Dienstleistungen - 466691-2020

05/10/2020    S193

Deutschland-Gelsenkirchen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2020/S 193-466691

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH
Postanschrift: Exterbruch 1
Ort: Gelsenkirchen
NUTS-Code: DEA32 Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 45886
Land: Deutschland
E-Mail: sven.beaujean@aulinger.eu
Telefon: +49 2019598655
Fax: +49 2019598699
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.ikt.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/CB10E022-2748-416F-885B-5C2714ED763F
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/CB10E022-2748-416F-885B-5C2714ED763F
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Wissenschaft

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung

Referenznummer der Bekanntmachung: n.def.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die IKT beabsichtigt im Rahmen des vorliegenden Vergabeverfahrens die Beschaffung der „IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung“, um im Wege einer einheitlichen Planung die Verfügbarkeit des für die Forschung benötigten optimale Raumprogramms für die Aufträge „IKT Hallenneubau“ und „IKT Hallenmodernisierung“ bestmöglich zu gewährleisten. Prägend ist dabei die Planung einer weltweit einmaligen Starkregenanlage, mit welcher die komplexen technischen Zusammenhänge zur Niederschlagswasserbeseitigung erstmals auf einer größeren Fläche (200 m2) im Maßstab 1:1 simuliert werden können, einschließlich des dazugehörigen Hallenneubaus („IKT-Hallenneubau“).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA32 Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die IKT beabsichtigt im Rahmen des vorliegenden Vergabeverfahrens die stufenweise Beschaffung der „IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung“ – Auftrag 4, um im Wege einer einheitlichen Planung die Verfügbarkeit des für die Forschung benötigten optimale Raumprogramms für den „IKT Hallenneubau“ – Auftrag 1 und die „IKT Hallenmodernisierung“ – Auftrag 2 bestmöglich zu gewährleisten. Die zur effizienten Planung und Steuerung der Umsetzung der Aufträge „IKT Hallenneubau“ und „IKT Hallenmodernisierung“ erforderlichen Projektmanagementleistungen wurden als Auftrag 3 „IKT Projektmanagementleistungen“ ausgeschrieben und bereits beschafft. Für das Vorhaben bestehend aus den Aufträgen „IKT-Hallenneubau“, „IKT-Hallenmodernisierung“, „IKT-Projektmanagementleistungen“ sowie „IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung“ (nachfolgend Projekt) gilt ein Baukostenbudget von 11,55 Mio. EUR netto (DIN 276 Dez. 2008 KG 200-700). Auftrag 4 „IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung“ beinhaltet hinsichtlich des „IKT Hallenneubaus“ die in den jeweiligen Leistungsbeschreibungen ausgewiesenen Grund- und/oder besonderen Leistungen hinsichtlich folgender Leistungsbilder, Leistungsphasen und Anlagengruppen:

— Gebäude und Innenräume, § 33 HOAI: Leistungsphasen 1-9,

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase: 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Ingenieurbauwerke, § 43 HOAI: Leistungsphasen 1-9

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase: 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Verkehrsanlagen, § 47 HOAI: Leistungsphasen 1-9

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase: 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Tragwerksplanung, § 51 HOAI: Leistungsphasen 1-6

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-6.

— Technische Ausrüstung, § 55 HOAI: Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1-8 HOAI;

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase: 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Brandschutz Leistungsphasen 1-5 sowie 8 und 9 gem. Ziffer 1.4 Heft 17 AHO Leistungen für Brandschutz, 3. Aufl. Stand: Juni 2015

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 5;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Bauphysik Leistungsphasen 1-7 gem. Ziffer 1.2.2 Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 5-7.

Hinsichtlich der „IKT Hallenmodernisierung“ werden die in den jeweiligen Leistungsbeschreibungen ausgewiesenen Grund- und/oder besonderen Leistungen hinsichtlich folgender Leistungsbilder, Leistungsphasen und Anlagengruppen beschafft:

— Gebäude und Innenräume, § 33 HOAI: Leistungsphasen 1-9,

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase: 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Tragwerksplanung, § 51 HOAI: Leistungsphasen 1-6

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-6.

