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Bauleistung - 313785-2015

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05/09/2015    S172

Deutschland-Stuttgart: Bauarbeiten für Eisenbrücken

2015/S 172-313785

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Bauauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (Bukr 5S)
Postanschrift: Räpplenstraße 17
Ort: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939

Weitere Auskünfte erteilen:
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bahn AG
Postanschrift: Räpplenstraße 17
Ort: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Beschaffung Infrastruktur, Großprojekt Stuttgart-Ulm
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse: www.deutschebahn.com

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bahn AG
Postanschrift: Räpplenstraße 17
Ort: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Beschaffung Infrastruktur, Großprojekt Stuttgart-Ulm
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse: www.deutschebahn.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bahn AG
Postanschrift: Räpplenstraße 17
Ort: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Beschaffung Infrastruktur, Großprojekt Stuttgart-Ulm
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse: www.deutschebahn.com

I.2)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
S21, PA 1.4, BU Seehof.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom Auftraggebern genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 70191 Stuttgart.

NUTS-Code DE11 Stuttgart

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die Betriebsumfahrt Seehof einschließlich der EÜ Seehof und die beiden SÜ Wangerhöfe und Köngen-Unterensingen befinden sich im PFA 1.4 von Bahn-km 22,7+34,165 bis km 23,9+84,175.
Im Zuge der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm wird die Betriebsumfahrt (BU) Seehof neu angelegt, sowie der Wirtschaftsweg Seehof (Egertenweg) durch eine in west-östlicher Richtung in paralleler Lage südlich der Bundesautobahn BAB 8 verlaufenden Eisenbahnüberführung (EÜ) überquert. Im weiteren Verlauf werden die Wirtschaftswege Wangerhöfe und Köngen-Unterensingen in nördlicher Richtung mit einem bestehenden Überführungsbauwerk über die parallel zur NBS verlaufende BAB A8 geführt. Zur Überführung der Neubaustrecke ist eine Verlängerung der bestehenden Wirtschaftswegüberführungen vorgesehen.
Die neue BU Seehof erhält die vollständige Straßenausstattung nach den einschlägigen Richtlinien. In Teilbereichen der BAB 8 sind Ergänzungen der passiven Schutzeinrichtungen vorgesehen. Die Entwässerung der Betriebsumfahrt erfolgt über Straßenabläufe. Zur Herstellung der Anschlüsse der Betriebsumfahrt an die BAB 8 sowie zur Verlängerung der beiden Straßenüberführungen ist die BAB 8 während der Bauzeit einzuengen, wozu umfangreiche Markierungsarbeiten notwendig sind. Sämtliche Verkehrszeichen und Schilder sind einschließlich der Aufstellvorrichtungen neu zu liefern und aufzustellen. Arbeiten, die die Rechte der Anlieger und Landwirte beeinträchtigen, sind mit dem Auftraggeber rechtzeitig abzustimmen.
Vor dem Bau der Eisenbahnüberführung Seehof sind die beiden Wirtschaftswegbrücken herzustellen. Vor dem Bau der SÜ Wangerhöfe ist eine Gasleitung aus dem Baufeld zu verlegen, die erforderlichen Erdarbeiten werden hier mit ausgeschrieben. Die Verlegung der Gasleitung erfolgt durch den Leitungsbetreiber. Zum Leistungsumfang gehört die Planung und Umverlegung mehrerer querender Leitungen. Zum Abschluss erfolgt der Bau der Betriebsumfahrt mit Anschluss an die BAB 8 und die Wiederherstellung des Egertenweges.
Als Umleitungsstrecken für die Baumaßnahme EÜ Seehof / BU Seehof können die Wirtschaftswege Wangerhöfe im Westen und Köngen-Unterensingen im Osten in Anspruch genommen werden. Deshalb können die neu zu erstellenden Straßenüberführungen des Wirtschaftsweges Wangerhöfe und des Wirtschaftsweges Köngen-Unterensingen nicht gleichzeitig mit der Eisenbahnüberführung Seehof und den Maßnahmen an der BU Seehof hergestellt werden. Für den Zeitraum der Herstellung der beiden Straßenbrücken müssen die Wirtschaftswege gesperrt werden. Als Umleitungsstrecke kann die BU Seehof in Anspruch genommen werden. Die Anbindung des Baustellenverkehrs erfolgt hier direkt an das öffentliche Straßennetz (Egertenweg). Die komplette Verkehrssicherung mit Einrichtung der Verkehrsphasen ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Die Verkehrssicherung erfolgt auf Grundlage der RSA-Regelpläne. Diese sind an die örtlichen Gegebenheiten sinnvoll anzupassen.
Hauptmassen der Ausschreibung:
Straßenbau:

