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Lieferungen - 371454-2021

22/07/2021    S140

Deutschland-Berlin: Automationsgeräte für Bibliotheken

2021/S 140-371454

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Postanschrift: Blücherplatz 1
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10961
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Finanzen/Beschaffung
E-Mail: vergabe@langwieser.de
Telefon: +49 30762392624
Fax: +49 30762392620
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.zlb.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://abruf.bi-medien.de/D443584896
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Postanschrift: Blücherplatz 1
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10961
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Finanzen/Beschaffung
E-Mail: vergabe@langwieser.de
Telefon: +49 30762392624
Fax: +49 30762392620
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.zlb.de/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.bi-medien.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

VÖBB RFID-Neuausstattung – Selbstverbuchungsautomaten und Sicherungsgates

Referenznummer der Bekanntmachung: ZLB-VOEBB-2021-01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
30238000 Automationsgeräte für Bibliotheken
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erneuerung und Erweiterung der RFID-Technik an 68 Bibliotheksstandorten des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) in Berlin: Systemlieferung von Selbstverbuchungsautomaten und Sicherungsgates (Hard- und Software), Überlassung einer Administrationssoftware, Herbeiführung der System-Betriebsbereitschaft (u.a. Aufstellung, Installation, Konfiguration und Integration), Abbau und Entsorgung der Altgeräte, Schulungen sowie anschließende Systemserviceleistungen für einen Zeitraum von bis zu 96 Monaten (Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der System-Betriebsbereitschaft, Instandhaltung und Instandsetzung der Hardware, Überlassung neuer Programmstände, Softwarepflege, erweiterte Serviceleistungen und Softwareentwicklungsleistungen).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
30142100 Abrechnungsmaschinen
48781000 Systemverwaltungssoftwarepaket
72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
50311400 Wartung und Reparatur von Rechen- und Abrechnungsmaschinen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin Berlin

68 Bibliotheksstandorte in Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Systemlieferungsvertrag über ca. 202 Selbstverbuchungsautomaten (82 ohne EC-Bezahlmodul, 120 mit EC-Bezahlmodul) und ca. 82 Sicherungsgates (51 zweischenklig, 29 dreischenklig, 1 vierschenklig und 1 fünfschenklig) einschließlich Überlassung einer Administrationsplattform/-software zur Administration der Geräte. Die Anzahl der zu realisierenden Geräte kann sich im Projektverlauf noch um bis zu 10 Prozent verändern..

Projektrealisierung in mehreren Teilabschnitten/Teilprojekten an 68 verschiedenen Bibliotheksstandorten der ZLB und aller 12 Berliner Bezirke einschließlich Einbindung in eine beigestellte zentrale Bibliotheksmanagementsoftware (LMS) des VÖBB, kundenspezifische Konfiguration/Anpassung, Pilotbetrieb, projektbegleitende Systemserviceleistungen sowie Schulungen für Administratoren und Mitarbeiter..

Abbau, Abtransport und Entsorgung der Bestandsgeräte/Altgeräte (ca. 197 Selbstverbuchungsautomaten und 81 Sicherungsgates) gemäß Projektfortschritt.

