Dienstleistungen - 388964-2021

30/07/2021    S146

Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros

2021/S 146-388964

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: BayernHeim GmbH
Postanschrift: Einsteinstraße 172
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81677
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Adrian Maximilian Ben Djebbour
E-Mail: adrian.bendjebbour@bayernheim.de
Telefon: +49 89889875212
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://bayernheim.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av150ae4-eu
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: SCHIRMER Architekten + Stadtplaner GmbH
Postanschrift: Huttenstraße 4
Ort: Würzburg
NUTS-Code: DE263 Würzburg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 97072
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Norbert Mager
E-Mail: norbert.mager@schirmer-stadtplanung.de
Telefon: +49 9317940778-0
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.schirmer-stadtplanung.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av150ae4-eu
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentliche Wohnungsbaugesellschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im VgV-Verfahren „Hubland Quartier V, Würzburg“

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die BayernHeim GmbH beabsichtigt auf 2 zusammenhängenden Grundstücken mit einer Gesamtfläche von ca. 5 430 m2 im Quartier V des neuen Stadtteils Hubland bezahlbaren Wohnraum zu entwickeln.

Insgesamt sollen mit einer Geschossfläche von ca. 8 700 m2 rund 90 Wohneinheiten im geförderten Wohnungsbau entstehen.

Die Baukosten für das gesamte Bauvorhaben werden in den KG 300 + 400 mit netto ca. 11,5 Mio EUR geschätzt.

Wettbewerbsaufgaben sind:

— der städtebauliche Entwurf für das Baufeld mit ca. 0,5 ha,

— die hochbauliche Vertiefung für ein bis 2 Wohngebäude mit insgesamt ca. 3 000 m2 oberirdische Bruttogrundfläche (BGF),

— die Planung der Freianlagen mit ca. 3 300 m2 Fläche. Die Baukosten in der KG 500 werden mit netto ca. 500 000 EUR geschätzt.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Die Vergabe des Dienstleistungsauftrags erfolgt in einem Verhandlungs­verfahren mit vorgeschaltetem Planungswettbewerb gemäß VgV.

Der Durchführung des Wettbewerbs liegt die Richtlinie für Planungs­wettbewerbe RPW 2013 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) herausgegebenen Fassung vom 31. Ja­nuar 2013 zugrunde, soweit in einzelnen Punkten dieser Auslobung nichts anderes bestimmt ist. Die Auslobung ist für die Ausloberin, die Teilnehmer*innen sowie alle weiteren am Wettbewerb Beteiligten verbindlich.

Wettbewerbsart und -Verfahren

Der Wettbewerb wird als einstufiger nichtoffener Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben bis zum Ab­schluss des Verfahrens nach der Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Bewerbungs­- und Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer

Teilnahmeberechtigt sind in der EU oder den EWR/GPA­Staaten an­sässige Architekt*innen in Arbeitsgemeinschaft (Arge) mit Landschaftsarchitekt*innen. Diese sind im Bewerbungsformblatt bereits zu benennen. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über einen Hoch­schulabschluss, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungs­nachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht. Der Nachweis ist von allen Mitgliedern der Bewerber­ und Arbeitsgemeinschaft zu erbringen.

Juristische Personen sind zugelassen, sofern deren satzungsgemäßer Ge­schäftszweck auf Planungsleistungen entsprechend der Wettbewerbs­aufgabe ausgerichtet ist und für die Wettbewerbsteilnahme ein ver­antwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. Arbeitsgemeinschaften und juristische Personen haben im Bewerbungsformblatt einen bevollmächtigten Vertreter als Ansprechpartner zu benennen. Dieser soll auch später im Rahmen des Wettbewerbs als Ansprechpartner in der Verfassererklä­rung benannt sein.

Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung am Wettbewerb müssen am Tag der Wettbewerbsbekanntmachung erfüllt sein.

