Lieferungen - 482965-2019

15/10/2019    S199

Deutschland-Tübingen: Bildgebungsausrüstung für medizinische, zahnärztliche und tiermedizinische Anwendungen

2019/S 199-482965

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Tübingen
Postanschrift: Geissweg 3
Ort: Tübingen
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Postleitzahl: 72076
Land: Deutschland
E-Mail: gregor.greis@bgmed.de
Telefon: +49 2244912143
Fax: +49 2244912144

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YH1YYY4/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Ingenieurbüro GREIS
Postanschrift: Buchholzer Straße 86
Ort: Königswinter
NUTS-Code: DEA2C Rhein-Sieg-Kreis
Postleitzahl: 53639
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Ingenieurbüro GREIS
E-Mail: gregor.greis@bgmed.de
Telefon: +49 2244912143
Fax: +49 2244912144

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.bgmed.de/

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YH1YYY4
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarungen Großgeräte Radiologie

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019.07
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
33110000 Bildgebungsausrüstung für medizinische, zahnärztliche und tiermedizinische Anwendungen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ausgeschrieben werden 4 Rahmenvereinbarungen im Bereich Großgeräte Radiologie mit jeweils einem Unternehmen gemäß § 21 (3) VgV.

Die Ausschreibung ist aufgeteilt in 4 voneinander getrennt zu vergebende Lose:

— Los 1: Rahmenvereinbarung MRT (Bereich A: MRT 1.5T; Bereich B: MRT 3T),

— Los 2: Rahmenvereinbarung CT (Bereich A: CT High End; Bereich B: CT Premium; Bereich C: CT Standard),

— Los 3: Rahmenvereinbarung Angiographie (Bereich A: Angiographie Interventionelle Radiologie; Bereich B: Angiographie Interventionelle Neuroradiologie),

— Los 4: Rahmenvereinbarung Multifunktionale Röntgendurchleuchtung.

Für alle gemäß Rahmenvereinbarung zu liefernden Systeme wird die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen (Vor- und Entwurfsplanung sowie Projektmanagement) und Vollservicevertragsleistungen für mindestens 8 Jahre ab der jeweiligen Inbetriebnahme gefordert.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für maximale Anzahl an Losen: 4
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung MRT

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
33113100 Magnet-Resonanz-Scanner
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum Tübingen

Geissweg 3

72076 Tübingen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ausgeschrieben wird der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 21 (3) VgV für Lieferungen und Leistungen im Bereich Magnetresonanztomographie.

Die gemäß Rahmenvereinbarung zu beschaffenden MRT-Systeme werden von der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie genutzt. Zur Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie gehören der Bereich Kinderradiologie und die Sektion Experimentelle Radiologie.

Generell gefordert werden neueste gerätetechnische Innovationen für Anwendungen auf universitärer Ebene, teilweise auch noch im Status von Forschung und Entwicklung. Für den Bereich Magnetresonanztomographie soll eine wissenschaftliche Kooperation vereinbart werden.

Für alle gemäß Rahmenvereinbarung zu liefernden MRT-Systeme wird die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen (Vor- und Entwurfsplanung sowie Projektmanagement) und Vollservicevertragsleistungen für mindestens 8 Jahre ab der jeweiligen Inbetriebnahme gefordert.

Im Los 1 werden folgende Bereiche unterschieden:

— Bereich A (MRT 1.5 Tesla),

— Bereich B (MRT 3 Tesla).

Bereich A:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung sollen für den Bereich A (MRT 1.5T) 2 Systeme beschafft werden.

Die zu liefernden MRT-Systeme für den Bereich A (MRT 1.5T) sollen mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— Ganzkörper MRT-System mit 1.5 Tesla Magnetfeldstärke,

— Tunneldurchmesser größer gleich 70 cm,

— Gradientensystem mit maximaler Amplitude größer gleich 40 mT/m pro Achse,

— maximale Slew Rate größer gleich 200 T/m/s,

— Eignung für Untersuchungen aller Anatomien,

— umfangreiche Protokolle für MR-Angiographie, Kardio-MRT, neurologische Bildgebung, abdominelle Bildgebung, orthopädische Bildgebung, onkologische Bildgebung, Ganzkörperbildgebung.

