/D50139
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Aufgabenträger im SPNV
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabe von Leistungen zur Lieferung und Instandhaltung von Fahrzeugen für die S-Bahn Köln

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50222000 Reparatur und Wartung von Schienenfahrzeugen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Vergabe ist die integrierte Beschaffung und Sicherstellung der Verfügbarkeit von S-Bahn-Triebzügen zum Einsatz auf der S-Bahn Köln. Die Beschaffung umfasst damit die wirtschaftliche Herstellung von S-Bahn-fähigen Elektrotriebzügen einschließlich Instandhaltung und langfristiger Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 36 Jahre zum Einsatz im Schienenpersonennahverkehr der S-Bahn Köln nach dem NRW-RRX-Modell.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
50224000 Instandsetzung von Schienenfahrzeugen
34620000 Schienenfahrzeuge
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA1 Düsseldorf
NUTS-Code: DEA13 Essen, Kreisfreie Stadt
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Hauptort der Ausführung ist das vertragsgegenständliche Netz der S-Bahn Köln mit den Linien S6, S10, S11, S12, S13, S14, S19, S38 und S68.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Integrierte, über den Lebenszyklus möglichst wirtschaftliche Herstellung und Lieferung von S-Bahn-fähigen Elektrotriebzügen einschließlich Instandhaltung und langfristiger Sicherstellung der Verfügbarkeit über voraussichtlich 36 Jahre zum Einsatz auf den Linien der S-Bahn Köln. Die Fahrzeuge sollen nach einem Modulansatz aufgebaut sein. Folgende Modularten werden hierbei gefordert: Sitzplatzmodul, Komfortstehplatzmodul, Mehrzweckmodul, Mehrzweckmodul mit Rollstuhlplatz sowie Flexmodul. Nach derzeitigem Stand der Planungen werden voraussichtlich mindestens 90 Fahrzeuge (zzgl. Instandhaltungsreserve) mit einer Modulanzahl von mindestens 96 Modulen (Kurztyp) bzw. mindestens 112 Modulen (Langtyp) je Fahrzeug benötigt. Die ersten Fahrzeuge sollen voraussichtlich ab dem internationalen Fahrplanwechsel am 13.12.2026 im Rahmen eines Probebetriebs mit Fahrgästen und anschließend sukzessive auf den Linien der S-Bahn Köln den Betrieb aufnehmen. Es erfolgen gestaffelte Betriebsaufnahmen zwischen Dezember 2027 und Dezember 2032. Die Einstiegshöhe der Fahrzeuge muss optimiert auf Bahnsteige mit einer Höhe von 96 cm über Schienenoberkante ausgeführt sein. Die Fahrzeuge werden einem oder mehreren Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) zum Betrieb beigestellt. Die in dieser Bekanntmachung genannten Termine zur Betriebsaufnahme stellen den aktuellen Stand der Planungen dar, der sich aufgrund neuer Erkenntnisse im Vergabeverfahren ändern kann. Einen Anspruch hierauf haben die Bieter jedoch nicht.

Für weitere Anforderungen wird auf das Fahrzeuglastenheft verwiesen. Grundanforderungen gemäß Fahrzeuglastenheft sind insbesondere:

a) elektrische Triebfahrzeuge mit Zweirichtungsbetrieb,

b) Ausnutzung der maximal verfügbaren Bahnsteiglänge von 150 m (Kurztyp) bzw. 170 m (Langtyp),

c) Höchstgeschwindigkeit von mindestens 140 km/h,

d) alle Türen mit niveaugleichen, mindestens zweispurigen Einstiegsbereichen passend zu einer Bahnsteighöhe von 96 cm über Schienenoberkante,

e) einheitliches Farbkonzept für alle Fahrzeuge sowohl für die äußere Hülle als auch für die Innenausstattung,

f) zwei Toiletten je Fahrzeug.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 13/12/2026
Ende: 31/12/2062
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Bewerber haben mit Einreichen des Teilnahmeantrags die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise unter Nutzung des Teilnahmeformulars vorzulegen. Dazu sind die im Teilnahmeformular enthaltenen Formblätter (TNW) zu nutzen und jeweils mit einer Erklärung in Textform nach § 126b BGB zu versehen:

a) Eigenerklärung, dass der Bewerber in das Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle, jeweils unter Angabe der Registernummer des Bewerbers) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist;

b) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, die Angaben zu dem Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB enthält; insbesondere auch eine Eigenerklärung, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Bewerber haben mit Einreichen des Teilnahmeantrags die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise unter Nutzung des Teilnahmeformulars vorzulegen. Dazu sind die im Teilnahmeformular enthaltenen Formblätter (TNW) zu nutzen und jeweils mit einer Erklärung in Textform nach § 126b BGB zu versehen:

Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch den Nachweis eines aktuellen Ratings einer qualifizierten Ratingagentur (Moodys, Standard & Poors, Fitch oder einer anderen Agentur, die im Hinblick auf das geforderte Rating mit den vorgenannten Agenturen vergleichbar ist) nachzuweisen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Nachweis über eine ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist bei folgendem Rating erbracht: Moodys: Baa3, Standard & Poors: BBB-, Fitch: BBB-. Erfolgt der Nachweis über eine andere vergleichbare Agentur, muss der Bewerber deren Namen sowie das dortige Rating, welches dem geforderten Rating entsprechen muss, angeben.

Sollte ein Bewerber über kein Rating verfügen, legt er alternativ die aggregierten Jahresabschlüsse der Jahre 2019 - 2021 vor.

Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist in diesem Fall belegt, wenn sich nach den Kennzahlenindikationen mindestens in zwei der dargestellten Jahre ein Rating gemäß den vorstehenden Noten (Moodys: Baa3, Standard & Poors: BBB-, Fitch: BBB-) ergibt.

Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe durch Dritte, insbesondere bei konzernverbundenen Unternehmen, ist hinzuweisen. In diesem Fall muss der Dritte die vorstehenden Anforderungen erfüllen und mit dem Teilnahmeantrag ist der Ratingnachweis bzw. die Jahresabschlüsse des Dritten nebst der Verpflichtungserklärung des Teilnahmeformulars vorzulegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Bewerber haben mit Einreichen des Teilnahmeantrags die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise unter Nutzung des Teilnahmeformulars vorzulegen. Dazu sind die im Teilnahmeformular enthaltenen Formblätter (TNW) zu nutzen und jeweils mit einer Erklärung in Textform nach § 126b BGB zu versehen:

Zum Beleg ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit haben die Bewerber mit dem Teilnahmeantrag vergleichbare Referenzprojekte anzugeben, die erkennen lassen, dass der Bewerber zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung im Hinblick auf Art und Auftragsvolumen in der Lage ist.

Der Bewerber muss jeweils mindestens ein Referenzprojekt angeben,

a) in Bezug auf die Fahrzeuglieferung

b) in Bezug auf die Instandhaltungsleistung.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderungen zu III.1.3) a)

- Der Bewerber hat mindestens 75 elektrische Triebzüge oder elektrische Triebwagen für den Schienenpersonennahverkehr an den oder die im Teilnahmeformular genannten Auftraggeber nach dem 01.01.2016 in Länder der EU oder des EWR oder des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland oder in die Schweiz erfolgreich geliefert.

- Es gilt die Definition der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014, TSI LOC&PAS für elektrische Triebzüge/Triebwagen.

- Ein elektrischer Triebzug/Triebwagen gilt als erfolgreich geliefert, wenn er durch den Auftraggeber im relevanten Zeitraum (ab 01.01.2016) in den kommerziellen Fahrgasteinsatz überführt wurde.

- Der Nachweis kann mit einem Referenzprojekt alleine oder mit mehreren Referenzprojekten (kumulativ) erbracht werden.

Mindestanforderungen zu III.1.3) b)

- Der Bewerber verfügt über mindestens ein Referenzprojekt für Instandhaltungsdienstleistungen im Sinne eines Full-Service-Agreement (FSA) für Triebzüge oder Triebwagen (Definition gemäß Verordnung (EU) Nr. 1302/2014, TSI LOC&PAS) des Schienenpersonennahverkehrs, das zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs in Verantwortung des Bewerbers durchgeführt wird.

- Das „FSA“ ist ein umfassendes Dienstleistungsabkommen, das zumindest sowohl die Durchführung der präventiven als auch korrektiven Instandhaltungsarbeiten umfasst (Wartung, Inspektion und Instandsetzung), inklusive dem Instandhaltungsmanagement und der Lieferung von Ersatzteilen.

