Dienstleistungen - 428810-2019

12/09/2019    S176    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Garching: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2019/S 176-428810

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Ludwig-Maximilians-Universität München
Postanschrift: Am Coulombwall 1
Ort: Garching
NUTS-Code: DE21H
Postleitzahl: 85748
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Martin L. Groß
E-Mail: M.Gross@lmu.de
Telefon: +49 89289-14116
Fax: +49 89289-14059

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.lmu.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PDRDT/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Lutz | Abel Rechtsanwalts PartG mbB
Postanschrift: Brienner Straße 29
Ort: München
NUTS-Code: DE212
Postleitzahl: 80333
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Christoph Richter
E-Mail: richter@lutzabel.com
Telefon: +49 89544147-0
Fax: +49 89544147-99

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.lutzabel.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PDRDT
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Universität
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

LMU: IT-Dienstleistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: 12787/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber beabsichtigt, auf der Grundlage eines Rahmenvertrags IT-Dienstleistungen in den Bereichen Web Development, Web Programming und Website Maintenance zu vergeben. Die zu erbringenden Leistungen dienen der Unterstützung des Teams Öffentlichkeitsarbeit des Labors für Attosekundenphysik („LAP“) mit Sitz in München.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21H
Hauptort der Ausführung:

Ludwig-Maximilians-Universität München

Am Coulombwall 1

85748 Garching

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt, auf der Grundlage eines Rahmenvertrags IT-Dienstleistungen in den Bereichen Web Development, Web Programming und Website Maintenance zu vergeben. Die zu erbringenden Leistungen dienen der Unterstützung des Teams Öffentlichkeitsarbeit des Labors für Attosekundenphysik („LAP“) mit Sitz in München. Im Bereich Web-Development umfasst die Aufgabe des Auftragnehmers die (Weiter-) Entwicklung von Frontend und Backend für mehrere Webseiten. Der Bereich Web Maintenance umfasst die Administration und Pflege bereits bestehender Webseiten sowie deren Weiterentwicklung. Der Leistungsbereich Web Programming umfasst die Neuentwicklung von Webseiten. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Durchführungskonzept / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Besondere Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber behält sich optional vor, den Vertrag durch einseitige Erklärung einmalig um weitere 24 Monate zu verlängern. Im Falle der Ausübung der Option wird der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich mitteilen.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wählt (nur) 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffer 3 der Vergabeunterlagen erfüllen, aus. Sollten mehr als 3 Bewerber alle Mindestanforderungen erfüllen, werden diejenigen 3 Bewerber aufgefordert, welche die höchste Gesamtpunktzahl nach dem nachfolgenden dargestellten Maßstab (Teilnahmeauswahlkriterien) erreichen. Ergeben sich auf Basis der Teilnahmeauswahlkriterien keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 2 Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid. Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den/dem geeigneten Teilnehmer(n) durchzuführen.

Teilnahmeauswahlkriterien: Die geeigneten (persönlichen) Referenzprojekte, welche die Mindestanforderungen erfüllen, werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl anhand des nachfolgend dargestellten Maßstabs bepunktet. Voraussetzung für eine Bepunktung ist, dass die Bewerber bezüglich der nachfolgend genannten Auswahlkriterien mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abgeben haben.

Das Referenzprojekt ist mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Tätigkeitsbereich des Auftrags und den dort genannten, zu beachtenden und umzusetzenden Maßgaben uneingeschränkt vergleichbar: 2 Punkte

Das Referenzprojekt ist mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Tätigkeitsbereich des Auftrags und den dort genannten, zu beachtenden und umzusetzenden Maßnahmen nur mit Einschränkungen vergleichbar: 1 Punkt

Bei dem Referenzgeber handelt es sich um eine Forschungs-gesellschaft/Forschungseinrichtung/Forschungskooperation/Uni-versität/Hochschule (jeweils einschließlich zugehöriger Ver-wal-tung), der im Bereich der staatlichen/öffentlichen Forschung tätig ist: 2 Punkte

