Bauleistung - 425901-2022

05/08/2022    S150

Deutschland-Darmstadt: Bauarbeiten

2022/S 150-425901

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt | Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt
Postanschrift: Mina-Rees-Str. 12
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt | Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt
E-Mail: Vergabestelle@darmstadt.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.darmstadt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

00075_549_651227_500-Freianlagen

Referenznummer der Bekanntmachung: DA-IDA-2022-0066
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45000000 Bauarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Freianlagen

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45100000 Baureifmachung
45110000 Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten
45112000 Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
45112700 Landschaftsgärtnerische Arbeiten
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Stresemannstraße 5

64297 Darmstadt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

ANLASS UND ZWECK DER BAUMASSNAHME Die Wilhelm-Hauff-Schule befindet sich im Darmstädter Stadtteil Eberstadt in der Stresemannstraße 5. Die Schule besteht aus einem Hauptgebäude und einem Nebengebäude, welche sich im westlichen Bereich des Grundstücks befinden. Der Außenbereich der Anlage weist einen sehr hohen, fast schon waldartigen, Baumbestand auf. Zurzeit haben die Baukörper keine bauliche Verbindung. Die Wilhelm-Hauff-Schule ist eine 3-zügige Grundschule mit einer Vorklasse mit insgesamt maximal 300 Schülern und ca. 30 Lehrern und Betreuern. Momentan findet der Unterricht hauptsächlich im Hauptgebäude statt, auch der Verwaltungsbereich befindet sich dort. Im Nebengebäude befinden sich die Turnhalle mit Nebenräumen sowie der Betreuungsbereich. Das Hauptgebäude wurde als 2-geschossiger Baukörper im Jahre 1972 errichtet und in den Folgejahren um einen 1-geschossigen Anbau im Süden erweitert. Es handelt sich um eine massive Stahlbetonskelettkonstruktion mit Stahbetonfertigteilen ausgeführt. Gegründet ist das Bauwerk auf Einzelfundamenten mit umlaufender Frostschürze. Die Fassade besteht aus Sandwichfassadenplatte. Das Nebengebäude wurde als 2-geschossiger Baukörper im Jahre 1970 errichtet. Es handelt sich um eine massive Stahlbetonkonstruktion, die zum größten Teil mit Stahlbetonfertigteilen ausgeführt wurde. Gegründet ist das Bauwerk auf Streifen- und Einzelfundamenten. Die Fassade besteht aus geschosshohen Fassadenplatten. Durch die über 40-jährige Nutzungszeit der beiden Gebäude ergibt sich aufgrund von Abnutzung und geänderter Baurechtsgrundlage im Bezug auf Energie und Brandschutz ein dringender Sanierungsbedarf. Auch die räumliche Struktur im Inneren entspricht aus pädagogischer und gebäudekundlicher Sicht nicht der Anforderungen an einen zeitgemäßen Schulbau und wird dem wachsenden Bedarf an Betreuungsangeboten nicht gerecht. KENNDATEN DER GEBÄUDE Gebäudeklasse: Gebäudeklasse 3, Sonderbau Außenmaße gesamt: 95m x 36m Außenmaße Hauptgebäude: 41m x 33m Außenmaße Nebengebäude: 34m x 23m Außenmaße Verbindungsbau: 20m x 9m Bebaute Fläche: 2.330 m² Geschossigkeit: 2 Geschosse Bruttogrundfläche: 4.281 m² Gebäudehöhe: 7,45m Nebengebäude 9,15m Hauptgebäude und Vebindungsbau MASSNAHMEN IM BESTAND Die beiden Bestandsgebäude werden saniert, so dass sie energetisch und hinsichtlich des Brandschutzes sowie der Haustechnik den heutigen Anforderungen entsprechen. Ziel ist die Verbindung der beiden einzelnen Gebäude und die Neustrukturierung der Räume, um eine an das pädagogische Konzept angepasste optimale Nutzung zu ermöglichen. Der Unterricht soll mit der Betreuung enger verknüpft werden. Es wird eine Küche mit Speiseraum vorgesehen, die für die Verpflegung der Kinder sorgt, die das Betreuungsangebot am Nachmittag nutzen. Die nichttragenden Trennwände des Hauptgebäudes werden rückgebaut, somit können die neuen Klassen- und Betreuungsräume in Größe und Lage dem aktuellen Raumprogramm angepasst werden. Grundsätzlich soll eine Cluster-Bildung umgesetzt werden, so dass sich 4 Cluster mit je 3 Klassenräumen (Jahrgangsweise) und zugehörigen Betreuungs- und Nebenräumen bilden. Im Hauptgebäude werden 2 Cluster, eines im Erdgeschoss