Anschließende Systemserviceleistungen (Hard- und Software) für einen Zeitraum von bis zu 96 Monaten zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft inklusive Support (Hotline und Ticketsystem), Überlassung von neuen Programmständen und Softwarepflege sowie Vor-Ort-Instandsetzung der Hardware an den verschiedenen Bibliotheksstandorten binnen vorgegebener Reaktions- und Wiederherstellungszeiten zur Sicherstellung einer Mindestverfügbarkeit des Systems.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualitative Kriterien (s. Aufforderung Erstangebote) / Gewichtung: 35 %
Kostenkriterium - Name: Angebotspreis (s. Preisblatt) / Gewichtung: 65 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 07/03/2022
Ende: 28/04/2031
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Nach Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems (s. Gesamtfertigstellung Ziffer II.2.14) sind Systemserviceleistungen zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Systems für einen Zeitraum von bis zu 96 Monaten zu erbringen.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Für den Fall, dass eine ausreichende Anzahl an ordnungsgemäßen Bewerbungen geeigneter Bewerber vorliegt, wird die Auftraggeberin aus dem Kreis der geeigneten Bewerber mindestens 3 bis maximal 5 Bieter auswählen, die am weiteren Verfahren beteiligt und zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die Auswahl der Bieter erfolgt nach dem Grad der Vergleichbarkeit der angegebenen und wertbaren Referenzen (s. Ziffer III.1.3). Systemrealisierungsreferenzen wird dabei grundsätzlich ein größeres Gewicht beigemessen als Systemservicereferenzen. Die Vergleichbarkeit der Referenzleistungen beurteilt die Auftraggeberin nach pflichtgemäßem Ermessen insbesondere mit Blick auf die folgenden Kriterien:

— Vergleichbarkeit der Referenzleistungen, insbesondere anhand der Art bzw. des Typs der von den Referenzleistungen betroffenen Hard- und Software und deren zentraler Verwaltung/Administration (hier insbesondere Erfahrung mit NCIP-Schnittstellen),

— Komplexität des Referenzauftrags, insbesondere anhand der von den Referenzleistungen betroffenen, zentral verwalteten Bibliotheks-Zweigstellen bzw. Verbundstandorte,

— Umfang des Referenzauftrags, insbesondere anhand der Anzahl der von den Referenzleistungen betroffenen Hard- und Software.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale nachträgliche Aufrüstung der zunächst ohne EC-Bezahlmodul zu liefernden Selbstverbuchungsautomaten mit EC-Bezahlmodulen. Umstellung auf einen neuen EC-Payment-Provider. Erweiterte Systemserviceleistungen zur Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Systems. Softwareentwicklungsleistungen zur Anpassung des Systems (Change-Request).

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Einhaltung des Gesamtfertigstellungstermins für die Systemlieferung (s. Leistungsbeschreibung, Kapitel 1.4.9) bis zum 28.4.2023 ist von besonderer Wichtigkeit. Der Auftragnehmer hat seine Leistung so zu planen und einzurichten, dass dieser Termin eingehalten wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Als Eigenerklärung vorzulegen:

— Teilnahmeantrag (Formular),

— Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular),

Als Einzelnachweis vorzulegen:

— Auszug Handels-/Berufsregister.

Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag allgemeine Unternehmensdaten (u.a. Bezeichnung, Rechtsform, Sitz, ggf. verantwortliche Niederlassung, Ansprechpartner, Kontaktdaten) anzugeben. Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber zu erklären, dass sie die rechtlichen Voraussetzungen zur Ausführung der zu vergebenden Leistungen erfüllen, insbesondere die notwendige Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung besitzen (s. Formblatt Teilnahmeantrag).

Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber einen aktuellen Auszug aus dem für sie einschlägigen Handels- oder Berufsregister (nicht älter als 3 Monate) sowie im Falle von Personengesellschaften (z. B. KG, GbR) auch für die persönlich haftenden Gesellschafter (jeweils soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform vorhanden) oder (bei fehlender Registerpflicht) eine Unternehmensdarstellung mit Angaben zur Rechtsform, den Inhabern/Gesellschaftern und den gesetzlichen Vertretern vorzulegen.

Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber als vorläufigen Eignungsnachweis eine ausgefüllte Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formblatt) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen. Darin sind Angaben zu machen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im sinne von §§ 123 und 124 GWB, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzArbG (u.a. zu Insolvenzverfahren/Liquidation, schweren Verfehlungen oder Verurteilungen, Nichtzahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung sowie zum Nichtvorliegen von Eintragungen im Korruptions-, Wettbewerbs-, Gewerbe- und Bundeszentralregister). Die Auftraggeberin behält sich vor, Nachweise zur Bestätigung der Eigenerklärung zu verlangen (z. B. Führungszeugnisse für Personen mit Vertretungs-, Entscheidungs- oder Kontrollbefugnissen, Bescheinigungen der zuständigen Stellen wie Finanzamt, Sozialversicherungsträger, Berufsgenossenschaft, behördliche und gerichtliche Entscheidungen über Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren, öffentliche Auftraggeber früher ausgeführter öffentlicher Aufträge/Konzessionen). Die Auftraggeberin behält sich zudem vor, Auszüge aus einschlägigen Registern und Sanktionslisten (u.a. Gewerbezentralregister, Wettbewerbsregister, Korruptionsregister, EU-Finanz-Sanktionsliste) einzuholen.