- Ein FSA des Bewerbers umfasst Flotten mit mindestens 20 Triebzügen und/oder Triebwagen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/06/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 18/07/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1)Federführer des Vergabeverfahrens ist der Zweckverband Nahverkehr Rheinland. Inhaltliche Entscheidungen werden durch die Auftraggeber gemeinsam getroffen.

2)Die Vergabe erfolgt in einem europaweiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Das Verhandlungsverfahren ist nach § 14 Abs. 3 Nr. 3 VgV erforderlich, da der Auftrag aufgrund konkreter Umstände, die mit der Komplexität und dem rechtlichen sowie finanziellen Rahmen und den damit einhergehenden Risiken zusammenhängen, nicht ohne Verhandlungen vergeben werden kann. Die Notwendigkeit von Verhandlungen besteht insbesondere hinsichtlich der in Ziffer 4.3 der Bewerbungsbedingungen aufgeführten technischen, betrieblichen und juristischen Themen.

Die Auftraggeber können ohne Verhandlungen nicht beurteilen, welche technischen, finanziellen und rechtlichen Lösungen der Markt hinsichtlich dieser Themen zu bieten hat und inwieweit ggf. getroffene Vorgaben auf Markakzeptanz treffen.

3)Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ist ein zweistufiges Verfahren. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten Bewerber teilnehmen.

4)Der Teilnahmeantrag ist unter Nutzung des Teilnahmeantragsformulars elektronisch im PDF-Format bei dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal hochzuladen. Das Teilnahmeantragsformular ist unter der in Ziffer I.3) genannten URL kostenlos verfügbar.

5)Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern mit einer Erklärung in Textform (§ 126b BGB) zu versehen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter mit einer Erklärung in Textform (§ 126b BGB) zu versehen. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe nach § 47 VgV wird hingewiesen.

6)Alle geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben sollten mit dem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache eingereicht werden. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung der Auftraggeber bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden.

7)Fragen zum Teilnahmewettbewerb werden nur beantwortet, wenn sie bis spätestens 10 Werktage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge in das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal hochgeladen worden sind. Eine Beantwortung erfolgt durch Einstellung der Antworten in das in Ziffer I.3) genannte Vergabeportal, das die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.

8)Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden alle Bewerber über ihre Berücksichtigung / Nichtberücksichtigung informiert. Danach beginnt das Verhandlungsverfahren mit der Aufforderung an die ausgewählten Bieter, erste indikative Angebote abzugeben. Vor Abgabe der indikativen Angebote planen die Auftraggeber Erörterungsgespräche mit den jeweiligen Bietern durchzuführen, um grundlegende Fragen der Bieter zu diskutieren. Die Bieter dürfen die Verträge und Vertragsanlagen durch Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitgestalten, um die Wirtschaftlichkeit und Angebotsqualität zu verbessern.

9)Nach dem Eingang der indikativen Angebote verhandeln Auftraggeber und Bieter insbesondere auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, indikativen Angeboten, den eingegangenen Optimierungsvorschlägen sowie den in 2) genannten Verhandlungsthemen.

10)Nach Abschluss der Verhandlungen werden die Auftraggeber die Anforderungen an die Angebote ggf. konkretisieren und die Bieter auffordern, letztverbindliche Angebote abzugeben.

11)Der Zuschlag erfolgt auf den niedrigsten Wertungspreis, in welchem neben dem Lieferpreis, dem Verfügbarkeitsentgelt sowie den Energiekosten auch eine qualitative Wertung der verfügbaren Fahrgastrauminnenfläche einfließt.

12)Die Auftraggeber behalten sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn keines der wertbaren Angebote einen Preis ausweist, der den Aufhebungswert unterschreitet, den die Auftraggeber basierend auf Ausarbeitungen externer Gutachter bestimmt haben.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Telefon: +49 221 / 147-3055
Fax: +49 221 / 147-2889
Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Telefon: +49 221 / 147-3055
Fax: +49 221 / 147-2889
Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen vergaberechtliche Bestimmungen sind nach § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Vergaberechtsverstöße sind danach innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme des Verstoßes zu rügen, § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der unter Ziffer VI. 4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Dazu wird auf die Vorschriften der §§ 160 ff. GWB verwiesen. Hierbei gilt nach § 160 Abs. 3 GWB insbesondere: Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Telefon: +49 221 / 147-3055
Fax: +49 221 / 147-2889
Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/05/2022