Dienstleistungen - 506422-2017

19/12/2017    S243    - - Dienstleistungen - Vorabinformation mit Aufruf zum Wettbewerb - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Berlin: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung

2017/S 243-506422

Vorinformation

Diese Bekanntmachung ist ein Aufruf zum Wettbewerb

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abteilung Verkehr
Am Köllnischen Park 3
Berlin
10179
Deutschland
Kontaktstelle(n): VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Telefon: +49 3025414500
E-Mail: sbahn-vergabe@VBB.de
Fax: +49 3025414515
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.berlin.de/sen/uvk/

I.1)Name und Adressen
Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Henning-von Tresckow-Straße 2-8
Potsdam
14467
Deutschland
Kontaktstelle(n): VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Telefon: +49 3025414500
E-Mail: sbahn-vergabe@vbb.de
Fax: +49 3025414515
NUTS-Code: DE4

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.mil.brandenburg.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.vbb.de/Wettbewerb-sbahn.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Hardenbergplatz 2
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Thomas Dill
Telefon: +49 3025414500
E-Mail: sbahn-vergabe@vbb.de
Fax: +49 3025414515
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://vbb.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Wettbewerbliche Vergabe von Verkehrsleistungen im SPNV auf den Teilnetzen Stadtbahn und Nord-Süd der Berliner S-Bahn unter Zulassung von Gebrauchtfahrzeugen

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
60210000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die zu vergebenden Leistungen umfassen den fahrplanmäßigen Betrieb der gleichstrombetriebenen Berliner S-Bahn und damit zusammenhängende Dienstleistungen (mit Ausnahme des Vertriebs) auf den nachfolgend benannten Linien.

Die Leistungen sollen im Zeitraum von 12.2023 bis 6.2027 entsprechend den nachstehenden Angaben gestaffelt in Betrieb genommen werden und im Zeitraum von 5.2028 bis 12.2033 gestaffelt wieder auslaufen. Zu Einzelheiten siehe Abschnitt II.2).

Der maximale Bestellumfang in den Monaten von 7.2027 bis 4.2028 wird bei durchschnittlich ca. 1,2 Mio. Zkm/Monat (+/- 10 %) für das Teilnetz Stadtbahn und ca. 0,9 Mio. Zkm/Monat (+/- 10 %) für das Teilnetz Nord-Süd liegen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für maximale Anzahl an Losen: 2
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, Aufträge unter Zusammenfassung der folgenden Lose oder Losgruppen zu vergeben:

Gemeinsame Vergabe von Los 1, Teilnetz Stadtbahn, und Los 2, Teilnetz Nord-Süd

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Teilnetz Stadtbahn

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
60210000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3
Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Los beinhaltet die Erbringung von Verkehrsleistungen im SPNV auf dem Teilnetz Stadtbahn (S9 (Flughafen BER – Spandau); S45 (Flughafen BER – Südkreuz); S75 (Ostbahnhof – Wartenberg); S7 (Potsdam Hbf. – Ahrensfelde); S5 (Westkreuz – Strausberg Nord); S3 (Erkner – Spandau) der Berliner S-Bahn.

Derzeit geplante Betriebsaufnahmezeitpunkte:

18.12.2023: S9 (Flughafen BER – Spandau), S45 (Flughafen BER 0 Südkreuz),

16.6.2025: S75 (Ostbahnhof – Wartenberg),

16.2.2026: S7 (Potsdam Hbf. – Ahrensfelde),

23.11.2026: S5 (Westkreuz – Strausberg Nord),

21.6.2027: S3 (Erkner – Spandau).