Für die Ausführung der Leistung müssen ausländische Unternehmen, soweit sie auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland tätig werden, bei der für die Arbeiten zuständigen deutschen Berufsgenossenschaft angemeldet sein, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Ist das Unternehmen aufgrund internationaler Vereinbarungen von dieser Verpflichtung befreit, so hat es dies mit dem Teilnahmeantrag anzugeben und auf gesondertes Verlangen durch eine Bescheinigung der deutschen Berufsgenossenschaft zu belegen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3), der Aufforderung zur Teilnahme, den Teilnahmebedingungen und dem Teilnahmeantrag (Formblatt).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Eigenerklärung vorzulegen

— Teilnahmeantrag (Formular).

Die Bewerber müssen die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zur Auftragsausführung besitzen und nachweisen. Die nachgewiesene Leistungsfähigkeit der Bewerber darf nach der Einschätzung der Auftraggeberin keine Zweifel zulassen, dass sie über die erforderlichen Kapazitäten/Ressourcen und Mittel verfügen, um ihre laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hier zu vergebenden Auftrag (inkl. Vor- und Anlaufkosten) zu erfüllen.

Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag als vorläufigen Nachweis ihrer Eignung Eigenerklärungen zum Umsatz des Unternehmens und zu einer Betriebshaftpflichtversicherung zu machen. Die Auftraggeberin behält sich vor, geeignete Nachweise zur Bestätigung der Eigenerklärungen (z. B. Jahresabschlüsse, Versicherungsnachweise) zu verlangen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3), der Aufforderung zur Teilnahme, den Teilnahmebedingungen und dem Teilnahmeantrag (Formblatt).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Gesamtumsatz der Bewerber muss in jedem der vergangenen 3 Geschäftsjahre jeweils mindestens 2,5 Millionen EUR pro Geschäftsjahr betragen haben. Im Falle einer kürzeren Geschäftstätigkeit (Gründung vor weniger als 3 Jahren) ist eine entsprechende Leistungsfähigkeit auf andere geeignete Weise (z. B. Eigenkapital, Eignungsleihe, Patronatserklärung der Muttergesellschaft o.ä.) nachzuweisen.

Es wird eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensfall in Höhe von 10 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden gefordert. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist eine entsprechende Projektversicherung oder eine entsprechende Versicherung für alle Mitglieder nachzuweisen. Im Falle einer Unterauftragsvergabe muss sich die Versicherung auch auf die Unterauftragnehmer erstrecken, andernfalls ist eine entsprechende Versicherung der Unterauftragnehmer nachzuweisen. Entsprechende Versicherungsnachweise (Versicherungspolice bzw. -urkunde oder Bestätigung des Versicherers, nicht des Maklers) sind auf Verlangen, spätestens mit dem finalen Angebot vorzulegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Eigenerklärung vorzulegen:

— Beschreibung Lieferkettenmanagement,

— Beschreibung Qualitätssicherungsmanagement,

Als Eigenerklärung vorzulegen

— Teilnahmeantrag (Formular).

Die Bewerber müssen die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit zur Auftragsausführung besitzen und nachweisen. Die nachgewiesene Leistungsfähigkeit der Bewerber darf nach der Einschätzung der Auftraggeberin keine Zweifel zulassen, dass sie über die erforderlichen Kapazitäten/Ressourcen, Mittel (z. B. Personal und Technik) und Fähigkeiten (insbesondere Kenntnisse und Erfahrungen) verfügen, um den Auftrag vertrags-, ordnungs- und zeitgemäß sowie in der vereinbarten Qualität auszuführen.

Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag als vorläufigen Nachweis ihrer Eignung Eigenerklärungen mit Angaben zu vergleichbaren erbrachten Leistungen (Referenzen) sowie zur personellen Ausstattung vorzulegen. Die Auftraggeberin behält sich vor, hierzu nähere Angaben, insbesondere nähere Daten und Erläuterungen zu den Referenzaufträgen (z. B. Auftraggeber, ausführende Unternehmen, Details der Leistungsausführung), zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Kalenderjahren sowie zu den für die Auftragsausführung verfügbaren Führungskräften, technischen Fachkräften und der technischen Ausrüstung (z. B. zur Projektrealisierung und zum Systemservice) zu verlangen. Für die zur Auftragsausführung vorgesehenen Leitungspersonen und Ansprechpartner/innen sind auf Verlangen, spätestens mit dem finalen Angebot, persönliche Daten (Name, Kontaktdaten, aussagekräftige berufliche Lebensläufe) und die erforderlichen Qualifikationsnachweise bzw. Zertifikate vorzulegen.

Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag die im Unternehmen allgemein verfügbaren Ressourcen und die generell angewandten Organisations-, Management- und Überwachungsmaßnahmen zur Sicherstellung einer zeitgerechten, vertrags- und ordnungsgemäßen Leistungserbringung mit besonderem Augenmerk auf eine durchgehende, schnelle und nachhaltige Verfügbarkeit aller Ersatzteile und Komponenten zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft von IT-Systemen (Lieferkettenmanagement) zu beschreiben. Die Bewerber haben darüber hinaus mit dem Teilnahmeantrag die im Unternehmen generell angewandten Organisations-, Management- und Überwachungsmaßnahmen zur Qualitätssicherung (Qualitätssicherungsmanagement) zu beschreiben. Auf Verlangen haben die Bewerber die Beschreibungen näher zu erläutern und hierzu Daten aus den vergangenen 3 Kalenderjahren (z. B. Ersatzteilbestelllisten) vorzulegen.

Sofern ein Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen des Auftrags an Unterauftragnehmer weiter zu vergeben, sind die hierfür vorgesehenen Leistungsanteile bereits im Teilnahmeantrag anzugeben. Auf gesondertes Verlangen, spätestens mit Angebotsabgabe, sind die Namen, die gesetzlichen Vertreter und die Kontaktdaten der Unterauftragnehmer anzugeben. Spätestens mit dem finalen Angebot ist nachzuweisen, dass die Unterauftragnehmer zur Erbringung der für sie vorgesehenen Leistungsanteile zur Verfügung stehen (z. B. durch Verpflichtungserklärung) und es ist nachzuweisen, dass die Unterauftragnehmer die Anforderungen an das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und die Eignungsanforderungen für die von ihnen zu übernehmenden Leistungsanteile erfüllen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3), der Aufforderung zur Teilnahme, den Teilnahmebedingungen und dem Teilnahmeantrag (Formblatt).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Bewerber haben fundierte Erfahrungen durch vergleichbare, im eigenen Unternehmen erbrachte Leistungen (Referenzen) nachzuweisen. Berücksichtigt werden Leistungen, die im Wesentlichen nicht vor dem 1.1.2018 ausgeführt und spätestens bei Ablauf der Bewerbungsfrist abgeschlossen/abgenommen wurden (auf die Auftragserteilung und Laufzeit des Referenzauftrags kommt es nicht an). Die Vergleichbarkeit der Referenzleistungen beurteilt die Auftraggeberin nach pflichtgemäßem Ermessen auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung der hier zu vergebenden Leistungen insbesondere mit Blick auf die folgenden Anforderungen an eine fundierte Erfahrung des Unternehmens:

— – Mindestens 2 Systemrealisierungsreferenzen: Erfahrungen mit der umfangreichen Systemlieferung, -installation und -implementierung von RFID-Technik (Selbstverbuchungsautomaten und Sicherungsgates) und Einbindung in ein größeres, auf mehrere Millionen Verbuchungen pro Jahr ausgelegtes Bibliotheksmanagementsystem (LMS) für eine Großbibliothek oder einen Bibliotheksverbund mit zahlreichen (mindestens 15) verschiedenen, zentral verwalteten Zweigstellen bzw. Verbundstandorten,

— – Mindestens eine Systemservicereferenz: Erfahrungen mit umfangreichen Support-, Pflege-, Wartungs- und Instandhaltungsleistungen der RFID-Technik (Hard- und Software) für eine Großbibliothek oder einen Bibliotheksverbund mit zahlreichen (mindestens 15) verschiedenen, zentral verwalteten Zweigstellen bzw. Verbundstandorten.

Die Referenznachweise zur Systemrealisierung und zum Systemservice können (müssen aber nicht) aus demselben Referenzauftrag stammen. Der o.g. Zeitraum für berücksichtigungsfähige Referenzleistungen ist zu beachten.

Die Bewerber müssen über eine/n Projektleiter/in und eine Stellvertretung verfügen, jeweils mit einer Projektmanagement-Zertifizierung (z. B. PMI, IPMA oder vergleichbar), mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung in der IT-Projektrealisierung sowie mit deutschen Sprachfähigkeiten auf mindestens annähernd muttersprachlichem Niveau (Level C2 GER oder vergleichbar), die auf der Basis eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen. Der/die Projektleiter/in muss Leitungs- bzw. Führungserfahrung aufweisen.

Die Bewerber müssen über eine/n zentrale/n Ansprechpartner/in und eine Stellvertretung verfügen, jeweils mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung im IT-Systemservice (IT-Support, Wartung, Instandhaltung) und mit deutschen Sprachfähigkeiten auf mindestens fachkundigem Niveau (Level C1 GER oder vergleichbar), die auf der Basis eines sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigungsverhältnisses zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen. Der/die zentrale Ansprechpartner/in muss Leitungs- bzw. Führungserfahrung aufweisen.

Die Bewerber müssen über eine/n zertifizierte/n BSI-IT-Grundschutz-Berater/in verfügen, der/die zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung steht.

Die Bewerber müssen über eine ausreichende personelle Ausstattung zur Leistungserbringung in der geforderten Qualität, insbesondere über ausreichend geeignete und zuverlässige, für die jeweils vorgesehene Funktion hinreichend qualifizierte und geschulte sowie deutschsprachige Arbeitskräfte im Support (deutschsprachig Level C1 GER o.glw.) und im Vor-Ort-Service (deutschsprachig Level B1 GER o.glw.) verfügen.

Die Bewerber müssen spätestens zum Ausführungsbeginn über ein Ersatzteil- und Komponentenlager in der Region Berlin/Brandenburg verfügen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es gelten Besondere Vertragsbedingungen u.a. zum Mindeststundenentgelt, zur Frauenförderung, zur Verhinderung von Benachteiligungen sowie über Kontrollen und Sanktionen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/08/2021
Ortszeit: 16:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 10/09/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 21/02/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die elektronische Einreichung des Teilnahmeantrags ist die Registrierung im B_I eVergabeSystem erforderlich. Informationen zu den Registrierungsmöglichkeiten sind zu finden unter: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste. Es obliegt den Unternehmen/Bewerbern, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme dieser Bekanntmachung über die Vergabeplattform (s. Ziffer I.3) als Bewerber zu registrieren. Zusätzliche Informationen sowie etwaige Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen wird die Auftraggeberin nur registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform mitteilen. Im Übrigen obliegt es den (auch registrierten) Bewerbern, die bereitgestellten Vergabeunterlagen (s. Ziffer I.3) vor der Abgabe ihres Teilnahmeantrages auf Aktualisierungen hin zu prüfen. Fragen und Auskunftsersuchen sind bis spätestens 9.8.2021, 16.00 Uhr, über die Vergabeplattform an die Auftraggeberin zu richten. Anfragen zum Verfahren sind elektronisch über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) zu stellen. Der Zugang zur elektronischen Kommunikation und zur Bewerbung in elektronischer Form erfolgt als registrierter Nutzer der B_I eVergabe über den Menüpunkt "Meine Vergaben" unter dem B_I code D443584896 im Bereich "Mitteilungen" bzw. "Bewerbung".

