Werken - 384365-2019

14/08/2019    S156    Bauleistung - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Düsseldorf: Bauarbeiten für Brücken, Tunnel, Schächte und Unterführungen

2019/S 156-384365

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Rohbauarbeiten U81 Freiligrathplatz – Flughafen Terminal
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11
Postleitzahl: 40200
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@duesseldorf.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.duesseldorf.de/vergabe.html

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rohbauarbeiten U81 Freiligrathplatz – Flughafen Terminal

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/S 114-280849
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45221000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Los 2 Rohbauarbeiten Tunnel (VE 120):

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA11
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die wesentlichen zu erbringenden Maßnahmen stellen sich wie folgt dar:

— Brücken-Rampenbauwerk Lilienthalstraße: Länge ca. 120 m,

— Brücke Nordstern (6-feldrig, Stahlüberbau mit oben liegendem Fachwerk): Länge ca. 480 m,

— Dammbauwerk: Länge ca. 180 m,

— Brücke Tor 1 (4-feldrig, Spannbetonüberbau): Länge ca. 100 m,

— Niveaustrecke inkl. Gleisbau (auf Schotteroberbau) und Weichen für das U79; – Gleis: Länge ca. 900 m (eingleisig),

— Niveaustrecke (nur Unterbau): Länge ca. 320 m (zweigleisig),

— Straßenaufbruch / -wiederherstellung: ca. 6 500 m2 / ca. 15 000 m2,

— Fahrleitungsbau (für das U79 Gleis, Betrieb muss aufrechterhalten werden) auf einer Länge von ca. 900 m (eingleisig).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 65
Kostenkriterium - Name: Qualität Konzept / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Terminunterschreitung / Gewichtung: 5
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die vorliegende Aufhebung bezieht sich ausschließlich auf das ursprüngliche Los 2 der unter der oben genannten Referenznummer veröffentlichten Bekanntmachung.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Rohbauarbeiten U81 Freiligrathplatz – Flughafen Los 2

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Teilnahmewettbewerb, EU-Bekanntmachung Nr. 2019/S 114-280849, hat für das Los 2 (VE120) eine Anzahl gleich geeigneter Bewerber ergeben, die die vorgesehene Höchstzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, deutlich überschritten hat. Die mit der Bekanntmachung veröffentlichte Begrenzung des Bieterkreises schränkt den Wettbewerb daher stärker ein, als ursprünglich erwartet.

Um einen breiteren Wettbewerb zu gewährleisten und die Beschränkung des unerwartet großen Kreises gleich geeigneter Bewerber nicht vom völlig ungewissen Ausgang eines Losverfahrens abhängig machen zu müssen, wird das Vergabeverfahren aufgehoben und es wird ein neues Verfahren durchgeführt.

Durch eine erneute Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbes, in dem alle gleich geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, strebt der Auftraggeber einen größeren Wettbewerb und somit ein wirtschaftlicheres Ergebnis an.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 2211472889
Fax: +49 2211472891

Internet-Adresse: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/08/2019