Dienstleistungen - 432177-2020

15/09/2020    S179

Deutschland-Visbek: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 179-432177

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Visbek
Postanschrift: Rathausplatz 1
Ort: Visbek
NUTS-Code: DE94F Vechta
Postleitzahl: 49429
Land: Deutschland
E-Mail: toennies@visbek.de
Telefon: +49 44458900-37
Fax: +49 44458900-33

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.visbek.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZHDZTQ/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: carsten meier architekten stadtplaner bda
Postanschrift: Campestraße 29
Ort: Braunschweig
NUTS-Code: DE911 Braunschweig, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 38102
Land: Deutschland
E-Mail: wbw@carstenmeier.com
Telefon: +49 5312273437

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.carstenmeier.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZHDZTQ
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau zweier Kindertagestätten in Visbek

Referenznummer der Bekanntmachung: 2020/111
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Visbek beabsichtigt, 2 funktions- und flächengleiche 6-gruppige Kindertagesstätten an 2 unterschiedlichen Standorten zu planen und zu realisieren. Die Planung soll für jeweils 6 Gruppen erfolgen, ggfs. kommen jedoch zunächst nur 4 Gruppen zur Ausführung und 2 Gruppen sind als Erweiterungsplanung zu verstehen. Zur Umsetzung dieser Aufgabe werden die Leistungen der Objektplanung, Tragwerksplanung und Technischer Ausrüstung in diesem Vergabeverfahren vergeben.

Die Inbetriebnahme der beiden Gebäude ist für den Sommer 2022 geplant.

Die Baukosten werden mit 3 000 000 EUR brutto der KG 300+400 DIN 276 je Gebäude veranschlagt.

Die Leistungen sollen im Rahmen eines Generalplanervertrages vergeben werden. Ein Vertragsmuster findet sich in den Anlagen dieser Bekanntmachung.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71315000 Haustechnik
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE94F Vechta
Hauptort der Ausführung:

Gemeinde Visbek

Rathausplatz 1

49429 Visbek

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kindertagestätten werden zum einen im zentrumsnahen Visbeker Neubaugebiet Poggenkamp und zum anderen im Neubaugebiet Goldenstedter Straße entstehen. Weiteres zum Umfang der beiden Bauaufgaben ist den Anlagen (Baubeschreibung, Raumbuch, Funktionsdiagramm) zu entnehmen.

Es werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4 der §§ 34, 40, 51 sowie (tlw.) 55 vergeben. Die Leistungsphasen 5 bis 9 der Objekt- und Freianlagenplanung, 5 bis 6 der Tragwerksplanung sowie 5 bis 9 der Technischen Ausrüstung sind optional und werden stufenweise vergeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Lösungsansatz/Planungskonzept / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: Terminplan Plausibilität / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Terminplan Detaillierungsgrad / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Kosten-/Nachtragsmanagement / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium - Name: Bauüberwachung / Gewichtung: 20 %
Preis - Gewichtung: 20 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Bei eventuellen baubedingten Verzögerungen.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten (siehe III.1).

Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft für das Verfahren geeignet. Falls die Zahl der Bewerber, die die Mindestanforderungen erfüllen, die aufzufordernde Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber überschreitet, werden die Bewerber, die

Zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, durch Losverfahren unter den geeigneten Bewerbern ausgewählt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Eine feste Beauftragung erfolgt zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4. Anschließend werden, bei einer positiv beschiedenen Baugenehmigung, die optionalen Leistungsphasen 5 bis 9 (bzw. 6 bei TWP), ggfs. stufenweise, beauftragt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die optionalen Leistungsphasen, ggfs. auch stufenweise, zu erbringen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bewerber mit Sitz in Deutschland legen einen Handelsregisterauszus (nicht älter als Januar 2020) vor, falls die Bewerberform dies vorsieht.

Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.

Mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss die Bauvorlageberechtigung im Bundesland Niedersachsen besitzen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Keine.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Berufliche Leistungsfähigkeit

Nachweis der Berufszulassung für die zu erbringenden Leistungen im jeweiligen Leistungsbereich.