Bereich B:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung sollen im Bereich B (MRT 3T) 4 Systeme beschafft werden.

Die zu liefernden Systeme für den Bereich B (MRT 3T) sollen mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— Ganzkörper MRT-System mit 3 Tesla Magnetfeldstärke,

— Tunneldurchmesser größer gleich 70 cm,

— Gradientensystem mit maximaler Amplitude größer gleich 45 mT/m pro Achse,

— maximale Slew Rate größer gleich 200 T/m/s,

— Eignung für Untersuchungen aller Anatomien,

— umfangreiche Protokolle für MR-Angiographie, Kardio-MRT, neurologische Bildgebung, abdominelle Bildgebung, orthopädische Bildgebung, onkologische Bildgebung, Ganzkörperbildgebung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Rahmenvereinbarung kann einmal um maximal 12 Monate verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Gemäß § 122 GWB in Verbindung mit §§ 44, 45, 46 VgV fordert der öffentliche Auftraggeber diverse Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen (aufgeführt und beschrieben im Abschnitt III i.V.m. mit den Listen einzureichender Unterlagen für die jeweiligen Lose), welche mittels Formblätter sowie als formlose Anlagen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist einzureichen sind.

Nach Ablauf der Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträgen gemäß Abs. IV.2.2) prüft die Vergabestelle gemäß § 122 GWB, ob Ausschlussgründe nach § 123/124 GWB vorliegen und ob die Teilnahmeanträge form- und fristgerecht eingereicht wurden (vgl. §§ 42ff, 53, 57 VgV).

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs. 2, Abs. 4 VgV fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise sowie fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden, angemessenen Nachfrist nachgefordert werden können. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Nachforderung von Unterlagen im Ermessen des Auftraggebers steht (§ 56 Abs. 2 S.2 VgV).

Sofern die einzureichenden Unterlagen die geforderten Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen enthalten und die Einreichung form- und fristgerecht erfolgte, findet eine inhaltliche Prüfung des Teilnahmeantrags statt. Dabei wird geprüft, ob die eingereichten Unterlagen die Zuverlässigkeit und die hinreichende Eignung des Bewerbers für die Ausführung des Auftrags belegen.

Sollten sich mehr zuverlässige und geeignete Bewerber als die in Abs. II.2.9 angegebene Höchstzahl um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren für ein bestimmtes Los beworben haben, so kann die Zahl der Bewerber, die in diesem Los zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert wird, gemäß Abm. Abs. II.2.9 i.V.m. Abm. Abs. III beschränkt werden (vgl. 51 VgV).

Dazu werden die Teilnahmeanträge zuverlässiger und geeigneter Bewerber hinsichtlich der angegebenen Referenzen (vgl. Abs. III.1.3 Nr. 11) bewertet. Maßgeblich für die Bewertung ist die Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit der angegebenen Referenzen mit den in den jeweiligen Losen ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen.

Dabei wird bewertet:

— Zuordenbarkeit der Referenzen zu einer Versorgungsstufe, die mit dem UKT vergleichbar ist (Krankenhaus der Maximalversorgung mit ca. 1800 Betten)

— Ob die Referenzen insgesamt alle Bereiche des jeweiligen Loses abdecken (Los 1: Bereiche A und B; Los 2: Bereiche A, B und C; Los 3: Bereiche A und B; Los 4: keine Unterteilung in Bereiche)

— Inwieweit es sich bei den Referenzen auch um Rahmenvereinbarungen im Bereich des Auftrages handelt

— Die Aktualität der angegebenen Referenzen (bei Einzelauftrag: Zeitpunkt der Inbetriebnahme in den letzten 2 Jahren; bei Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit nicht abgelaufener Vertragslaufzeit)

Es werden nur die vier bestplatzierten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung CT

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
33115100 CT-Scanner
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum Tübingen Geissweg 3 72076 Tübingen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ausgeschrieben wird der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 21 (3) VgV für Lieferungen und Leistungen im Bereich Computertomographie (CT).

