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Dienstleistungen - 31461-2018

23/01/2018    S15

Deutschland-Hagen: Eisenbahnpersonenwagen

2018/S 015-031461

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Abellio Rail NRW GmbH
Postanschrift: Körnerstraße 40
Ort: Hagen
NUTS-Code: DEA53 Hagen
Postleitzahl: 58095
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Benedikt Tenbrock
E-Mail: re-design-rsn@abellio.de
Telefon: +49 2331/93323522
Fax: +49 2331/9332337
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.abellio.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E45321215
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E45321215
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Redesign von gebrauchten Elektrotriebzügen

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34622200 Eisenbahnpersonenwagen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber beabsichtigt, seine aktuell genutzte Bestandsflotte im Ruhr-Sieg-Netz einem Redesign zu unterziehen. Hierunter fallen der Umbau, die Umrüstung und die Modernisierung von insgesamt 17 elektrisch angetriebenen zwei- und dreiteiligen Triebzügen sowie ggf. dazugehörige Dienstleistungen gemäß den Vorgaben der Aufgabenträger und zusätzlichen Anforderungen durch den Auftraggeber. Art, Umfang und Dauer der durchzuführenden Arbeiten und Dienstleistungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, welche den Bietern mit dieser Ausschreibung bereitgestellt werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
NUTS-Code: DEA NORDRHEIN-WESTFALEN
NUTS-Code: DEA5 Arnsberg
NUTS-Code: DEA53 Hagen
Hauptort der Ausführung:

Betriebsstandort des Auftraggebers in Hagen.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt den Umbau, die Umrüstung und die Modernisierung von insgesamt 17 elektrisch angetriebenen zwei- und dreiteiligen Triebzügen sowie ggf. dazugehörige Dienstleistungen gemäß den Vorgaben der Aufgabenträger und zusätzlichen Anforderungen durch den Auftraggeber durchzuführen. Art, Umfang und Dauer der durchzuführenden Arbeiten und Dienstleistungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, welche den Bietern mit dieser Ausschreibung bereitgestellt werden.

Die Leistungserbringung umfasst die Umrüstung und die Modernisierung von 8 zwei- und 9 dreiteiligen Elektrotriebzügen für die Erbringung von SPNV-Leistungen gemäß den zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers. Die zeitlichen Vorgaben zur Durchführung sind verpflichtend einzuhalten. Die Fahrzeuge verfügen über eine uneingeschränkte behördliche Zulassung und Inbetriebnahmegenehmigung nach TEIV des Eisenbahnbundesamtes (EBA). Nach Abnahme dürfen im Rahmen von eventuellen Wiederzulassungen keine Befristungen vorliegen, die den Einsatzzweck und die Einsatzdauer einschränken. Die bestehenden Inbetriebnahmegenehmigungen nach TEIV des Eisenbahnbundesamtes (EBA) sind zu erhalten bzw. soweit notwendig anzupassen. Der Auftragnehmer hat einen gesamtverantwortlichen sachkundigen Projektleiter zu benennen, der am Ort der Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen muss.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 11/05/2018
Ende: 30/11/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mehrere Bewerber können sich unter Beachtung der Ausführungen unter Abschnitt III.1.3) zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags (i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen,

(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen,

(iii) die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, in der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, zu erklären sowie (iv) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer selbst erstellten Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) Abschnitt III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.

Die geforderten Eignungsunterlagen unter Abschnitt III.2.1) im Einzelnen:

(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate alt sein.

(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß §123 GWB vorliegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers, bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Der Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren vor Ausschreibung muss p.a. jeweils mindestens 5 Mio. EURO betragen haben;

2) Erklärung eines Kreditinstituts über die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage, aus der sich ergibt, wie das Kreditinstitut die finanzielle Beziehung zum Bieter in der Vergangenheit bis zum Tag der Ausstellung einschätzt. Diese darf nicht älter als drei Monate bezogen auf das Datum der Auftragsbekanntmachung sein;

3) Nachweis über aktuelle Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EURO pro Schadensfall für Personen- und Sachschäden und mindestens 1 Mio. EURO für Vermögensschäden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Geforderte Mindeststandards:

Der/Die Bieter hat/haben durch das Einreichen von Referenzen seine/ihre technische Leistungsfähigkeit und Fachkunde nachzuweisen. Die eingereichten Referenzen müssen insgesamt folgende Kriterien erfüllen:

• Der/Die Bieter hat/haben in den letzten drei Kalenderjahren mindestens 10 Elektrotriebzüge gleicher oder ähnlicher Bauart modernisiert, umgebaut und/oder hergestellt und ausgeliefert;

Zusätzlich muss • Der/Die Bieter hat/haben in den letzten drei Kalenderjahren mindestens ein von ihm/ihnen modernisierten, umgebauten und/oder hergestellten Elektrotriebzug für die Nutzung in Deutschland zugelassen;

Oder • Der/Die Bieter hat/haben in den letzten drei Kalenderjahren mindestens ein von ihm/ihnen modernisierten, umgebauten und/oder hergestellten Elektrotriebzug für die Zulassung in Deutschland angemeldet;

Oder • Der/Die Bieter hat/haben mindestens in den letzten drei Kalenderjahren zehn Anzeigen von Änderungen im Rahmen des Erhalts vorhandener Zulassungen erfolgreich durchgeführt.

• Der/Die Bieter, der/die nicht über die vorstehenden Referenzen verfügen, ist/sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und wird/werden im Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.

• Die Darstellung der Referenzen muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:

i. Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,

ii. Bezeichnung des Referenzprojektes/ -vertrages,

iii. Projektzeitraum (von – bis),

iv. Beschreibung des Umfangs und des Inhaltes der Referenzleistung,

v. Angaben zur Zulassung zur Nutzung in Deutschland. Die Einreichung einer Bescheinigung des Referenz- Auftraggebers ist nicht erforderlich. Für die erteilten oder beantragten Zulassungen zur Nutzung in Deutschland sind entsprechende Nachweise (in Kopie) einzureichen. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz- Auftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor. Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit gem. § 47 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis zwischen ihm und diesen Unternehmen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bieter dieses andere Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten der Dritten zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beruft. Außerdem hat der Bieter die unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.

• Der/die Bieter hat/ haben bei der Angebotsabgabe den Auftragsteil, den sie an Dritte, z. B. an Subunternehmer, zu vergeben gedenken, sowie die vorgesehenen Nachunternehmer anzugeben, sofern ihnen dies im Zeitpunkt der Angebotsabgabe zumutbar ist. Der/die Bieter hat/ haben vor der Weitergabe von Auftragsteilen an Dritte, z. B. Subunternehmer, die vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der/Die Bieter muss/müssen garantieren, dass sämtliche Arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik durchgeführt wurden. Die Fahrzeuge verfügen über eine uneingeschränkte behördliche Zulassung und Inbetriebnahmegenehmigung nach TEIV des Eisenbahnbundesamtes (EBA). Nach Abnahme dürfen im Rahmen von eventuellen Wiederzulassungen keine Befristungen vorliegen, die den Einsatzzweck und die Einsatzdauer einschränken. Die bestehenden Inbetriebnahmegenehmigungen nach TEIV des Eisenbahnbundesamtes (EBA) sind zu erhalten bzw. soweit notwendig anzupassen.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der/Die Bieter muss/müssen über eine gültige (mindestens Stand 2015) Zertifizierung gemäß ISO 9001 verfügen.

III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Anzahlungsbürgschaft in Höhe von 20 % und Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 5 %, jeweils bezogen auf den bezuschlagten Gesamt-Bruttoauftragswert. Nähere Regelungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Nach Zuschlagserteilung erhält der Bezuschlagte eine Abschlagszahlung in Höhe von 20 % des Gesamt-Bruttoauftragswerts Zug um Zug gegen Erteilung einer Anzahlungsbürgschaft. Nach erfolgreicher Abnahme des letzten Fahrzeugs hat der Bezuschlagte zur Absicherung der Gewährleistung eine Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Gesamt-Bruttoauftragswerts beizubringen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftende Gemeinschaft mit einem bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung nach den Maßgaben der Rechtsprechung im Einzelfall rechtmäßig ist (vgl. KG, Beschl. v. 24.10.2013, OLG Düsseldorf; Beschl. 9.11.2011 – VIIVerg 35/11). Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigten Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) fortzuführen. Hierzu ist eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung von allen Bietergemeinschaftsmietgliedern zu unterzeichnen (siehe auch III.1.1 (iv)).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Vergabestelle behält sich vor, mit der späteren Angebotsabgabe – nicht jedoch mit dem Teilnahmeantrag – folgende Verpflichtungserklärungen abzufordern: Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen; Besondere Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Kontrolle der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung; Besondere Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Beachtung von Mindestanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation an die Arbeitsbedingungen und Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG – NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/02/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19/01/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 11/05/2018

