Dienstleistungen - 393379-2020

21/08/2020    S162

Deutschland-Harsefeld: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 162-393379

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Samtgemeindewerke Harsefeld
Postanschrift: Herrenstraße 25
Ort: Harsefeld
NUTS-Code: DE939 Stade
Postleitzahl: 21698
Land: Deutschland
E-Mail: Holger.Bohling@harsefeld.de
Telefon: +49 4164887165
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.harsefeld.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/S-HARSE-2020-0001
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/S-HARSE-2020-0001
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ertüchtigung der Kläranlage Harsefeld um ein neues Belebungsbecken mit Gebläsestation

Referenznummer der Bekanntmachung: S-HARSE-2020-0001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Für die Kläranlage Harsefeld werden mit der neuen Einleitungserlaubnis die Anforderungen an die Ablaufwerte hinsichtlich Stickstoff und Phosphor deutlich verschärft. Vor diesem Hintergrund soll der Ausbau der Kläranlage um ein neues Belebungsbecken mit Gebläsestation erfolgen. Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistung der HOAI: Ingenieurbauwerke §§ 41ff, LPH 1-8; Technische Ausrüstung §§ 53ff, LPH 1-8 Anlagengruppe 4 und 7 sowie Tragwerksplanung §§ 49ff, LPH 1-6. Als Besondere Leistung: die Bauüberwachung nach Anlage 12 zu § 43 Absatz 4 sowie weitere Besondere Leistungen gem. Anlage 4 der Vergabeunterlagen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE939 Stade
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Vergebeverfahrens ist die Erbringung der unter II 1.4 aufgeführten Leistungen nach HOAI. Das Vergabeverfahren wird als 2-Umschlagverfahren durchgeführt, d. h. mit den Teilnahmeunterlagen ist ein Erstangebot zeitgleich einzureichen. Ein detailliertes Leistungsbild ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2020
Ende: 01/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:

— Ausgefüllter Teilnahmeantrag (Formblatt Anlage 1);

— Nachweis Befähigung zur Berufsausübung (Kopie vom Bewerber beizufügen);

— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Kopie vom Bewerber beizufügen).

Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen.

Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen, indbesondere ist mit dem Teilnahmeantrag gleichzeitig auch ein Erstangebot einzureichen (sog. 2-Umschläge-Verfahren)

Folgende Unterlagen sind mit dem Erstangebot zugleich mit dem Teilnahmeantrag in einer separaten Datei einzureichen:

— Ausgefülltes Erstangebotsschreiben (Formblatt Anlage 2);

— Ausgefülltes Honorarblatt (Formblatt Anlage 3);

— Ausgefülltes Honorarblatt für weitere besondere Leistungen (Formblatt Anlage 4);

— Organigramm/Übersicht Projektteam (vom Bieter beizufügen);

— Konzept zur projektspezifischen Bearbeitung (vom Bieter beizufügen);

— Nachweise Berufsausbildung Projektteam (Kopie vom Bieter beizufügen);

— Beruflicher Werdegang Projektteam (vom Bieter beizufügen);

— Referenzschreiben (Kopie vom Bieter beizufügen).

(siehe Vergabeunterlagen).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mindestanforderungen an die Eignung im Teilnahmewettbewerb:

Der durchschnittliche Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss mindestens 7,0 Mio. EUR netto betragen.

Der durchschnittliche spezifische Umsatz zur Planung von Abwasserbehandlungsanlagen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss mindestens 3,0 Mio. EUR netto betragen.

(siehe Vergabeunterlagen).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist müssen mindestens 20 fest angestellte Mitarbeiter mit der Qualifikation Architekt oder Ingenieur beschäftigt werden (einschließlich Führungsebene/Partner).

— Es müssen mindestens 4 wertbare Projektreferenzen über vergleichbare Leistungen (Generalplanung einer Anlage zur kommunalen Abwasserbehandlung) vorliegen, wobei die Leistungen nicht vor dem Jahr 2015 (maßgeblich ist die Abnahme der Bauleistung; ohne Berücksichtigung einer etwaigen Beauftragung der LPH 9) abgeschlossen sein dürfen. Als vergleichbares Referenzprojekt gilt:

— Generalplanung für Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung nach HOAI, wobei alle Leistungen im eigenen Hause erbracht wurden;

— Nachweis der erbrachten Leistungen der Leistungsphasen 1-8 HOAI (Ingenieurbauwerke, Technische Anlagen) sowie Leistungsphasen 1-6 HOAI (Tragwerksplanung) durch schriftliche Bestätigung als Eigenerklärung für jede Projektreferenz;

— Mindestinvestitionssumme von 3,0 Mio. EUR netto (KG 300, 400 und 700);

— Ausbaugröße der Abwasserbehandlungsanlage zwischen 20 000 und 100 000 EW;

— Referenzschreiben des Auftraggebers.

Mindestanforderung für Angebote:

— Das angebotene Projektteam muss mindestens auf 5 Personen bestehen.

— Mindestens 5 Mitglieder des Projektteams müssen über einen Berufsabschluss als Architekt oder Ingenieur verfügen.

— Der Projektleiter des Bieters muss über mindestens 12 Jahre Berufserfahrung als Architekt oder Ingenieur verfügen und persönlich innerhalb der letzten 5 Jahre (2015-2020) mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Generalplanung einer Anlage zur kommunalen Abwasserbehandlung) bearbeitet haben. Als vergleichbares Referenzprojekt gilt:

— Generalplanung für Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung nach HOAI, wobei alle Leistungen im eigenen Hause erbracht wurden:

— Nachweis der erbrachten Leistungen der Leistungsphasen 1-8 HOAI (Ingenieurbauwerke, Technische Anlagen) sowie Leistungsphasen 1-6 HOAI (Tragwerksplanung) durch schriftliche Bestätigung als Eigenerklärung für jede Projektreferenz;

— Mindestinvestitionssumme von 3,0 Mio. EUR netto (KG 300, 400 und 700);

— Ausbaugröße der Abwasserbehandlungsanlage zwischen 20 000 und 60 000 EW;

— Referenzschreiben des Auftraggebers.

(siehe Vergabeunterlagen).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/09/2020
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2020

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131151334
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es wird darauf hingewiesen, dass § 160 Abs. 3 GWB Präklusionsvorschriften enthält.

Diese lauten:

§ 160 Abs. 3 GWB

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/08/2020