Dienstleistungen - 357647-2015

10/10/2015    S197    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Herzogenaurach: Dienstleistungen von Architekturbüros

2015/S 197-357647

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadt Herzogenaurach
Marktplatz 11
Kontaktstelle(n): RAe Dr. Schrems und Partner mbB, Dechbettener Str. 2, 93049 Regensburg
Zu Händen von: RA Dr. Florian Schrems
91074 Herzogenaurach
Deutschland
Telefon: +49 94194583000
E-Mail: vergabe@schrems-partner.de
Fax: +49 94194583999

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.herzogenaurach.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Bildung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Architektur, Leistungsbild Gebäudeplanung und SiGeKo: Herzogenaurach, CPS-Grundschule „Pavillon“-Neubau (Nebengebäude für Schule: Mittagsbetreuung, Lernwerkstatt, Klassenräume).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Herzogenaurach.

NUTS-Code DE257

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
VOF-Verfahren:
Carl-Platz-Schule Neubau „Pavillon“
Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 3 bis 9
Besondere Leistungen: Leistungsphase 9, Überwachung der Mängelbeseitigung während der Gewährleistungsfristen. Des Weiteren wird auch die Sicherheits- und Gesundheitskoordination SiGeKo nach BaustellV an den Auftragnehmer vergeben. Außerdem soll der Auftragnehmer die Vergabe der Fachplanerleistungen – in Abstimmung mit dem Bauherrn – durchführen.
Kurze Beschreibung:
Schulen in Herzogenaurach:
Die Stadt Herzogenaurach bietet den Kindern ein vielfältiges Angebot an Schularten. Neben den städtischen Schulen Carl-Platz-Schule (Grundschule mit Hauptstandort Edergasse und einzügiger Auslagerung am Burgstaller Weg), Cunz-Reyther-Schule (Grundschule OT Niederndorf) und der Mittelschule am Burgstaller Weg gibt es die weiterführenden Schulen Realschule Herzogenaurach und das Gymnasium Herzogenaurach (Träger der weiterführenden Schulen ist der Landkreis Erlangen-Höchstadt, ERH). Außerdem gibt es noch die Grund- und Mittelschule Liebfrauenhaus und eine Montessori-Schule.
Die Carl-Platz-Schule (CPS):

Das Gelände der Grundschule (Carl-Platz-Schule) umfasst ca. 25 546 m2 und liegt zentral in dem Stadtgebiet der Stadt Herzogenaurach. Diese Fläche beherbergt zwei Kinderhorte, eine Turnhalle, einen kleinen Sportplatz und die Grundschule selbst, sowie in nordwestlicher Richtung gelegen ein freistehendes einstöckiges Nebengebäude (umgangssprachlich „Pavillon“ genannt) mit derzeit ca. 290 m² Nutzfläche. Das Areal dieses freistehenden Nebengebäudes ist nun für eine Erweiterung der Grundschule vorgesehen. Hier soll nach Beschluss des Stadtrates das vorhandene Nebengebäude abgerissen werden und in einem Neubau ein dreistöckiges Schulnebengebäude mit Mittagsbetreuung, Lernwerkstatt und diversen Klassenräumen entstehen. In direkter Nachbarschaft steht die Grundschule, die während der Bauarbeiten durch einen Zaun von der Baustelle abgetrennt werden soll. Jedoch ist mit beengten Verhältnissen zu rechnen, insbesondere bei der Zufahrtssituation.

