Bauleistung - 390921-2020

19/08/2020    S160

Deutschland-Hamburg: Bau von Wärmekraftwerken

2020/S 160-390921

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Wärme Hamburg GmbH
Postanschrift: Andreas-Meyer-Straße 8
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 22113 Hamburg
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf Gasnetz Hamburg GmbH/Wärme Hamburg GmbH
E-Mail: bieterfragen@waerme.hamburg
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://waerme.hamburg/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLYDSK5/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLYDSK5
I.6)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung, Lieferung, Koordinierung, schlüsselfertige Errichtung, Inbetriebnahme und Probebetrieb einer Power to Heat Anlage am Standort des HKW Wedel in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Hamburg

Referenznummer der Bekanntmachung: AH14851952
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45251140 Bau von Wärmekraftwerken
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100 % städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, in Schleswig-Holstein, auf dem Gelände des Heizkraftwerks Wedel, eine Power-to-Heat-Anlage zu errichten.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45251140 Bau von Wärmekraftwerken
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Hauptort der Ausführung:

Wärme Hamburg GmbH Tinsdaler Weg 146

22880 Wedel

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100 % städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, in Schleswig-Holstein, auf dem Gelände des Heizkraftwerks Wedel, eine Power-to-Heat-Anlage zu errichten.

Das Gesamtbauvorhaben umfasst eine eigenständige Power-to-Heat-Anlage mit einer elektrischen Leistung von ~80 MW, inkl. Gebäude, Fernwärme-Pumpen und Einbindung in das Fernwärmenetz der Wärme Hamburg GmbH. Der eigenständige Betrieb der Anlage muss auch nach der geplanten Stilllegung des kohlegefeuerten Heizkraftwerks gesichert (Stand Alone) und soll ohne ständige Beaufsichtigung für 72 Stunden möglich sein (BoB-72).

Zum besseren Verständnis des Projekts stellt die Vergabestelle den Bewerbern folgende Dokumente zur Verfügung:

— Rahmenspezifikation (Basis of Design) (Anlage V1);

— Entwurf Zuschlagskriterien für die Angebots- und Verhandlungsphase (Anlage V2).

Es handelt sich bei den vorstehend aufgeführten Unterlagen um Entwurfsfassungen, die zu rein informatorischen Zwecken übersandt werden und unter Änderungsvorbehalt stehen. Zweck der Übermittlung ist allein, den Bewerbern bereits zu Beginn des Teilnahmewettbewerbs einen vertieften Eindruck über den Gegenstand des Verfahrens zu übermitteln. Hierfür hat der Bewerber die unter der Ziffer I.3 angegeben Internetadresse abrufbare Vertraulichkeitserklärung (Anlage V10) unterschrieben über das Vergabeportal einzureichen (Bieterkommunikation).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2021
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Nach Prüfung der nach Ziff. III.1.1 vorzulegenden Angaben und Unterlagen zu Ausschlussgründen, sind maßgeblich für die Bewertung der Eignung die Leistungsfähigkeit (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und die Fachkunde (technische und berufliche Leistungsfähigkeit). Die vorstehenden Kriterien werden anhand der gemäß Abschnitt III.1.2 und III.1.3 der EU-Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen bewertet.

Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde stehen im Verhältnis 40 % (Leistungsfähigkeit) zu 60 % (Fachkunde). Für die Bewertung der Leistungsfähigkeit werden die unter Ziffer III.1.2 (WL2 und WL3) genannten Angaben und Nachweise herangezogen. Insgesamt können hier maximal 400 Punkte erzielt werden. Zur Beurteilung der Fachkunde werden die unter Ziffer III.1.3 (TL5 bis TL7) genannten Angaben und Nachweise berücksichtigt. Hier können insgesamt maximal 600 Punkte erreicht werden.