Die gemäß Rahmenvereinbarung zu beschaffenden CT-Systeme werden von der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und von der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie genutzt.

Für den Bereich Computertomographie soll eine wissenschaftliche Kooperation vereinbart werden.

Für alle gemäß Rahmenvereinbarung zu liefernden CT-Systeme wird die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen (Vor- und Entwurfsplanung sowie Projektmanagement) und Vollservicevertragsleistungen für mindestens 8 Jahre ab der jeweiligen Inbetriebnahme gefordert.

Im Los 2 (CT) werden die folgenden 3 Bereiche unterschieden:

— Bereich A (CT High End)

— Bereich B (CT Premium)

— Bereich C (CT Standard)

Bereich A:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung sollen für den Bereich A (High End) zwei Systeme beschafft werden.

Die zu liefernden CT-Systeme für den Bereich A (High End-Systeme) sollen mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— maximal mögliche Anzahl von Detektorzeilen für das gesamte Anwendungsspektrum der Radiologie und Neuroradiologie

— Eignung für folgende Anwendungsbereiche: fortgeschrittene kardiovaskuläre Diagnostik; Pädiatrie; Neurologie; fortgeschrittene Perfusion; Subtraktionsbildgebung; bildgesteuerte Interventionen; Ultra-Low-Dose-CT; Dual Energy

— neueste gerätetechnische Innovationen für Anwendungen auf universitärer Ebene, teilweise auch noch im Status von Forschung und Entwicklung.

Bereich B:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung sollen für den Bereich B (Premium) zwei Systeme beschafft werden.

Die zu liefernden CT-Systeme für den Bereich B (Premium-Systeme) sollen mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— mindestens 64 Detektorzeilen für das gesamte Anwendungsspektrum der Radiologie und Neuroradiologie

— Eignung für folgende Anwendungsbereiche: kardiovaskuläre Diagnostik; Pädiatrie; Neurologie; Perfusion; Subtraktionsbildgebung; bildgesteuerte Interventionen; Low-Dose-CT; Dual Energy

— modernste Technologie mit praxiserprobten Anwendungen auf höchstem Niveau

Bereich C:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung soll für den Bereich C (Standard) ein System beschafft werden.

Das zu liefernde System für den Bereich C (Standard-System) soll mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— mindestens 32 Detektorzeilen für das gesamte Anwendungsspektrum der Radiologie und Neuroradiologie

— Eignung für folgende Anwendungsbereiche: Neurologie; Perfusion; Subtraktionsbildgebung; bildgesteuerte Interventionen; Low-Dose-CT

— praxiserprobter aktueller Stand der Technik in der mittleren Leistungsklasse

— der CT kann zusätzlich mit Spezialtechniken ausgestattet werden

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Rahmenvereinbarung kann einmal um maximal 12 Monate verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Gemäß § 122 GWB in Verbindung mit §§ 44, 45, 46 VgV fordert der öffentliche Auftraggeber diverse Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen (aufgeführt und beschrieben im Abschnitt III i.V.m. mit den Listen einzureichender Unterlagen für die jeweiligen Lose), welche mittels Formblätter sowie als formlose Anlagen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist einzureichen sind.

Nach Ablauf der Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträgen gemäß Abs. IV.2.2) prüft die Vergabestelle gemäß § 122 GWB, ob Ausschlussgründe nach § 123/124 GWB vorliegen und ob die Teilnahmeanträge form- und fristgerecht eingereicht wurden (vgl. §§ 42ff, 53, 57 VgV).

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs. 2, Abs. 4 VgV fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise sowie fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden, angemessenen Nachfrist nachgefordert werden können. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Nachforderung von Unterlagen im Ermessen des Auftraggebers steht (§ 56 Abs. 2 S.2 VgV).

Sofern die einzureichenden Unterlagen die geforderten Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen enthalten und die Einreichung form- und fristgerecht erfolgte, findet eine inhaltliche Prüfung des Teilnahmeantrags statt. Dabei wird geprüft, ob die eingereichten Unterlagen die Zuverlässigkeit und die hinreichende Eignung des Bewerbers für die Ausführung des Auftrags belegen.

