Obras - 452180-2020

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25/09/2020    S187

Deutschland-Augsburg: Installation von elektrischen Leitungen

2020/S 187-452180

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Augsburg Verkehrs GmbH
Postanschrift: Hoher Weg 1
Ort: Augsburg
NUTS-Code: DE271 Augsburg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 86152
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kirschner, Ralf
E-Mail: einkauf-online@deutschebahn.com
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=zfGrMhWZk2w%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur Region Süd
Postanschrift: Richelstraße 3
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80634
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kirschner, Ralf
E-Mail: ralf.ra.kirschner@deutschebahn.com
Telefon: +49 8913085615
Fax: +49 69260913730
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof, VE 5410 – Technische Ausrüstung

Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEI44180
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45310000 Installation von elektrischen Leitungen
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof, VE 5410 – Technische Ausrüstung.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
51110000 Installation von elektrischen Einrichtungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE271 Augsburg, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof, VE 5410 Technische Ausrüstung.

Bauleistungen für die Technische Ausrüstung im unterirdischen Tunnelbauwerk des Augsburger Hauptbahnhofes. Länge des Tunnelbauwerkes mit den Zulauframpen und der unterirdischen Wendeschleife ca. 600 m.

Technische Ausrüstung für die Verteilerebene (Ebene -1), unterirdische Straßenbahnhaltestelle (Ebene -2),Tunnel Ost und Tunnel West mit Wendeschleife und Bahnhofsgebäude Anteil Empfangshalle.

Die Ausführung erfolgt in Abschnitten und unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes.

Wesentliche Hauptleistungen der Technischen Ausrüstung sind:

— 2 200 Stück Beleuchtung (Langfeldleuchten, Downlights, Fassadenstrahler, Lichtbandleuchten, Strahler);

— 150 km Kabel (Installationskabel/Halogenfreie Leitungen, Hochfrequenzkabel/Koaxialkabel/Strahlerkabel,Brandmeldekabel, Datenkabel, Lichtwellenleiter);

— 2 Brandmeldezentralen;

— 2 Sprachalarmierungszentralen;

— 70 Stück Lautsprecher (passiv);

— 48 BOS-Betriebsfunkantennen;

— 51 Stück Datenschränke und 52 Stück Verteilerschränke;

— 1 Stück Trafo 630 kVA;

— 1,1 km Mittelspannungskabel 10 kV, und 7 km Speisekabel 0,6 kV;

— 8 Stück Dynamische Fahrgastinformationssysteme;

— 12 Stück Zugzielanzeiger;

— 31 Stück Videokameras;

— 18 Stück Abgangsfelder (Niederspannungshauptverteiler).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 25/01/2021
Ende: 03/08/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Nachweis über die im folgenden aufgeführten Eignungsanforderungen wird durch das Vorhandensein einer Präqualifikation bei der Deutschen Bahn AG, den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) / PQ-VOB oder vorläufig mit einer Eigenerklärung über die Erfüllung der Eignungsanforderungen erbracht. Im letzten Fall sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Nachweise zu den einzelnen Anforderungen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist ein Nachweis über das Vorhandensein einer PQ-VOB innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.

Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht.

Erklärung über seine Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine entsprechende Erklärung über die Mitgliedschaft bei dem für sie zuständigen Versicherungsträger abzugeben.

Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines Sitzes oder Wohnsitzes.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln.

Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.

Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz oder § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften.

Der Nachweis über die im folgenden aufgeführten Eignungsanforderungen wird durch das Vorhandensein einer Präqualifikation bei der Deutschen Bahn AG, den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) / PQ-VOB oder vorläufig mit einer Eigenerklärung über die Erfüllung der Eignungsanforderungen erbracht. Im letzten Fall sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Nachweise zu den einzelnen Anforderungen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist ein Nachweis über das Vorhandensein einer PQ-VOB innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.

Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht.

Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (https://www.deutschebahn.com/de/konzern/compliance/geschaeftspartner/verhaltenskodex-1191674

) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/initiativen/compliance/bme-compliance-initiative/) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.

Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens

a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,

b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder

c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat.

Erklärung über mögliche Eintragungen im Gewerbezentralregister

Erklärung, dass bei der Ausführung eines früheren Auftrags bei der Deutsche Bahn AG oder einem mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen keine wesentliche Anforderung erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat.

— Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention;

— Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

— Erklärung, dass der Bewerber/Bieter nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen worden ist.

— Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen;

— Erklärung über die Beschäftigung von Mitarbeitern des DB Konzerns (aktive und nicht mehr aktive – wie Pensionäre und Rentner) sowie über die wirtschaftliche oder finanzielle Beteiligung am Unternehmen des Bieters von Personen, die außerdem ein Beschäftigungsverhältnis zu einer Gesellschaft des DB Konzerns unterhalten.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es ist ein Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft für die letzten 3 Geschäftsjahre von mindestens jeweils 3 Mio. EUR erforderlich.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Erklärung über die vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft oder benannten Nachunternehmern ausgeführten Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.

