Servicios - 450670-2020

25/09/2020    S187

Deutschland-Berlin: Help-Desk und Unterstützungsdienste

2020/S 187-450670

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Z-FV-VG – Vergabestelle
E-Mail: Vergabestelle@bmwi.bund.de
Telefon: +49 30-186152323
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bmwi.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=348882
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=348882
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Betrieb eines Service Desk im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Referenznummer der Bekanntmachung: 13005/006-13#008
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72253000 Help-Desk und Unterstützungsdienste
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber benötigt IT-Unterstützung in mehreren Liegenschaften in Berlin und Bonn.

Die Leistung umfasst die IuK-Unterstützung der ca. 2 000 IT-Anwender/innen des Auftraggebers, die über eine zentrale Telefonnummer mit automatischer Anrufverteilung (Call-Center-Funktionalität mit statistischer Auswertung) entsprechende IuK-Fragen stellen oder -Probleme darlegen (IT-Hotline) und als Folge davon zum Teil vor Ort unterstützt werden müssen (Support).

Die IuK-Unterstützung in den Liegenschaften Bonn (Villemombler Straße) und Berlin (Scharnhorststraße, Hannoversche Straße, Alt-Moabit sowie eine weitere Liegenschaft voraussichtlich ab 2021), wird zu folgenden Zeiten benötigt:

Montag bis Freitag: 7.00-18.00 Uhr. Darüber hinaus ist eine Rufbereitschaft der IT-Hotline für die Wochenenden am Samstag und Sonntag von 09.00 – 17.00 Uhr einzurichten, Feiertage in Berlin und Nordrhein-Westfalen sind davon ausgenommen.

Eine erweiterte Servicezeit von Montag – Freitag von 18.00-20.00 Uhr ist optional anzubieten.

— Die IT-Hotline soll in diesen Zeiten ständig – ggfs. bei nur kurzen Wartezeiten (< 5 Minuten) – telefonisch erreichbar sein.

— Sämtliche Anfragen werden in Tickets im Ticketsystem umgesetzt. Diese werden nach Störungen (Incident) und Serviceanfragen (Service Request) unterschieden.

— Die Beratung und/oder Problemlösung soll kompetent, freundlich und zeitnah erfolgen, d. h.:

—— Lösen von mind. 70 % der Anfragen bei Erstkontakt mit der Hotline;

—— Lösen von mind. 75 % der Anfragen innerhalb von 24 Stunden;

—— Richtwert Arbeitsverteilung: First-Level ca. 90 %, Second-Level ca. 10 %.

Für eine fachlich fundierte Bewältigung der Aufgaben mit adäquaten Antwort- bzw. Reaktionszeiten werden in den nächsten 3 Jahren in der Regel 18,5 Vollzeitäquivalente (VZÄ) benötigt, die entsprechend dem Bedarf eingesetzt werden.

Für die Teamleitung, deren Stellvertretung sowie einen Programmierer werden Kenntnisse auf dem Niveau eines Bachelorstudiengangs der Fachrichtung „Informatik“ oder „Wirtschaftsinformatik“ oder eine vergleichbare einschlägige mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt, die auch vertiefte Kenntnisse im Projektmanagement und in der Projektabwicklung umfasst.

Es wird erwartet, dass die Teamleitung und deren Vertretung am Hauptstandort des BMWi Berlin, Scharnhorststraße, Vollzeit arbeitet und neben der Leitungsfunktion auch wesentliche Aufgaben wahrnimmt, u. a.:

— Administration des Active Directory;

— Administration des Ticketsystems;

— Postfach- und Nutzerverwaltung;

— Erstellung des wöchentlichen Schicht- bzw. Personaleinsatzplans.

Der Programmierer soll die Unterstützung des IT-Betriebs bei der Systemverwaltung, Benutzerverwaltung und Verwaltung des Active Directory mittels Skripting, Makros sowie Windows Powershell beherrschen und kleinere Programme mit einer aktuellen Programmiersprache vorzugsweise Visual Basic und/oder C# erstellen können.