Sollten sich mehr zuverlässige und geeignete Bewerber als die in Abs. II.2.9 angegebene Höchstzahl um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren für ein bestimmtes Los beworben haben, so kann die Zahl der Bewerber, die in diesem Los zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert wird, gemäß Abm. Abs. II.2.9 i.V.m. Abm. Abs. III beschränkt werden (vgl. 51 VgV).

Dazu werden die Teilnahmeanträge zuverlässiger und geeigneter Bewerber hinsichtlich der angegebenen Referenzen (vgl. Abs. III.1.3 Nr. 11) bewertet. Maßgeblich für die Bewertung ist die Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit der angegebenen Referenzen mit den in den jeweiligen Losen ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen.

Dabei wird bewertet:

— Zuordenbarkeit der Referenzen zu einer Versorgungsstufe, die mit dem UKT vergleichbar ist (Krankenhaus der Maximalversorgung mit ca. 1800 Betten)

— Ob die Referenzen insgesamt alle Bereiche des jeweiligen Loses abdecken (Los 1: Bereiche A und B; Los 2: Bereiche A, B und C; Los 3: Bereiche A und B; Los 4: keine Unterteilung in Bereiche)

— Inwieweit es sich bei den Referenzen auch um Rahmenvereinbarungen im Bereich des Auftrages handelt

— Die Aktualität der angegebenen Referenzen (bei Einzelauftrag: Zeitpunkt der Inbetriebnahme in den letzten 2 Jahren; bei Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit nicht abgelaufener Vertragslaufzeit)

Es werden nur die vier bestplatzierten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung Angiographie

Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
33111700 Angiografie-Raum
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum Tübingen Geissweg 3 72076 Tübingen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ausgeschrieben wird der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 21 (3) VgV für Lieferungen und Leistungen im Bereich Angiographie.

Die gemäß Rahmenvereinbarung zu beschaffenden Angiographie-Systeme werden von der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie genutzt. Zur Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie gehören der Bereich Kinderradiologie und die Sektion Experimentelle Radiologie.

Generell gefordert werden neueste gerätetechnische Innovationen für Anwendungen auf universitärer Ebene, teilweise auch noch im Status von Forschung und Entwicklung. Für den Bereich Angiographie soll eine wissenschaftliche Kooperation vereinbart werden.

Für alle gemäß Rahmenvereinbarung zu liefernden Angiographie-Systeme wird die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen (Vor- und Entwurfsplanung sowie Projektmanagement) und Vollservicevertragsleistungen für mindestens 8 Jahre ab der jeweiligen Inbetriebnahme gefordert.

Im Los 3 werden folgende Bereiche unterschieden:

— Bereich A (Interventionelle Radiologie)

— Bereich B (Interventionelle Neuroradiologie)

Bereich A:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung soll für den Bereich A (Radiologie) ein System beschafft werden.

Das zu liefernde System für den Bereich A (Radiologie) soll mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— Eignung für die radiologische Diagnostik und Therapie

— bodenmontiertes System mit mindestens 2 m Abdeckung longitudinal

— laterale Abdeckung mindestens 1,8 m

— Eignung für radialen Zugang

— Unterstützung der Entwicklung neuer und hauseigener Applikationen

— periphere Bildgebung auch bei großen Patienten vom Kopf her möglich

— Armhalterungen um einen transbrachialen Zugang zu erleichtern

— komfortabler Patiententransfer

— schneller Wechsel in die Notfallposition

Bereich B:

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung soll für den Bereich B (Neuroradiologie) ein System beschafft werden.

