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Dienstleistungen - 404899-2022

25/07/2022    S141

Deutschland-Stuttgart: Baustellenüberwachung

2022/S 141-404899

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (Bukr 5S)
Postanschrift: Räpplenstraße 17
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastrukturleistungen Großprojekt Stuttgart Ulm (PSU) (FE.EI-SW-G), Räpplenstr. 17, 70191 Stuttgart
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/20bf400d-1a1e-4644-801e-bcd52b676016
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

S21, 1.7; Bauüberwachung; LST, Fb KIB, DKS, Obertürkheim Untertürkheim

Referenznummer der Bekanntmachung: 22FEI60486
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71521000 Baustellenüberwachung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

S21, 1.7; Bauüberwachung; LST, Fb KIB, DKS, Obertürkheim Untertürkheim

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71521000 Baustellenüberwachung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1.1 Zu überwachende Baumaßnahme

Als Teil des Starterpakets der Digitalen Schiene Deutschland (DSD) wird die Region Stuttgart mit DSTW, ETCS und ATO ausgerüstet. Gegenstand des vorliegenden Vertrags „Digitaler Knoten Stuttgart“ sind die Bausteine 1 und 2 der dreistufigen Konzeption. Dies beinhaltet insbesondere die Errichtung des DSTW, ETCS sowie Vorleistungen für die spätere Einrichtung von ATO und CTMS durch streckenseitige Vorrüstung der ATO-TS- und CTMS-Schnittstellen.

Aufgrund der Neuartigkeit der Technik kann die Leistung zum Teil nur funktional und zum Teil auch nur über den Enderfolg definiert werden. Die digitale Stellwerkstechnik (DSTW) wird nach NeuPro-Version 2 mit dem Design integrierten Bedienplatz (DiB) aufgebaut.

Im Rahmen des DSTW wird eine regionale Bedienzentrale als Bedienstandort (BSO) für 18 Bedienplätze mit einem Technikstandort (TSO) in Waiblingen aufgebaut.

Das Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 2 wird in der nach Baseline 3 (SRS-Version 3.6.0) in der Ausprägung L2oS (im Kernbereich) bzw. L2mS (in den Rand- und Umfahrungsbereichen) ausgerüstet. Ziel ist die Umsetzung von ETCS L2oS in den unten beschriebenen Bereichen. Die Umsetzung von ETCS L2oS in großen Knoten ist Teil der Innovationskooperation.

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1.2 Lage / örtliche Verhältnisse

Um den wachsenden verkehrlichen Anforderungen Rechnung zu tragen, wird die Eisenbahninfrastruktur zwischen Stuttgart und Augsburg durch den Bau von zwei zusätzlichen Gleisen verbessert.

Im Bundesverkehrswegeplan 1992 ist die ABS / NBS Stuttgart–Ulm–Augsburg im vordringlichen Bedarf als Überhang aus dem BVWP ´85 enthalten. Der Bundesverkehrswegeplan 2003 ordnet die Strecke ebenfalls in den vordringlichen Bedarf ein und führt sie als laufendes und fest disponiertes Vorhaben auf. Sie wird ebenfalls in der Anlage zu § 1 des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSchwAG) genannt.

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Die Aus- und Neubaustrecke Stuttgart – Ulm – Augsburg untergliedert sich in die Teilbereiche:

Bereich Stuttgart – Wendlingen (S21):

Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs vom Kopfbahnhof zum Durchgangsbahnhof mit Anschluss der Gäubahn und des Flughafens Stuttgart an die Filderbahn sowie dem Neubau des Teilstücks Flughafen – Wendlingen (Bahnprojekt Stuttgart 21).

Bereich Wendlingen – Ulm (NBS):

Die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm einschließlich der Umgestaltung des Hauptbahnhofs Ulm und einer Erweiterung der Donaubrücke (Neubaustrecke).

Bereich Neu-Ulm – Augsburg (ABS):

Umgestaltung des Bahnhofs Neu-Ulm, einschließlich des städtebaulichen Umfeldes (Bahnprojekt Neu-Ulm 21) und des späteren Ausbaus der Strecke bis Augsburg.

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Der Bereich Stuttgart–Wendlingen beschreibt im Wesentlichen den Projektperimeter des vorliegenden Projekts. Infolge des Umfangs und der räumlichen Ausdehnung aller baulichen Maßnahmen wurde nach dem Vorliegen der Vorplanung eine Unterteilung der Maßnahme in acht Planfeststellungsabschnitte vorgenommen:

PFA 1.1 Talquerung Hauptbahnhof

PFA 1.2 Fildertunnel

PFA 1.3a Neubaustrecke mit Station NBS

PFA 1.3b Gäubahnführung

PFA 1.4 Filderebene bis Wendlingen

PFA 1.5 Zuführung Feuerbach und Bad Cannstatt

PFA 1.6a Zuführung Ober-/Untertürkheim

PFA 1.6b Abstellbahnhof Untertürkheim

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Die Örtlichkeit Stuttgart-Untertürkheim umfasst den überwiegenden Stellbereich des RSTW „Uf“ (Bf Stuttgart-Untertürkheim – TSU und Bf Stuttgart Neckarpark - TSNS).