Auswahlkriterium

Als Auswahlkriterium sind 3 Referenzprojekte darzustellen. Das Referenzprojekt muss folgende Anforderungen erfüllen:

— Einordnung mind. in HZ III für Gebäude nach § 34 HOAI,

— Realisierung nach dem 01. Januar 2013 (mindestens LP 8 ist abgeschlossen),

— Der*die Bewerber*in bzw. bevollmächtigte Vertreter*in hatte die Projektleitung mindestens für die Leistungsphasen 2 bis 5 inne. Die Referenzleistung darf vom*von der Bewerber*in auch in einem an­ deren Büro (z. B. als leitende*r Mitarbeiter*in) erbracht worden sein, wenn darüber eine Bestätigung der Projektleitung durch dieses Büro nachgewiesen wird.

Die Referenzkriterien werden bewusst niederschwellig gestaltet, um die Teilnahme von jungen und kleinen Büros am Wettbewerb zu fördern.

Bewerbungsunterlagen

Es werden zur Bewerbung nur folgende, digital eingereichten Unterlagen akzeptiert:

— das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformblatt,

— Darstellung der 3 Referenzprojekte mit Bild / Plan und Kurzbe­schreibung auf einer Seite DIN A4 (Gestaltung freigestellt),

— Nachweis zur Teilnahmeberechtigung für Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen (Kopie der Architektenurkunde, des Architektenausweises oder der Erlaubnis zur Führung der Berufsbe­zeichnung „Architekt*in“ bzw. „Landschaftsarchitekt*in“ oder ein vergleichbares Dokument),

— sowie ggf. der Nachweis über die Projektleitung bei Referenzpro­jekt aus einem Fremdbüro.

Für den rechtzeitigen, vollständigen Eingang trägt der/die Bewerber*in die Verantwortung. Kosten für die Bewerbung werden nicht erstattet. Weitere als die geforderten Unterlagen, Bewerbungen per Brief bzw. Post oder pauschale Bewerbungen mit Broschüren, Prospekten, Werkbe­richten o. ä. werden nicht berücksichtigt.

Weitere Erläuterungen siehe Bewerbungsunterlagen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Teilnahmeberechtigt sind in der EU oder den EWR/GPA­Staaten an­sässige Architekt*innen in Arbeitsgemeinschaft (Arge) mit Landschaftsarchitekt*innen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 9
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
03 Architekten, München
zanderrotharchitekten, Berlin
wup ZT GmbH, Wien
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Ausschlusskriterien

Jeder Bewerber hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen:

— Nicht digital eingereichte Bewerbungen,

— Nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen,

— Unvollständig ausgefüllte Bewerbungsblätter,

— Fehlende Nachweise,

— Mehrfachbewerbungen von natürlichen oder juristischen Personen oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft führen zum Aus­scheiden aller Mitglieder.

Auswahlverfahren

Die Zahl der Bewerber*innen zur Teilnahme am Wettbewerb ist unbegrenzt. Der Wettbewerb ist auf 9 Teilnehmende begrenzt. 3 Teilnehmende wurden bereits von der Ausloberin ausgewählt. 6 Teilnehmende werden aus den eingehenden qualifizierten Bewerbungen zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.

Nach Abschluss des Bewerbungszeitraums werden die über die Online­Verga­beplattform eingegangenen Bewerbungen durch die Ausloberin geöffnet. Im zweiten Schritt wird die Qualifizierung jeder Bewerbung anhand der Vollständig­keit und der Erfüllung der Kriterien geprüft. Sollten sich mehr Bewerber*innen qualifizieren, als Plätze für die Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung stehen, so entscheidet in einem dritten Schritt das Los über die Auswahl als Wettbe­werbsteilnehmende. Zusätzlich werden Nachrückende in angemessener Zahl durch das Los bestimmt. Die Losziehung erfolgt unter Aufsicht einer unabhängigen Dienststelle.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/08/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Ausloberin stellt als Wettbewerbssumme insgesamt netto 58 000 EUR zur Verfügung.