Die einzelnen Angaben und Nachweise haben bei insgesamt 1 000 möglichen Punkten folgende Wertigkeit:

— WL2: 200 Punkte;

— WL3: 200 Punkte;

— TL5: 400 Punkte;

— TL6: 50 Punkte;

— TL7: 150 Punkte.

Die Bewertung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander auf der Grundlage der nachfolgenden Skala/Notenstufen. Die maximal erreichbaren Punktzahlen pro Angabe/Nachweis werden mit dem jeweils erreichten Gewichtungsfaktor multipliziert. Anschließend werden die so ermittelten Punktzahlen addiert.

— 100 % = sehr gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld weit über dem Durchschnitt;

— 80 % = gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld deutlich über dem Durchschnitt;

— 60 % = vollbefriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im oberen Durchschnittsbereich;

— 40 % = befriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im unteren Durchschnitt;

— 20 % = ausreichend: Bewerber lässt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld nur Unterdurchschnittliches erwarten.

Im Bereich zwischen 0 % und 100 % können zur Berücksichtigung einer Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (10 %, 30 %, 50 %, 70 %, 90 %), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der darunterliegenden geraden Prozentzahl zugeordnet werden. Eine Bewertung eines Eignungskriteriums (Leistungsfähigkeit bzw. Fachkunde) mit 0 % würde einer völligen Nichterfüllung des jeweiligen Eignungskriteriums entsprechen, was den Ausschluss des Teilnahmeantrages zur Folge hat. Hinweis: Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um die Zuschlagskriterien.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können auf der in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (soweit zur Verfügung stehend) ist verbindlich. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an die Aktualität gestellt werden, bezieht sich der Zeitpunkt auf den Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5). Mit ihrem Teilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:

PL1. Darstellung des Unternehmens mit Rechtsform, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (z. B. Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit, Niederlassungen – Organigramm), mit Darstellung der Gesellschafts- und Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie ggf. zur zuständigen Niederlassung. Sowie das ausgefüllte Dokument Fragebogen PQQ PtH (Anlage V3);

PL2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (sowohl zwingende als auch fakultative Ausschlussgründe, §§ 123, 124 GWB; ein Formblatt ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten)

PL3. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern ordnungsgemäß beigekommen ist (Nachweise; Kopien sind ausreichend, auch wenn die Gültigkeit der Bescheinigung auf das Original beschränkt ist; das Ausstellungsdatum darf nicht älter als 6 Monate sein)

PL4. Unbedenklichkeitsbescheinigung von 2 Krankenkassen (diejenigen, bei denen die meisten Mitarbeiter*innen des Bewerbers versichert sind), dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß beigekommen ist (Nachweise; Kopien sind ausreichend, auch wenn die Gültigkeit der Bescheinigung auf das Original beschränkt ist; das Ausstellungsdatum darf nicht älter als 6 Monate sein)

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

WL1. Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse, zur Kreditwürdigkeit und zur Zahlungsfähigkeit.

WL2. Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz des Bewerbers sowie den Umsatz des Bewerbers für mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen (Realisierung von vergleichbaren P2H-Anlagen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende Umsatzangaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.

WL3. Vorlage der Jahresabschlüsse (Bilanz, GuV, Anhang, jeweils inklusive Lagebericht und Cash-Flow-Rechnung und Prüfungsberichte der Abschlussprüfer) für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

WL4. Nachweis einer (Betriebs-)Haftpflicht-Versicherung im industrieüblichen Standard als Versicherung gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden aufgrund oder im Zusammenhang mit der Durchführung der Lieferungen und Leistungen einschließlich Produkthaftung und erweiterter Produkthaftung mit einer Mindestdeckungssumme von 5 000 000 EUR pro Schadenereignis bei zweifacher Jahresmaximierung während der Laufzeit dieses Vertrags (einschließlich der Mangelhaftungsfrist) oder Erklärung, dass eine solche Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird

WL5. Zusage einer Geschäftsbank, dass diese im Auftragsfalle einer Vertragserfüllungsbürgschaft stellt bzw. in den letzten 3 vergangenen ähnlichen Projekten gestellt hat.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

TL1. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001

Oder über ein vergleichbares Zertifizierungssystem.