Das zu liefernde System für den Bereich B (Neuroradiologie) soll mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— Eignung für die neuroradiologische Diagnostik und Therapie

— mindestens 2 m Abdeckung longitudinal

— laterale Abdeckung mindestens 1,8 m

— Eignung für radialen Zugang

— Unterstützung der Entwicklung neuer und hauseigener Applikationen

— kurze Prozedurendauer

— schneller Wechsel zwischen 2D- und 3D-Bildgebung

— schnelle und präzise Cone Beam CT-Bilder, auch an der Schädelbasis und in der Nähe der Schädelknochen

— Schlaganfalldiagnostik mit neuen 3D-Bewegungsbahnen

— Erkennung von Blutungen und Bewertung von Kollateralen

— AVM-Therapie mit 4D-Bildgebung zur Erfassung komplexer Anatomien der Gefäßfehlbildung

— motorisierte Bewegung des C-Bogens

— reibungslosen Wechsel von der Bildgebung zur Operation, ohne dass der Patient neu positioniert werden muss

— Armhalterungen um einen transbrachialen Zugang zu erleichtern

— komfortablen Patiententransfer

— schneller Wechsel in die Notfallposition

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Rahmenvereinbarung kann einmal um maximal 12 Monate verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Gemäß § 122 GWB in Verbindung mit §§ 44, 45, 46 VgV fordert der öffentliche Auftraggeber diverse Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen (aufgeführt und beschrieben im Abschnitt III i.V.m. mit den Listen einzureichender Unterlagen für die jeweiligen Lose), welche mittels Formblätter sowie als formlose Anlagen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist einzureichen sind.

Nach Ablauf der Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträgen gemäß Abs. IV.2.2) prüft die Vergabestelle gemäß § 122 GWB, ob Ausschlussgründe nach § 123/124 GWB vorliegen und ob die Teilnahmeanträge form- und fristgerecht eingereicht wurden (vgl. §§ 42ff, 53, 57 VgV).

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs. 2, Abs. 4 VgV fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise sowie fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden, angemessenen Nachfrist nachgefordert werden können. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Nachforderung von Unterlagen im Ermessen des Auftraggebers steht (§ 56 Abs. 2 S.2 VgV).

Sofern die einzureichenden Unterlagen die geforderten Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen enthalten und die Einreichung form- und fristgerecht erfolgte, findet eine inhaltliche Prüfung des Teilnahmeantrags statt. Dabei wird geprüft, ob die eingereichten Unterlagen die Zuverlässigkeit und die hinreichende Eignung des Bewerbers für die Ausführung des Auftrags belegen.

Sollten sich mehr zuverlässige und geeignete Bewerber als die in Abs. II.2.9 angegebene Höchstzahl um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren für ein bestimmtes Los beworben haben, so kann die Zahl der Bewerber, die in diesem Los zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert wird, gemäß Abm. Abs. II.2.9 i.V.m. Abm. Abs. III beschränkt werden (vgl. 51 VgV).

Dazu werden die Teilnahmeanträge zuverlässiger und geeigneter Bewerber hinsichtlich der angegebenen Referenzen (vgl. Abs. III.1.3 Nr. 11) bewertet. Maßgeblich für die Bewertung ist die Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit der angegebenen Referenzen mit den in den jeweiligen Losen ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen.

Dabei wird bewertet:

— Zuordenbarkeit der Referenzen zu einer Versorgungsstufe, die mit dem UKT vergleichbar ist (Krankenhaus der Maximalversorgung mit ca. 1800 Betten)

— Ob die Referenzen insgesamt alle Bereiche des jeweiligen Loses abdecken (Los 1: Bereiche A und B; Los 2: Bereiche A, B und C; Los 3: Bereiche A und B; Los 4: keine Unterteilung in Bereiche)

— Inwieweit es sich bei den Referenzen auch um Rahmenvereinbarungen im Bereich des Auftrages handelt

— Die Aktualität der angegebenen Referenzen (bei Einzelauftrag: Zeitpunkt der Inbetriebnahme in den letzten 2 Jahren; bei Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit nicht abgelaufener Vertragslaufzeit)

Es werden nur die vier bestplatzierten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung Multifunktionale Röntgendurchleuchtung

Los-Nr.: 4
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
33111000 Röntgengeräte
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum Tübingen Geissweg 3 72076 Tübingen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ausgeschrieben wird der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 21 (3) VgV für Lieferungen und Leistungen im Bereich Multifunktionale Röntgendurchleuchtung.

Die gemäß Rahmenvereinbarung zu beschaffenden multifunktionalen Röntgendurchleuchtungssysteme werden von der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie inkl. dem Bereich Kinderradiologie, der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie sowie von der Klinik für Innere Medizin I (Endoskopie / ERCP) genutzt.

