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Works - 280849-2019

17/06/2019    S114    Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Düsseldorf: Bauarbeiten für Brücken, Tunnel, Schächte und Unterführungen

2019/S 114-280849

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Willi-Becker-Allee 10
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11
Postleitzahl: 40227
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@duesseldorf.de
Telefon: +49 211-8996905

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://vergabe.duesseldorf.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b47049981-56bc59fd8dc3bf7
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für Verkehrsmanagement
Postanschrift: Auf´m Hennekamp 45
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11
Postleitzahl: 40225
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Fr. Heer
E-Mail: walburga.heeer@duesseldorf.de
Telefon: +49 211-8997063
Fax: +49 211-8929653

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://vergabe.duesseldorf.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.duesseldorf.de
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rohbauarbeiten U81 Freiligrathplatz – Flughafen Terminal

Referenznummer der Bekanntmachung: DUS-2019-0316
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45221000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Rohbauarbeiten

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 1 Rohbau Hochtrasse

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45221000
45221100
45233120
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA11
Hauptort der Ausführung:

Stadt Düsseldorf, Bereich Lohausen, AirportCity und Flughafen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die wesentlichen zu erbringenden Maßnahmen stellen sich wie folgt dar:

— Brücken-Rampenbauwerk Lilienthalstraße: Länge ca. 120 m,

— Brücke Nordstern (6-feldrig, Stahlüberbau mit oben liegendem Fachwerk): Länge ca. 480 m,

— Dammbauwerk: Länge ca. 180 m,

— Brücke Tor 1 (4-feldrig, Spannbetonüberbau): Länge ca. 100 m,

— Niveaustrecke inkl. Gleisbau (auf Schotteroberbau) und Weichen für das U79; – Gleis: Länge ca. 900 m (eingleisig),

— Niveaustrecke (nur Unterbau): Länge ca. 320 m (zweigleisig),

— Straßenaufbruch/-wiederherstellung: ca. 6 500 m2/ca. 15 000 m2,

— Fahrleitungsbau (für das U79 Gleis, Betrieb muss aufrechterhalten werden) auf einer Länge von ca. 900 m (eingleisig).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Prüfung der Teilnahmeanträge ergeben, dass mehr als 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die Teilnahmebedingungen erfüllen, wird der Auftraggeber die Auswahl der 3 bis 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand des nachfolgenden Auswahlverfahrens vornehmen.

Die Auswahl erfolgt entsprechend einer Rangfolge, welche durch eine Punktebewertung der Teilnahmeanträge gebildet wird. Hierbei können pro Teilnahmeantrag insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden, wobei die Punkte auf die erste Nachkommastelle gerundet werden. Lässt sich die Auswahl aufgrund einer Gleichheit der Gesamtpunkte nicht treffen, erfolgt die Auswahl anhand der bei den Referenzen erzielten Punktzahl. Besteht auch bei diesem Kriterium Punktegleichheit, entscheidet schließlich das Losverfahren.

Die Punkteverteilung stellt sich wie folgt dar:

Maximal 50 Punkte werden für den durchschnittlichen jährlichen Umsatz mit Bauleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vergeben.

Weitere maximal 50 Punkte werden für die maximal 5 einzureichenden Referenzen vergeben. Pro Referenz werden dabei maximal 10 Punkte vergeben.

Die Punktevergabe wird hierbei wie folgt vorgenommen:

Durchschnittlicher jährlicher Umsatz mit Bauleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre:

Ab einem durchschnittlichen Jahresumsatz mit Bauleistungen von 50 Mio. EUR und mehr wird die Maximalpunktzahl von 50 Punkten vergeben. Bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz mit Bauleistungen von 20 Mio. EUR werden 0 Punkte vergeben. Dazwischen wird interpoliert.

Jede Referenz wird separat mit maximal 10 Punkten bewertet. Maßstab für die Punktevergabe ist die Vergleichbarkeit des Referenz-Brückenbauwerkes zu dem hier ausgeschriebenen Brückenbauwerk der U81. Die Beurteilung der Vergleichbarkeit erfolgt anhand der nachfolgenden Kriterien.

