Dienstleistungen - 428537-2022

05/08/2022    S150

Deutschland-Georgsmarienhütte: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 150-428537

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Klinikum St. Georg GmbH, Tochter der Niels-Stensen-Kliniken GmbH
Postanschrift: Alte Rothenfelder Straße 23
Ort: Georgsmarienhütte
NUTS-Code: DE94E Osnabrück, Landkreis
Postleitzahl: 49124
Land: Deutschland
E-Mail: info-fhh@niels-stensen-kliniken.del
Telefon: +49 541502-0
Fax: +49 541502-3002
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.niels-stensen-kliniken.de/franziskus-hospital-harderberg.html
Adresse des Beschafferprofils: https://vergabekoordinator.de/franziskus-hospital-harderberg/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2614734/zustellweg-auswaehlen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Büro für Zielplanung und Vergabekoordination
Postanschrift: Ulmenweg 3
Ort: Fuldabrück
NUTS-Code: DE734 Kassel, Landkreis
Postleitzahl: 34277
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Axel Sachs
E-Mail: info@vergabekoordinator.de
Telefon: +49 56150342605
Fax: +49 56150342893
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vergabekoordinator.de
Adresse des Beschafferprofils: https://vergabekoordinator.de/franziskus-hospital-harderberg/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Franziskus-Hospital Harderberg: Planung Medizintechnik Zentral-OP

Referenznummer der Bekanntmachung: FH-H-Los-4-MedTech
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Klinikum St. Georg GmbH, Tochter der Niels-Stensen-Kliniken GmbH betreibt am Standort Harderberg das Franziskus-Hospital mit 287 stationären Planbetten. Das Hauptgebäude wurde an diesem Standort 1966 in Betrieb genommen.

Der OP-Trakt mit 5 OP-Sälen aus dem Jahre 1988 wurde in 1998 durch ein OP-Container (OP-6) provisorisch erweitert. In 2011 erfolgte der Erweiterungsbau für die Sterilgutaufbereitung als Kopfbau direkt an den OP-Bereich und in 2017 die Intensivpfleg. Der OP-Saal Nr. 5 befindet sich außerhalb des zentralen OP-Bereiches neben der Umbettschleuse.

Das mit dem Sozialministerium abgestimmte Funktions- und Raumprogramm für den Funktionsbereich 1.09 "Operation" sieht, auf der Grundlage der Bedarfsermittlung, 8 OP-Säle mit einer moderne OP-Struktur vor. Das Raumprogramm für den neuen Zentral-OP weist eine Fläche von 1.396 m² gegenüber der Bestandsflächen von 899 m² aus.

Die bisherige Entwurfsplanung der Objektplanung sieht eine BGF für den Neubau OP von

2.600 m², für die Umbaufläche rund 430 m² und für die Technikzentrale 1.625 m² vor.

Planungsziel ist es, die Umstrukturierung und Erweiterung des Zentral-OP optimal in den Krankenhausbetrieb zu integrieren ohne bei der Umsetzung den Operationsbetrieb wesentlich einzuschränken.

Energetische sowie wirtschaftlicher Betrachtung wird vorausgesetzt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 870 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71321100 Dienstleistungen im Bereich Bauwirtschaft
71356400 Technische Planungsleistungen
71900000 Labordienste
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
33100000 Medizinische Geräte
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE94E Osnabrück, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Georgsmarienhütte, DE

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Planungsleistungen nach Teil 4 Abschnitt 2 § 55 HOAI für folgende Anlagegruppen:AG 7 = Medizin- u. labortechnische Anlagen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Planungsqualität, fachliche Kompetenz u. Wirtschaftlichkeit / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Arbeitsweise hinsichtlich der Planung und Umsetzung / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 870 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Beschränkung der Zahl der Bewerber nach § 51 VgV: Wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit (15 %), technische u. berufliche Leistungsfähigkeit (85 %). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl durch Los nach § 75 (6) VgV.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV in Verbindung mit§§ 123 und 124 GWB. Nachweis gemäß § 44 VgV durch Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister(Ingenieurkammer) oder falls nötig durch eine bestimmte Berechtigung oder Mitgliedschaft. Weitere Bedingungen sind den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, Eigenerklärung zur Eignung zu entnehmen. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. PQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung min. 3 000 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (je Schadensfall doppelte Deckungssumme). — Erklärung über den („allgemeinen“)Jahresumsatz des Dienstleistungserbringers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Weitere Bedingungen sind den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, Eigenerklärung zur Eignung zu entnehmen. Gem. Teilnahmeantrag Möglicherweise geforderte Mindeststandards:1. Nachweis für Berufshaftpflichtversicherung mit der unter III. 1.2) geforderten Versicherungssumme oder Zusage des Versicherers2. Der ("spezielle") Jahresumsatz des Unternehmens >300.000,00 €

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

siehe Teilnahmeantrag

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:Nachweis über seine Qualifikation in Schriftform mit Referenzen vorzulegen, die Anzahl der Referenzensollten mindestens 2 jedoch auf maximal 3 Referenzen begrenzt sein. Es werden Referenzen vergleichbarerLeistungen berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden. Die Leistungen müssen vomBewerber eigenverantwortlich erstellt worden sein. § 46 (3) Nr. 10 VgV Unteraufträge: Angabe der zurVergabe an Unterauftragnehmer vorgesehenen Leistungen. Weitere Bedingungen sind den Unterlagen zumTeilnahmewettbewerb, Eigenerklärung zur Eignung zu entnehmen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Möglicherweise geforderte Mindeststandards: 1. Nachweis des besonderen Berufsstandes 2. Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV 3. Ausgefüllter Teilnahmeantrag mit Bewerberbogen, Objektlist und Referenzobjekte. 4. Objektliste mit den wesentlichen in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen in Listenform 5. Bürostruktur/Organigramm 6. Erklärung Qualitätssicherung 7. Erklärung technische Leistungsfähigkeit 8. Bei Unterauftrag Erklärung zum Auftragsanteil zu dem ggf. ein Unterauftrag erteilt werden soll

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis des besonderen Berufstandes und der Qualifikation gem. § 44, 75 VgV als „Ingenieur“ Kammermitgliedschaft.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Erfüllung der Mindestvoraussetzungen sowie der Teilnahmebedingungen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/09/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 05/10/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/12/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Maßgebend für die Prüfung sind die vollständig ausgefüllten und fristgerecht im Datenbereich der Vergabeplattform übertragenen geforderten Unterlagen/Teilnahmeantrag .Bei nicht deutschsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache(deutsch) beizufügen. Fragen zum Verfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Damit Sie immer über Änderungen beim Vergabeverfahren informiert sind, ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform zu empfehlen. Bei Teilnahme des vorbefasten Büros erfolgt die Berücksichtigung § 7 VgV.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131-15-3306
Fax: +49 413115-2943
Internet-Adresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabe einzureichen. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/08/2022