Dienstleistungen - 322844-2016

17/09/2016    S180    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2016/S 180-322844

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch Tegel Projekt GmbH
Lietzenburger Straße 107
Berlin
10707
Deutschland
Telefon: +49 30616229936
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 30616229922
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.berlintxl.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-abbruch/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Kreuzbergstraße 30
Berlin
10965
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Guido Schneider
Telefon: +49 306162299-36
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 306162299-22
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-abbruch/

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Kreuzbergstraße 30
Berlin
10965
Deutschland
E-Mail: BerlinTXL.Abbruch@wiechers-beck.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-abbruch/einreichung

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Tegel Projekt GmbH ist ein Unternehmen der WISTA-Management GmbH und somit eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft des Landes Berlin.
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Die Tegel Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlins mit der Bewirtschaftung und Entwicklung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des Flughafen Tegel beauftragt.

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Berlin TXL, The Urban Tech Republic, Planung Abbruch und Baufeldfreimachung.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

In Vorbereitung auf die verschiedenen Erschließungsmaßnahmen zur Entwicklung des Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“ auf dem Standort des Flughafens Berlin Tegel sucht die Tegel Projekt GmbH ein kompetentes Dienstleistungsunternehmen für die Planung des Abbruchs der Verkehrs- Infrastruktur- und Freiflächen und der Baufeldfreimachung sowie für sonstige flankierende Leistungen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Nach Einstellung des Flugbetriebs wird das Gelände des Flughafens Tegel und die sich darauf befindlichen Gebäude den Grundstückseigentümern (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Land Berlin) übergeben. Das Land Berlin hat in diesem Zusammenhang im August 2011 die Tegel Projekt GmbH mit der Bewirtschaftung der landeseigenen Grundstücksflächen (ca. 159 ha) und Gebäude (ca. 33 Stück mit einer Gebäudenutzfläche von rd. 135 000 m2) und der Entwicklung eines Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“ beauftragt.

Ziel dieser Ausschreibung ist es, im Rahmen der hier zu vergebenden Leistungen alle Themen in Bezug auf den Abbruch einer Brücke (Rollwegbrücke) und diverser Straßen- und Betonflächen abzudecken. Hierzu zählen u. a. auch die Erstellung von Förderanträgen (insbesondere GRW), von Bauplanungsunterlagen, von Ausschreibungsunterlagen, Klärung und Bearbeitung von Fragen der Altlasten und deren Sanierung, von Fragen des Recyclings vor Ort, Klärung der Verkehrsführung, des Bauablaufs und der Erstellung von Baubeschreibungen, unter Berücksichtigung und Einbeziehung der externen Planungen zu Medienverlegung, SiGeKo und Logistik. Das zu beauftragende Büro ist für den gesamten Themenkomplex Abbruch beziehungsweise Baufeldfreimachung der Verkehrs- und Freiflächen verantwortlich und soll dem AG in der Freimachungsphase als zentraler Ansprechpartner zu den genannten Themen zur Verfügung stehen.

Bei dem zu betrachtenden, bereits vollständig erschlossenen Gebiet wird derzeit von einer abzubrechenden Fläche von fast 200 000 m2 ausgegangen (1.Bauabschnitt) welche sich insbesondere aus Beton-, Asphalt- oder Grünflächen zusammensetzt. Hinzu kommt der Abbruch der Rollwegbrücke mit einem Stahlbetonvolumen von ca. 14 500 m3 sowie dem Rückbau zugehöriger Rampen mit ca. 80 000 m3 Boden. Weitere Themenfelder sind die Sanierung bzw. Entsorgung der Fugen in den Betonbestandflächen, eine mögliche Altlasten- und Kampfmittelproblematik, die in ihrem Ausmaß derzeit aber noch nicht eingrenzbar ist, sowie der Wunsch des Auftraggebers möglichst viel vorhandenes Abbruchmaterial zu recyceln.

Als erster Schritt werden die notwendigen Leistungen der Leistungsstufe 1 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) beauftragt. Die weiteren Leistungen und Leistungsstufen sind optional und werden ganz oder in Teilen unter anderem unter Berücksichtigung des Projektfortschritts beauftragt. Alle Leistungen sind in enger Abstimmung mit den weiteren internen und externen Projektbeteiligten zu erbringen.

Der Auftraggeber behält sich hinsichtlich der zu vergebenden Leistungen ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, Absehen von der Schließung des Flughafens Tegel, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.