Erfüllt das Referenz-Brückenbauwerk das jeweilige Kriterium, werden pro Kriterium die nachfolgenden Punkte vergeben: Eisenbahn-, Stadtbahn- oder Straßenbahnbrücke (ja = 1 Punkt, nein = 0 Punkte), mehrfeldriger Stahlüberbau (ja = 1 Punkt, nein = 0 Punkte), Gesamtlänge zwischen den Widerlagern (größer 100 m = 1 Punkt, größer als 250 m = 2 Punkte, 100 m und weniger = 0 Punkte), maximale Stützweite (größer 30 m = 1 Punkt, größer 60 m = 2 Punkte, 30 m und weniger = 0 Punkte), Taktschiebeverfahren (ja = 1 Punkt, nein = 0 Punkte), Tiefgründung mit Bohrpfählen (ja = 1 Punkt, nein = 0 Punkte), Überbau gekrümmt (ja = 1 Punkt, nein = 0 Punkte), 2-gleisig oder 4 Fahrstreifen (ja = 1 Punkt, nein = 0 Punkte).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Auftraggeberin geht davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss der Genehmigungsbehörde und der Zuwendungsbescheid des Zuwendungsgebers bis zum vorgesehenen Zeitpunkt der Zuschlagserteilung vollziehbar vorliegen werden. Gleichwohl wird darauf hingewiesen, dass der Zuschlag erst dann erfolgen wird, wenn der Planfeststellungsbeschluss und der Zuwendungsbescheid vorliegen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 2 Rohbau Tunnel

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45221000
45221240
45233120
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA11
Hauptort der Ausführung:

Stadt Düsseldorf, Bereich Lohausen, AirportCity und Flughafen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die wesentlichen zu erbringenden Maßnahmen stellen sich wie folgt dar:

— Tunnelrampe: Länge ca. 170 m,

— Streckentunnel: Länge ca. 210 m,

— U-Bahnhof mit Mittelbahnsteig: Länge ca. 180 m,

— Niveaustrecke (nur Unterbau): Länge ca. 300 m (zweigleisig),

— Straßenaufbruch/-wiederherstellung: ca. 10 500 m2/ca. 19 000 m2.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Prüfung der Teilnahmeanträge ergeben, dass mehr als 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die Teilnahmebedingungen erfüllen, wird der Auftraggeber die Auswahl der 3 bis 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand des nachfolgenden Auswahlverfahrens vornehmen.

Die Auswahl erfolgt entsprechend einer Rangfolge, welche durch eine Punktebewertung der Teilnahmeanträge gebildet wird. Hierbei können pro Teilnahmeantrag insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden, wobei die Punkte auf die erste Nachkommastelle gerundet werden. Lässt sich die Auswahl aufgrund einer Gleichheit der Gesamtpunkte nicht treffen, erfolgt die Auswahl anhand der bei den Referenzen erzielten Punktzahl. Besteht auch bei diesem Kriterium Punktegleichheit, entscheidet schließlich das Losverfahren.

Die Punkteverteilung stellt sich wie folgt dar:

Maximal 50 Punkte werden für den durchschnittlichen jährlichen Umsatz mit Bauleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vergeben. Weitere maximal 50 Punkte werden für die maximal 5 einzureichenden Referenzen vergeben. Pro Referenz werden dabei maximal 10 Punkte vergeben.

Die Punktevergabe wird hierbei wie folgt vorgenommen:

Durchschnittlicher jährlicher Umsatz mit Bauleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre:

Ab einem durchschnittlichen Jahresumsatz mit Bauleistungen von 50 Mio. EUR und mehr wird die Maximalpunktzahl von 50 Punkten vergeben. Bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz mit Bauleistungen von 20 Mio. EUR werden 0 Punkte vergeben. Dazwischen wird interpoliert.

