Lieferungen - 375754-2020

10/08/2020    S153

Deutschland-Frankfurt am Main: Branchenspezifisches Softwarepaket

2020/S 153-375754

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Regio AG (Bukr 12)
Postanschrift: Stephensonstr. 1
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60326
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herisch, Karsten
E-Mail: Karsten.herisch@deutschebahn.com
Telefon: +49 6926552012
Fax: +49 6926520154
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=P4blvRa5XlY%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: FEA5 - Beschaffung Informationssysteme und Telekommunikation
Postanschrift: Kleyerstraße 25
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60326
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herisch, Karsten
E-Mail: Karsten.herisch@deutschebahn.com
Telefon: +49 6926552012
Fax: +49 6926520154
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Integrierte Planung, Disposition und Steuerung von Busfahrten, Personalen und Fahrzeugen

Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEA46873
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Integrierte Planung, Disposition und Steuerung von Busfahrten, Personalen und Fahrzeugen.

20FEA46873

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zur Unterstützung der Planungs-, Dispositions- und Steuerungsprozesse von ca. 13 000 Bussen hat die DB Regio AG Sparte Bus (im Folgenden DB Regio Bus genannt) in allen Regionen derzeit zwei Standardsysteme im Einsatz, allerdings in regional verschiedenen Ausprägungen. Auch wenn die bestehenden ITK-Systeme die fachlichen Funktionalitäten zum Teil erfüllen, die zur Aufrechterhaltung der Verkehre der Produktion Bus notwendig sind, weisen sie im Vergleich zu den am Markt verfügbaren integrierten Planungs- und Dispositionssystemen funktionale Defizite und aufgrund ihrer Architektur deutliche Limitierungen in Bezug auf Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie Interoperabilität auf. Folge davon ist, dass zusätzliche IT-Systeme erforderlich sind, die zu einer heterogenen IT-Landschaft führen. Durch den Erwerb und die Einführung von am Markt erhältlichen Standardprodukten strebt die DB Regio Bus an, die Versorgung des Produktionsbereiches mit einem geeigneten IT-System sicherzustellen und so eine Basis für neue, innovative Ansätze der Verkehrsplanung, Disposition und Steuerung zu legen.

Ziel des Projekts „PPBus“ ist eine erhebliche Steigerung der Leistungsfähigkeit von Planung, Disposition und Steuerung der Verkehrsleistungen im Busbereich. Durch Fokussierung auf die wesentlichen Ergebnisse, Reduzierung manueller Tätigkeiten und Herstellung durchgängig nutzbarer Informationen wird eine moderne Plattform für die Erbringung der Geschäftsprozesse geschaffen.

Die Plattform wird durch die Einführung einer übergreifenden, integrierten und leistungsfähigen IT-Landschaft in die Lage versetzt Automatisierung, Teilautomatisierung und Optimierung von Abläufen und Ergebnissen umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf der Prozesskette der Planung, Disposition und Steuerung der Busfahrten, des Personals und der Fahrzeuge.

Bei dem zu beschaffenden und zu implementierenden IT-System soll auf eine am Markt vorhandene Standardlösung zurückgegriffen werden, die bereits außerhalb von DB Regio Bus erfolgreich in der Praxis eingesetzt wird. So wird sichergestellt, dass ein funktionstüchtiges Produkt beschafft wird; zusätzlich besteht der Anspruch an den Marktentwicklungen der Vergangenheit und der Zukunft zu partizipieren. Die Produktionsprozesse sollen durch einen hohen Automatisierungsgrad und algorithmenbasierte Optimierungsvorschlägen bestmöglich unterstützt werden.

Die betrieblichen Abläufe werden dadurch vereinfacht, effizienter und klarer. So soll auch in betrieblich schwierigen Situationen und mit erheblichen Ressourcenengpässen eine bestmögliche Qualität in der Leistungserbringung erreicht werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/05/2021
Ende: 30/04/2031
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Für die Erstellung der Angebote in der Angebotsphase werden Dokumente benötigt, die sensible Informationen über Geschäftsprozesse oder sonstige Geheimnisse der DB enthalten. Eine Veröffentlichung im Teilnahmewettbewerb ist daher nicht möglich. Diese erhalten Sie mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Hierzu ist zwingend die Abgabe der unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung erforderlich (siehe Vergabeunterlagen)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Alle Unterlagen, Erklärungen und Nachweise sind gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Ein diesbezüglicher Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss. Die Unterlagen sind möglichst gemäß der, in der Bekanntmachung verwendeten Ordnungsnummern zu reihen und zu benennen.

Bei den nachfolgenden Eignungsnachweisen Nr. 1-16 handelt es sich um zwingende Anforderungen. Gibt der Bieter die geforderten Erklärungen, Dokumente und Bescheinigungen gar nicht, unvollständig oder nicht bedingungsgemäß ab, so führt dies zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren.