und 1 im Obergeschoss umgesetzt. Aufgrund der höheren Raumhöhe als im Nebengebäude wird die Mensa mit Speiseraum und angrenzender Aula im Erdgeschoss untergebracht. Der Sanitärbereich im Erdgeschoss wurde vor ca. 6 Jahren saniert, dieser bleibt unangetastet. Das Nebengebäude besteht, anders als das Hauptgebäude, hauptsächlich aus tragenden und aussteifenden Innenwänden, weshalb hier darauf geachtet wird das Raumprogramm an die vorhandene Struktur anzupassen. Die bestehende Turnhalle gibt vor, dass der Sportbereich im Erdgeschoss erhalten bleibt. Die Umkleiden werden gemäß den heutigen Standards umstrukturiert und um eine barrierefreie Umkleide ergänzt. Des Weiteren gibt es im Erdgeschoss den gesamten Verwaltungsbereich mit Lehrerzimmer, Büroräumen, Besprechung und Nebenräumen. Im Obergeschoss findet sich Platz für 2 Cluster, wobei der Betreuungsraum des einen Clusters im Hauptgebäude ist. Der gesamte Raumbedarf lässt sich gut in den beiden Baukörpern realisieren. Lediglich ein Technikraum für die Lüftung muss auf dem eingeschossigen Teil des Hauptgebäudes hergestellt werden. Im Zuge der Entwurfsplanung haben die Berechnungen des Statikers ergeben, dass es nicht möglich ist, diesen Technikraum selbst in Leichtbauweise über das vorhandene Tragwerk anzulasten. Dies bedeutet, dass ein Teil des eingeschossigen Hauptgebäudes rückgebaut werden muss und als 2- geschossiger Baukörper wieder ergänzt wird. Beide Bauten erhalten eine neue gedämmte, vorgesetzte Fassade, die den heutigen energetischen Standard entspricht und zudem eine einheitliche architektonische Gesamtanlage schafft. Auch die Dächer werden saniert und erhalten eine Dachbegrünung. Eine Photovoltaikanlage wird auf einem Teil des Hauptgebäudes hergestellt. NEUBAU DES VERBINDUNGSBAUS Um die beiden Einzelbaukörper zusammenzubinden, dass sie sowohl in der Nutzung als auch architektonisch als eine Einheit funktionieren, wird ein Verbindungsbau hergestellt, der als neuer Haupteingang dient. Er beinhaltet neben einem großzügigen Foyer auch eine neue Treppe sowie einen Aufzug, der die Barrierefreiheit in beiden Gebäudeteilen über alle Geschosse sicherstellt. Zudem gleichen Rampen die unterschiedlichen Höhen der Gebäude aus. Ebenso schafft die Verbindung der Baukörper die Sicherstellung des gem. Schulbaurichtlinien notwendigen 2. baulichen Rettungsweges, wodurch die nachträglich angebrachten Außentreppen der Bestandsbauten entfallen können. Der Verbindungsbau wird als Massivbau errichtet und unabhängig vom Bestand gegründet. Die Vordächer werden als eigenständige Kaltkonstruktionen in Fertigbauweise konzipiert. FASSADE Da die bestehende Fassadenkonstruktion keine Lasten für vorgehängte Fassadenkonstruktionen aufnehmen kann, wird die neue Fassadenkonstruktion als vorgesetzte selbsttragende Betonfertigteile auf einem Betonsockel bestehend aus U-förmigen Betonfertigteilen und Stützen im Bereich des Verbindungsbaus ausgebildet. Bauseits werden Fundamente für die Betonfertigteilfassade hergestellt. Die vorgesetzte Fassade hat einen Abstand von ca. 25cm zur Bestandsfassade, der Zwischenraum wird ausgedämmt. Die Fertigteilelemente werden jeweils in den Bestandsdeckenplatten rückverankert. Die Fenster- und Türelemente erhalten eine Alu-Holz Konstruktion. Die Verschattung erfolgt mittels außenliegenden Sonnenschutzes. Im Bereich von Fluchtwegen wird eine im Glaszwischenraum liegende Verschattung geplant. AUSFÜHRUNGSUMFANG - VOR- und ERDARBEITEN - ENTWÄSSERUNGSARBEITEN - BEFESTIGTE FLÄCHEN - BETON- und FERTIGTEILARBEITEN - EINRICHTUNGEN - ZAUNBAU- und METALLBAUARBEITEN - VEGETATIONSTECHNISCHE ARBEITEN - PFLANZENLIEFERUNG - PFLANZARBEIT + PFLEGE

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 107-294760
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 611-327648534
Internet-Adresse: https://rp-darmstadt.hessen.de/planung/%C3%B6ffentliches-auftragswesen/vergabekammer
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 611-327648534
Internet-Adresse: https://rp-darmstadt.hessen.de/planung/%C3%B6ffentliches-auftragswesen/vergabekammer
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 611-327648534
Internet-Adresse: https://rp-darmstadt.hessen.de/planung/%C3%B6ffentliches-auftragswesen/vergabekammer
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/08/2022