Ein gestaffeltes Auslaufen der Verkehrsleistungen zwischen 5.2028 bis 12.2031 ist beabsichtigt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 18/12/2023
Ende: 14/12/2031
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Siehe unter Abschnitt II.2.11)

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Soweit aktuell bekannt:

— Die Auftraggeber können vom Auftragnehmer verlangen, dass die Verkehrsleistungen auf einzelnen Linien nach dem vertraglich vorgesehenen Endtermin erbracht werden, sofern sie dieses Verlangen dem Auftragnehmer bis spätestens 12 Monate vor dem vertraglich vorgesehenen Endtermin unter Angabe der Linie, für die ein Weiterbetrieb verlangt wird, und der Dauer des Weiterbetriebs übermitteln. Die Verlängerung des Auftrags kann für eine noch im Verhandlungsverfahren festzulegende Dauer, maximal aber um bis zu 18 weitere Monate verlangt werden,

— Verringerung oder Erhöhung des Umfangs der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen sowie Verringerung oder Erhöhung der pro Zugfahrt zu erbringenden Platzkapazitäten mit und ohne Bereitstellung zusätzlicher Schienenfahrzeuge,

— Umbestellung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen oder der zu erbringenden Platzkapazitäten,

— Veränderungen der Linienführung, Linienverkürzungen und Linienverlängerungen,

— Bestellung von Verkehrsleistungen auf in den Vertragsunterlagen benannten anderen Strecken des Berliner S-Bahn Netzes, soweit dies nicht zu einem größeren gleichzeitigen Fahrzeugeinsatz führt als vom Auftragnehmer nach den Vorgaben der Vertragsunterlagen für den jeweiligen Zeitraum geschuldet, sowie darüber hinaus auf weiteren in den Vertragsunterlagen benannten Strecken des Berliner S-Bahn Netzes, soweit ein Betreiber eines anderen Teilnetzes nicht mehr über eine ausreichende Anzahl von betriebsbereiten Fahrzeugen oder von Personal für die Bedienung der Verkehrsleistungen auf dem jeweiligen Netz verfügt (maximal 10 % der Fahrplankilometer oder der Kapazitäten außerhalb der in Abschnitt II.2.4) genannten Linien),

— Änderung der Einsatzzeiträume, der Art und des Umfangs des Einsatzes von Sicherheits- oder Servicepersonal,

— Bestellrechte zur technischen Ausrüstung der Fahrzeuge des Schienen- und des Ersatzverkehrs sowie zur Veränderung der sonstigen Fahrzeugqualität inklusive Redesign der Fahrzeuge,

— Ggf. Bestellrechte für überobligatorischen Ersatzverkehr,

— Änderung der Bezugsquelle des für die Durchführung der vertragsgegenständlichen Leistungen bezogenen elektrischen Stroms,

— Veränderung der sonstigen Leistungen des Auftragnehmers, insbesondere im Bereich des Marketings und der Fahrgastinformation,

— Herauslösung von Linien oder Zuggruppen aus dem Verkehrsvertrag.

Nähere Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zusätzliche Angaben sind unter der in Abschnitt I.3) genannten Internetseite ersichtlich.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Teilnetz Nord-Süd

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
60210000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3
Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Los beinhaltet die Erbringung von Verkehrsleistungen im SPNV auf dem Teilnetz Nord-Süd (S85 (Grünau (BER) – Pankow (Hauptbahnhof)); S25 (Teltow Stadt – Hennigsdorf/Waidmannslust); S15 (Gesundbrunnen (Waidmannslust) – Hauptbahnhof); S2 (Bernau – Blankenfelde); S1 (Wannsee – Oranienburg)) der Berliner S-Bahn.

Derzeit geplante Betriebsaufnahmezeitpunkte:

18.12.2023: S85 (Grünau (BER) – Pankow (Hauptbahnhof),

16.6.2025: S25 (Teltow Stadt – Hennigsdorf/Waidmannslust), S15 (Gesundbrunnen (Waidmannslust) – Hauptbahnhof),

22.12.2025: S2 (Bernau – Blankenfelde),

5.10.2026: S1 (Wannsee – Oranienburg).