Jede Referenz wird separat mit maximal 10 Punkten bewertet. Maßstab für die Punktevergabe ist die Vergleichbarkeit des Referenz-Tunnelbauwerkes zu dem hier ausgeschriebenen Tunnelbauwerk der U81. Die Beurteilung der Vergleichbarkeit erfolgt anhand der nachfolgenden Kriterien. Erfüllt das Referenz-Tunnelbauwerk das jeweilige Kriterium, werden pro Kriterium die nachfolgenden Punkte vergeben: Eisenbahn- oder U-Bahn-Tunnel (ja: 2 Punkte, nein = 0 Punkte), unterirdischer Tunnel (ja = 2 Punkte, nein = 0 Punkte), inkl. unterirdischer Bahnhof (ja = 2 Punkte, nein = 0 Punkte), Länge des Tunnelbauwerkes (größer 100 m = 1 Punkt, größer 300 m = 2 Punkte, 100 m und weniger = 0 Punkte), offene Bauweise (ja: 2 Punkte, nein = 0 Punkte).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Auftraggeberin geht davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss der Genehmigungsbehörde und der Zuwendungsbescheid des Zuwendungsgebers bis zum vorgesehenen Zeitpunkt der Zuschlagserteilung vollziehbar vorliegen werden. Gleichwohl wird darauf hingewiesen, dass der Zuschlag erst dann erfolgen wird, wenn der Planfeststellungsbeschluss und der Zuwendungsbescheid vorliegen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber bzw. durch jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgender Nachweis vorzulegen:

Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einsendung des Teilnahmeantrags) aus dem Handelsregister oder Berufsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes oder Wohnsitzes des Bewerbers bzw. des Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft; für Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, ist eine entsprechende aktuelle Bescheinigung des Handels- oder Berufsregisters ihres Herkunftslandes vorzulegen.

Sofern sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zur Ausführung des vorliegenden Auftrags auf die Fähigkeiten eines anderen Unternehmens berufen will (Eignungsleihe), hat er/sie mit dem Teilnahmeantrag insoweit auch für dieses Unternehmen den entsprechenden Nachweis vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind durch den Bewerber bzw. durch jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgende Nachweise vorzulegen:

1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz mit Bauleistungen jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;

2) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, alternativ eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass eine bereits bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die nachstehend geforderten Mindestdeckungssummen erhöht oder eine Objektversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen abgeschlossen wird.

Soweit sich ein Bewerber beziehungsweise eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft (Eignungsleihe), sind die vorgenannte Erklärung zu Ziffer 1) und der vorgenannte Nachweis zu Ziffer 2) auch für dieses Unternehmen abzugeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Der durchschnittliche jährliche Gesamtumsatz mit Bauleistungen, welcher anhand der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre ermittelt wird, muss mindestens 20 000 000 EUR betragen. Bewirbt sich ein Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft gleichzeitig auf Los1 und Los 2, muss der durchschnittliche jährliche Gesamtumsatz, welcher anhand der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre ermittelt wird, mindestens 40 000 000 EUR betragen. Der durchschnittliche jährliche Mindestgesamtumsatz mit Bauleistungen kann bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern gemeinsam erbracht werden. Werden zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen, so genügt es, wenn der durchschnittliche jährliche Mindestumsatz unter Einbeziehung der Umsätze dieses Unternehmens erreicht wird.

Zu 2) Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss mindestens 3 000 000 EUR pro Schadensfall bei Personenschäden und mindestens 3 000 000 EUR pro Schadensfall für sonstige Schäden betragen.

Die Nichteinhaltung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss vom Verfahren.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft maximal 5 Referenzprojekte für Brücken- (Los 1) bzw. Tunnelprojekte (Los 2) zu benennen, welche innerhalb der letzten 15 Jahre (2019 bis 2005) fertig gestellt wurden oder sich derzeit noch in der Bauausführung befinden.