Die Summe setzt sich aus einem Bear­beitungs­honorar von 22 500 EUR (2 500 EUR je Teilnehmende x 9 Teilnehmende) und aus dem Preisgeld in Höhe von 35 500 EUR zusammen. Das Bearbeitungshonorar wird nicht an Teilnehmende ausgezahlt, die ihren Beitrag nicht oder verspätet abgeben. Das Preisgeld wird in diesem Fall um die entsprechende Summe des nicht ausgezahlten Bearbeitungshonorars erhöht.

1. Preis 18 000 EUR netto,

2. Preis 10 500 EUR netto,

3. Preis 7 000 EUR netto.

Summe 35 500 EUR netto

Das Preisgericht kann die Wettbewerbs­­summe mit einstimmigem Beschluss auch anders aufteilen. Sofern Umsatzsteuer abzuführen ist, wird diese entsprechend dem gültigen Satz zusätzlich vergütet.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Die Ausloberin stellt als Wettbewerbssumme insgesamt netto 58 000 EUR zur Verfügung.

Die Summe setzt sich aus einem Bear­beitungs­honorar von 22 500 EUR (2 500 EUR je Teilnehmende x 9 Teilnehmende) und aus dem Preisgeld in Höhe von 35 500 EUR zusammen. Das Bearbeitungshonorar wird nicht an Teilnehmende ausgezahlt, die ihren Beitrag nicht oder verspätet abgeben. Das Preisgeld wird in diesem Fall um die entsprechende Summe des nicht ausgezahlten Bearbeitungshonorars erhöht.

1. Preis 18 000 EUR netto,

2. Preis 10 500 EUR netto,

3. Preis 7 000 EUR netto.

Summe 35 500 EUR netto

Das Preisgericht kann die Wettbewerbs­­summe mit einstimmigem Beschluss auch anders aufteilen. Sofern Umsatzsteuer abzuführen ist, wird diese entsprechend dem gültigen Satz zusätzlich vergütet.

IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Michaela Ausfelder, Architektin, München (FP)
Prof. Stephan Häublein, Architekt, Kulmbach (FP)
Rainer Hofmann, Architekt, Münche (FP)
Rainer Kriebel, Architekt, Würzburg (FP)
Benjamin Schneider, Architekt, Stadtbaurat Würzburg (FP)
Johanna Sievers, Landschaftsarchitektin, Hannover (FP)
Lisa Yamaguchi, Architektin, München (stellv. FP)
Roman Dienersberger, Geschäftsführer BayernHeim, München (SP)
Irene Ziepl, Architektin, BayernHeim, München (SP)
Martin Heilig, 2. Bgm., Würzburg, Fraktion GRÜNE (SP)
Judith Jörg, 3. Bgm. Würzburg, Fraktion CSU (SP)
Claus Kiesel, Architekt, RvUf, Wohnungsbauförd., Würzburg (SP)
Adrian Ben Djebbour, Architekt BayernHeim, München (stellv. SP)
Claudia Kaspar, Stadtplanerin, Leiterin FB Stadtplanung (stellv. SP)
sowie Stellvertretungen der Preisrichter*innen und Berater*innen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Auftrag

Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger*innen die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Pla­nungsleistungen übertragen. Die Verfasser*innen der im Wettbewerb mit Preisen prämierten Arbeiten werden als Bieter*innen zu einem Ver­handlungsverfahren nach VgV eingeladen.

Bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts wird die Auftragsverhandlung zuerst nur mit dem ersten Preis ausgezeichneten Büro geführt. Sollte diese Exklusivverhandlung scheitern, werden die Verhandlungen mit al­len weiteren Preisträgern*innen aufgenommen.

Arbeitsgemeinschaften aus dem Wettbewerb treten im VgV­-Verfahren als Bietergemeinschaften auf. Bietergemeinschaften dürfen nach Abschluss des Wettbewerbs nicht erweitert werden. Eine Eignungsleihe kann jedoch über Subunternehmen erfolgen.