Weitergehende Informationen und Bedingungen sind den weiteren Auftragsunterlagen zu entnehmen, die unter der folgenden Adresse zur Verfügung stehen:

http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-abbruch

Hinweis: Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und Freigabe der entsprechenden Mittel im Haushalt des Landes Berlins.

Hinweis: Der Auftraggeber beabsichtigt, die Angebotsfrist auf ca. 14 Tage zu verkürzen, sofern hierzu mit allen Bietern Einverständnis hergestellt werden kann.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Obige Angabe ist ein unverbindlicher Richtwert, der sich je nach Projekterfordernis verändern wird und aus dem keinerlei Ansprüche abzuleiten sind.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu III.1.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie III.1.3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

1.a Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zur Planung des Rückbaus von Brückenbauwerken mit min. 2 000 m³ Stahlbeton, je Referenz 20 Punkte, maximal 60;

1.b Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zur Planung des Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen mit min. 1 ha, je Referenz 20 Punkte, maximal 60;

2. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte bei Abbruch von Schadstoffbelasteten Materialien mit eine Einstufung als „größer gleich Z.1.2 nach LAGA“. (Planung von Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen, Aufstellen von Entsorgungs- und Arbeitsschutzkonzepten), je Referenz 15 Punkte, maximal 45;

3. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte bei Abbruch von Schadstoffbelasteten Materialien mit eine Einstufung als „größer gleich Z.2 nach LAGA“. (Planung von Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen, Aufstellen von Entsorgungs- und Arbeitsschutzkonzepten), je Referenz 6 Punkte, maximal 18;

4. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte für einen öffentliche AG, je Referenz 6 Punkte, maximal 18;

5. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte auf kampfmittelverdächtigen Flächen, je Referenz 6 Punkte, maximal 18;

6. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte unter Verwendung von Fördermitteln (inkl. Zuarbeit Beantragung und Abrechnung der Fördermittel), je Referenz 4 Punkte, maximal 12;

7. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte unter Berücksichtigung der Vorgaben eines Zertifizierungssystems für die Nachhaltigkeit (DGNB, BNB, Leed, Bream, o.glw.), je Referenz 4 Punkte, maximal 12;

8. Nachweis der Bearbeitung der unter 1.a und 1.b benannten Projekte unter Berücksichtigung von selbst erstellten Beweissicherungs- und Erschütterungskonzepten sowie von Erschütterungsprognosen und –gutachten, je Referenz 4 Punkte, maximal 12;

9. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planung und Objektüberwachung Abbruch) in EUR netto p.a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre (die Angaben können auf 100 000 EUR gerundet werden), je 500 000 EUR netto p. a. 6 Punkte, maximal 18.

10. Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens mind. 5 Jahre Berufserfahrung auf den Gebieten Abbruch/Rückbau/Baufeldfreimachung, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre, bei 8 und mehr Mitarbeitern 9 Punkte, bei zwölf und mehr Mitarbeitern 18 Punkte, bei 15 und mehr Mitarbeitern 27 Punkte.

In der Summe aller Kriterien werden maximal 300 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung der Einzelkriterien in der aufgeführten Reihenfolge. Sollte auch in allen Einzelkriterien ein Punktegleichstand vorliegen, entscheidet das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe auch Angaben unter II.2.4). Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Einzureichen ist der im Original unterzeichnete Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.

1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.

2. Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung

(soweit zutreffend; siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen).

3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB

(siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).

4. Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB

(siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen).

5. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft

(soweit zutreffend; siehe Anlage 4 zum Bewerbungsbogen).

6. Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird

(siehe Anlage 5 zum Bewerbungsbogen).

7. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer

(soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen).

8. Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben

(siehe Anlage 7 und 7a zum Bewerbungsbogen).

9. Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden

(siehe Anlage 8 und 8a zum Bewerbungsbogen).

10. Eigenerklärung zu Antikorruptionsrichtlinie der Tegel Projekt GmbH.

(siehe Anlage 9 zum Bewerbungsbogen).

Hinweis: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG- Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100 000 EUR gerundet werden.

2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planung und Objektüberwachung Abbruch) in EUR netto p.a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100 000 EUR gerundet werden.

3. Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre.

4. Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung auf den Gebieten Abbruch / Rückbau / Baufeldfreimachung, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre.

