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Dienstleistungen - 462340-2015

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31/12/2015    S253

Belgien-Brüssel: Aktualisierte Bestandsaufnahme und Bewertung von politischen Instrumenten für die Erhaltung der Böden in den Mitgliedstaaten der EU

2015/S 253-462340

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt, SRD.2 — Finanzen
Postanschrift: BU-9 01/005
Ort: Brüssel
Postleitzahl: 1049
Land: Belgien
Zu Händen von: „Markets Team“
E-Mail: env-tenders@ec.europa.eu

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://ec.europa.eu/environment/funding/calls_en.htm

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
Aktualisierte Bestandsaufnahme und Bewertung von politischen Instrumenten für die Erhaltung der Böden in den Mitgliedstaaten der EU.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: „extra muros“.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das allgemeine Ziel des Auftrags ist eine aktualisierte und detaillierte Darstellung der politischen Strategien und Maßnahmen, die (mittelbar oder unmittelbar) zur Erhaltung der Böden beitragen, auf Ebene der EU, der Mitgliedstaaten und gegebenenfalls der Regionen. Sie ist durch sachdienliche Nachweise zu untermauern und bestmöglich zu quantifizieren. Das Ergebnis soll ein unterstützender Beitrag zum Referenzszenario für weitere Maßnahmenvorschläge auf EU-Ebene unter umfassender Berücksichtigung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und Subsidiarität sein.
Diese Bewertung soll auf einem soliden Hintergrund von Informationen aufbauen, die im Zusammenhang mit dem Entwurf und der Umsetzung der thematischen Strategie für den Bodenschutz sowie weiterer Studien und Bewertungen im Rahmen der EU-Politik (GAP, Wasserrahmenrichtlinie usw.) erfasst werden.
Schwerpunkt des Auftrags sind Maßnahmen und Rechtsinstrumente zu den Hauptbedrohungen für die Böden (Erosion, Verlust organischer Substanzen, Kontamination, Versiegelung, Verlust der Biodiversität der Böden, Versalzung, Verdichtung und Erdrutsche) und zu den in der thematischen Strategie für den Bodenschutz ermittelten Bodenfunktionen.
Die spezifischen Ziele sind:
1) Bestandsaufnahme der für die Böden relevanten politischen Maßnahmen und des Bodenschutzrechts auf EU-Ebene, in den 28 Mitgliedstaaten und gegebenenfalls in deren Regionen. In dieser Bestandsaufnahme sind auch maßgebliche nicht bindende Instrumente, Maßnahmen und Ziele anzugeben (z. B. nationale Bodenstrategie). Sie soll bereits ergriffene Maßnahmen, aber auch geplante Maßnahmen umfassen;
2) Erfassung von Informationen zur Bewertung der Wirksamkeit des Bodenrechts und der Bodenschutzmaßnahmen in Bezug auf den Bodenzustand auf Ebene der Mitgliedstaaten (einschließlich ihrer Regionen) und der EU;
3) auf dieser Grundlage ist eine ressortübergreifende Analyse durchzuführen, welche die Wirksamkeit und Lücken der politischen Maßnahmen der EU und der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften in Bezug auf die Gefahren für die Böden und die Bodenfunktionen ermitteln und eine Diskussion mit Experten aus den Mitgliedstaaten und Interessenträgern über die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme anregen soll.
II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz

II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 183 035 EUR
ohne MwSt

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
1. Qualität der vorgeschlagenen Methodik. Gewichtung 60
2. Arbeitsorganisation. Gewichtung 30
3. Qualitätskontrollmaßnahmen. Gewichtung 10
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
ENV.B.1/SER/2015/0022.
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

Vorinformation

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 038-064198 vom 24.2.2015

Auftragsbekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 118-212395 vom 20.6.2015

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr: 07.0201/2015/719504/SER/ENV.B.1
V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
18.12.2015
V.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: Ecologic Institute gemeinnützige GmbH
Postanschrift: Pfalzburger Straße 43/44
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10717
Land: Deutschland

V.4)Angaben zum Auftragswert
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert:
Wert: 200 000 EUR
ohne MwSt
Endgültiger Gesamtauftragswert:
Wert: 183 035 EUR
ohne MwSt
Bei jährlichem oder monatlichem Wert:
Anzahl der Monate: 10
V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: ja
Wert oder Anteil des Auftrags, der an Dritte vergeben werden soll:
Anteil: 56 %
Kurze Beschreibung des Wertes/Anteils des Auftrags, der an Unterauftragnehmer vergeben werden soll: 27,8 % + 24,4 % + 1,3 % + 1,3 % + 1,4 % = 56,2 %.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Gemäß Artikel 134 Absatz 1 Buchstabe f der Anwendungsbestimmungen der Verordnung (EU, Euratom) Nr. 966/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25.10.2012 (Haushaltsordnung) kann der öffentliche Auftraggeber in den 3 Jahren nach Abschluss des ursprünglichen Vertrages auf ein außerordentliches Verhandlungsverfahren für zusätzliche Dienstleistungen zurückgreifen (ohne vorherige Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung), die in der Wiederholung vergleichbarer Dienstleistungen bestehen (bis maximal 50 % des ursprünglichen Auftragswertes), die an den Wirtschaftsteilnehmer im Rahmen des Erstauftrags vom öffentlichen Auftraggeber vergeben wurden.

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Auftrag in der Vorinformation ABl. 2015/S 038-064198 vom 24.2.2015 mit dem Titel „Unterstützung bei der Entwicklung einer neuen EU-Initiative betreffend die Erhaltung der Böden — Bestandsaufnahme und Bewertung von politischen Instrumenten in den Mitgliedstaaten der EU“ und einem Budget von 200 000 EUR veröffentlicht wurde. Das Budget liegt jetzt im Bereich zwischen 180 000 EUR und 200 000 EUR.

VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Gericht der Europäischen Union
Postanschrift: rue du Fort Niedergrünewald
Ort: Luxemburg
Postleitzahl: 2925
Land: Luxemburg
E-Mail: generalcourt.registry@curia.europa.eu
Telefon: +352 4303-1
Fax: +352 4303-2100
Internet-Adresse: http://curia.europa.eu

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bemerkungen zum Vergabeverfahren können an den in Abschnitt I.1 angegebenen öffentlichen Auftraggeber übermittelt werden.

Bei Verdacht auf Missstände in der Verwaltungstätigkeit kann beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine Beschwerde eingereicht werden, und zwar innerhalb von 2 Jahren ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme der Tatsachen, auf denen die Beschwerde beruht (siehe http://www.ombudsman.europa.eu). Eine solche Beschwerde bewirkt weder die Unterbrechung des Zeitraums für die Einlegung von Rechtsbehelfen noch den Beginn eines neuen Zeitraums für die Einlegung von Rechtsbehelfen.

Binnen 2 Monaten nach der Benachrichtigung über die Zuschlagsentscheidung kann bei der unter Ziffer VI.3.1 genannten Stelle ein Rechtsbehelf eingelegt werden.
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22.12.2015