Bauleistung - 333948-2020

16/07/2020    S136

Deutschland-Berlin: Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen

2020/S 136-333948

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gesobau AG
Postanschrift: Stiftsweg 1
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 13187
Land: Deutschland
E-Mail: berrin.uzun@gesobau.de
Telefon: +49 304073-1785
Fax: +49 304073-1788

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.gesobau.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Wohnungsbaugesellschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

WHG 28 — Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten

Referenznummer der Bekanntmachung: 28-1-1837
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45331000 Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Heizung-, Sanitär- und Lüftungsinstallation bei der Sanierung von 2 Wohngebäuden, einschl. Ausbau von Dachgeschossen.

Die Gesobau AG beabsichtigt, die Wohnhausgruppe 0028 — Gerichtstraße 12/13 in 13347 Berlin und Wiesenstraße 62 in 13357 Berlin — mit insg. 81 Wohnungen und 12 Gewerbe und mit einer Gesamtfläche von ca. 6 200 m2 zu sanieren. Das Dachgeschoss ausgebaut; es entstehen insg. 12 neue Wohneinheiten mit insg. ca. 1 130 m2 Wohnfläche. Weiterhin entstehen im Zuge einer Bauteilschließung (Wiederaufbau) 3 zusätzliche Wohneinheiten. Alle Wohnungen werden erstmalig oder mit erneuerten Bädern ausgestattet. Die Stränge werden erneuert.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45332400 Installation von Sanitäreinrichtungen
45332000 Installateurarbeiten und Verlegung von Abwasserleitungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Heizung-, Sanitär- und Lüftungsinstallation:

Die WHG 0028 (Gerichtstraße 12/13 in 13347 Berlin und Wiesenstraße 62 in 13357 Berlin) liegt im Bezirk Mitte/Wedding. Das Gesamtprojekt umfasst die Sanierung, den Dachgeschossausbau, einen Lückenschluss von 2 Wohnhäusern.

1 Wohngebäude (Nr.1) mit 2 SFL, 1 QG, mit insg. 6 Aufgänge und 1 Wohngebäude (Nr.2) mit 1 Aufgang jeweils 6 Geschosse, inkl. kompletter Ausbau Dachgeschosse zu insg. 14 neuen WE.

Anzahl WE 96, GE 9, Baujahr: 1910

Leistungen:

— Erweiterung Heizungsrohrnetz (Wohngebäude Nr.1) — ca. 2 500 m, ca. 150 Heizkörper;

— Neuinstallation Heizungsrohrnetz (Wohngebäude Nr.2) — ca. 12 00 m, ca. 100 Heizkörper;

— Neuinstallation Sanitärverteilungen und der Objekte in den Wohnungen — ca. 2 500 m;

— Neuinstallation Abwasserstränge und Verteilungen — ca. 950 m;

— Erweiterung Abwasserrohrnetz im KG — ca. 250 m;

— Neuinstallation Trinkwasserrohrnetz Stränge und KG — ca. 2 900 m;

— Neuinstallation Abluftanlage in den Bädern einschließlich Abluftventilatoren auf dem Dach — ca. 550 m, 10 St. Dachlüftungsgeräte;

— Erweiterung und Erneuerung Heizzentrale inkl. zentrale Warmwasserbereitung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 101-243448
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

WHG 28 — Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
13/07/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Löwenthal ATK GmbH
Ort: Hohenstein
NUTS-Code: DE40 Brandenburg
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin — Luther — Straße 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134

Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/07/2020