Dienstleistungen - 51801-2016

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16/02/2016    S32    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Dorsten: Beratungsdienste von Architekten

2016/S 032-051801

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadt Dorsten, der Bürgermeister, Tiefbauamt, Zentrale Vergabestelle
Bismarckstraße 13
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Zu Händen von: Barbara Altkemper
46284 Dorsten
Deutschland
Telefon: +49 2362/66-4771
E-Mail: vergabestelle@dorsten.de
Fax: +49 2362/66-5760

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.dorsten.de

Weitere Auskünfte erteilen: Norbert Post – Hartmut Welters, Architekten & Stadtplaner GmbH
Arndtstraße 37
Zu Händen von: Maike Wildeboer, Hartmut Welters
44135 Dortmund
Deutschland
Telefon: +49 231/477348-60
E-Mail: info@post-welters.de
Fax: +49 231/554444
Internet-Adresse: www.post-welters.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Norbert Post – Hartmut Welters, Architekten & Stadtplaner GmbH
Arndtstraße 37
Zu Händen von: Maike Wildeboer, Hartmut Welters
44135 Dortmund
Deutschland
Telefon: +49 231/477348-60
E-Mail: info@post-welters.de
Fax: +49 231/554444
Internet-Adresse: www.post-welters.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Norbert Post – Hartmut Welters, Architekten & Stadtplaner GmbH
Arndtstraße 37
Zu Händen von: Maike Wildeboer, Hartmut Welters
44135 Dortmund
Deutschland
Telefon: +49 231/477348-60
E-Mail: info@post-welters.de
Fax: +49 231/554444
Internet-Adresse: www.post-welters.de

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Einrichtung und personelle Besetzung eines Stadtteilbüros im Projekt „Wir machen MITte“ in Dorsten.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Stadt Dorsten.