Für die weiteren Teammitglieder wird eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, eine vergleichbare Berufsausbildung oder eine vergleichbare einschlägige mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt. Weiterhin ist eine ITIL Foundation Zertifizierung erforderlich (vorzugsweise nach ITIL v4). Mindestens eine der beiden VZÄ in Bonn wird im Rahmen der Leistungserbringung auch in den Bereichen Telekommunikation und Netzwerk tätig werden. Die Aufteilung der Dienstleistung auf die Standorte Berlin und Bonn kann nach Abstimmung mit dem Auftragnehmer vom Auftraggeber geändert werden. Weiterhin ist durch den Auftragnehmer kompetentes Vertretungspersonal vorzusehen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 13 000 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72253200 Systemunterstützung
72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
72243000 Programmierung
72315100 Datennetzunterstützung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE30 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Dienstorte Berlin und Bonn.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu vergebende IT-Dienstleistung umfasst:

— IT-Hotline;

— IT-Hotline eAkte;

— Support;

— Unterstützungsleistungen des BMWi-Teams beim Netzwerk und im Rechenzentrum;

— Unterstützungsleistungen im Bereich Telekommunikation, Videokonferenz- und Veranstaltunstechnik.

Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen unter Einhaltung der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere der Vorschriften zu Informationssicherheit, Datensicherung und Datenschutz.

Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen (Download).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 13 000 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional kann der Vertrag durch den Auftraggeber zweimal um jeweils ein weiteres Jahr verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Kriterien sind in dem Dokument „Verfahrensbeschreibung und Teilnahmebedingungen“ aufgeführt.

Die bisherigen Erfahrungen/Leistungsnachweise bzw. Referenzen werden zur Bildung der Rangfolge herangezogen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der unter Ziffern II.1.5) und II.2.6) angegebene Wert ist der geschätzte Auftragswert für die Gesamtlaufzeit von 5 Jahren einschl. maximaler Zusatz- und Extraunterstützung gemäß der Festlegung in der Leistungsbeschreibung, aber ohne MWSt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

I. Aussagekräftiges Profil des Bewerbers/Unternehmens als Darstellung des Unternehmens, insbesondere zur Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl (getrennt nach Verwaltung und operativen Mitarbeitern), Gesellschaftern/ggf. Konzernzugehörigkeit (gesellschaftsrechtliche Verflechtungen, aber auch sonstige finanzielle Beteiligungen bzw. wirtschaftliche Verknüpfungen), Hauptsitz und ggf. weitere Standorte sowie Darstellung der Kompetenz- und Tätigkeitsschwerpunkte mit Bezug zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand. Die Darstellung sollte 4 DIN A4 Seiten (Schriftgröße Arial 12) nicht überschreiten.

Mindestanforderungen:

— eine einschlägige, nachweisbare Tätigkeit des Wirtschaftsteilnehmers mit für die ausgeschriebenen Leistungen relevanten Tätigkeitsschwerpunkten seit mindestens 3 Jahren;

— Ausreichende Anzahl an Fachpersonal im ausgeschriebenen Tätigkeitsbereich. Der Bewerber muss – ermittelt als Durchschnitt der letzten 3 Jahre – mindestens über insgesamt fünfzig festangestellte, einschlägig qualifizierte Mitarbeiter verfügen. Diese sind in Deutschland in den folgenden Bereichen tätig:

a) Öffentliche Verwaltung/Bundesverwaltung,

b) IuK-Hotline und Vor-Ort-Unterstützung (IT-Support),

c) System- und Benutzerverwaltung,

d) Programmierung und Skripterstellung.

Personalressourcen von Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie von Subunternehmern können zusammengerechnet werden, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits verbindlich zur Übernahme von Teilleistungen verpflichtet haben; die einzelnen Kontingente sind ggf. getrennt auszuweisen.