ca. 6 100 m3 Erdabtrag Bodenmaterial,

ca. 1 900 m3 Einbau Bodenmaterial,

ca. 1 200 m3 Aushub von Leitungsgräben,

ca. 190 m Entwässerungsleitungen,
ca. 330 m Sickerleitung,

ca. 2 500 m3 Frostschutzschichten,

ca. 1 500 to Asphalttragschichten,
ca. 750 to Asphaltbinderschichten,
ca. 540 to Asphaltdeckschichten,
ca. 550 m Schutzeinrichtungen an Fahrbahnrändern,
ca. 600 m Fahrbahnmarkierungen.
Konstruktiver Ingenieurbau:
ca. 50 m Ortbetonpfähle,
ca. 290 to Betonstahl,

ca. 2 200 m3 Beton,

ca. 350 m Geländer an Bauwerken,

ca. 30 m2 Blendschutz auf Bauwerken,

ca. 67 900 m3 Baugrubenaushub,

ca. 190 to Asphaltdeckschicht.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45221114 Bauarbeiten für Eisenbrücken

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.4.2016 Abschluss 31.3.2018

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Kautionen und Sicherheiten gemäß der Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zahlungsbedingungen gemäß der Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach, exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
— Als Anlage 1: Erklärung, dass kein Ausschlussgrund gemäß SektVO § 21 (4) 1. bis 5. vorliegt.
— Als Anlage 2: Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten fünf Jahre keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von SektVO § 21 (1) und (2) vorliegen.
— Als Anlage 3: Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines Sitzes oder Wohnsitzes.
— Als Anlage 4: Der Bieter hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
— Als Anlage 5: Erklärung, dass er nicht durch die DB AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist und dass ihm bekannt ist, dass eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrags wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
— Als Anlage 6: Erklärung über beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (ArGe) für diese Maßnahme.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach, exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
— Als Anlage 7: Erklärungen/Nachweise über den Gesamtumsatz von mehr als 5 000 000 EUR/Jahr (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils in den Bereichen konstruktiver Ingenieurbau (EÜ und SÜ), Verkehrswegebau (Kreis- und Landesstraßen) und Entwässerungsanlagen. Die Umsätze sind jeweils getrennt für die Geschäftsjahre anzugeben.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach, exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
— Als Anlage 8: Es sind 3 Referenzen mit einer Mindestsumme von 1 000 000 EUR/Referenz für den konstruktiven Ingenieurbau (SÜ UND EÜ) aus den letzten 5 Jahren anzugeben. Angabe der Referenz mit Umsatz, ggf. ARGE Anteil, Auftraggeber, Ansprechpartner.
— Als Anlage 9: Es sind 3 Referenzen mit einer Mindestsumme von 1 000 000 EUR/Referenz für den Verkehrswegebau (Kreis-, Landesstraßen UND Betriebsumfahrten Bundesstraßen/Autobahnen) aus den letzten 5 Jahren anzugeben. Angabe der Referenz mit Umsatz, ggf. ARGE Anteil, Auftraggeber, Ansprechpartner
— Als Anlage 10: Es sind 2 Referenzen mit einer Mindestsumme von 1 000 000 EUR/Referenz für den Bau von Entwässerungsanlagen aus den letzten 5 Jahren anzugeben. Angabe der Referenz mit Umsatz, ggf. ARGE Anteil, Auftraggeber, Ansprechpartner.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
15TEI17471
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 190-335720 vom 3.10.2014

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
28.9.2015 - 13:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Teil des EU-Projektes Nr. 17 im Programm der „Transeuropäischen Netze“ (TEN) „Paris – Straßburg – Stuttgart – Wien – Bratislava“, hier: Abschnitt Stuttgart-Wendlingen.
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Bitte beachten: Für diesen Aufruf zum Teilnahmewettbewerb werden keine Unterlagen zur Verfügung gestellt. Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
1.9.2015