1. Erklärungen

1. Erklärung dass kein Insolvenz- oder Sanierungsverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist und die Eröffnung auch nicht beantragt oder mangels Masse abgelehnt worden ist.

2. Erklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet.

3. Erklärung, ob berufliche Verfehlungen vorliegen, die im Gewerbezentralregister eingetragen sind. Darüber hinaus erklärt er, ob derzeit ein Verfahren anhängig ist, das zu einer solchen Eintragung führen kann.

4. Erklärung, dass das Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet ist und – sofern nach Maßgabe der Vorschriften des HGB oder des jeweiligen Herkunftslandes eintragungspflichtig – im Handelsregister eingetragen ist.

5. Erklärung, dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt- sozial oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat

6. Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuer und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er ansässig ist, oder nach den Rechtsvorschriften des Staates des Auftraggebers erfüllt hat.

7. Erklärung zur kartellrechtlichen Compliance und Korruptionsprävention,

8. Erklärung, dass bei der Ausführung eines früheren Auftrags oder Konzessionsvertrags bei der Deutsche Bahn AG oder einem mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen keine wesentliche Anforderung erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt wurde.

9. Erklärung zu §§ 122-124 GWB,

10. Erklärung zu Nicht-Beeinflussung eines Vergabeverfahrens,

11. Erklärung zu schweren Verfehlungen,

12. Erklärung zu Kenntnis über Verurteilungen/Geldbußen,

13. Erklärung zum DB Verhaltenskodex für Geschäftspartner,

14. Erklärung zu Tarifbestimmungen und Mindestlohn,

15. Erklärung zu Verpflichtung von Nachunternehmern zur Einhaltung von Tarifbestimmungen,

16. Erklärung über Besondere Informationspflichten des Auftragnehmers über seine Person,

Der Bieter gibt die Eigenerklärungen der Ziffern 1.-16 mittels des vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Dokuments „Bietereigenerklärung“ ab. Dieses Dokument ist den Vergabeunterlagen beigefügt (Anhang B3).

17. Vorlage eines Handelsregisterauszuges nicht älter als 12 Monate.

18. Fristgerechtes Einreichen des Teilnahmeantrages.

19. Abgabe der unterzeichneten Vertraulichkeitserklärung (Anhang B6).

20. Abgabe des vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Dokuments “Lieferantenselbstauskunft” (Anhang B2).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bei den nachfolgenden Eignungsnachweisen „Fachliches Ausschlusskriterium Nr.1-3" handelt es sich um eine zwingende Anforderungen. Gibt der Bieter die geforderten Dokument gar nicht, unvollständig oder nicht bedingungsgemäß ab, so führt dies zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren.

Fachliches Ausschlusskriterium 1: Erklärung, dass der Bewerber über eine mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Standardsoftware für die integrierte und ganzheitliche Planung, Disposition und Steuerung von Busfahrten, Personal und Fahrzeugen in einem oder mehreren überregional bzw. international tätigen ÖPNV-Unternehmen verfügt. Der Nachweis erfolgt über eine Auflistung der Kunden, bei denen die Software, oder einzelne Module der Software, produktiv im Einsatz ist (Anhang B7).

Fachliches Ausschlusskriterium 2: Erklärung, dass der Bewerber über ein eingeführtes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) entsprechend ISO 27001:2013 verfügt. Entsprechende Prozesse sind vorhanden, dokumentiert und implementiert. Der Bewerber weist das Vorhandensein eines eigenen, durch Dritte (bspw. Zertifizierungsstelle) zertifizierten Informationssicherheits-Managementsystems entsprechend ISO 27001:2013 durch Vorlage des Zertifikats nach.

Oder aber der Bewerber legt alternativ dazu eine unterschriebene Eigenerklärung vor, in der er versichert, dass seine dokumentierten und implementierten Prozesse den Anforderungen eines ISMS entsprechen und dass sein ISMS dem eines Informationssicherheits-Managementsystems gemäß ISO 27001:2013 entspricht. Zusätzlich belegt er dies durch eine aussagekräftige Darstellung bzw. Beschreibung seiner Prozesse.

Fachliches Ausschlusskriterium 3: Der Bewerber weist die Benennung eines Datenschutzbeauftragten nach, insofern die gesetzlichen Voraussetzungen für die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten erreicht wurden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Bei den nachfolgenden Eignungsnachweisen Fachliches Bewertungskriterium Nr. 1-6 handelt es sich um Anforderungen, die sich positiv in der Bewertung der Eignung niederschlagen. Die genaue Bewertung ist abhängig vom Zielerreichungsgrad und kann der Anlage „Eignungsmatrix“ entnommen werden. Gibt der Bieter die geforderten Angaben, Dokumente und Erklärungen unvollständig oder nicht bedingungsgemäß ab, so führt dies unter Umständen zur Herabsetzung der Bewertung.