— Vorliegende projektrelevante Zertifizierungen für die Dienstleistung sind konkret zu benennen und dazu jeweils die Zahl der zertifizierten Mitarbeiter anzugeben (z.B. ITIL, MSCE, MSCA). Eine Kopie ist als Nachweis jeweils beizulegen.

II) Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister:

Für Unternehmen: Nachweis der Eintragung in das Berufs-/Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes in dem der Bewerber ansässig ist, für Deutschland das Handelsregister.

Mindestanforderung: Aktueller Ausdruck (nicht älter als 6 Monate zum Ende der Bewerbungsfrist) erforderlich.

III) Formfreie Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

I) Formfreie Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie über die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr, ggfs. aufgeteilt nach Geschäftsfeldern.

Mindestanforderung: Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird ein durchschnittlicher Jahresumsatz, ermittelt als Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, von mindestens 20 Mio. EUR (netto) in für die Leistungserbringung einschlägigen Geschäftsfeldern vorausgesetzt. Bewerber-/Bietergemeinschaften können hier die durchschnittlichen Jahresumsätze aller Mitglieder zusammenrechnen.

II) Nachweis des Vorliegens bzw. Formfreie Eigenerklärung über die Bereitschaft zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung im Falle einer Zuschlagserteilung mit einer Deckungssumme i. H. v. 1,0 Mio. EUR oder branchenüblich (Sach-, Personen- und Vermögensschäden). Mindestanforderung: Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit (vom späteren AN jeweils jährlich nachzuweisen).

III) Formfreie Eigenerklärung zum beabsichtigten Einsatz von Subunternehmen, sofern zutreffend, unter genauer Bezeichnung des vom Subunternehmer zu übernehmenden Leistungsteils, sowie unter Vorlage einer rechtsverbindlich unterzeichneten Verpflichtungserklärung des Subunternehmers, in der dieser sich verpflichtet, die bezeichneten Leistungsteile im Falle der Auftragserteilung als Subunternehmer zu übernehmen. Sofern der Bewerber Subunternehmer einsetzen will, handelt es sich bei der Vorlage der Eigenerklärung und der Verpflichtungserklärung um ein Ausschlusskriterium.

IV. Formfreie Eigenerklärung zur Bewerber-/Bietergemeinschaft, sofern zutreffend. Sofern eine Bewerber-/Bietergemeinschaft gebildet wird, handelt es sich bei der Vorlage der Eigenerklärung um ein Ausschlusskriterium.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

I) Der Bewerber erklärt unter Verwendung des Dokumentes „Erklärung des Anbieters zur Sicherheitsüberprüfung“ für seine im Rahmen der Auftragsrealisierung eingesetzten Mitarbeiter/innen das Vorhandensein einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung gemäß § 9 des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes (SÜG) bzw. sein Einverständnis, dass diese eingesetzten Mitarbeiter/innen sich einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung Ü2 nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz unterziehen werden. Darüber hinaus ist durch den Bewerber die grundsätzliche Bereitschaft zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung des BMWi zu erklären.

Gleiche Erklärungen sind von jedem Unterauftragnehmer abzugeben.

II) Formfreie Eigenerklärung über die Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung mit dem Auftraggeber eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AV-V) entsprechend den Vorschriften der europäischen Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes (siehe Vergabeunterlagen) abzuschließen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/10/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/11/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 29/01/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf „www.evergabe-online.de“ zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistent (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Industrie- und Handelskammer zu Berlin
Postanschrift: Fasanenstr. 85
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: service@berlin.ihk.de
Telefon: +49 30-315100
Fax: +49 30-31510166
Internet-Adresse: http://www.berlin.ihk24.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem BMWi (hier: Referat Z-FV-VG – Vergabestelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BMWi dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.

Hinweis: Das BMWi ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Referat IB6 (Vergabeprüfstelle)
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
E-Mail: Buero-IB6@bmwi.bund.de
Telefon: +49 30-186150
Internet-Adresse: http://www.bmwi.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/09/2020