Dienstleistungen - 351784-2014

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16/10/2014    S199

Deutschland-Hannover: Dienstleistungen der Verwaltung

2014/S 199-351784

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Niedersächsiches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Friedrichswall 1
Ort: Hannover
Postleitzahl: 30159
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Innovationszentrum Niedersachsen GmbH, Schillerstr. 32, 30159 Hannover
Zu Händen von: Christian Kotschy
E-Mail: lilur2015@nds.de
Telefon: +49 5117607260
Fax: +49 51176072619

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.mw.niedersachsen.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen
Sonstige: Arbeit und Verkehr
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Landesinitiative Luft- und Raumfahrt Niedersachsen, Management einer Geschäftsstelle.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 11: Unternehmensberatung [6] und verbundene Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Niedersachsen.

NUTS-Code DE9 NIEDERSACHSEN

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die seit 2008 bestehende Landesinitiative Luft- und Raumfahrt (derzeit als „Niedersachsen Aviation“ bezeichnet) soll auf Basis einer Beauftragung durch das Land Niedersachsen dem Grunde nach weitergeführt werden.
1. Aufgabenstellung:
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist die Errichtung und Durchführung einer Geschäftsstelle durch den Auftragnehmer. Schwerpunkte der Arbeit der Geschäftsstelle sind die Netzwerkbildung und die Initiierung und Begleitung von Innovationsvorhaben niedersächsischer Unternehmen, die darauf abzielen, durch neue marktfähige Produkte die Wertschöpfung zu erhöhen und Arbeitsplätze am Standort Niedersachsen zu schaffen und zu erhalten. Hinzu treten das Standortmarketing und die Pflege von Kooperationsbeziehungen, insbesondere mit dem Ziel, Investitionen in Niedersachsen (beispielsweise durch Neugründungen und Unternehmensansiedlungen) in Abstimmung mit den Fachreferaten im Wirtschaftsministerium zu befördern.
2. Inhaltliche Schwerpunkte:
Die Luft- und Raumfahrt ist als Hoch- und Spitzentechnologiebranche und Zukunftsindustrie für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen und als wesentlicher Treiber für strategische Schlüsselinnovationen des 21. Jahrhunderts unverzichtbar. Zu nennen ist hier vor allem das Themenfeld Leichtbau, in dem in der Luft- und Raumfahrtindustrie Innovationen mit erheblicher Strahlwirkung auf andere Bereiche des Fahrzeug- und Maschinenbaus zu erwarten sind.
Der Landesinitiative Luft- und Raumfahrt wird daher eine branchen- und technologieübergreifende Koordinierungs- sowie Schnittstellen-Managementfunktion in diesem Themenfeld mit dem Ziel zugewiesen, den Technologietransfer aus der Luft- und Raumfahrt in andere Branchen zu verbessern.
Geographisch weist der Luft- und Raumfahrtstandort Niedersachsen drei räumliche Schwerpunkte auf: Nordniedersachsen, die Region Hannover und die Region Braunschweig. Aufgabe der Landesinitiative ist es, diese Schwerpunktregionen in ihren spezifischen und differierenden Situationen zu unterstützen und die jeweiligen lokalen Schwerpunktvorhaben und Ziele zu begleiten.
Die seit 2008 mit besonderer Intensität bearbeiteten Themen Luftfahrtindustrie/Zulieferer und Allgemeine Luftfahrt sollen auch weiterhin Schwerpunktthemen der Landesinitiative und damit der Arbeit der einzurichtenden Geschäftsstelle sein. Zusätzliche Aktivitäten können in Gebieten wie Luftverkehr, Raumfahrt, Flugrobotik sowie im Segment der Aus- und Weiterbildung (Qualifizierung) liegen. Das Themenfeld Leichtbau ist als übergreifende Klammer über diese Inhalte und über die Schwerpunktregionen anzusehen.
3. Instrumente:
Zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben soll die Geschäftsstelle etablierte Instrumente weiterführen und weiterentwickeln. Als Beispiele sind Arbeitskreise, Workshops und Fachveranstaltungen (Kongresse), die bestehenden Online-Angebote (Internetseite, Branchenführer, elektronischer Newsletter) und die Landesstände auf den Leitmessen ILA und Aero zu nennen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

