Dienstleistungen - 426867-2013

18/12/2013    S245    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Dresden: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung

2013/S 245-426867

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe
Leipziger Straße 120
Zu Händen von: Herrn Lutz Auerbach
01127 Dresden
Deutschland
Telefon: +49 3518526533
E-Mail: lutz.auerbach@vvo-online.de
Fax: +49 3518526569

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.vvo-online.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Planung, Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Erbringung von Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem deutschen Teilstück der „Linie U28“ (Rumburk - Dolní Poustevna - Sebnitz - Bad Schandau - Děčín).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 18: Eisenbahnverkehr
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Deutschland, Sachsen, Region Dresden.

NUTS-Code DED29

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf dem deutschen Teilstück der Linie U28 (Staatsgrenze - Sebnitz - Bad Schandau - Staatsgrenze) in einem Umfang von insgesamt ca. 165 000 Zugkm pro Jahr. Dabei sind Fahrzeuge einzusetzen, die mindestens den Standards derjenigen Fahrzeuge entsprechen, welche derzeit auf der vorgenannten Strecke eingesetzt werden. Darüber hinaus sind die SPNV-Leistungen so zu erbringen, dass sie mit den SPNV-Leistungen auf der Linie U28 auf tschechischem Gebiet umsteigefrei verknüpft sind und die Fahrgäste durchgehend die komplette Linie U28 befahren können. Die SPNV-Leistungen auf dem tschechischen Teilstück der Linie U28 sind nicht Gegenstand dieses Auftrages, sondern bereits von der zuständigen Behörde in Tschechien vergeben. Das die Leistungen auf dem deutschen Teilstück erbringende Eisenbahnverkehrsunternehmen muss deshalb eine Kooperationsvereinbarung mit dem auf dem tschechischen Gebiet verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen vorweisen, soweit die beiden Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht identisch sind.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

60210000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ca. 165 000 Zugkm pro Jahr.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Option auf Verlängerung der Vertragslaufzeit um weitere 5 Jahre.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 15.6.2014. Abschluss 31.12.2019

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Der Auftragnehmer erhält für seine Leistungen eine jährliche Vergütung und monatliche Abschlagszahlungen. Einzelheiten ergeben sich aus den Verdingungsunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bei Zuschlagserteilung an eine Bietergemeinschaft ist durch diese bis zur Betriebsaufnahme eine gemeinsame Kapitalgesellschaft zu gründen, welche dann Vertragspartner des Z-VOE wird. Es muss sichergestellt sein, dass die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Mitglieder der Bietergemeinschaft dem gemeinsamen Unternehmen uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Hierzu kann der Z-VOE entsprechende Bürgschaften, Garantien u.ä. Sicherheiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft zu Gunsten des Gemeinschaftsunternehmens anfordern. Bietergemeinschaften können nur bis zum Zeitpunkt der Abgabe der Teilnahmeanträge gebildet werden.
Der Koordinierungsaufwand für Bietergemeinschaften darf nicht beim Auftraggeber liegen. Deshalb ist durch die Bietergemeinschaft ein verantwortlicher Federführer zu benennen, der als Ansprechpartner gegenüber dem Auftraggeber fungiert. Die Bietergemeinschaft haftet gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch. Bei Teilnahmeanträgen von Bietergemeinschaften müssen die für die Prüfung der Zuverlässigkeit und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes Mitglied und die Nachweise der fachlichen Leistungsfähigkeit für mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der fachlichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Die fachliche Leistungsfähigkeit eines Mitglieds/ einzelner Mitglieder der Bietergemeinschaft reicht zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft allerdings nur aus, wenn dieses Mitglied/ diese Mitglieder nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der Fahrbetriebsleistungen zuständig sein soll/ sollen. Dies ist mit dem Teilnahmeantrag darzulegen, wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied/ einzelne Mitglieder der Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Der Teilnahmeantrag der Bietergemeinschaft ist gültig, wenn dieser von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschrieben wurde oder eine Originalvollmacht aller Mitglieder der Bietergemeinschaft lautend auf einen Vertreter der Bietergemeinschaft mit Abgabe des Teilnahmeantrags vorgelegt wird. Bietergemeinschaften müssen mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung über deren kartellrechtliche Zulässigkeit vorlegen (Mindestbedingung).
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Wirtschaftsteilnehmer muss zuverlässig sein. Der Wirtschaftsteilnehmer gilt als zuverlässig, wenn davon ausgegangen werden kann, dass er die Geschäfte einer Eisenbahn unter Beachtung der für den Betrieb einer Eisenbahn geltenden Vorschriften führen sowie die Allgemeinheit beim Betrieb einer Eisenbahn vor Schäden und Gefahren bewahren wird und wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Wirtschaftsteilnehmer auch die sonstigen für ihn einschlägigen Rechtsvorschriften beachtet.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Wirtschaftsteilnehmer muss leistungsfähig sein. Der Wirtschaftsteilnehmer gilt als leistungsfähig, wenn anzunehmen ist, dass er seine finanziellen Verpflichtungen inklusive der finanziellen Verpflichtungen für den vergabegegenständlichen Auftrag erfüllt. Die Leistungsfähigkeit ist insbesondere zu verneinen, wenn erhebliche Rückstände an Steuern oder an Beiträgen zur Sozialversicherung bestehen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Wirtschaftsteilnehmer muss fachkundig (technisch leistungsfähig) sein. Der Wirtschaftsteilnehmer gilt als fachkundig, wenn anzunehmen ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse verfügt, die zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlich sind. Der Nachweis, dass der Wirtschaftsteilnehmer bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags oder mit Angebotsabgabe über technische bzw. personelle Mittel verfügt, die ihn in die Lage versetzen, den Auftrag ordnungsgemäß auszuführen, muss nicht erbracht werden; Personal und Ausrüstung können während der Ausführungsfrist beschafft werden.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Erbringung der Dienstleistung ist Eisenbahnverkehrsunternehmen vorbehalten, die über eine Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland gemäß § 6 AEG verfügen oder diese nach den dort genannten Voraussetzungen nicht benötigen.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) ja
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
31.1.2014 - 16:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Zu vorstehender Ziffer IV.1.1):
Das Verfahren wird als Freihändige Vergabe nach den Regelungen des ersten Abschnitts der VOL/A durchgeführt. Hingewiesen wird darauf, dass insoweit ausschließlich die unter Ziffer VI.3) „ZusätzlicheAngaben“ und nicht die unter vorstehender Ziffer IV.1.1) „Verfahrensart“ angegebene Verfahrensart maßgeblich ist. Die Angabe „Verhandlungsverfahren“ unter vorstehender Ziffer IV.1.1) ist nur erfolgt, da das Amt für amtliche Veröffentlichungen die Bekanntmachung bei Offenlassen der Ziffer IV.1.1) als unvollständig zurückweist. Die Freihändige Vergabe erfolgt an die DB Regio AG, Hansastraße 4, 01097 Dresden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Braustraße 2
04107 Leipzig
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de
Telefon: +49 3419773202
Internet-Adresse: http://www.ldl.sachsen.de/de/internet/die_behoerde/aufbau_aufgaben/buero/vergabekammer.htm
Fax: +49 3419771049

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zulässig. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens außerdem nur dann zulässig, wenn der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16.12.2013