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 15 SektVO durchgeführt. Die Auftragsunterlagen werden mit Beginn des Teilnahmewettbewerbs den Bietern im Vergabeportal (ELVIS ID: E45321215) zur Verfügung gestellt.

Interessierte Bewerber geben der Vergabestelle per formloser E-Mail unter Angabe des Stichworts "Teilnahmeantrag Redesign von gebrauchten Elektrotriebzügen" eine eindeutige Unternehmensbezeichnung sowie eine elektronische Adresse bekannt (Registrierung gem. § 9 Abs. 3 SektVO).

Rückfragen können bis zum 14.2.2018, 12 Uhr vorzugsweise über das Portal subreport ELViS gestellt werden. Im Ausnahmefall können Fragen auch per E-Mail (re-design-rsn@abellio.de) gerichtet werden. Telefonische Auskünfte werden nicht gegeben. Die Vergabestelle behält sich vor, später eingehende Rückfragen nicht zu beantworten. Nicht bieterindividuelle Rückfragen werden in nicht diskriminierender Weise gleichlautend an sämtliche interessierte Unternehmen, welche der Vergabestelle eine eindeutige Unternehmensbezeichnung sowie eine elektronischen Adresse bekannt gegeben haben, per Email versandt.

Die unter Abschnitt III.1.1) bis III.1.3) benannten zum Nachweis der Eignung abzugebenden Nachweise/Eigenerklärungen sind unter Verwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Vordrucke (=Teilnahmeantrag) bis spätestens zu dem unter Abschnitt IV.2.2) benannten Schlusstermin bei der Vergabestelle einzureichen. Die im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden Vordrucke sind jeweils vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft auszufüllen, zu unterschreiben und mit Orts- und Datumsangabe und Firmenstempel zu versehen.

Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen, muss der Antrag als solcher gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton übermittelt und mit folgender Aufschrift o.ä. versehen sein:

„Teilnahmeantrag Redesign von gebrauchten Elektrotriebzügen - NICHT ÖFFNEN“ Nicht gekennzeichnete, nicht fest verschlossene sowie verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden vom Verfahren ausgeschlossen.

Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als FAX oder elektronisch als E-Mail ist ebenfalls zugelassen.

Der Bieter trägt die Darlegungs- und Beweislast für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrages.

Dem schriftlichen Antrag ist eine Kopie in Papierform beizufügen. Zusätzlich ist eine elektronische Kopie des Antrages auf einem Datenträger beizufügen.

Die Vergabestelle behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, nicht vorgelegte Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.

Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.1.2 und III.1.3) gem. § 47 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen berufen, unabhängig vom Rechtsverhältnis zwischen ihm und diesen Unternehmen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bieter dieses andere Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Abschnitt III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten der Dritten zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beruft.

Zudem hat der Bieter die unter Abschnitt III.1.1) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.

Schließlich hat in diesem Fall der Bieter bereits mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.

Die geeigneten Bieter/ Bietergemeinschaften werden mit der Auftragsbekanntmachung zur Angebotsabgabe aufgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, ohne Verhandlungen den Zuschlag bereits auf das bestplatzierte erste Angebot zu erteilen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 251411-3514
Fax: +49 251411-2165
Internet-Adresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 251411-3514
Fax: +49 251411-2165
Internet-Adresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen wie folgt hin:

Es gelten die Regelungen von §§ 134, 135 und 160 des Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 160 GWB lautet wie folgt:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist zulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 251411-3514
Fax: +49 251411-2165
Internet-Adresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/01/2018