Die Brutto-Baukosten der Kostengruppen 200 bis 700 für die Gesamtbaumaßnahme „Pavillon“ werden derzeit mit etwa 4 000 000 EUR brutto geschätzt. Auf die KG 300 und 400 entfallen ca. 2 800 000 EUR brutto.
Es gibt dazu einen Vorentwurf der Raumplanung für die Regierung von Mittelfranken und den Stadrat nach Vorgabe der Schulleitung und des Amtes für Gebäudewirtschaft. Dieser soll Grundlage der weiteren Beauftragung werden.
Die Vergabestelle geht derzeit von einer Einstufung in die Honorarzone III aus.
Die Beauftragung und Beginn der Leistungsphase 3 sollen Ende 2015/Januar 2016 erfolgen.
Der Antrag auf Baugenehmigung soll spätestens im Sommer 2016 eingereicht werden.
Baubeginn soll noch Ende 2016 erfolgen, der Abschluß der Baumaßnahme muss dann im Sommer 2018 vor Beginn des Schuljahrs 2018/2019 erfolgen. Es handelt sich um eine Terminbaustelle, mit festgelegtem Endtermin, Bauzeitverlängerungen sind nicht möglich. Der Auftragnehmer hat daher größte Sorgfalt auf die Einhaltung des Fertigstellungstermins zu legen.
Des Weiteren hat der Auftragnehmer die Leitlinien der Stadt Herzogenaurach zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren im Gebäudemanagement der Stadt Herzogenaurach einzuhalten.
Die Leistungen sollen stufenweise abgerufen werden in folgenden Stufen:
Stufe 1: Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) inkl. vollumfänglicher Mithilfe bei der Vergabe der Fachplanerleistungen/Durchführung dieser Vergabeverfahren
Stufe 2: Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung)
Stufe 3: Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation), Leistungsphase 9 (Objektbetreuung samt Besonderer Leistung Überwachung der Mängelbeseitigung (LPh. 9)) sowie Besondere Leistung SiGeKO nach BaustellV.
Es besteht kein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe(n).
Aus dem stufenweisen Abruf kann der Auftragnehmer keinen Anspruch auf Honorarerhöhung ableiten.
Vorläufiger geschätzter Rahmenterminplan: Beginn der Planungsmaßnahme: Januar 2016
Beginn der Baumaßnahmen: Ende 2016
Abschluss der Baumaßnahme/Inbetriebnahme: Sommer 2018 vor Beginn des Schuljahrs 2018/2019
Abschluss der Leistungsphase 9: Sommer 2022.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71200000, 71240000, 71221000, 71241000, 71242000, 71243000, 71244000, 71245000, 71246000, 71247000, 71248000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Gesamtkosten der Kostengruppen 200 bis 700 werden mit ca. 3 500 000 EUR bis 4 000 000 EUR brutto geschätzt.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe bereits oben II.1.5).
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2016. Abschluss 1.9.2022

