Lieferungen - 371981-2018

25/08/2018    S163    - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-München: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 163-371981

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Freistaat Bayern – Regierung von Oberbayern – Zentrale Vergabestelle
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
E-Mail: zentrale.vergabestelle@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176404100
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.auftraege.bayern.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=vPDVgi3OqI8%3d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.auftraege.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau in der Region München

Referenznummer der Bekanntmachung: 0270.ZV-11-25-18
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Rahmenvereinbarung zur Erstellung von Machbarkeitsstudien zum Bahnausbau in der Region München

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

München

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Metropolregion München und ganz Südbayern zählen zu den Wachstumsregionen in Deutschland. Der damit einhergehenden wachsenden Mobilität müssen leistungsfähige

Verkehrswege zur Verfügung stehen, wobei das Mobilitätswachstum ökologisch sinnvoll gestaltet werden muss. Hier kommt dem Schienenverkehr und insbesondere der S-Bahn als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs zwischen der Landeshauptstadt München und der Region München eine herausragende Rolle zu. Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2016 eine Entscheidung über die Realisierung einer 2. Stammstrecke in München getroffen. Sie ist eine – wenn auch wesentliche – Maßnahme für den vom Freistaat Bayern vorgesehenen Bahnausbau in der Region München. Das Programm zum Bahnausbau Region München beschreibt die Eckpunkte für die zukünftige Gestaltung des Schienenpersonennahverkehrs in der Metropolregion München und Südbayern.

Das Programm umfasst derzeit 28 Maßnahmen. 23 dieser Maßnahmen befinden sich bereits in der konkreten Planung bzw. in der Realisierung, darunter auch die 2. Stammstrecke als Kernstück mit ihren sieben sogenannten netzergänzenden Maßnahmen.

Weitere Informationen über den Bahnausbau in der Region München finden Sie im Internet auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr unter https://www.verkehr.bayern.de/vum/schiene/infrastruktur/index.php sowie der Homepage der DB Netz AG unter https://www.bahnausbau-muenchen.de

Der Freistaat Bayern berücksichtigt in der weiteren Programmkonkretisierung die Aufgaben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Die BEG plant im Auftrag und nach den Vorgaben des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr den gesamten SPNV in Bayern. Hierzu vergibt die BEG Verkehrsleistungen im Wettbewerb an die Eisenbahnverkehrs-unternehmen. Der Abschluss dieser Verkehrsverträge erfordert eine abgestimmte und möglichst über viele Jahre im Voraus vorhersehbare Entwicklung von zusätzlicher Eisenbahninfrastruktur. Aus diesem Grunde wird die BEG bereits bei den Prozessen zur Untersuchung, Abstimmung und Bewertung der künftigen Ausbaumaßnahmen fest einbezogen.

Im Hinblick auf die weiter Programmkonkretisierung sollen weitere 26 Einzelmaßnahmen in einer „Machbarkeitsstudie für den Bahnausbau in der Region München“ entwickelt und auf ihre bautechnische und eisenbahnbetriebliche Machbarkeit untersucht werden. Diese Machbarkeitsstudie ist Gegenstand dieser Ausschreibung mit der das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr fachkompetente und zuverlässige Ingenieure sucht, die diese Machbarkeitsstudien erarbeiten.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzept der Fachplanungen des Bieters / Gewichtung: 50 %
Preis - Gewichtung: 50 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/12/2018
Ende: 30/11/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angabe über Ausschlussgründe gemäß § 42 VgV in Verbindung mit § 123 und § 124 GWB:

Mit dem Formblatt L 124 EU wird bestätigt, dass für mein/unser Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen, die meine/unsere Zuverlässigkeit in Frage stellen.

Im Formblatt L 124 EU wird bestätigt, dass in den letzten 2 Jahren nicht

— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz.

Mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR verhängt worden ist.

Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR wird der Auftraggeber von den Bewerbern, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen bzw. von dem Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.

Falls Sie die vorstehenden Erklärungen nur eingeschränkt abgeben können, ist auf einer eigens zu erstellenden gesonderten Anlage darzulegen, welche Ausschlussgründe betroffen sind und welche Maßnahmen zur Selbstreinigung im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 1 und § 123 Abs. 4 Satz 2 GWB ergriffen wurden.

Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation:

Im Formblatt L 124 EU ist zu erklären, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich mein Unternehmen nicht in Liquidation befindet.

Im Formblatt L 124 EU ist zu erklären, ob ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde. Dieser wird auf Verlangen vorgelegt.

Angabe zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung:

Im Formblatt L 124 EU ist zu erklären, ob die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt worden ist.

Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt sowie ein Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG auf gesonderte Verlangen vorgelegt.

Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Herkunftsstaats / Niederlassungsstaats oder vergleichbare Nachweise.

Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, wird zur Bestätigung eine Erklärung auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorgelegt:

Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise.

Dem Bieter/Teilnehmer der Bietergemeinschaft ist bekannt, dass die jeweils genannten Bestätigungen oder Nachweise auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der dann gesetzten Frist vorgelegt werden müssen und das Angebot ausgeschlossen wird, wenn die Unterlagen nicht vollständig innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt werden.

Der Bieter/Teilnehmer der Bietergemeinschaft bestätigt ausdrücklich, dass er über die vorstehend verlangten wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt.

Ferner, dass er über die vorstehend verlangten personellen und technischen Mittel sowie über ausreichende Erfahrungen verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können.

Ferner dass ihm bekannt ist, dass ein Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt, wenn in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungsnachweise Täuschungen begangen, Auskünfte zurückgehalten oder die erforderlichen Nachweise nicht übermittelt werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in bestimmter geeigneter Höhe

Es wird versichert, dass im Auftragsfall eine Berufshaft- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR pro Jahr (2fach maximiert), für sonstige Schäden (Sachschäden) in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR pro Jahr (2fach maximiert) und für Vermögensschäden in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR pro Jahr (2fach maximiert) spätestens zum Leistungsbeginn und während der gesamten Laufzeit des Vertrags incl. des Gewährleistungszeitraums vorbehalten wird.

Eine entsprechende schriftliche Zusicherung der Versicherungsgesellschaft (dass eine Versicherung in gefordertem Umfang und Höhe abgeschlossen werden kann) oder einen entsprechenden Versicherungsnachweis (sofern eine Versicherung in gefordertem Umfang und Höhe bereits besteht), wird auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorgelegt.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorlage geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungen der in den letzten Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen. Der Auftraggeber akzeptiert auch Referenzen, welche mehr als 3 Jahre zurückliegen. Der Auftraggeber erklärt, dass in mindestens 3 Fällen vergleichbare Leistungen erbracht worden sind. Bei den Referenzen sind Angaben zu Leistung, Auftragswert, Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkt und zum Auftraggeber zu machen.

Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, wird für die oben genannten Leistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis der Leistungen vor Zuschlagserteilung gem. Formblatt 444 vorgelegt.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/09/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 24/09/2018
Ortszeit: 11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Maximilianstr. 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag ist zulässig solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei der Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
23/08/2018