75100000 Dienstleistungen der Verwaltung

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die abzuschließende Vereinbarung beginnt voraussichtlich am 1.1.2015 und endet am 31.12.2017. Nach Beendigung der bestehenden vertraglichen Vereinbarung ist durch den Auftraggeber gegebenenfalls beabsichtigt, die Landesinitiative Mobilität fortzusetzen. Dem Auftraggeber wird daher eine einmalige vertragliche Option von bis zu 24 Monaten eingeräumt, das Vertragsverhältnis zu den bestehenden Konditionen (anteilige Mehrvergütung) entsprechend zu verlängern.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 008 403,35 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Verlängerung durch Auftraggeber um bis zu 24 Monate (einseitiges Optionsrecht). Verlängerung wird spätestens drei Monate vor Ende der Vertragslaufzeit bekanntgegeben.
Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen:
in Monaten: 33 (ab Auftragsvergabe)
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2015. Abschluss 31.12.2017

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vorlage einer Eigenerklärung, dass der Bieter/der Nachunternehmer im Auftragsfalle eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung in einer Höhe von 500 000 EUR, die vertragstypische Sach- und Personenschäden abdeckt, abschließen oder nachweisen wird.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zur Abgeltung der Leistungen des Auftragnehmers einschl. sämtlicher Auslagen und Nebenkosten zahlt der Auftraggeber dem Auftragnehmer die vereinbarte Angebotssumme aus seinem Angebot. Die Vergütung wird gemäß einem Zahlungsplan gegen Rechnungsstellung ausgezahlt.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Keine besondere Rechtsform vorgegeben.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärung Eignung. (Diese Anlage bei der Bildung von Bietergemeinschaften und im Falle des Einsatzes von Nachunternehmen bitte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft und für jedes benannte Nachunternehmen gesondert vorlegen).
— Der/das Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft, bei Bietergemeinschaften jedes Mitglied der Bietergemeinschaft, der/das Nachunternehmer/n erklärt: Falls mein/unser Angebot ausgewählt wird, werde ich/werden wir auf Verlangen eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen auf Anforderung vorlegen.
— Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation: Ich/Wir erkläre(n), dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Alternativ: Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, auf Verlangen werde ich/werden wir ihn vorlegen.
— Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt:
Ich/Wir erkläre(n), dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 53 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265bStGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB),
Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.
— Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind oder gem. § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden bin/sind.
— Ich/Wir erklären und verpflichten uns sicherzustellen, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die „Technologie von L. Ron Hubbard“ anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.
— Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung: Ich/ Wir erkläre(n), dass ich/wir meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit wir der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt habe/haben. Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir auf Anforderung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen.
— Zudem ist ein Handelsregister- oder Berufsregisterauszug (nicht älter als drei Monate, Fotokopien sind ausreichend, nur soweit eine gesetzliche Eintragungspflicht besteht). Ausländische Unternehmen haben entsprechende Unterlagen vorzulegen.
— Angabe zum Hauptsitz.
— Eigenerklärung zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der §§ 13 bis 15 NTVergG.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: In finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht wird von dem Unternehmen/ sowie der Bietergemeinschaft/ sowie dem Nachunternehmen zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt:
— Vorlage einer Bankauskunft (nicht älter als drei Monate, eine Fotokopie reicht aus), die Aussagen der Hausbank des Bieters/Nachunternehmens über die zwischen ihnen bestehende Geschäftsbeziehung enthält.
— Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Einschluss gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen und zu Umsatz mit Leistungen, die mit dem Ausschreibungsgegenstand (Betrieb einer Geschäftsstelle) vergleichbar sind.
— Falls ein Angebot ausgewählt wird, hat der Bieter eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen auf Anforderung vorzulegen.
— Erklärung dass im Falle der Auftragserteilung eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR abgeschlossen/nachgewiesen wird, die vertragstypische Schäden abdeckt.
— Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen oder Einnahme- Überschussrechnungen des Bieters/des Nachunternehmens für das Jahr 2013, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