(Zu 1. bis 4, siehe Bewerbungsbogen)

HINWEIS: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planung und Objektüberwachung Abbruch) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:

mindestens 250 000 EUR netto p.a.

zu 4. Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung auf den Gebieten Abbruch / Rückbau / Baufeldfreimachung, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:

mindestens 5 Vollzeitstellen

Hinweis:

Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Nachweis der Fachkunde gemäß GBR 128

2. Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzprojekten, also der Planung von Abbruchmaßnahmen von Ingenieurbauwerken bzw. von Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen, jeweils unter anderem mit folgenden Angaben:

a. Art des Projektes (Rückbau Brückenbauwerk / Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen/ sonstiges)

b. Leistungsumfang (bezogen auf die Leistungsstufen 1 bis 4 gemäß AHO-Heft Nr. 18)

c. Zeitpunkt der Fertigstellung (Übergabe an den Bauherrn)

d. Abgebrochenes Volumen (Stahlbeton; in cbm) bzw. Abgebrochene Fläche (in ha)

e. Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners,

f. Abbruch von Schadstoffbelasteten Materialien

g. Art des Auftraggebers (öffentlich / privat / Sonstige)

h. Verwendung von Fördermittel

i. Kampfmittelverdacht

j. Berücksichtigung von Zertifizierungssystemen

k. Beweissicherungs- und Erschütterungskonzepte.

Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:

— Wenn das Projekt innerhalb der letzten 10 Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) fertig gestellt wurde (Übergabe an den Bauherrn); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit zehn Jahren existiert.

— Das Projekt hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurde.

— Wenn keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen.

— Wenn das Projekt vollständig durch den Bewerber bearbeitet wurde, also in einem Leistungsumfang vergleichbar mit den Leistungsstufen 1 bis 4 gemäß AHO-Heft Nr. 18.

(zu 2.: Siehe Deckblatt Referenzen in Anlage zum Bewerbungsbogen. Eine erläuternde Darstellung des Referenzprojektes ist zusätzlich auf max. einer DINA4-Seite beizulegen.).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1. Nachweis der Fachkunde gemäß GBR 128

Zu 2. Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzprojekten:

— Mindestens ein Referenzprojekt zur Planung des Rückbaus von Brückenbauwerken;

— Mindestens ein Referenzprojekt zur Planung des Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen mit mindestens 0,5 ha;

— Mindestens ein Referenzprojekt zur Planung des Rückbaus von Brückenbauwerken oder zur Planung des Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen mit der Berücksichtigung des Abbruch von Schadstoffbelasteten Materialien mit eine Einstufung als „größer gleich Z.1.2 nach LAGA“. (Planung von Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen, Aufstellen von Entsorgungs- und Arbeitsschutzkonzepten);

— Mindestens ein Referenzprojekt zur Planung des Rückbaus von Brückenbauwerken oder zur Planung des Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen mit der Berücksichtigung des Abbruch von Schadstoffbelasteten Materialien mit eine Einstufung als „größer gleich Z.2 nach LAGA“. (Planung von Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen, Aufstellen von Entsorgungs- und Arbeitsschutzkonzepten);

— Mindestens ein Referenzprojekt zur Planung des Rückbaus von Brückenbauwerken oder zur Planung des Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen für einen öffentliche AG;

— Mindestens ein Referenzprojekt zur Planung des Rückbaus von Brückenbauwerken oder zur Planung des Flächenabbruch von Verkehrs- oder Infrastrukturflächen auf kampfmittelverdächtigen Flächen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/10/2016
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Plattform (http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-abbruch/bewerbungsbogen) abrufbar.

2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.

Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.

3. Teilnahmeanträge, die in elektronischer Form eingereicht werden, sind per E-Mail im pdf-Format bei der bezeichneten Stelle (BerlinTXL.Abbruch@wiechers-beck.de) einzureichen. Nach Eingang der Mail erhalten Sie eine automatisch generierte Eingangsbestätigung; dies beinhaltet keinerlei inhaltliche Prüfung des Teilnahmeantrags, sondern bestätigt ausschließlich den Eingang der Nachricht.

Teilnahmeanträge, die in Papierform eingereicht werden, sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Planung Abbruch. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist.“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle (wiechers beck) einzureichen. Bitte beachten Sie, dass in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen.

4. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.

5. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung per E-Mail an die benannte Kontaktstelle (vergabe@wiechers-beck.de) erteilt. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, auf der projektbezogenen Plattform (http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-abbruch/information-und-rueckfragen) veröffentlicht.

6. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber.

7. Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.

8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird.

9. Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/09/2016