Für alle gemäß Rahmenvereinbarung zu liefernden multifunktionalen Röntgendurchleuchtungssysteme wird die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen (Vor- und Entwurfsplanung sowie Projektmanagement) und Vollservicevertragsleistungen für mindestens 8 Jahre ab der jeweiligen Inbetriebnahme gefordert.

Während der Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung sollen drei multifunktionale Röntgen-durchleuchtungssysteme beschafft werden. Die zu liefernden Systeme sollen mindestens über die folgenden Funktionen, Eigenschaften und Merkmale verfügen:

— Multifunktionales stationäres Röntgen-C-Bogen-System für Röntgendurchleuchtung, Angiographie und Radiographie

— Eignung für die diagnostischen und interventionellen Verfahren in der Radiologie, Kinderradiologie, Neuroradiologie und Gastroenterologie (all-in-one system)

— der stationäre C-Bogen und der Patientenlagerungstisch bilden eine Einheit, die kippbar gelagert und in der Höhe verfahrbar ist

— relativ zum Patienten soll der C-Bogen in cranio-caudaler und orbitaler Richtung verfahrbar sein

— schnelle Untersuchungsabläufe durch vorprogrammierbare Gerätepositionen

— Eignung für Durchleuchtungen und ambulante Angiographien und Interventionen

— Eignung für die pädiatrische Bildgebung

— Niedrigdosisanwendungen

— 3D-Bildgebung

— schnelle 3D Hochkontrast Aufnahmen

— Bildfusion: 3D-Bilddaten (CT, MRT, PET) können mittels Durchleuchtung fusioniert und überlagert werden

— 2k-Bildgebung

— Automatisches Dosisoptimierung nach dem ALARA-Prinzip

— erhältlich mit rechtsseitiger Aufhängung für die interventionelle Radiologie / Neuroradiologie

— erhältlich mit linksseitiger Aufhängung für die besonderen Bedürfnisse endoskopischer Applikationen

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Rahmenvereinbarung kann einmal um maximal 12 Monate verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Gemäß § 122 GWB in Verbindung mit §§ 44, 45, 46 VgV fordert der öffentliche Auftraggeber diverse Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen (aufgeführt und beschrieben im Abschnitt III i.V.m. mit den Listen einzureichender Unterlagen für die jeweiligen Lose), welche mittels Formblätter sowie als formlose Anlagen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist einzureichen sind.

Nach Ablauf der Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträgen gemäß Abs. IV.2.2) prüft die Vergabestelle gemäß § 122 GWB, ob Ausschlussgründe nach § 123/124 GWB vorliegen und ob die Teilnahmeanträge form- und fristgerecht eingereicht wurden (vgl. §§ 42ff, 53, 57 VgV).

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs. 2, Abs. 4 VgV fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise sowie fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden, angemessenen Nachfrist nachgefordert werden können. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Nachforderung von Unterlagen im Ermessen des Auftraggebers steht (§ 56 Abs. 2 S.2 VgV).

Sofern die einzureichenden Unterlagen die geforderten Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen enthalten und die Einreichung form- und fristgerecht erfolgte, findet eine inhaltliche Prüfung des Teilnahmeantrags statt. Dabei wird geprüft, ob die eingereichten Unterlagen die Zuverlässigkeit und die hinreichende Eignung des Bewerbers für die Ausführung des Auftrags belegen.

Sollten sich mehr zuverlässige und geeignete Bewerber als die in Abs. II.2.9 angegebene Höchstzahl um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren für ein bestimmtes Los beworben haben, so kann die Zahl der Bewerber, die in diesem Los zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert wird, gemäß Abm. Abs. II.2.9 i.V.m. Abm. Abs. III beschränkt werden (vgl. 51 VgV).

Dazu werden die Teilnahmeanträge zuverlässiger und geeigneter Bewerber hinsichtlich der angegebenen Referenzen (vgl. Abs. III.1.3 Nr. 11) bewertet. Maßgeblich für die Bewertung ist die Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit der angegebenen Referenzen mit den in den jeweiligen Losen ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen.

