Dienstleistungen - 323256-2016

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17/09/2016    S180    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Potsdam: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung

2016/S 180-323256

Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge

Standardformular für Bekanntmachungen gemäß Artikel 7.2 der Verordnung 1370/2007, die innerhalb eines Jahres vor dem Beginn des Ausschreibungsverfahrens oder der direkten Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden müssen.

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Abschnitt I: Zuständige Behörde

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Henning-von-Tresckow-Straße 2-8
14467 Potsdam
Deutschland

Weitere Auskünfte erteilen: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Hardenbergplatz 2
Zu Händen von: Herrn Thomas Dill
10623 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 3025414500
Fax: +49 3025414515

I.2)Art der zuständigen Behörde
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Verkehr
I.4)Auftragsvergabe im Namen anderer zuständiger Behörden
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Verkehrsleistungen SPNV Netz Prignitz.
II.1.2)Art des Auftrags, vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte(r) Bereich(e)
Dienstleistungskategorie Nr T-01: Eisenbahnverkehr
Vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte BereicheHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Neustadt (Dosse), Pritzwalk, Meyenburg.

NUTS-Code DE416,DE417

II.1.3)Kurze Beschreibung des Auftrags
Der unter Abschnitt I.1) benannte Auftraggeber beabsichtigt, einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag im Schienenpersonennahverkehr zu vergeben.
Die Betriebsaufnahme ist voraussichtlich für den Dezember 2018 vorgesehen.
Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien:
RB74 Pritzwalk – Meyenburg
RB73 Neustadt (Dosse) – Pritzwalk.
Der Leistungsumfang beträgt ca. 0,23 Mio. Zugkilometer pro Jahr.
II.1.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

60210000

II.1.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Vergabe von Unteraufträgen ist beabsichtigt: ja
Wert oder Anteil des Auftrags, der an Dritte vergeben werden soll:
unbekannt
Kurze Beschreibung des Wertes/Anteils des Auftrags, der an Unterauftragnehmer vergeben werden soll: Unteraufträge sind zulässig.
II.2)Menge und/oder Wert der Dienstleistungen:
Siehe ll.1.3.
II.3)Geplanter Beginn und Laufzeit des Auftrags oder Schlusstermin
Beginn: 9.12.2018
Laufzeit in Monaten: 120 (ab Auftragsvergabe)
II.4)Kurze Beschreibung der Art und des Umfangs der Bauleistungen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Kostenparameter für Ausgleichszahlungen:
III.1.2)Informationen über ausschließliche Rechte:
Ausschließliche Rechte werden eingeräumt: nein
III.1.3)Zuteilung der Erträge aus dem Verkauf von Fahrscheinen:
III.1.4)Soziale Standards:
III.1.5)Gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen:
III.1.6)Sonstige besondere Bedingungen:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.2.2)Technische Anforderungen
III.3)Qualitätsziele für Dienstleistungsaufträge

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
Offen
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen:
IV.3.2)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen

IV.3.3)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
16.10.2017
IV.3.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
IV.3.5)Bindefrist des Angebots
IV.3.6)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Zusätzliche Angaben:
(1) Die Angabe unter IV.1 als „offenes“ Verfahren ist erfolgt, weil das hiesige Formblatt eine Wahl allein zwischen dieser Angabe und verschiedenen Möglichkeiten zur direkten Vergabe zulässt. Das Verfahren soll als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV durchgeführt werden.
(2) Die Angabe unter IV.3.3) „Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge“ erfolgte, weil die Versendung der Bekanntmachung eine dortige Angabe zwingend erfordert. Der dort genannte Termin wird sich voraussichtlich noch ändern.
(3) Textteile der Bekanntmachung, die in anderer Weise verstanden werden könnten, beruhen ausschließlich darauf, dass das Formular elektronisch ausgefüllt wurde und Freilassungen bzw. Klarstellungen an diesen Stellen aufgrund der vorgegebenen Programmierung des Formulars nicht möglich sind. Mit dieser Veröffentlichung begründen die Auftraggeber keine rechtliche Bindung. Die Durchführung des geplanten Vergabeverfahrens steht insbesondere unter einem Finanzierungsvorbehalt. Bei etwaigen Änderungen veröffentlichen sie nach Art. 7 Abs. 2 Satz 3 VO (EG) 1370/2007 so rasch wie möglich eine Berichtigung.
VI.2)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.2.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
VI.2.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 f. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160, die folgenden Wortlaut hat:
㤠160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“.
VI.2.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.3)Bekanntmachung der Auftragsvergabe:
Die Bekanntmachung über vergebene Aufträge wird im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht: ja
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14.9.2016