Dienstleistungen - 358430-2019

30/07/2019    S145    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Nordhorn: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 145-358430

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
BE Netz GmbH
Otto-Hahn Straße 1
Nordhorn
48529
Deutschland
Kontaktstelle(n): HLP. Heiermann Losch Rechtsanwälte, Dr. Alexandra Losch
E-Mail: alexandra.losch@hlp-rae.de
NUTS-Code: DE94B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.be-netz.eu/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHSYTUD/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHSYTUD
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

BE Netz_LuSiT_GV_TNW

Referenznummer der Bekanntmachung: BE Netz GmbH_Leit- und Sicherheitstechnik Güterverkehr_2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ausschreibungsgegenstand sind die Planungsleistungen zur Implementierung einer neuen Leit- und Sicherheitstechnik auf dem Schienengüterfernverkehr der BE Netz GmbH Richtung Holland. Die BE Netz betreibt ein Eisenbahnnetz mit entsprechender Eisenbahninfrastruktur. Die Eisenbahninfrastruktur der BE Netz verläuft vom Gerätedepot Ochtrup-Brechte in Bahn-km 3,600 bis zum Anfang der Weiche 40 des Europark-Terminal Coevorden in Bahn-km 73,311 mit den Bahnhöfen Ochtrup-Brechte, Bad Bentheim Nord, Nordhorn Süd, Nordhorn, Neuenhaus, Veldhausen, Esche, Emlichheim und Laarwald. Das Eisenbahnnetz ist klassifiziert als regelspurige Nebenbahn.

Die Ausschreibung steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein Bewilligungsbescheid durch die zuständige Behörde erlassen wird. Der Zuschlag wird erst nach Erlass der Bewilligung der beantragten Förderung erteilt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71250000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE94B
Hauptort der Ausführung:

BE Netz AG

Otto-Hahn Straße 1

48529 Nordhorn

Die zu beplanende Strecke ist in den Vergabeunterlagen detailliert erfasst.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Verkehrsleit- und Sicherheitstechnik soll nunmehr erneuert werden. Details sind in den Vergabeunterlagen beschrieben. Die Verkehrsart und Verkehrsbewegungen einschließlich Verkehrstaktung bleiben unverändert. Dementsprechend werden nachstehende Planungsleistungen benötigt und sind Gegenstand dieses Ausschreibungsverfahrens:

— Verkehrsanlagen gem. §§ 47 ff. HOAI,

— Technische Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI,

— Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo),

— Besondere Leistungen in Gestalt der Kostenkontrolle, der Erstellung von Bestandsplänen und der örtlichen Bauüberwachung gem. Anlage 13 zum Leistungsbild Verkehrsanlagen, der Ingenieurvermessung gem. Ziffer 1.4 der Anlage 1 zu § 3 HOAI.

Beratungsleistungen der Vorprüfung gem. 9 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) bzw. gem. § 37 UVPG sowie,

— die Beauftragung etwaig erforderlicher Fachgutachten, insbesondere eines Baugrundachtens in den Bereichen, die von Auskofferungsarbeiten im Zuge der Auswechslung von Gleisen in den Gleisabschnitten betroffen sind.

Die Ausschreibung steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein Bewilligungsbescheid durch die zuständige Behörde erlassen wird. Der Zuschlag wird erst nach Erlass der Bewilligung der beantragten Förderung erteilt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 06/01/2020
Ende: 31/01/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 4
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand folgender Kriterien und den nachfolgend benannten Gewichtungen:

a) Referenzen des Bewerbers („Kompetenz und Erfahrung“), 40 %

Für die Auswahl entscheidend ist zu 40 % die nachgewiesene Kompetenz und Erfahrung anhand der Vergleichbarkeit und nachrangig der Anzahl der eingereichten Referenzen über die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar erbrachten Leistungen. Darzustellen ist je Referenz eine Kurzbeschreibung der durchgeführten Leistungen mit den o. g. Angaben.

Positiv berücksichtigt werden Erfahrungen und Kompetenzen anhand der nachgewiesenen Referenzprojekte mit einer hohen Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung. Die am höchsten vergleichbare Referenz wird mit 10 Punkten bewertet, die übrigen erhalten eine entsprechend der Vergleichbarkeit hohe Punktzahl. Sollten mehrere gleich vergleichbarer Referenzen eingereicht sein, ist die Zahl der eingereichten vergleichbaren Referenzen entscheidend. Die erreichten Punkte werden mit dem o. g. Gewichtungsfaktor (40 %) multipliziert.

b) Referenzen des Projektleitungsteams, bestehend aus Projektleitung und Leitung der örtlichen Bauüberwachung („Kompetenz und Erfahrung“), 40 %

Für die Auswahl entscheidend ist zu 40 % die nachgewiesene Kompetenz und Erfahrung des Projektleitungsteams anhand der Vergleichbarkeit und nachrangig der Anzahl der eingereichten Referenzen über die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar erbrachten Leistungen. Darzustellen ist je Referenz eine Kurzbeschreibung der durchgeführten Leistungen mit den o. g. Angaben.

Positiv berücksichtigt werden Erfahrungen und Kompetenzen anhand der nachgewiesenen Referenzprojekte mit einer hohen Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung. Die am höchsten vergleichbare Referenz wird mit 10 Punkten bewertet, die übrigen erhalten eine entsprechend der Vergleichbarkeit hohe Punktzahl. Sollten mehrere gleich vergleichbarer Referenzen eingereicht sein, ist die Zahl der eingereichten vergleichbaren Referenzen entscheidend. Die erreichten Punkte werden mit dem o. g. Gewichtungsfaktor (40 %) multipliziert.

c) Grad der Kundenzufriedenheit, 20 %

Bestandteil der Vergabeunterlagen ist ein Musterformblatt, das als Mustervorlage verwandt werden kann. Gewertet wird jeweils nur der Grad der nachgewiesenen Zufriedenheit. Ein Bewerber erhält für jeden sehr zufriedenen Referenzkunden pro ausgefülltem Formblatt 6 Punkte, für jeden zufriedenen Kunden 3 Punkte. Für alle sonstigen Referenzbestätigungen erhält der Bewerber 0,5 Punkte. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl erhält 10 Wertungspunkte. Die übrigen Bewerber erhalten anteilig weniger Wertungspunkte.