Fachliches Bewertungskriterium 1: Angabe von Referenzen für den produktiven Einsatz Ihres mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren IT-Systems in einem Verkehrsunternehmen (städtisch, regional oder überregional) mit mind. 5 000 Fahrzeugen pro Kalenderjahr. Bitte verwenden Sie die beigefügte Vorlage für Referenzen (Anhang B7).

Fachliches Bewertungskriterium 2: Beschreiben Sie (max. 5 DIN-A4 Seiten), ob und inwiefern ihre Produktentwicklung eine Modularisierbarkeit im Sinne der Möglichkeit zur Kapselung von Funktionalitäten mit optionaler Zuschaltung über Rollen- und Berechtigungsmodelle vorsieht bzw. bereits aufweist.

Fachliches Bewertungskriterium 3: Beschreiben Sie (max. 2 DIN-A4 Seiten) die Produktstrategie Ihres mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren IT-Systems.

Fachliches Bewertungskriterium 4: Nachweis von Mitarbeiten (inkl. freie Mitarbeiter und Subunternehmer), die im Projektmanagement, in der Wartung und in der Weiterentwicklung (inklusive Konzeptionsleistungen) Ihres mit dem Auftragsgegenstand vergleichbarem IT-System tätig sind. Als Nachweis ist eine Eigenerklärung gefordert.

Fachliches Bewertungskriterium 5: Benennen Sie zum Thema Qualitätsmanagement Zertifizierungen, Standards und Verfahren, nach denen Sie in Ihrem Unternehmen Qualität sicherstellen.

Fachliches Bewertungskriterium 6: Benennen Sie zum Thema Risikomanagement Zertifizierungen, Standards und Verfahren, nach denen Sie in Ihrem Unternehmen Risiko sicherstellen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindeststandards sind die oben genannten Ausschlusskriterien zu erfüllen.

Weiterhin ist es Mindeststandard zur Eignung, dass die Erfüllung der Bewertungskriterien der Eignungsmatrix mindestens einen gewichteten Zielerreichungsgrad von 32 % erzielen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/09/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Vergabe läuft über das Vergabeportal der Deutsche(n) Bahn AG (http://www.deutschebahn.com/bieterportal). Dort finden Sie sämtliche Dokumente. Zur Abgabe eines Teilnahmeantrags und eventuell eines Angebots ist die Registrierung unter Angabe der Vergabenummer (Hinweis auf EU –Vergabe) im Vergabeportal der Deutsche(n) Bahn AG notwendig.

Für technischen oder methodischen Fragen zum Vergabeportal der Deutsche(n) Bahn AG steht die Bieterhotline (+49 8002658638) Mo.-Fr. in der Zeit von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung.

2. Soweit der Bewerber bzgl. einzelner Bereiche, für die er ggf. im späteren Verlauf ein Angebot abgeben möchte, nicht über die dazu erforderliche Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde verfügt, kann er sich gemäß § 47 Abs. 1 SektVO auf andere Unternehmen berufen. Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung gem. § 47 Abs. 1 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) stützen, müssen diese Drittunternehmen im Teilnahmeantrag verbindlich benennen und durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens nachweisen, dass ihnen im Falle der Zuschlagserteilung die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Vergabeverfahrens eine Aktualisierung der Verpflichtungserklärungen zu verlangen.

Der Auftraggeber überprüft auch bei den benannten Drittunternehmen, ob Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und behält sich vor, die Vorlage von weiteren Eignungsnachweisen zu fordern.

Für Nachunternehmer, die nicht zum Eignungsnachweis nach §. 47 Abs. 1 SektVO benannt wurden, gilt folgendes:

Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Vergabeverfahrens die Vorlage von Eignungsnachweisen für diese Nachunternehmer zu fordern.

Im Falle eines Austauschs solcher Nachunternehmer behält sich der AG eine erneute Prüfung der Eignung vor.

3. Der Bewerber ist zur vertraulichen Behandlung der gesamten Vergabeunterlagen verpflichtet und hat seine Mitarbeiter sowie sonstige mit der Prüfung/Bearbeitung der Vergabeunterlagen betraute Dritte entsprechend zur Vertraulichkeit zu verpflichten.

4. Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie den Zuschlag nicht zu erteilen/das Vergabeverfahren aufzuheben bzw. einzustellen.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb verzichtet der Bieter/Bewerber unwiderruflich auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen für den Fall, dass der Auftraggeber aus vorgenannten Gründen den Zuschlag nicht erteilt/das Verfahren aufhebt bzw. einstellt.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/08/2020