Es sind jeweils 2 Referenznachweise mit den geforderten Angaben für die nachfolgend genannten Leistungsbereiche vorzulegen:

1. Infrastrukturanlagen im Geltungsbereich BOStrab, EBA

1.1. 50Hz – Energie- und Beleuchtungsanlagen inklusive Sicherheitsbeleuchtung im Geltungsbereich BOStrab oder EBA

1.2. ITK – Anlagen inklusive SAA und Netzwerktechnik im Geltungsbereich BOStrab oder EBA

1.3. Sicherheitstechnik (BMA) im Geltungsbereich BOStrab oder EBA

1.4. Gebäudeautomation mit MSR für HLSK – Technik inklusive Steuerung der Entrauchungsanlage für den Bereich BOStrab oder EBA

1.5. BOS – Funkanlagen (Tetra Funkanlagen) im Geltungsbereich EBA

2. Videoüberwachungsanlagen in Infrastrukturprojekten

Zu den Referenzprojekten sind jeweils die folgenden Angaben erforderlich:

— Name des Auftragsnehmers (ggf. Angabe des Bietergemeinschaftsmitglieds oder des benannten Nachunternehmers);

— Titel der Baumaßnahme/Projektname;

— Kurzbeschreibung der erbrachten Bauleistung;

— Auftraggeber (Bezeichnung, Ansprechpartner, Telefonnummer);

— Leistungszeitraum (Leistungsbeginn/-ende, Inbetriebnahme);

— Bausumme in EUR;

Nachweis eines Zertifikats als Fachfirma für Brandmeldeanlagen und Sprachalarmanlagen gemäß DIN 14675.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 052-124506
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 21/01/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25/11/2020
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1. bis III.2.4. genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich

Erklärung, ob und in wieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat.

Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s):

1. K+S Ingenieur-Consult GmbH & Co. KG, Waldaustrasse 13, 90441 Nürnberg,

2. SSF Ingenieure AG, Domagkstraße 1a, 80807 München,

3. Dipl. Ing. (FH) Geza Varga, Gögginger Straße 13a, 86159 Augsburg,

4. pwb Ingenieurgesellschaft für Baubetriebsmanagement mbH, Marsstraße 26, 80335 München,

5. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure, Kapellenweg 6, 81371 München,

6. Ing.-büro Donik GbR, Augsburger Straße 13, 86368 Gersthofen,

7. Ingenieurbüro Nitzsche, Wertachbrucker-Tor-Str. 1, 86152 Augsburg,

8. Ingenieurgemeinschaft BUNG/BPB (bauüberwachende Stelle); Vertreter dieser Inge ist BUNG – Baumanagement GmbH, Englerstr. 4, 69126 Heidelberg,

9. Day & Light Lichtplanung, Welserstr. 25, 81373 München,

10. AudioCoustic GbR, Hauptstraße 58a, 82386 Huglfing,

11. Emch + Berger GmbH, Am Plärrer 33, 90443 Nürnberg,

12. Signon Deutschland GmbH, Berliner Str. 7, 01067 Dresden,

13. Sweco GmbH, Alte Reichsstraße 2, 86356 Neusäß-Steppach,

14. Robert Heinhaus, Ing.-Büro für Brückenbau, Konrad-Adenauer Allee 53, 86150 Augsburg,

15. Ingenieurbüro Schuller, Maximilianstraße 47, 86150 Augsburg,

16. HÄCKER Planungsbüro für Aufzugs- und Fördertechnik GmbH&CO. KG; Marktplatz 6, 76356 Weingarten,

17. Allgeier Management Beratung GmbH, Mörikestr. 19, 89077 Ulm,

18. Emch+Berger GmbH, Am Plärrer 33, 90443 Nürnberg,

Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.

Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.

Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie den Zuschlag nicht zu erteilen/das Vergabeverfahren aufzuheben bzw. einzustellen.

Hinweise des Auftraggebers zu Corona:

1. Die mit Erlass des BMI vom 23.3.2020, Ziff. II (BW I 7 – 70406/21#1, abrufbar unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/erlass-bauwesen-corona-20200323.pdf?__blob=publicationFile&v=1 herausgegebenen Hinweise zur Handhabung von Bauablaufstörungen werden auf den abzuschließenden Vertrag entsprechend angewendet. Die dortigen Aussagen zum Umgang mit und Nachweis von Höherer Gewalt macht der Auftraggeber sich zu eigen.

2. Angebote müssen weiterhin verbindlich sein und den Vergabeunterlagen entsprechen. Von den Vergabeunterlagen abweichende Angebote oder Angebote mit Vorbehalten, z. B. bei Terminen, müssen ausgeschlossen werden. Von entsprechenden Erklärungen bitten wir daher abzusehen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/09/2020