In fachlicher und technischer Hinsicht hat der Bieter/der Nachunternehmer seine Leistungsfähigkeit folgendermaßen nachweisen.
Ein Unternehmen besitzt die erforderliche Leistungsfähigkeit, wenn es in technischer und personeller Hinsicht so ausgestattet ist, dass es die Gewähr für die fach- und fristgerechte Ausführung der zu vergebenden Leistung bietet:
1. durch eine Liste (mindestens 2) der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten und mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen mit Angabe des Auftragsgegenstandes, Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber. Die Referenzliste darf nur vollständig abgeschlossene Leistungen enthalten. Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein. Vergleichbarkeit bedeutet, dass die benannten Referenzen hinsichtlich des Auftragsgegenstandes, des Auftragsvolumens und der Vertragsdauer vergleichbar sein müssen. Dabei reicht es aus, dass die Leistungen nur grundsätzlich vergleichbar (nicht: gleich) sind und sich auf ähnliche Geschäftsstellenleistungen beziehen.
2. Eigenerklärung fachliche und technische Leistungsfähigkeit: Bieter haben zum Nachweis der fachlichen und technischen Eignung (Eignungsprüfung) mit dem Angebot eine auftragsbezogene Unternehmensdarstellung (keine allgemeinen Broschüren, mindestens 20 DIN-A4 Seiten, 11. Pkt. Schrift) vorzulegen, die substantiiert und nachvollziehbar ist und folgende Angaben enthält:
— Darstellung des Unternehmens mit Beschreibung des Leistungsprofils und eventuell beteiligter Partner, Darstellung des im Auftragsfall vorgesehenen Personals,
— Darstellung der für die Auftragsabwicklung vorhandenen personellen und technischen Ausstattung,
— Angaben zu Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens,
— Angaben über die Leitung des Unternehmens sowie Darstellung der Qualitätskontrolle,
— Darstellung der vorhandenen Kenntnisse des Bieters hinsichtlich der ausschreibungsgegenständlichen Märkte, (vgl. Pkt. „Themenfelder“ gem. 2.1 der LB), der dort wirkenden Mechanismen und Entwicklungstendenzen,
— Darstellung der vorhandenen Kenntnisse des Bieters hinsichtlich der verfahrensgegenständlichen „Luft- und Raumfahrt“ in Niedersachsen im Hinblick auf die gegenwärtige Situation und im Hinblick auf absehbare Entwicklungen des Wirtschaftszweiges,
— Darstellung der vorhandenen Kenntnisse des Bieters der verfahrensgegenständlichen Strukturen der Luft- und Raumfahrt in Niedersachsen – Unternehmen wie Forschung – sowie der Wettbewerbssituation niedersächsischer Unternehmen,
— Darstellung der verfahrensgegenständlichen Fachkompetenz im Bereich Luft- und Raumfahrt des Bieters,
— Darstellung der Kenntnis des Luft- und Raumfahrtstandortes Niedersachsen des Bieters,
— Darstellung der vorhandenen Kenntnis und Erfahrung in Hinblick auf das branchenübergreifende Thema Leichtbau, um den anwenderbezogenen Transfer aus der Luft- und Raumfahrt in andere Industriebranchen zu begleiten.
3. durch Angaben über die Leitung des Unternehmens und des einzusetzenden Geschäftsstellenpersonals:
— Angaben des Bieters/des Nachunternehmens zu der Leitung des Unternehmens,
— Angaben zum Lebenslauf des Leitungspersonals und des einzusetzenden Geschäftsstellenpersonals (soweit vorgesehen). Insoweit Angaben zum Geschäftsstellenpersonal noch nicht gemacht werden können, geben Sie hier bitte an, welche berufliche Qualifikation Sie hier vorsehen,
— durch die Vorlage von Lebensläufen des Leitungspersonals des Bieters (bei Bietergemeinschaften des Leitungspersonals der Bietergemeinschaften bzw. des Nachunternehmens) (falls dieser Platz nicht ausreicht, fügen Sie bitte Anlagen bei).
Hinweis für Bietergemeinschaften:
Bewerber- und Bietergemeinschaften (auch: sog. Konsortien, Arbeitsgemeinschaften) sind wie Einzelbewerber bzw. -bieter zu behandeln. Ebenso wie bei Einzelbietern hat der Auftraggeber zu prüfen, ob die Bietergemeinschaft angesichts ihres Zusammenschlusses geeignet ist, den Auftrag auszuführen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Fachkunde kommt es dabei auf die Bietergemeinschaft insgesamt an, d. h. ein Mitglied einer Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds beispielsweise hinsichtlich der technischen Ausrüstung ausgleichen. Die Eignung einer Bietergemeinschaft gilt auch als nachgewiesen, wenn aussagekräftige Unterlagen für ein oder mehrere Mitglieder vorgelegt wurden. Verfügbare Eigenschaften einzelner Mitglieder sind der Bietergemeinschaft zuzurechnen und zwar unabhängig davon, welche Leistung diese bei der Auftragsdurchführung erbringen sollen.Die Zuverlässigkeit muss hingegen bei jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft gegeben sein und mit dem Angebot nachgewiesen werden.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
20141013_LILuR
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 17.11.2014 - 12:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
25.11.2014 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
bis: 31.12.2014
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25.11.2014 - 12:00