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, in der u.a. alle Mitglieder und ihre jeweils vorgesehenen Leistungsanteile aufgeführt sind, ein bevollmächtigter Vertreter benannt ist und in der erklärt wird, dass alle Mitglieder für die Vertrags-ausführung als Gesamtschuldner haften. Ziffer III.1.1) gilt für jedes Mitglied gesondert. Die Eignung gemäß Ziffer III.1.2) ist für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen und wird für die Bewerbergemeinschaft insgesamt beurteilt, soweit nicht anders angegeben. Die Eignung gemäß Ziffer III.1.3) ist für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen und wird nach jeweils vorgesehenen Leistungsanteilen der Mitglieder beurteilt. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Sofern ein Bewerber beabsichtigt, im Hinblick auf die erforderliche Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen ("Eignungsleihe"), sind bereits mit dem Teilnahmeantrag die Namen, die gesetzlichen Vertreter und die Kontaktdaten der anderen Unternehmen anzugeben und die in Ziffer III.1.1) geforderten Unterlagen für die anderen Unternehmen vorzulegen. Zugleich ist nachzuweisen, dass dem Bewerber die Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen (z. B. durch Verpflichtungserklärung). Bei Inanspruchnahme der wirtschaftlichen und/oder finanziellen Kapazitäten ist zudem nachzuweisen, dass das andere Unternehmen gemeinsam mit dem Bewerber für die Auftragsausführung haftet (Haftungserklärung). Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Der Teilnahmeantrag und alle Anlagen sowie gegebenenfalls nachgeforderte oder nachträglich verlangte Angaben und Unterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen bzw. vorzulegen. Anderssprachigen Unterlagen ist stets zugleich eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Die Auftraggeberin behält sich vor, eine amtlich beglaubigte Übersetzung bzw. eine Übersetzung durch einen staatlich beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer zu verlangen bzw. nachzufordern.

Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (s. Ziffer I.3), dort insbesondere der Aufforderung zur Teilnahme samt Teilnahmebedingungen und dem Formular für den Teilnahmeantrag (Formblatt B.1), zu entnehmen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §§ 160 Abs. 3, 135 Abs. 2, 168 Abs. 2 GWB:

Die Vergabekammer (Ziffer VI.4.1) leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn der Antragsteller den zur Nachprüfung beantragten Vergaberechtsverstoß zuvor rechtzeitig gegenüber der Auftraggeberin (s.o. Ziffer I.1) gerügt hat. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der Eingang der Rüge bei der Auftraggeberin. Eine Rüge ist nicht rechtzeitig, wenn sie nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen erfolgt, nachdem der Antragsteller den Vergaberechtsverstoß erkannt oder sich dieser Kenntnis mutwillig verschlossen hat. Eine Rüge ist außerdem nicht rechtzeitig, wenn der Vergaberechtsverstoß aufgrund dieser Bekanntmachung oder aufgrund der mit dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziffer IV.2.2) erfolgt ist. Eine Rüge ist darüber hinaus nicht rechtzeitig, wenn der Vergaberechtsverstoß aufgrund der mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellten weiteren oder geänderten Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist erfolgt ist.

Ein Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn nach dem Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin beim Antragsteller, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem dann unzulässig, wenn der Zuschlag wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Der Vertrag darf (bei elektronischer Vergabe) 10 Kalendertage nach Absendung der Information über den Abschluss des Vertrages durch die Auftraggeberin an die betroffenen Bieter geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Auftraggeberin. Die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der vorgenannten Information, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/07/2021