Ein gestaffeltes Auslaufen der Verkehrsleistungen zwischen 3.2032 bis 12.2033 ist beabsichtigt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 18/12/2023
Ende: 11/12/2033
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Siehe unter Abschnitt II.2.11)

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Soweit aktuell bekannt:

— Die Auftraggeber können vom Auftragnehmer verlangen, dass die Verkehrsleistungen auf einzelnen Linien nach dem vertraglich vorgesehenen Endtermin erbracht werden, sofern sie dieses Verlangen dem Auftragnehmer bis spätestens 12 Monate vor dem vertraglich vorgesehenen Endtermin unter Angabe der Linie, für die ein Weiterbetrieb verlangt wird, und der Dauer des Weiterbetriebs übermitteln. Die Verlängerung des Auftrags kann für eine noch im Verhandlungsverfahren festzulegende Dauer, maximal aber um bis zu 18 weitere Monate verlangt werden,

— Verringerung oder Erhöhung des Umfangs der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen sowie Verringerung oder Erhöhung der pro Zugfahrt zu erbringenden Platzkapazitäten mit und ohne Bereitstellung zusätzlicher Schienenfahrzeuge,

— Umbestellung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen oder der zu erbringenden Platzkapazitäten,

— Veränderungen der Linienführung, Linienverkürzungen und Linienverlängerungen,

— Bestellung von Verkehrsleistungen auf in den Vertragsunterlagen benannten anderen Strecken des Berliner S-Bahn Netzes, soweit dies nicht zu einem größeren gleichzeitigen Fahrzeugeinsatz führt, als vom Auftragnehmer nach den Vorgaben der Vertragsunterlagen für den jeweiligen Zeitraum geschuldet sowie darüber hinaus auf weiteren in den Vertragsunterlagen benannten Strecken des Berliner S-Bahn Netzes, soweit ein Betreiber eines anderen Teilnetzes nicht mehr über eine ausreichende Anzahl von betriebsbereiten Fahrzeugen oder von Personal für die Bedienung der Verkehrsleistungen auf dem jeweiligen Netz verfügt (maximal 10 % der Fahrplankilometer oder der Kapazitäten außerhalb der in Abschnitt II.2.4) genannten Linien),

— Änderung der Einsatzzeiträume, der Art und des Umfangs des Einsatzes von Sicherheits- oder Servicepersonal,

— Bestellrechte zur technischen Ausrüstung der Fahrzeuge des Schienen- und des Ersatzverkehrs sowie zur Veränderung der sonstigen Fahrzeugqualität inklusive Redesign der Fahrzeuge,

— Ggf. Bestellrechte für überobligatorischen Ersatzverkehr,

— Änderung der Bezugsquelle des für die Durchführung der vertragsgegenständlichen Leistungen bezogenen elektrischen Stroms,

— Veränderung der sonstigen Leistungen des Auftragnehmers, insbesondere im Bereich des Marketings und der Fahrgastinformation,

— Herauslösung von Linien oder Zuggruppen aus dem Verkehrsvertrag.

Nähere Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zusätzliche Angaben sind unter der in Abschnitt I.3) genannten Internetseite ersichtlich.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Eignungsanforderungen werden mit der Aufforderung zur Interessenbestätigung angegeben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 6 AEG

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Vergabeunterlagen

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang von Interessenbekundungen
Tag: 26/01/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.5)Voraussichtlicher Beginn der Vergabeverfahren:
01/03/2018

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Es handelt sich hier um eine qualifizierte Vorinformation zum Aufruf zum Wettbewerb im Sinne von § 38 Abs. 4 VgV. Interessierte Unternehmen müssen den Auftraggebern durch eine Interessenbekundung mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne gesonderte Auftragsbekanntmachung (Wettbewerbsaufruf) im Verhandlungsverfahren vergeben. Die Interessenbekundung ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, als solche zu kennzeichnen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bekunden mehrere Unternehmen ihr Interesse gemeinsam, ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, dessen Vollmacht mit der Interessenbekundung vorzulegen ist. Die Vollmacht sowie eine Erklärung, aus der die einzelnen Unternehmen zweifelsfrei hervorgehen müssen, sind von jedem Unternehmen rechtsverbindlich zu unterzeichnen;