Zu jedem Referenzprojekt für Los 1 sind mindestens folgende Angaben zu machen: Name des Referenzinhabers, Projektbezeichnung, Name des Auftraggebers, Fertigstellungszeitpunkt des Projektes bzw. Leistungsstand (falls Projekt noch nicht abgeschlossen), Beschreibung/Darstellung des Brückenbauwerkes aus der mindestens folgende Projektinformationen hervorgehen: Eisenbahn-, Stadtbahn- oder Straßenbahnbrücke (ja/nein), mehrfeldriger Stahlüberbau (ja/nein), Gesamtlänge zwischen den Widerlagern, maximale Stützweite, Taktschiebeverfahren (ja/nein), Tiefgründung mit Bohrpfählen (ja/nein), Überbau gekrümmt (ja/nein) und Anzahl der Gleise oder Fahrstreifen.

Zu jedem Referenzprojekt für Los 2 sind mindestens folgende Angaben zu machen: Name des Referenzinhabers, Projektbezeichnung, Name des Auftraggebers, Fertigstellungszeitpunkt des Projektes bzw. Leistungsstand (falls Projekt noch nicht abgeschlossen), Beschreibung/Darstellung des Tunnelbauwerkes aus der mindestens folgende Projektinformationen hervorgehen: Eisenbahn- oder U-Bahntunnel (ja/nein), unterirdischer Tunnel (ja/nein), inkl. unterirdischer Bahnhof (ja/nein), Länge des Tunnelbauwerkes und offene Bauweise (ja/nein).

Darüber hinaus sind für Los 1 Referenzennachweise für die Gewerke Straßenbau, Gleisbau und Fahrleitungsbau und für Los 2 Referenznachweise für das Gewerk Straßenbau vorzulegen. Die Referenznachweise können entweder anhand der vorgenannten Brücken- bzw. Tunnelbaureferenzen oder über davon unabhängige zusätzliche Referenzunterlagen erfolgen. Diese Referenznachweise müssen mindestens folgende Angaben enthalten: Name des Referenzinhabers, Projektbezeichnung, Name des Auftraggebers, Fertigstellungszeitpunkt des Projektes, kurze Beschreibung der erbrachten Straßenbau-, Gleisbau- bzw. Fahrleitungsbaumaßnahmen aus der mindestens Folgendes hervorgeht: Fläche der Straßenbauleistungen (gilt für Los 1 und 2), Länge der Gleisbau- und der Fahrleitungsmaßnahmen (gilt nur für Los 1). Diese Referenznachweise fließen nicht in die Punktebewertung gem. Ziffer II.2.9) ein, sondern dienen lediglich als Nachweis der Mindestanforderungen.

Soweit sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft (Eignungsleihe), sind die jeweiligen abgeforderten Angaben für dieses Unternehmen abzugeben. Die geforderten Angaben müssen im Fall eines Teilnahmeantrags einer Bewerbergemeinschaft nur einmal pro Bewerbergemeinschaft und nicht pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Geforderte Mindeststandards für Los 1:

— Anhand der maximal 5 benannten Referenzprojekte ist nachzuweisen, dass innerhalb der letzten 15 Jahre (2019 bis 2005) in mindestens einem Referenzprojekt eine Eisenbahn-, Stadtbahn- oder Straßenbahnbrücke kumulativ mit Stahlüberbau als mehrfeldrige Konstruktion mit einer Gesamtlänge des Überbaus von größer 50 m fertig gestellt wurde,

— Es ist anhand von Referenzunterlagen nachzuweisen, dass der Bewerber über die notwendige Fachkunde und Erfahrung auf den Bereichen Straßenbau, Gleisbau und Fahrleitungsbau verfügt. Hierfür ist nachzuweisen, dass innerhalb der letzten 15 Jahre (2019 bis 2005) in mindestens einem Referenzprojekt Straßenbauleistungen auf einer Fläche von mindestens 10 000 m2, in mindestens einem Referenzprojekt Gleisbauleistungen auf einer Länge von mindestens 500 m und in mindestens einem Referenzprojekt Fahrleitungsbauleistungen auf einer Länge von mindestens 500 m fertig gestellt wurden. Die Referenznachweise können anhand von einem oder mehrerer Projekte nachgewiesen werden.