Ort:

Kontaktstelle.

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Hinweis:
Die Landesinitiative Luft- und Raumfahrt ist ein Vorhaben des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MW). Der Vertrag über die Durchführung der Geschäftsstelle wird mit dem MW geschlossen. Der Auftrag ist budgetiert und hat für die Vertragslaufzeit (ohne Option) ein Volumen von maximal (Obergrenze) 1 008 403,35 EUR (336 134,45 EUR pro anno) zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer für den Vertragszeitraum vom 1.1.2015 bis 31.12.2017. Angebote, deren Angebotspreis über dem o.g. Budget liegen, werden ausgeschlossen, da sie die Finanzierung der Leistungen überschreiten und nicht mit dem Auftragsgegenstand übereinstimmen. In dem o. g. Budget ist enthalten die gesamte Tätigkeit der Geschäftsstelle gemäß der Leistungsbeschreibung, nicht aber die Vergütung für eine etwaige Option.
Weiterer Hinweis:
Eine Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren hinsichtlich der Überprüfung eines Vergabeverfahrens nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat oder Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Vergabeunterlagen:

Für das Angebot sind zwingend die Formulare zu verwenden, die neben der ausführlichen Leistungsbeschreibung unter www.iz-nds.de/ftp/lilur2015 (Benutzer: lilur; Passwort: 2015) heruntergeladen werden können.

Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original rechtsverbindlich unterzeichnete Angebote mit den geforderten Anlagen. Zusätzlich sind alle Dokumente in elektronischer Form einzureichen (CD oder USB-Stick). Hinweise zu Bietergemeinschaften und Nachunternehmen sind den Formularen zu entnehmen.
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „Angebot – Nicht vor dem 25.11.2014, 12 Uhr öffnen! Vergabeverfahren 20141013_LILuR“ bei der Innovationszentrum Niedersachsen GmbH (Adresse siehe Pkt. I.1) fristgemäß und vollständig einzureichen.
Ein Verweis auf andere Bewerbungen reicht nicht aus. Für die Prüfung der Eignung und der Angebote werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Informationen (Firmenprospekte, Geschäftsberichte etc.) sind unerwünscht.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
Telefon: +49 4131150
Fax: +49 4131151302

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 107 Abs. 1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 107 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.10.2014