Bei dem Referenzgeber handelt es sich um eine privatwirtschaftliche/industrielle Forschungseinrichtung/Forschungsgesellschaft: 1 Punkt

Die von den referenzgegenständlichen Leistungen des Bewerbers unmittelbar erfasste festangestellte Mitarbeiterzahl des Referenzgebers beläuft sich auf mindestens 500: 2 Punkte

Die von den referenzgegenständlichen Leistungen des Bewerbers unmittelbar erfasste festangestellte Mitarbeiterzahl des Referenzgebers beläuft sich auf mindestens 250: 1 Punkte

Der Auftragswert des Referenzprojekts (i. S. d. Projektbudgets, welches von dem zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eigenverantwortlich betreut worden ist) beläuft sich auf einen Betrag von mehr als 50 000,00 EUR (bezogen auf die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoption): 2 Punkte

Der Auftragswert des Referenzprojekts (i. S. d. Projektbudgets, welches von dem zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eigenverantwortlich betreut worden ist) beläuft sich auf einen Betrag von mehr als 25 000,00 EUR (bezogen auf die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoption): 1 Punkt

Je Referenzprojekt können also bis zu 8 Punkte erreicht werden, für die maximal 8 zulässigen Referenzprojekte also insgesamt maximal 64 Punkte (maximal 4 Mitarbeiter x maximal 2 persönliche Referenzprojekte pro Mitarbeiter x maximal 8 Punkte pro persönlichem Referenzprojekt). Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird die erzielte Gesamtpunktzahl abschließend durch die Anzahl der von dem Bewerber benannten, zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter dividiert (also bspw. 64 Punkte/4 Mitarbeiter = 16 Punkte); die so errechnete Punktzahl wird mit der Punktzahl der anderen Bewerber verglichen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Vertragsverlängerungsoption: Der Auftraggeber behält sich optional vor, den Vertrag durch einseitige Erklärung einmalig um weitere 24 Monate zu verlängern. Im Falle der Ausübung der Option wird der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich mitteilen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— Auszug/Auszüge aus dem Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers. Eigenerklärung des Bewerbers //der Bewerbergemeinschaft, dass der/die vorgelegte/n Auszug/Auszüge den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt/wiedergeben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Abdeckung aller sich aus der im Zusammenhang mit den Leistungen des Vertrags ergebenden, in Deutschland tarifmäßig versicherbaren Risiken, mit einer Deckungssumme in Höhe von mindestens 250 000,00 EUR für Personenschäden, mindestens 250 000,00 EUR für Sachschäden und mindestens 250 000,00 EUR für Vermögensschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen. Alternativ zum Nachweis des Versicherungsschutzes ist eine Eigenerklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft abzugeben, im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abzuschließen,

— Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Mindestanforderung ist ein jährlicher Gesamtumsatz von 500 000 EUR.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— Mindestanforderung ist, dass die Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eine Deckungssumme in Höhe von mindestens 250 000,00 EUR für Personenschäden, mindestens 250 000,00 EUR für Sachschäden und mindestens 250 000,00 EUR für Vermögensschäden aufweist und die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr beträgt.

— Mindestanforderung ist ein jährlicher Gesamtumsatz von 500 000 EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über die Qualifikation und Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter.

Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter jeweils

— ein abgeschlossenes Informatik-Hochschulstudium (Haupt- oder Nebenfach) oder eine vergleichbare abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker haben,

— die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen,

— die englische Sprache in Wort und Schrift mindestens auf dem Level B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ("GER") beherrschen und

— über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung im Bereich der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen verfügen. Hierzu gehören die im Verfahrensbrief unter Ziffer 3 genannten Kenntnisse und Berufserfahrung mit bestimmten Programmen und Anwendungen (deren Darstellung aus Platzgründen hier nicht möglich ist).