(TSU), den Bf Stuttgart Neckarpark (TSNS) und den Haltepunkt Stuttgart Ebitzweg (TSEB) sowie den Bf Stuttgart-Münster (TSM – Strecke 4720). Der Bf Stuttgart-Münster wurde bereits als eigene Örtlichkeit (Kapitel 3.2.6) beschrieben.

Der Bahnhof Stuttgart-Untertürkheim ist in die Bahnhofsteile (Bft) Personenbahnhof, Güterbahnhof und Gl. 526-528 unterteilt.

Das Stellwerk „Uf“ befindet sich im Bereich des Güterbahnhofs Stuttgart-Untertürkheim an der östlichen Bahnhofsgrenze nahe der parallel verlaufenden Stadtbahnstrecke der SSB in einem mehrstöckigen Gebäude. Der Bedienraum befindet sich im obersten Stockwerk und ist mit mehreren Bedienplätzen mit Nummernstellpult sowie einer Panoramastelltafel ausgerüstet.

Der Stellbereich ist komplett mit H/V-Signalen ausgerüstet.

einschieniger Isolierung bzw. Achszählern. Im Bf Stuttgart Neckarpark und dem Bft Personenbahnhof werden ausschließlich elektronische Achszähler für die Gleisfreimeldung verwendet.

Der Stellbereich ist mit PZB ausgerüstet. Es sind mehrere Geschwindigkeitsüberwachungen vorhanden.

Die Strecke 4700 ist zusätzlich mit GNT vom System ZUB 122 mit Gleiskoppelspulen ausgerüstet. Vor IBN des DSTW ist eine Hochrüstung auf das System ZUB 262 mit Eurobalisen geplant. Weitere Zugbeeinflussungssysteme (z. B. LZB, ETCS) sind im Bestand nicht eingebaut.

Zuglenkung ist nicht vorhanden. An mehreren Signalen ist ein Selbststellbetrieb eingerichtet.

Die Örtlichkeit Stuttgart-Untertürkheim umfasst die Strecken 4700, 4701, 4711, 4717, 4720, 4721, 4724, 4726 und 4727 [...].

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Desweiteren sind die folgenden Betriebsstellen erfasst:

Betriebsstelle Ril 100

Bf Stuttgart-Untertürkheim TSU

Bf Stuttgart Neckarpark TSNS

Hp Stuttgart Ebitzweg TSEB

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/09/2022
Ende: 31/08/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Teil des EU-Projektes Nr. 17 im Programm der „Transeuropäischen Netze“ (TEN) „Paris- Straßburg- Stuttgart -Wien- Bratislava“, hier: Abschnitt Stuttgart

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe Abschnitt VI.3) Zusätzliche Angaben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe Abschnitt VI.3) Zusätzliche Angaben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe Abschnitt VI.3) Zusätzliche Angaben.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Siehe Abschnitt VI.3) Zusätzliche Angaben.

III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 8 v.H. der Brutto-Auftragssumme

Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 5 v.H. der Brutto-Abrechnungssumme

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/08/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 05/08/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Sie können sich gemäß dieser Bekanntmachung für den Teilnahmewettbewerb über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG bewerben.

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Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Abgabe eines Teilnahmeantrages für:

präqualifizierte Unternehmen mit Präqualifikationsnachweis ausgestellt durch die Deutsche Bahn AG.

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Die präqualifizierten Unternehmen reichen bitte einen Teilnahmeantrag mit folgenden Präqualifikationsnachweisen (ausgestellt durch die Deutsche Bahn AG) ein:

— Bauüberwacher Bahn Oberbau/Konstruktiver Ingenieurbau

— Fachbauüberwacher Oberbau

— Bauüberwacher bahntechnische Ausrüstung

Es müssen zwingend die drei Präqualifikationen in den 3 Gewerken nachgewiesen werden.

Fehlende Präqualifikationen können durch einen Nachunternehmer (mit Präqualifikationsnachweis ausgestellt durch die Deutsche Bahn AG) ergänzt werden.

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Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bzw. zur Angebotsabgabe möglich ist.

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Ab dem 19.4.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50 000 EUR nur noch die Übermittlung von Teilnahmeanträgen/Angeboten über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.

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Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs erfolgt der Versand der Ausschreibungsunterlagen grundsätzlich nur an die zugelassenen Unternehmen.

Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

Die Submission ist nicht öffentlich.

Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

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Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/07/2022