— Technische Ausrüstung, § 55 HOAI: Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1-8 HOAI;

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase: 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Brandschutz Leistungsphasen 1-5 sowie 8 und 9 gem. Ziffer 1.4 Heft 17 AHO Leistungen für Brandschutz, 3. Aufl Stand: Juni 2015

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 5;

—— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 8;

—— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 9.

— Bauphysik Leistungsphasen 1-7 gem. Ziffer 1.2.2 Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI

—— Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-4;

—— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 5-7.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 19
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung der „IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung“ erfolgt gemäß vorstehender Ziffer II.2.4 bzw. § 3 Ziffer 3.5 des Generalplanervertrages stufenweise. Es besteht kein Rechtsanspruch hinsichtlich der Beauftragung aller Leistungsstufen. Im Falle des stufenweisen Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer aber verpflichtet, die entsprechenden Leistungen zu erbringen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ – EFRE-0600060 34.02.10.09-008.

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen. Fehlende Nachweise und Erklärungen können – müssen aber nicht – von der IKT (nachfolgend AG) nachgefordert werden. Die AG behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Die unter Ziff. III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften von dieser bzw. jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Bedient sich der Bieter/ die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (sog. Eignungsleihe), so sind die unter Ziff. III.1.1) aufgelisteten Erklärungen 1 und 3 (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formulare 1 und 3) gesondert auch vom jeweiligen Eignungsverleiher beizubringen/ zu erklären und dem Angebot beizufügen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörden/ Institutionen ihres Heimatlandes beizufügen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

1. Allgemeine Unternehmensangaben, Angaben zur Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister oder zu einer gleichwertigen Registrierung bei einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs-oder Herkunftslandes, Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister oder in ein vergleichbares Register bei einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, Allgemeine Unternehmensdarstellung / Firmenprofil; Qualifikation des Generalplaners, des stellvertretenden Generalplaners und des Fachplaners Ingenieurbauwerke (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 1),

2. im Fall einer Bietergemeinschaft Angaben der Mitglieder und des bevollmächtigten Vertreters; Erklärung gesamtschuldnerischer Haftung; Angaben zur Aufgabenverteilung und zu den Gründen für die Bildung der Bietergemeinschaft (Formular 2),

3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 Abs. 1 GWB und der in § 124 Abs. 2 GWB genannten Ausschlussgründe sowie denen nach § 5 KorruptionsbG NRW (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 3; Hinweis: Maßnahmen des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft/des Eignungsverleihers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärungen mit dem Angebot einzureichen),

4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiloG (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 4),

5. Erklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 10, Mindestbedingung),

6. ggf. Erklärung zur Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 11),

7. ggf. Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 15). Liegen die erforderlichen Erklärungen nicht vor, wird keine Eignung angenommen und es erfolgt der Ausschluss des Bieter/der Bietergemeinschaft vom Verfahren.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorzulegen. Bedient sich der Bieter/ die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (sog. Eignungsleihe), so sind die Erklärungen – soweit sie von dem Eignungsverleiher abzudecken sind – von diesem beizubringen/zu erklären und dem Angebot beizufügen. Fehlende Nachweise und Erklärungen können – müssen aber nicht – von der AG nachgefordert werden. Im Übrigen gilt das unter Ziff. III.1.1) Ausgeführte.

1. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 5). Die Deckungssumme für Personenschäden muss mindestens 3 000 000 EUR pro Versicherungsfall und für Sach- und Vermögensschäden ebenfalls mindestens 3 000 000 EUR pro Versicherungsfall betragen. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der vorbenannten Deckungssummen betragen.

2. Erklärung über den Gesamtumsatz/ Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 6).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 5). Die Deckungssumme für Personenschäden muss mindestens 3 000 000 EUR pro Versicherungsfall und für Sach- und Vermögensschäden ebenfalls mindestens 3 000 000 EUR pro Versicherungsfall betragen. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der vorbenannten Deckungssummen betragen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorzulegen. Bedient sich der Bieter/ die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (sog. Eignungsleihe), so sind die Erklärungen – soweit sie von einem Eignungsverleiher abzudecken sind – von diesem beizubringen/zu erklären und dem Angebot beizufügen. Fehlende Nachweise und Erklärungen können – müssen aber nicht – von der AG nachgefordert werden. Im Übrigen gilt das unter Ziff. III.1.1) Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/ Nachweise sind:

1. Erklärung zur allgemeinen und besonderen personellen Leistungsfähigkeit (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 7);

2. Erklärung zu den Referenzen über Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 8). Es sind mindestens 3 Referenzen aus den letzten 10 Jahren nachzuweisen. Vergleichbare Referenzleistungen sind Planungsleistungen, welche die nachfolgenden Anforderungen kumulativ erfüllen:

(I) Leistungstungsphasen 1-8 gemäß § 41 HOAI Ingenieurbauwerke,

(II) Leistungsphasen 1-8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI Technische Ausrüstung,

(III) im Rahmen von Projekten des Stahlwasserbaus und/oder der Siedlungswasserwirtschaft,

(IV) erbracht unter Erbringung der Implementierung von Pumpenhydrauliktechnik (Bewegen bzw. Heben und Fördern von Ab-/Wasser) und/oder Leitstandtechnik (Messtechnik-Ausrüstung (Sensoren, Aktoren) von Anlagen zur Erfassung von Daten zwecks Anlagensteuerung und Visualisierung der Vorgänge bzw. Datenmanagement) und

(V) mit Baukosten (KG 200-700) von mindestens 4 Mio. EUR brutto (Mindestbedingung).

Der Bieter / Das Mitglied der Bietergemeinschaft / Die Bietergemeinschaft / Der Eignungsverleiher muss den Referenzauftrag nicht zwingend hauptverantwortlich erbracht haben. Die Vorlage eines Referenzauftrags, den ein Bieter / ein Mitglied der Bietergemeinschaft / eine Bietergemeinschaft / ein Eignungsverleiher in der Rolle als Unterauftragnehmer erbracht hat, ist zugelassen. Die benannte Referenzleistung, d.h. die Leistungsphasen 1-8 müssen bei Ablauf der Frist zur Einreichung des Angebotes bereits abgeschlossen sein. Zudem darf der Abschluss der Leistungsphasen 1-8 bei Ablauf der Frist zur Abgabe des Angebotes nicht länger als 10 Jahre zurückliegen (Mindestbedingung).

3. Erklärung zur technischen Ausstattung und dem Qualitätsmanagement (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 9).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

2. Erklärung zu den Referenzen über Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 8). Es sind mindestens 3 Referenzen aus den letzten 10 Jahren nachzuweisen.

Vergleichbare Referenzleistungen sind Planungsleistungen, welche die nachfolgenden Anforderungen kumulativ erfüllen:

(I) Leistungstungsphasen 1-8 gemäß § 41 HOAI Ingenieurbauwerke,

(II) Leistungsphasen 1-8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI Technische Ausrüstung,

(III) im Rahmen von Projekten des Stahlwasserbaus und/oder der Siedlungswasserwirtschaft,

(IV) erbracht unter Erbringung der Implementierung von Pumpenhydrauliktechnik (Bewegen bzw. Heben und Fördern von Ab-/Wasser) und/oder Leitstandtechnik (Messtechnik-Ausrüstung (Sensoren, Aktoren) von Anlagen zur Erfassung von Daten zwecks Anlagensteuerung und Visualisierung der Vorgänge bzw. Datenmanagement) und

(V) mit Baukosten (KG 200-700) von mindestens 4 Mio. EUR brutto (Mindestbedingung). Die benannte Referenzleistung, d.h. die Leistungsphasen 1-8 müssen bei Ablauf der Frist zur Einreichung des Angebotes bereits abgeschlossen sein. Zudem darf der Abschluss der Leistungsphasen 1-8 bei Ablauf der Frist zur Abgabe des Angebotes nicht länger als 10 Jahre zurückliegen (Mindestbedingung).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieur. Natürliche Personen sind zugelassen, sofern diese berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ bzw. „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (Diplom-Ingenieur oder Masterabschluss im Ingenieurwesen). Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorbenannte Berufsqualifikation aufweist.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/11/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 07/01/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09/11/2020
Ortszeit: 12:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das Verfahren führt die IKT unter Beachtung der zuwendungsrechtlichen Bestimmungen auf freiwilliger Basis durch. Die zugrundeliegenden Vergaberegelungen insbesondere des GWB und der VgV gelten für sie nicht. Die nachfolgende Angabe der Vergabekammer Westfalen unter Ziffer VI.4.1 erfolgt allein in Erfüllung der Vorgaben aus dem Zuwendungsbescheid. Die Auftraggeberin erfüllt diese ohne Anerkennung einer entsprechenden (vergabe-) gesetzlichen Rechtspflicht bzw. einer entsprechenden Zuständigkeit der Vergabekammer;