Dabei wird bewertet:

— Zuordenbarkeit der Referenzen zu einer Versorgungsstufe, die mit dem UKT vergleichbar ist (Krankenhaus der Maximalversorgung mit ca. 1800 Betten)

— Ob die Referenzen insgesamt alle Bereiche des jeweiligen Loses abdecken (Los 1: Bereiche A und B; Los 2: Bereiche A, B und C; Los 3: Bereiche A und B; Los 4: keine Unterteilung in Bereiche)

— Inwieweit es sich bei den Referenzen auch um Rahmenvereinbarungen im Bereich des Auftrages handelt

— Die Aktualität der angegebenen Referenzen (bei Einzelauftrag: Zeitpunkt der Inbetriebnahme in den letzten 2 Jahren; bei Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit nicht abgelaufener Vertragslaufzeit)

Es werden nur die vier bestplatzierten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— Nr. 01: Nachweis über die Eintragung ins Berufs- und/oder Handelsregister (mit dem Teilnahmeantrag formlos als Anlage A einzureichen),

— Nr. 02: Unternehmensbeschreibung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen),

— Nr. 03: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123/124 GWB (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen),

— Nr. 04 Erklärung über die Anwendung von Gesetzen, Regelungen und Bestimmungen im Bereich Mindestarbeitsbedingungen/Mindestentgelt (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen),

— Nr 05: Abgabe einer Antikorruptionserklärung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Nr. 06: Erklärung über den Netto-Gesamtumsatz und den Netto-Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (des jeweiligen Loses) für die Jahre 2016, 2017 und 2018 (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen),

— Nr. 07: Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen),

— Nr. 08: Bescheinigung einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung durch den Versicherungsgeber oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung formlos als Anlage B einzureichen),

— Nr. 09 (nur relevant, falls sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und/oder finanziellen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten eines anderen Unternehmens gem. § 47 VgV bedient): Angaben über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bieter der Kapazitäten anderer Un­ternehmen bedienen wird (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt Verzeichnis anderer Unternehmen nach § 47 VgV ohne Aufforderung einzureichen),

— Nr. 10 (nur relevant, falls sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und/oder finanziellen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten eines anderen Unternehmens gem. § 47 VgV bedient): Verpflichtungserklärung von anderem Unternehmen, dass die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen werden (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt Verpflichtungserklärung anderes Unternehmen nach § 47 VgV ohne Aufforderung von jedem anderen Unternehmen i. S. d. § 47 (1) S. 1 VgV einzureichen).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Nr. 06: Mittelwert des Netto-Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages (des jeweiligen Loses) für die Jahre 2016, 2017 und 2018 = größer gleich (mindestens) 3,0 Mio. EUR

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Nr. 11: Angabe geeigneter Referenzen über in den letzten drei Jahren ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich des Auftrages (des jeweiligen Loses) die einer Versorgungsstufe zugeordnet werden können, die mit dem UKT vergleichbar ist (Krankenhaus der Maximalversorgung mit ca. 1800 Betten) (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" einzureichen),

— Nr. 12: Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Erbringung von Service- und Wartungsdienstleistungen sowie der Qualitätskontrolle beauftragt sind (mit dem Teilnahmeantrag formlos als Anlagen C.1 für das Los 1, C.2 für das Los 2, C.3 für das Los 3 und C.4 für das Los 4 einzureichen),

— Nr. 13: Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" einzureichen),

— Nr. 14: Bescheinigung, dass eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 besteht (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung/Zertifikat formlos als Anlage D einzureichen),

— Nr. 15: Erklärung zu der Inverkehrbringung der ausgeschriebenen Lieferungen/Leistungen (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" einzureichen),

— Nr. 16 (nur relevant, falls vom Bewerber/Bieter beabsichtigt wird Teile des Auftrages im Wege der Unterauftragvergabe an Dritte gem. § 36 VgV zu vergeben): Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/Bieter unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (mit dem Angebot mittels Formular Verzeichnis Unterauftragnehmerleistungen nach § 36 VgV einzureichen),