Eignungskriterien

Um für das Verhandlungsverfahren zugelassen zu werden, müssen Bieter*innen oder Bietergemeinschaften spätestens 15 Kalendertage nach dem Abschluss des Wettbewerbs die Eignungskriterien nachwei­sen. Bieter*innen bzw. die Bietergemeinschaften, die nicht die Eignungs­kriterien fristgerecht nachgewiesen haben, werden nicht zum Verhand­lungsverfahren eingeladen.

1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme für Architektenleistungen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden sowie für Landschafts­architektenleistungen über mindestens 1 500 000 EUR für Personenschä­den und 500 000 EUR für sonstige Schäden.

2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Namentliche Benennung von mindestens 3 technischen Mitarbeitenden für Architektur einschließlich den Büroinhabenden/Geschäftsführenden mit abgeschlossenem Studium der Architektur (Dipl.­Arch., Dipl.­Ing. (Arch), Master in Architektur an einer Universität oder Fachhochschule) oder vergleichbarem Abschluss.

Verhandlungsverfahren

Eine Beurteilungskommission aus Vertretenden der Ausloberin führt ein Gespräch anhand eines Katalogs über die Zuschlagskriterien mit einer Wertungswichtung der einzelnen Kriterien. Nach dem Abschluss des Wettbewerbs wird den Teilnehmenden zeitnah der Tag für das Verhand­lungsverfahren und der Katalog mit den Zuschlagskriterien mit differen­zierter Bepunktung der einzelnen Kriterien bekannt gegeben.

Zuschlagskriterien

Der Auftrag wird an einen Bietenden oder eine Bietergemeinschaft vergeben, der*die alle Eignungskriterien fristgerecht nachgewiesen hat und der*die höchste Bewertung nach Zuschlagskriterien und Wichtung im Verhandlungsverfahren erreicht.

Die Zuschlagkriterien sind in den Bewerbungsunterlagen aufgeführt.

Auftragsumfang

Die Beauftragung umfasst für den Realisierungsteil Leistungen gemäß der Leistungsbilder der HOAI 2021 für Gebäude und Innenräume (§§ 34/35) mit Anlage 9 bzw. für Freianlagen (§§ 39/40) mit Anlage 10 jeweils in den Leis­tungsphasen 2 bis 5 sowie optional bis Leistungsphase 9. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt,

— sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegen steht (§ 8 Abs. 2 RPW) und

— soweit und sobald die Wettbewerbsaufgabe realisiert werden soll.

Für den Fall, dass die Ausloberin aus wichtigem Grund teilweise oder voll­ständig von der Realisierung Abstand nimmt, stehen dem Teilnehmenden aus einer Nichtbeauftragung keine finanziellen Ansprüche, z. B. auf etwaig entgangenen Gewinn oder Schadensersatz, zu.

Die Wettbewerbsteilnehmenden verpflichten sich im Falle einer Beauf­tragung durch die Ausloberin, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen. Im Fall der Beauftragung werden im Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des*der Preisträgers*in bis zur Höhe des Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf im Umfang der beauftragten Leistungen in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
Internet-Adresse: https://www.reg-ob.bayern.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Wettbewerbsteilnehmende können von ihnen vermutete Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfah­ren bei der Ausloberin rügen. Die Rüge muss innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis des Verstoßes bzw. nach Zugang des Preisgerichtsprotokolls bei der Ausloberin eingehen:

BayernHeim GmbH, Einsteinstr. 172, 81677 München +49 (89) 889 875­0

www.bayernheim.de

poststelle@bayernheim.de

Im Anwendungsbereich der VgV können sich Wettbewerbsteilnehmende zur Nachprüfung vermuteter Verstöße an die benannte zu­ständige Vergabekammer wenden, nachdem bei der Ausloberin fristge­recht Einspruch eingelegt wurde.

Es gilt § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
Internet-Adresse: https://www.reg-ob.bayern.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26/07/2021