2. Die für die Erstellung des Angebots erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff. III.1) können unter https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/CB10E022-2748-416F-885B-5C2714ED763F heruntergeladen werden. Ein verspäteter Eingang des Angebots führt zum Ausschluss;

3. Die Angebote sind bis zum 9.11.2020, 12.00 Uhr (Eingang!) ausschließlich elektronisch in eingescannter Form unter https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/CB10E022-2748-416F-885B-5C2714ED763F einzureichen.

4. Auskunftsersuchen der Interessenten sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform unter https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/CB10E022-2748-416F-885B-5C2714ED763F an die AG zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich;

5. Weitere Mindestbedingungen an das Angebot: Bestätigung über die Vor-Ort-Besichtigung (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 13). Die Vor-Ort-Besichtigungen werden im Zeitraum vom 12.10.2020 bis zum 16.10.2020 bzw. vom 26.10.2020 bis zum 30.10.2020 durchgeführt.; Verbindliche namentliche Benennung der/des einzusetzenden Generalplaner/in/s, der/des einzusetzenden stellvertretenden Generalplaner/in/s, der/des einzusetzenden Fachplaner/in/s Ingenieurbauwerke (Formulare Eignungskriterien und sonstige Erklärungen – Formular 16)

6. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Person bzw. die Leistungspflichten der/des namentlich und verbindlich zu benennenden Generalplaner/in/s, der/des einzusetzenden stellvertretenden Generalplaner/in/s, der/des einzusetzenden Fachplaner/in/s Ingenieurbauwerke gem. § 47 Abs. 5 VgV als kritische Aufgabe zu qualifizieren sind. Dementsprechend kann der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft diese Leistung nicht an Unterauftragnehmer vergeben, vielmehr ist sie vom Bieter bzw. einem Mitglied der Bietergemeinschaft selbst zu erbringen (Mindestbedingung).

7. In Anbetracht der langen Laufzeit vergleichbarer Projekte wird der Referenzzeitraum gem. § 46 Abs. 3 VgV zur Herstellung eines ausreichenden Wettbewerbs auf 10 Jahre angehoben.

8. Der Zeitpunkt für den Abschluss aller zur im Wesentlichen mangelfreien Erbringung der zur Fertigstellung des Projekts erforderlichen Leistungen ist der 30.6.2022 (Mindestbedingung). Im Übrigen gelten die vertraglich festgelegten Fristen. Ausgenommen hiervon ist die Erbringung der Leistungen der Leistungsphasen 9.

9. Für den „IKT-Hallenneubau“, die „IKT-Hallenmodernisierung“, die „IKT-Projektmanagementleistungen“ sowie die „IKT Generalplanungsleistungen Hallenneubau und Hallenmodernisierung“ gilt ein Baukostenbudget von 11,55 Mio. EUR netto (DIN 276 Dez. 2008 KG 200-700). Auf Grundlage dieses Baukostenbudgets gilt für den Generalplaner hinsichtlich der KG 200-600 des Auftrags „IKT Hallenneubau“ eine verbindliche Baukostenobergrenze im Sinne einer Beschaffenheitsvereinbarung in Höhe von 6,54 Mio. EUR netto. Für den Auftrag „IKT Hallenmodernisierung“ gilt für den Generalplaner eine verbindliche Baukostenobergrenze im Sinne einer Beschaffenheitsvereinbarung in Höhe von 2,37 Mio. EUR netto.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 251411-3607
Fax: +49 251411-2165
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Rechtsbehelfsinstrument des Nachprüfungsantrags ist insbesondere nur dann zulässig, wenn die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB gewahrt werden. Auf die Rügepflicht des Antragstellers und die für die Einlegung von Rechtsbehelfen geltenden Fristen in § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.

Insoweit gilt, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/09/2020