Die erreichten Punkte werden mit dem o. g. Gewichtungsfaktor (20 %) multipliziert.

Die vier (4) Bewerber mit den insgesamt höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe ausgewählt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Ausschreibung steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein Bewilligungsbescheid durch die zuständige Behörde erlassen wird. Der Zuschlag wird erst nach Erlass der Bewilligung der beantragten Förderung erteilt.

Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen gefördert. Dementsprechend sind die Vergabebedingungen des Landes Niedersachsen und des Kartellvergaberechts gem. §§ 97 ff. GWB.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) wird akzeptiert. Die Vergabestelle behält sich dann die jederzeitige Abforderung der geforderten Nachweise vor.

a) Nachweis der beruflichen Qualifikation der im Auftragsfall verantwortlichen Person und deren Stellvertretung;

b) Eigenerklärung zum Unternehmen, zum Personalbestand etc., zu Verbindungen zu anderen Unternehmen sowie Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 f. GWB gemäß Formblatt „Bewerbungsbogen“ (Formblatt 2);

c) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie für sonstige Schäden je Schadensfall, welche bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Die Mindestdeckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden muss 5 Mio. EUR betragen. Es genügt eine verbindliche Erklärung, dass eine entsprechende Versicherung für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall abgeschlossen wird und ein in der EU zugelassenes Versicherungsunternehmen die Bereitschaft zum Abschluss des Versicherungsvertrages schriftlich bestätigt.

d) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate zum Stichtag der Bewerbungsfrist oder soweit dieser nicht existiert, eine Gewerbeanmeldung. Sollte der Bewerber in einem EU-Mitgliedsland ansässig sein, sind die vergleichbaren Bescheinigungen des EU-Mitgliedslandes vorzulegen.

e) Bewerbergemeinschaftserklärung nebst Angabe der Haftung gemäß Formblatt 4: „Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“, sofern eine Bewerbergemeinschaft gebildet wird.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) wird akzeptiert. Die Vergabestelle behält sich dann die jederzeitige Abforderung der geforderten Nachweise vor.

a) Eigenerklärung über die Gesamtumsätze des letzten Geschäftsjahres und der Umsätze des letzten Geschäftsjahres, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind sowie, soweit vorhanden, die Gesamtumsätze und die Umsätze vergleichbarer Leistungen der vor dem letzten Geschäftsjahr zurückliegenden beiden Vorjahre (Formblatt 2: „Bewerbungsbogen“).

b) Vorlage von Jahresabschlüssen oder Bilanzen des Unternehmens für das letzte Geschäftsjahr sowie, soweit vorhanden, der vor dem letzten Geschäftsjahr zurückliegenden beiden Vorjahre.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) wird akzeptiert. Die Vergabestelle behält sich dann die jederzeitige Abforderung der geforderten Nachweise vor.

a) Eigenerklärung über die Zahl der im Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter.

b) Nachweis der beruflichen Qualifikation des Projektleitungsteams (Formblatt 5 „Berufliche Befähigung“).

c) Eigenerklärung zu erfolgreich abgeschlossenen Referenzprojekten der letzten zehn (10) Jahre des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft bzw. einbezogener Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter bezieht, unter Angabe von:

— Projektinhalt mit Angaben zu Länge und Charakteristik der beplanten Strecke/Anlage, Charakteristik als nicht bundeseigene Eisenbahn, Einordnung als öffentlich gefördertes Projekt,

— Auftraggeber inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer,

— Leistungszeitraum,

— Kurzbeschreibung der durchgeführten Dienstleistungen.

Die Referenzen sollen sich auf die wesentlichen, in den letzten zehn (10) Jahren erbrachten, abgeschlossenen Leistungen erstrecken, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar sind Planungsleistungen im Bereich nichtbundeseigener Eisenbahnen, mindestens der Leistungsphasen 1 bis 7 über Verkehrsanlagen einschließlich Signaltechnik im Bereich der Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) sowie Schienengüterfernverkehrs (SGFV), die dem nationalen Recht der Bundesrepublik Deutschland unterlagen.

d) Eigenerklärung zu erfolgreich abgeschlossenen Referenzprojekten der letzten zehn (10) Jahre des Projektleiters und des Projektteams unter Angabe von:

— Projektinhalt,

— Auftraggeber inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer,

— Leistungszeitraum,

— Kurzbeschreibung der durchgeführten Dienstleistungen.

Die Referenzen sollen sich auf die wesentlichen, in den letzten zehn (10) Jahren erbrachten Leistungen erstrecken, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit gelten vorgenannte, unter c) erfasste Anforderungen.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Eignung wird anhand der geforderten Eignungsnachweise geprüft und sodann eine Auswahl getroffen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Vergabeunterlagen

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/08/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHSYTUD

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 41311529-43
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Wettbewerbsteilnehmern steht der vergaberechtliche Rechtsschutz gemäß den §§ 160 ff. GWB zur Verfügung. Ein Nachprüfungsverfahren ist nur auf Antrag zulässig. Antragsbefugt ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach §97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Satz 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

$ 134 GWB lautet:

(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 41311529-43
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
25/07/2019