— Nr. 17 (nur relevant, falls vom Bewerber/Bieter beabsichtigt wird Teile des Auftrages im Wege der Unterauftragvergabe an Dritte gem. § 36 VgV zu vergeben): Bennenung Unterauftragnehmer und Verpflichtungserklärung von Unterauftragnehmer, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (innerhalb von sieben Kalendertagen nach Anforderung der Vergabestelle während der Angebotsauswertungsphase mittels Formblatt Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer nach § 36 VgV von jedem Unterauftragnehmer einzureichen),

— Nr. 18 (nur relevant, falls sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner technischen und/oder beruflichen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten eines anderen Unternehmens gem. § 47 VgV bedient): Angaben über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bieter der Kapazitäten anderer Un­ternehmen bedienen wird (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt Verzeichnis anderer Unternehmen nach § 47 VgV ohne Aufforderung einzureichen),

— Nr. 19 (nur relevant, falls sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner technischen und/oder beruflichen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten eines anderen Unternehmens gem. § 47 VgV bedient): Verpflichtungserklärung von anderem Unternehmen, dass die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen werden (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formblatt Verpflichtungserklärung anderes Unternehmen nach § 47 VgV ohne Aufforderung von jedem anderen Unternehmen i.S.d. § 47 (1) S. 1 VgV einzureichen)

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Nr. 11: Anzahl angegebener geeigneter Referenzen über in den letzten 3 Jahren ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich des Auftrages (des jeweiligen Loses) die einer Versorgungsstufe zugeordnet werden können, die mit dem UKT vergleichbar ist = größer gleich (mindestens) 3 Stück.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

— Nr. 20 (nur relevant falls sich mindestens 2 Unternehmen zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen): Erklärung über den Zusammenschluss zu einer Bietergemeinschaft (mit dem Teilnahmeantrag mittels Formular Erklärung Bietergemeinschaft einzureichen).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen – Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Die verlängerte Laufzeit ist begründet durch Interdependenzen der ca. 12 zu liefernden Systeme mit den bauseitigen Gewerken. Im Rahmen der Planung/Umsetzung des Neubaus (Gelenkbau) 2020-2027 werden viele Bautätigkeiten erfolgen. Die damit verbundenen erheblichen Mehraufwendungen für die AN (u.a. Interimslösungen/Umzüge im laufenden Patientenbetrieb) erfordern eine 8-jährige Amortisationsdauer.

IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/11/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Verfahren gliedert sich in 2 aufeinanderfolgende Teile. An dem Teilnahmewettbewerb (Teil 1) können sich interessierte Unternehmen beteiligen, indem Teilnahmeanträge eingereicht werden. Im Teil 2 wird pro Los eine begrenzte Zahl der Bewerber zur Angebotsabgabe zugelassen bzw. aufgefordert (vgl. Abs. II.2.9).

Das Verfahren sowie die Teilnahmebedingungen sind im Dokument „Verfahrensbeschreibung und Verfahrensbedingungen“ i. V. m. dem Abschnitt III.1 beschrieben.

Der Zugang zu den Vergabeunterlagen, die Kommunikation im Verfahren (zwischen der Vergabestelle und den Bewerbern/Bietern), die Einreichung von Teilnahmeanträgen (im Teil 1 des Verfahrens) und die Einreichung von Angeboten (im Teil 2 des Verfahrens) finden über die Vergabeplattform DTVP (www.dtvp.de) statt.

Im Abschnitt I.3) dieser Auftragsbekanntmachung führt ein Direktlink zu der vorliegenden Ausschreibung. Die Registrierung, das Herunterladen der vollständigen Vergabeunterlagen, die Kommunikation sowie alle weiteren Vorgänge im Verfahren (Einreichung Teilnahmeantrag etc.) sind für interessierte Unternehmen/Bewerber/Bieter jederzeit gebührenfrei.

Bewerberfragen und Rückfragen zum Verfahren sind ausschließlich über das Vergabeportal DTVP (Bereich „Kommunikation“) einzureichen.

Bekanntmachungs-ID: CXS0YH1YYY4

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur zewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;

4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/10/2019