2. Referenzprojekte

Die technische Leistungsfähigkeit wird durch Referenzprojekte nachgewiesen.

Der Projektabschluss der Referenzprojekte (Abschluss LPH 8 § 34 und 55 HOAI bzw. 6 § 51 HOAI, mind. Übergabe an den Betreiber) muss im Zeitraum von September 2015 bis September 2020 liegen.

Projekt 1 // Objektplanung

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR brutto für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 34 erbracht und abgeschlossen.

Projekt 2 // Tragwerksplanung:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 51 HOAI erbracht und abgeschlossen.

Projekt 3 // Technische Ausrüstung HLS:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 55 in den Anlagengruppen 1, 2 und 3 gem. § 53 HOAI erbracht und abgeschlossen.

Projekt 4 // Technische Ausrüstung ELT:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 55 in den Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 HOAI erbracht und abgeschlossen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung Projekt 1 // Objektplanung:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 34 erbracht und im oben genannten Zeitraum abgeschlossen.

Projekt 2 // Tragwerksplanung:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 51 HOAI erbracht und im oben genannten Zeitraum abgeschlossen.

Projekt 3 // Technische Ausrüstung HLS:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 55 in den Anlagengruppen 1, 2 und 3 gem. § 53 HOAI erbracht und im oben genannten Zeitraum abgeschlossen.

Projekt 4 // Technische Ausrüstung ELT:

Ein Neubau mit Baukosten der KG 300+400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 55 in den Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 HOAI erbracht und im oben genannten Zeitraum abgeschlossen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigung im Bundesland Niedersachsen gem. § 53 NBauO.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über 1 500 000 EUR je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen.

Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (ohne Unterscheidung nach Sach-, Vermögens- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung eines solchen Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/10/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03/11/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Vergabeverfahren wird elektronisch in der webbasierten E-Vergabeplattform dtvp.de durchgeführt und ist unter folgender URL im Internet erreichbar:

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZHDZTQ/documents.

Die elektronische Teilnahme an Vergabeverfahren sowie die mögliche Registrierung für die E-Vergabeplattform sind für Bieter vollständig kostenfrei.

Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden entweder direkt in der bzw. über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten).

Zur Nutzung der E-Vergabeplattform bis zur Abgabe elektronischer Teilnahmeanträge und Angebote sind lediglich ein aktueller Internet-Browser sowie ein Internetzugang erforderlich.

Für die Abgabe elektronischer Angebote, Teilnahmeanträge, Interessenbekundungen und Interessenbestätigungen wird innerhalb der E-Vergabeplattform ein kostenfreies Bietertool bereitgestellt. Das Bietertool ist eine Desktop-Anwendung, welche auf Ihrem Computer installiert werden muss. Die Dateien zur Installation des Bietertools werden im entsprechenden Projektraum des Vergabeverfahrens für das entsprechende Betriebssystem zum Download angeboten.

Bitte beachten Sie hierzu auch die entsprechende Datei zu weitergehenden Informationen zur Vergabeplattform.

Bewerbungsverfahren:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten (siehe II.2.9).

Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Bewerbergemeinschaft für das Verfahren geeignet. Falls die Zahl der Bewerber, die die Mindestanforderungen erfüllen die aufzufordernde Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber überschreitet, werden die Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, durch Losverfahren unter den geeigneten Bewerbern ausgewählt.

Eine Bewerbung mittels postalischer Papierform, E-Mail oder Fax ist nicht zulässig!

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf Anfrage über die Vergabeplattform erhältlich. Die Anfragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die Bewerber haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseite selbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren.

Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen.

Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YZHDZTQ

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr — Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131151334
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ebenfalls unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Der Vergabenachprüfungsantrag ist ferner nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB schließlich dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Für die weiteren Voraussetzungen der Zulässigkeit wird auf §§ 160 und 161 GWB verwiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2020