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung:
Höhe Personenschäden: 1 500 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftpflichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Höhe sonstige Schäden: 1.000.000 EUR (muss bei durchlaufender Haftpflichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein.
Aktueller Nachweis über das Bestehen der Versicherung (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) erforderlich. Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen und vorbehaltlosen (!) Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsnehmer eine Versicherung mit den o. g. Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Bis zur Vorlage eines gültigen Versicherungsscheins können Zahlungen zurückgehalten werden.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
HAV-KOM 1-Vertragsmuster in der bei Auftragserteilung geltenden Fassung samt AVB und ZVB. Leitlinien der Stadt Herzogenaurach zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren im Gebäudemanagement der Stadt Herzogenaurach einzuhalten.
Weitere Vertragsbedingungen der Stadt Herzogenaurach, die den Bietern der Verhandlungsphase zur Verfügung gestellt werden.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber allein oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), ggf. mit Subunternehmern, gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigtem Vertreter.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Bei juristischen Personen: Nachweis der Eintragung im Handelsregister (nicht älter als diese Bekanntmachung), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft wie auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen.
2. Bei Partnerschaftsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung: Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als diese Bekanntmachung).
3. Erklärung jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 VOF nicht vorliegen.
4. Erklärung jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
5. Erklärung jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
6. Erklärung und Nachweise jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers gem. § 4 Abs. 3 VOF.
7. Bestätigung des Steuerberaters o. ä., dass der Mindestlohn bezahlt wird (§ 13 Mindestlohngesetz in Verbindung mit § 14 Arbeitnehmer-Entsendegesetz).
8. Verpflichtungserklärung, den Mindestlohn zu zahlen.
9.Versicherungsbestätigung gem. III.1.1).
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) Angaben des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Planungsleistungen Gebäudeplanung und Innenräume.
2.) Angaben des spezifischen Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Planungsleistungen Gebäudeplanung und Innenräume spezifisch für Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Horte u. ä.
3.) Angabe der Personalstärke (nur Architekten/Ingenieure/Techniker) des Bewerbers für Planer und Bauleiter mit Angabe der Vollzeitstellen (> 38 h/Woche).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: MINDESTKRITERIUM zu 3.): Personalstärke: mind. 2 Berufsträger (Architekten/Ingenieure/Techniker) in Vollzeit (> 38 h/Woche), davon 1 Planer, 1 Bauleiter, notwendig; liegt dies nicht vor, wird die Bewerbung sofort ausgeschlossen!
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.) Referenzportfolio 1 = Liste A der in den letzten 5 Jahren vor Absendung dieser Bekanntmachung erbrachten Planungsleistungen (wobei die Leistungsphase 2 nicht vor dem 6.10.2010 begonnen sein darf) für das Leistungsbild Gebäudeplanung und Innenräume mit mindestens der Leistungsphase 3 bereits erbracht für spezifisch Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertageststätten, Horte, mit Angaben zu:
a) Auftraggeber mit Anschrift,
b) Art des Gebäudes/Bauprojekts,
c) Art der Baumaßnahme (z. B. Neubau, Umbau ...)
d) erbrachten Leistungsphasen,
e) Größenordnung des Projekts (Kosten der Kostengruppen 200 bis 700),
f) ob der zuständige Projektleiter noch beim Bewerber arbeitet,
g) zur Kostensicherheit (Nachweis bei öffentlichem Auftraggeber: Referenzschreiben; Nachweis bei privatem Auftraggeber: Referenzschreiben oder Eigenerklärung mit nachvollziehbarer Begründung),
h) zur Terminsicherheit (Nachweis bei öffentlichem Auftraggeber: Referenzschreiben; Nachweis bei privatem Auftraggeber: Referenzschreiben oder Eigenerklärung mit nachvollziehbarer Begründung).
2.) Referenzportfolio 2 = Liste B der in den letzten 5 Jahren vor Absendung dieser Bekanntmachung erbrachten Planungsleistungen (wobei die Leistungsphase 2 nicht vor dem 06.10.2010 begonnen sein darf) Leistungsbild Gebäudeplanung und Innenräume oder Technische Ausrüstung mit mindestens der Leistungsphase 6 und 7 im Referenzzeitraum erbracht, bei welchem vom Bewerber AUSSCHREIBUNG nach VOB/A oder VOB/A EG vorgenommen wurde mit Angaben zu:
a) Auftraggeber mit Anschrift,
b) Angaben zur ausgeschriebenen Leistung,
c) Angaben zur angewandten Vergabeordnung,
d) erbrachte Leistungsphasen.
Die Referenzen des Referenzportfolios 2 = Liste B können, müssen aber nicht, ganz oder teilweise mit Referenzen der übrigen Portfolios übereinstimmen.
3.) Referenzportfolio 3 = Liste C der in den letzten 5 Jahren vor Absendung dieser Bekanntmachung erbrachten Planungsleistungen Leistungsbild Gebäudeplanung und Innenräume mit mindestens den Leistungsphasen 3, 4, 5 vollständig und der Leistungsphase 8 vollständig inkl. Verwendungsnachweis innerhalb des Referenzzeitraums erbracht, bei welchem vom Bewerber FÖRDERMITTEL betreut wurden, mit Angaben zu:
a) Auftraggeber mit Anschrift,
b) Angaben zur Fördermittelhöhe,
c) Angaben zur Fördermittelquelle,
d) erbrachte Leistungsphasen.
Die Referenzen des Referenzportfolios 3 = Liste C können, müssen aber nicht, ganz oder teilweise mit Referenzen der übrigen Portfolios übereinstimmen.
4.) Referenzportfolio 4 = Liste D der in den letzten 5 Jahren vor Absendung dieser Bekanntmachung erbrachten Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo) nach BaustellV mit Angaben zu
a) Auftraggeber mit Anschrift,
b) Angaben zu der erbrachten SiGeKo-Leistung,
c) bei öffentlichen Auftraggebern: Vorlage Referenzschreiben.
5.) Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Personals
a) Angaben zur Berufserfahrung des für das Projekt vorgesehenen Planers,
b) Angaben zur Berufserfahrung des für das Projekt vorgesehenen Bauleiters.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM zu 1) = Liste A: mindestens bei einem Projekt müssen die Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 im Referenzzeitraum erbracht sein, wobei bei der Leistungsphase 8 die Inbetriebnahme des Objekts ausreichend für die Erfüllung der Leistungsphase 8 ist; liegt dies nicht vor, wird die Bewerbung insgesamt sofort ausgeschlossen.
MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM zu 1 h) = Liste A: mindestens 1 positive Referenz/Eigenerklärung Terminsicherheit notwendig, liegt diese nicht vor, wird die Bewerbung ausgeschlossen.
VORAUSSETZUNG zu 1) = Liste A) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): mindestens die Leistungsphase 3 muss vollständig im Referenzzeitraum erbracht sein; liegt dies nicht vor, wird die Referenz nicht gewertet.
VORAUSSETZUNG zu 1) = Liste A) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): nur Schule, Kinderkrippe, Kindergarten, Kindertagesstätte, Hort zugelassen; liegt dies nicht vor, wird die Referenz nicht gewertet.
VORAUSSETZUNG zu 1) = Liste A) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): Referenzzeitraum eingehalten; die Leistungsphase 2 darf nicht vor dem 06.10.2010 begonnen sein, wurde sie früher begonnen, wird das Projekt nicht gewertet.
VORAUSSETZUNG zu 2) = Liste B) (Ausschreibung) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): gewertet werden nur Referenzen, bei welchen die Vergabe nach VOB/A oder VOB/A EG erfolgt ist und die Leistungsphasen 6 und 7 im Referenzzeitraum erbracht wurden
VORAUSSETZUNG zu 2) = Liste B) (Ausschreibung) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): Referenzzeitraum eingehalten; die Leistungsphase 2 darf nicht vor dem 06.10.2010 begonnen sein, wurde sie früher begonnen, wird das Projekt nicht gewertet.
MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM zu 3) = Liste C (Fördermittel): mindestens 1 Projekt muss vorliegen, liegt dies nicht vor, wird die Bewerbung sofort ausgeschlossen.
VORAUSSETZUNG zu 3) = Liste C (Fördermittel) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): gewertet werden nur Referenzen, bei welchen nachweislich Zuarbeiten zur Fördermittelerlangung, von der Zuarbeit zur Ermittlung und Beantragung von Fördermittel bis inklusive Zuarbeit für das Erstellen des Verwendungsnachweises, erbracht sind, also die Leistungsphasen 3, 4, 5 vollständig und die Leistungsphase 8 bis inkl. Rechungsprüfung der Hauptgewerke im Referenzzeitraum erbracht ist.
MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM zu 4) = Liste D (SiGeKo): mindestens 1 Projekt SiGeKo notwendig. Liegt dies nicht vor, wird die Bewerbung ausgeschlossen.