2. Zu I.3) Sämtliche Korrespondenz im Vergabeverfahren ist an die in Abschnitt I.3) genannte Kontaktstelle zu richten, die alleinige Ansprechpartnerin der interessierten Unternehmen in allen das Verfahren betreffenden Fragen ist. Dies gilt auch für die Entgegennahme von Rügen nach § 160 Abs. 3 GWB. Die Auftraggeber haben die Kontaktstelle insoweit bevollmächtigt;

3. Zu I.3) Nachfragen zu der Bekanntmachung müssen nur beantwortet werden, wenn sie unter Angabe der Auftragsbezeichnung bis spätestens 2 Wochen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Interessenbekundung per Post oder E-Mail an die oben genannte Kontaktstelle gestellt werden. Außerdem müssen Rückfragen zu Inhalten von Antworten auf Rückfragen oder Rügen oder sonstigen Mitteilungen der Auftraggeber, die nach dem letzten Termin für den Eingang von Rückfragen versandt werden, beantwortet werden, wenn sie innerhalb von 2 Tagen nach der jeweiligen Antwort gestellt werden. Spätere Rückfragen können noch beantwortet werden, wenn dies unter Abwägung der Interessen der Unternehmen am Erhalt entsprechender Auskünfte und dem Interesse der Auftraggeber an einer Durchführung des Interessenbekundungsverfahrens in der oben ersichtlichen Frist aus Sicht der Auftraggeber geboten erscheint. Rückfragen werden ausschließlich per E-Mail beantwortet. Dies erfolgt für alle fristgerecht eingereichten Rückfragen spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Interessenbekundung. Etwaige Rügen werden vorab per Fax beantwortet. Die Auftraggeber veröffentlichen die – vorab durch die Kontaktstelle anonymisierten – Rückfragen und die Antworten sowie etwaige Antworten auf Rügen nach § 160 Abs. 3 GWB zu dieser Vorinformation auf folgender Seite: www.vbb.de/wettbewerb-sbahn. Die interessierten Unternehmen müssen sich fortlaufend über den aktuellen Stand der auf der vorgenannten Seite veröffentlichten Dokumente informieren. Die Auftraggeber versenden Antworten auf Rückfragen und Rügen nur an das fragestellende Unternehmen;

4. Zu II.1.6) Eine weitere Fach- oder Teillosvergabe erfolgt nicht, weil wirtschaftliche und technische Gründe die gemeinsame Vergabe erfordern;

5. Zu II.1.6) Sofern ein Bieter auf beide Lose den Zuschlag erhält, werden beide Lose über einen gemeinsamen Verkehrsvertrag abgewickelt;

6. Zu II.2.4) Über den Beginn der Verkehrsleistungen sowie über die weiteren Zeitpunkte der stufenweisen Betriebsaufnahme wird verhandelt, wenn ein Bewerber glaubhaft darlegt, dass ihm die Aufnahme der Verkehrsleistungen zu den derzeit geplanten und in Abschnitt II.2.4) für beide Lose genannten Zeitpunkten mit von ihm zu beschaffenden Fahrzeugen nicht möglich ist. Im Anschluss können die genannten Zeitpunkte von den Auftraggebern angepasst werden;

7. Zu II.2.11) Nicht in Abschnitt II.2.11) genannte Optionen sind derzeit nicht vorgesehen, können aber noch in die Vertragsunterlagen einbezogen werden. Umgekehrt können in Abschnitt II.2.11) genannte Optionen in den Vertragsunterlagen auch entfallen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de

Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Regelungen der §§155 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138498
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/12/2017