TL2. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001

Oder ein vergleichbares System.

TL3. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001

Oder ein vergleichbares System.

TL4. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Arbeitsschutz- & Gesundheitsschutz-Managementsysteme nach DIN ISO 45001

Oder ein vergleichbares System.

TL5. Referenzen über den Nachweis der erfolgreichen Realisierung von mindestens 3 vergleichbaren Power to Heat-Anlagen in den vergangenen 4 Jahren in der Funktion Hauptlosnehmer/Generalübernehmer mit einer elektrischen Leistung von mindestens 40 MW je Referenz-Projekt.

Aufstellung der Referenzen gemäß Formblatt in tabellarischer Form jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit und der Anzahl der eingesetzten eigenen Mitarbeiter.

Jeweils eine der Referenzen muss gleichzeitig den Nachweis führen, dass die Anforderungen aus TL8, TL9, TL 10 und TL12 Gegenstand des Auftrags waren und beachtet wurden.

TL6. Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (gegliedert nach Aufgabenfeldern / Qualifikationen etc. gemäß Formblatt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre)

TL7. Projekt-Organigramm mit Benennung des für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiters, stellvertretenden Projektleiters, Planungsleiters, Leiters Verfahrenstechnik, Leiter Elektro- und Leittechnik, Genehmigungs-Managers, Baustellenleiters sowie Inbetriebsetzungsleiters nebst Angaben zur beruflichen Qualifikation sowie zur beruflichen Erfahrung der letzten 10 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen und Sprachkenntnissen

TL8. Erklärung zum Genehmigungsmanagement – Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: „Hiermit erkläre ich, über die vorhandene Qualifikation zur Erstellung der nötigen genehmigungsrelevanten Unterlagen unter Beachtung der am Projektort Hamburg und Schleswig-Holsteins geltenden Gesetze, Verordnungen und Vorschriften zu verfügen."

TL9. Erklärung zum Kraftwerks-Kennzeichnungs-System (KKS) – Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: „Hiermit erkläre ich, über die systemgerechte Anwendung des Kraftwerks-Kennzeichnungssystem gemäß den VGB-Richtlinien VGB-B105/106, VGB Standard VGB-S-811-01-2018-01-DE zu verfügen."

TL10. Erklärung Kenntnis Technische Regelwerke – Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: "Hiermit erkläre ich, über die Ausführung nach einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, behördlichen Genehmigungen und technischen Regelwerken zu verfügen."

TL11. Erklärung SI-Einheitensysteme – Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: „Hiermit erkläre ich, über die Verwendung des SI-Einheitensystems für alle technischen Angaben und Dokumentationen zu verfügen."

TL12. Arbeits- und Gesundheitsschutz (Fragebogen)

Der Bewerber hat den bereitgestellten Fragebogen vollständig zu beantworten.

TL13. Referenzen über den Nachweis der erfolgreichen Realisierung von mindesten 5 Mittelspannungsschaltanlagen im Kraftwerksbereich in der Funktion Hauptlosnehmer / Generalübernehmer.

Aufstellung der Referenzen gemäß Formblatt in tabellarischer Form jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit und der Anzahl der eingesetzten eigenen Mitarbeiter.

Jeweils eine der Referenzen muss gleichzeitig den Nachweis führen, dass die Anforderungen aus TL8, TL9, TL 10 und TL12 Gegenstand des Auftrags waren und beachtet wurden.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/09/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YLYDSK5

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen – Vergaberecht, Beschaffungsstelle und Zivilrecht
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@bsw.hamburg.de
Telefon: +49 4042840-3230
Fax: +49 4042731-0499
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

— § 134 Abs. 2 GWB – Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,

— Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/08/2020