VORAUSSETZUNG zu 4) = Liste D (SiGeKo) für die Wertung eines Projekts (aber kein Ausschlußkriterium/Mindestkriterium): Referenzzeitraum eingehalten; die Leistungsphase 2 darf nicht vor dem 6.10.2010 begonnen sein, wurde sie früher begonnen, wird das Projekt nicht gewertet.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten und Ingenieure sowie sonstige Bauvorlageberechtigte für das konkrete Vorhaben gem. Art. 61 BayBO; Art. 61 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 5 BayBO sowie Art. 61 Abs. 4 Nr. 1 BayBO sind hier nicht einschlägig.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Allgemeine Angaben zur Bewertung:Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektivenAuswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, dieAuswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los zu treffen, § 10 Abs. 3 VOF.Weitere allgemeine Angaben zur Bewertung gemäß Matrix:je Kriterium in der linken Spalte wird eine Punktzahl von 0 bis 5 Punkten entsprechend der beim jeweiligen Kriterium angegebenen Parameter vergeben.0 Punkte entspricht dabei einer Nichterfüllung/Nichtangabe zu dem Kriterium.5 Punkte entspricht der besten Bewertung.Die Bewertung entspricht den Schulnoten in Bayern, soweit nicht in der mit den Bewerbungsunterlagen versendeten Matrix anders angegeben, wobei 5 Punkte der Note 1 = sehr gut, 0 Punkte der Note 6 = ungenügend entsprechen.In der rechten Spalte ist die jeweilige Gewichtung des Kriteriums angegeben. Es gibt insgesamt 100 Gewichtungspunkte/Gewichtungszahl, wird das Kriterium 1 mit 10 Gewichtungspunkten/Gewichtungszahl angegeben, trägt also dieses Kriterium max. 10 % zur Gesamtbewertung bei.Die jeweilige Bewertung mit Punkten 0 bis 5 je Kriterium multipliziert mit der jeweiligen Gewichtungszahl ergibt dann die Gesamtpunktzahl je Kriterium.Die Summe der Gesamtpunktzahl der Kriterien ergibt dann die Gesamtpunktzahl.Maximal erreichbar sind 100 Gewichtungszahl x 5 Bewertungspunkte = 500 Punkte.Werden in einem Kriterium „Mindestkriterien“ angegeben, so führt die Nichterfüllung der Mindestkriterien entweder zur Nichtwertung der Referenz, oder, soweit ausdrücklich angegeben, nicht nur zur Bewertung mit 0 Punkten, sondern zum Gesamtausschluss der Bewerbung.Werden Voraussetzungen für die Wertung einer Referenz angegeben (etwa Einhaltung Referenzzeitraum) so wird die Referenz nur gewertet, wenn sie diese Voraussetzungen erfüllt.Die einzelnen Kriterien werden gewichtet und bewertet wie folgt, es werden nachfolgend die Gewichtungszahlen (GZ) angegeben, die in der Summe 100 GZ ergeben:1.) durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Planungsleistungen, Leistungsbild, Gebäudeplanung und Innenräume: 7 GZ;2.) durchschnittlicher spezifischer Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Planungsleistungen, Leistungsbild, Gebäudeplanung und Innenräume spezifisch für Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Horte: 7 GZ;3.) Personalstärke des Bewerbers für PLANER und BAULEITER, berechnet nach Vollzeitstellen (> 38 h/Woche): 7 GZ;4.) Referenzen vergleichbarer Projekte Schulen, Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Horte (Referenzportfolio 1 = Liste A): 15 GZ;5.) Referenzen VERGABEN nach VOB/A EG und VOB/A (Referenzportfolio 2 = Liste B): 8 GZ;6.) Referenzen FÖRDERMITTEL (Referenzportfolio 3 = Liste C): 10 GZ;7.) Referenzen SiGeKo (Referenzportfolio 4 = Liste D): 8 GZ;8.) Kostensicherheit (zu Liste A): 7 GZ;9.) Terminsicherheit (zu Liste A): 15 GZ;10.) Berufserfahrung des konkret für das Projekt vorgesehenen Planers: 8 GZ;11.) Berufserfahrung des konkret für das Projekt vorgesehenen Bauleiters: 8 GZ.Summe: 100 GZ (x 5 Punkte = max. 500 Punkte).
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 5.11.2015 - 12:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
6.11.2015 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
17.11.2015
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
1. Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Etwaige Kosten für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
2. Die Bewerbungsunterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag bzw. in Packpapier fest verpackt einzureichen. Der Name des VOF-Verfahrens ist mittels des gestellten Etiketts deutlich auf dem Umschlag/der Verpackung zu vermerken. „Offene“ Ordner können nicht akzeptiert werden.
3. Die Bewerbung ist nur und ausschließlich auf den von der Kontaktstelle ausgegebenen Formularen und ausschließlich Papierform möglich. Werden diese Formulare nicht genutzt, wird die Bewerbung ausgeschlossen. Die Kontaktstelle kann jedoch (nur ausdrücklich!) verlangen, dass zusätzlich zu den Papierunterlagen die Unterlagen als editierbare Datei zugemailt werden; dies gilt jedoch nur bei ausdrücklicher Anforderung durch die Kontaktstelle. Verbindlich sind in jedem Fall nur die Unterlagen in Papierform!

4. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (RAe Dr. Schrems und Partner mbB) und nur per E-Mail an vergabe@schrems-partner.de angefordert werden.

5. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich einseitig zu bedrucken. Es ist ausschließlich das Format DIN-A4 (soweit nicht ausdrücklich für Pläne DIN-A3 zugelassen) zugelassen.
6. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind in einem sog. „Leitz-Ordner“ oder mit Schnellhefter, Schnellbinder (o. ä.) ohne Heftklammern, ohne weitere Binder u. ä. sowie ohne Trennstreifen/Register (zulässig dagegen: farbige Papiere mit max. 90 gr./qm) einzureichen (damit die Unterlagen schnell gescannt werden können!). Es ist kopierfähiges Papier (keine dicken Kartons etc.) zu verwenden. Spiralbindungen u. ä. sind nicht zugelassen.
7. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen.
8. Wenn und soweit in den Übersichts-Formularen gemachte Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung im Formular Referenz Detail heilt dies nicht. Sind in Übersichts-Formularen z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet.
9. Die Vergabestelle behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden kurzen Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
10. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt und auch nicht zurückgesandt.
11. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (ARGE) führen zum Ausschluss aller Beteiligten. Dies gilt auch dann, wenn Mehrfachbewerber als Subplaner vorgesehen sind. Beispielsweise Fachplanungsbüros dürfen also nicht bei verschiedenen Bewerbern als Subunternehmer teilnehmen. Sie müssen sich auf einen Bewerber festlegen.
12. Die Bewerbung selbst muss zwingend bei der Kontaktstelle, Kanzlei Dr. Schrems und Partner mbB, Dechbettener Str. 2, 93049 Regensburg (nicht bei der Vergabestelle!), eingereicht werden.
13. Maßgeblich ist der fristgerechte Eingang der Unterlagen bei der Kontaktstelle in schriftlicher Form (Post, Paketdienst, Kurier, persönliche Abgabe), auf die fristgerechte Absendung kommt es nicht an. Fax oder email sind nicht ausreichend!
14. Angaben zum Umsatz können zunächst durch Eigenerklärung erfolgen. Die Umsätze sind aber auf Aufforderung durch die Vergabestelle durch geeignete Unterlagen nachzuweisen, neben Jahresabschluss z. B. auch einer Bestätigung des Steuerberaters. Hinweis 15 bleibt unberührt!
15. Soweit lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln [auch nach dem Verfahren] entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein [bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als diese Bekanntmachung, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen].
16. Bewerbergemeinschaften (ARGE):
a. Bewerbergemeinschaften (ARGE) haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine ARGE bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften mit bevollmächtigtem Vertreter. Der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen (Formular „ARGE-Erklärung“).
b. Jedes ARGE-Mitglied muss das Formular „Bewerbererklärung“ ausfüllen und die dort geforderten Nachweise erbringen.
c. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber und späterem Vertragspartner erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung [Teilnahmeantrag] grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer ARGE und/oder benannter Subunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
d. Bei einer ARGE sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben.
17. Subunternehmer:
a. Will ein Bewerber [auch als Mitglied einer ARGE] sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen [z. B. Subplaner], so ist der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht, z. B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten, hier: „Formular Subplaner-Erklärung“; in diesem Fall sind auch für den Dritten die für den Bewerber erforderlichen Erklärungen bzw. Nachweise vorzulegen.
b. Jeder Subplaner muss das Formular Bewerbererklärung ausfüllen und die dort geforderten Nachweise erbringen!
c. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber-Struktur (ARGE, Einbeziehung von Subplanern usw.) und Struktur des späteren Vertragspartners erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung [Teilnahmeantrag] grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung benannter Subunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.

18. Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich per E-Mail zu stellen an vergabe@schrems-partner.de. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
91511 Ansbach
Deutschland
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Telefon: +49 981531277
Internet-Adresse: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm
Fax: +49 981531837

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 GWB:
Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Im übrigen sei auf das Merkblatt der Vergabekammer Nordbayern hingewiesen: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/Vergabe/MerkblattVergabekammer2014.pdf

Ebenso auf das Merkblatt der Vergabekammer Südbayern: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/02857/

VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
91511 Ansbach
Deutschland
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Telefon: +49 981531277
Internet-Adresse: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm
Fax: +49 981531837

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.10.2015