Geforderte Mindeststandards für Los 2:

— Anhand der maximal 5 benannten Referenzprojekte ist nachzuweisen, dass innerhalb der letzten 15 Jahre (2019 bis 2005) in mindestens einem Referenzprojekt ein unterirdisches Eisenbahn- oder U-Bahntunnelbauwerk von mindestens 100 m Länge in offener Bauweise fertig gestellt wurde,

— Es ist anhand von Referenzunterlagen nachzuweisen, dass der Bewerber über die notwendige Fachkunde und Erfahrung auf dem Bereich Straßenbau verfügt. Hierfür ist nachzuweisen, dass innerhalb der letzten 15 Jahre (2019 bis 2005) in mindestens einem Referenzprojekt Straßenbauleistungen auf einer Fläche von mindestens 10 000 m2 fertig gestellt wurden.

Die Nichteinhaltung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss vom Verfahren.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Zusätzlich zu den unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Bedingungen und Kriterien ist mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von Eigenerklärungen das Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB nachzuweisen. Hierzu sind die entsprechenden Formblätter des Auftraggebers zu verwenden welche unter der in Ziff. I.3) benannten Webseite abgerufen werden können. Die entsprechenden Eigenerklärungen sind im Fall der Eignungsleihe mit dem Teilnahmeantrag auch von den betreffenden Unternehmen vorzulegen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Für vorgesehene Unterauftragnehmer (ohne Eignungsleihe) sind die Eigenerklärungen vor Zuschlagserteilung auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.

Die sonstigen Teilnahmeregeln und -kriterien sind unter Ziff. II.2.9) sowie Ziff. VI.3) aufgeführt.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Bürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme für die Vertragserfüllung; Bürgschaft in Höhe von 3 % der Bruttoabrechnungssumme für die Gewährleistung.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/07/2019
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.

Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.

Für den Teilnahmeantrag sind die Bewerbungsunterlagen (Formblätter) des Auftraggebers zu verwenden, welche über die in Ziffer I.3) benannten E-Mailadresse gebührenfrei selbst beschafft werden können.

Sollten in einem Teilnahmeantrag Nachweise oder Erklärungen fehlen, behält sich der Auftraggeber die Nachforderung der fehlenden Nachweise oder Erklärungen unter Fristsetzung vor. Werden die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Die Frist beginnt am Tage nach Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber.

Im Übrigen behält sich der Auftraggeber die Anforderung entsprechender Nachweise zu den Eigenerklärungen vor.

Eine Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Formblatt des Auftraggebers) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner genannt wird und in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitgliedergegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.

Bieter bzw. Bietergemeinschaften haben mit Abgabe der ersten Angebote eine Erklärung (Formblatt des Auftraggebers) vorzulegen, ob sie beabsichtigen, bezogen auf den Auftrag mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten (Unterbeauftragung). In diesem Fall sind Art und Umfang der Leistungen anzugeben, welche durch andere Unternehmen erbracht werden sollen. Eine Benennung der konkreten für die betreffenden Leistungen vorgesehenen Unternehmen ist hierbei nicht zwingend erforderlich. Die für eine Unterbeauftragung vorgesehenen Unternehmen sind vielmehr erst dann zwingend zu benennen und ein Nachweis über die Verfügbarkeit der von diesen beanspruchten Mittel zu führen, wenn der Auftraggeber hierzu vor Zuschlagserteilung ausdrücklich auffordert.

Sofern sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zur Ausführung des vorliegenden Auftrags auf die Fähigkeiten eines anderen Unternehmens berufen will (Eignungsleihe), hat er/sie bereits mit dem Teilnahmeantrag das betreffende Unternehmen zu benennen und durch entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens nachzuweisen, dass ihm/ihr die in Anspruch genommenen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Dies gilt auch im Falle der Eignungsleihe von konzernverbundenen Unternehmen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 2211472889
Fax: +49 2211472891

Internet-Adresse: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungs-verfahrens unzulässig, soweit

— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/06/2019