— Eigenerklärungen (gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete, geeignete persönliche Referenzprojekte für jeden zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, und einer Projektbezeichnung sowie einer Beschreibung der erbrachten Leistungen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Mindestanforderungen erfüllende persönliche Referenzprojekte eines Mitarbeiters der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die nachfolgend genannte Maximalzahl von Referenzprojekten benannt werden.

Es werden nur die vom Bewerber im Teilnahmeantragsformular an vorgegebener Stelle (Anlagen 3a ff. zum Formblatt Eignung) jeweils genannten persönlichen Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Die Geeignetheit der jeweiligen vom Bewerber eingereichten persönlichen Referenzen für jeden (maximal 4, s.o.) zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter sowie die an diese Referenzen gestellten (und nachfolgend beschriebenen) Mindestanforderungen müssen sich unmittelbar aus den Angaben des Bewerbers an der jeweils vorgegebenen Stelle im Teilnahmeantragsformular entnehmen lassen.

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:

a) Mindestens ein und bis zu 2 geeignete(s) persönliche Referenzprojekt(e) für jeden zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils unter namentlicher Bezeichnung des Mitarbeiters, welcher das Referenzprojekt erbracht hat. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden;

b) Das (persönliche) Referenzprojekt muss in dem Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2018 beendet worden sein muss, oder, falls es zum 31.12.2018 noch fortdauert, bereits seit mindestens 2 Jahren bestehen;

c) Eine (persönliche) Referenz gilt als geeignet, wenn sie mit den in der Leistungsbeschreibung benannten (ausschreibungsgegenständlichen) Leistungen nach Inhalt, Art und Umfang sowie Komplexität vergleichbar ist.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter jeweils

— ein abgeschlossenes Informatik-Hochschulstudium (Haupt- oder Nebenfach) oder eine vergleichbare abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker haben,

— die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen,

— die englische Sprache in Wort und Schrift mindestens auf dem Level B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ("GER") beherrschen und

— über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung im Bereich der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen verfügen. Hierzu gehören die im Verfahrensbrief unter Ziffer 3 genannten Kenntnisse und Berufserfahrung mit bestimmten Programmen und Anwendungen (deren Darstellung aus Platzgründen hier nicht möglich ist).

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:

a) Mindestens ein und bis zu 2 geeignete(s) persönliche Referenzprojekt(e) für jeden (maximal 4) zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils unter namentlicher Bezeichnung des Mitarbeiters, welcher das Referenzprojekt erbracht hat. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden.

b) Das (persönliche) Referenzprojekt muss in dem Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2018 beendet worden sein muss, oder, falls es zum 31.12.2018 noch fortdauert, bereits seit mindestens 2 Jahren bestehen.

c) Eine (persönliche) Referenz gilt als geeignet, wenn sie mit den in der Leistungsbeschreibung benannten (ausschreibungsgegenständlichen) Leistungen nach Inhalt, Art und Umfang sowie Komplexität vergleichbar ist.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftraggeber hat gem. § 47 Abs. 5 VgV festgelegt, dass die ausschreibungsgegenständlichen Kerntätigkeiten (Web Development, Web Programming und Web Maintenance) direkt vom Bieter selbst oder im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft von einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft ausgeführt werden müssen, um die übergeordneten Ziele dieses Vergabeverfahrens bzw. der hieraus resultierenden Beauftragung zu erreichen. Die Aufgaben müssen also direkt vom Bieter selbst (oder im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft von einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft) ausgeführt werden, d. h. dass eine diesbezügliche Unterauftragsvergabe unzulässig ist.

Eine etwaige Unterauftragsvergabe kommt lediglich in Bezug auf unter- bzw. nachgeordnete, rein ausführende bzw. umsetzende Tätigkeiten wie etwa die Dokumentation der Leistungserbringung in Betracht.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/10/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PDRDT

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

§ 160 Abs. 3 S. 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.

Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2019