NUTS-Code DEA36

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadt Dorsten beabsichtigt zur personellen und inhaltlichen Unterstützung des Stadterneuerungsprozesses in der Innenstadt u. a. mit dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ die Leistungen für ein Stadtteilmanagement (Fachlos 1) und für ein Citymanagement (Fachlos 2) an externe Dienstleister zu vergeben. Stadtteilmanagement und Citymanagement bilden zusammen das Stadtteilbüro.
Tätigkeitsfeld Stadtteilmanagement (Fachlos 1):
Für die Umsetzung des Programms „Soziale Stadt“ in der Innenstadt soll für die Arbeit vor Ort ein interdisziplinär besetztes Stadtteilmanagement eingerichtet werden, das sowohl den technisch-planerischen,
als auch den sozial-integrativen Bereich abdeckt. Vorrangige Aufgabe des Stadtteilmanagements ist die Begleitung der Maßnahmen aus dem Integrierten Innenstadtkonzept von der Planung bis zur Umsetzung unter Beteiligung von Akteuren und Bürgern inkl. der aktivierenden Ansprache der Bewohner sowie der Initiierung
und Umsetzung von Projekten zur Bewohnerbeteiligung und sozialen Integration entsprechend der Ziele
des Integrierten Innenstadtkonzeptes. Das Stadtteilmanagement soll dabei eine möglichst niedrigschwellige Kommunikation auf Ebene des Stadtteils und einen möglichst „direkten Draht“ zu den Bürgern herstellen.
Das Stadtteilmanagement wirkt bei der Vernetzung der Akteure auf Stadtteilebene mit. Die Unterstützung der Akteure vor Ort erfolgt mit dem Ziel, Angebote und Umsetzungsstrukturen langfristig im Gebiet zu verankern. Das Stadtteilmanagement soll außerdem den Bürgerfonds als zusätzliches Förderangebot für Akteure in der Innenstadt betreuen und das Gremium bei der Auswahl der zu fördernden Projekte beraten.
Erwartet werden Erfahrungen sowohl mit städtebaulichen und freiraumbezogenen Planungsvorhaben, mit der Gebäudeberatung (Hof- und Fassadenprogramm, Modernisierung und Instandsetzung), als auch mit sozial- integrativen Projekten sowie dem dazugehörigen Beteiligungsmanagement und den weiteren Aufgaben eines Stadtteilmanagements.
Tätigkeitsfeld des Citymanagements (Fachlos 2):
Das Tätigkeitsfeld des Citymanagements umfasst die Begleitung der Maßnahmen aus dem Integrierten Innenstadtkonzept mit Bezug zum Thema lokale Ökonomie und Einzelhandel von der Planung bis zur Umsetzung sowie den Aufbau und die Stärkung von Vernetzungsstrukturen in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaftsförderung im gesamten Programmgebiet. Zudem soll das Citymanagement im Bereich der Ideenförderung tätig werden, den Altstadtfonds als zusätzliches Förderangebot für Akteure in der Innenstadt betreuen und das Gremium bei der Auswahl der zu fördernden Projekte beraten.
Das Citymanagement soll beim Hof- und Fassadenprogramm, das von den Mitarbeitern des Stadtteilmanagements betreut wird, mitwirken, u. a. zur Aufwertung des Gebäudeauftritts sowie
Instandsetzung und Modernisierung der Ladenlokale. Auch Einzelfallberatungen gehören im Bereich des Leerstandsmanagements mit den Eigentümern zum Leistungsbild des Citymanagements.
Anforderungen und Leistungsbild des Stadtteilbüro (Fachlos 1 und 2).
Die Projektarbeitszeit ist im Wesentlichen (mindestens vier Tage in der Woche) im Stadtteilbüro zu leisten,
um eine ständige Vor-Ort-Präsenz zu gewährleisten. Die Leistungen des Stadtteilbüros (Stadtteil- und Citymanagement) sind im Team zu erbringen, weshalb eine Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit (zwischen allen in Abbildung 1 genannten Professionen) erforderlich ist.
Grundsätzlich sind die dargestellten Leistungen integrativ und insgesamt zu erbringen. Änderungen der fachlichen Zuordnungen sind möglich.
Das Stadtteilbüro soll das Programmgebiet nach dem Prinzip des „offenen Hauses“ stärken und unterstützen. Die Mitarbeiter sollen in Methoden und Instrumenten zur anlassbezogenen Bürgerbeteiligung geübt sein und mittels Kommunikation und Kooperation eine Atmosphäre des Aufbruchs mit dem Ziel der Umgestaltung
des Programmgebietes vermitteln. Bewohner und Akteure sowie ihre Ideen und Anliegen sollen durch die Ermöglichungshaltung des Stadtteilbüros aktiviert und unterstützt werden.
Neben der Methodenkompetenz sind Erfahrungen im Projektmanagement erforderlich, um die Maßnahmen
aus dem Integrierten Innenstadtkonzept zu begleiten und in Abstimmung mit dem Auftragsgeber zum Teil eigenständig umzusetzen. Als intermediäre Instanz soll das Stadtteilbüro künftig die Verbindung zwischen Stadtverwaltung/Politik, Akteuren und Bewohnern unterstützen. Öffentlichkeits- und Pressearbeit in Abstimmung mit der Pressestelle der Stadt Dorsten zählen ebenfalls zum Leistungsbild des Stadtteilbüros.
Folgende Punkte sieht der Auftraggeber als grundsätzliche Aufgaben des Stadtteilbüros an (Liste nicht abschließend):
— Anlaufstelle und Vor-Ort-Präsenz im Stadtteilbüro und im Programmgebiet,
— Begleitung der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes „Wir machen MITte“,
— Prozesssteuerung durch Aufbau, Vernetzung und Etablierung effizienter interner und externer Organisationsstrukturen,
— Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung/Projektleitung und der in den Stadterneuerungsprozess eingebundenen Akteure und Bewohner,
— künstlerische Interventionen (Raumergreifung, Raumbesetzung, Erzeugung von Perspektivwechseln etc.) – Regelmäßige Bewirtung von Sitzungen im Stadtteilbüro mit Kaffee, Kaltgetränken und Gebäck,
— Reinigung und Pflege der Büroräumlichkeiten.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71210000, 71400000, 79416200, 85300000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Laufzeit des Auftrags ist 3 Jahre ab Projektbeginn mit Option auf Verlängerung unter Vorbehalt der Fortführung der Förderung. Geplanter Projektbeginn ist der 1.6.2016.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Das Stadtteilmanagement wird insgesamt für max. 6,5 Jahre eingerichtet (3 Jahre Grundlaufzeit, 1. Verlängerungsoption: 1,5 Jahre, 2. Verlängerungsoption: weitere 2 Jahre).
Sollte eine Verlängerung wirksam werden, kann das verhandelte Honorar angepasst werden. Vertragsverlängerung für den Zeitraum 2017 und folgende in Abhängigkeit von der Bewilligung von Fördermitteln für die Fortsetzung der Maßnahmen aus dem Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt“.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.6.2016. Abschluss 31.5.2019

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: Stadtteilmanagement im Stadtteilbüro „Dorsten Mitte“
1)Kurze Beschreibung
Allgemeines sozial-integratives Stadtteilmanagement
Im Rahmen des Berufsfeldes der Sozialpädagogik/Sozialarbeit o. Ä. soll dem Stadtteilbüro ca. eine Vollzeitstelle zur Gemeinwesensarbeit zur Verfügung stehen, um sozial-integrative Projekte begleiten zu können. Eine Netzwerkarbeit im Programmgebiet ist ebenso wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit wie die Aktivierung von Akteuren. Die Unterstützung der Akteure vor Ort erfolgt nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe mit dem Ziel, die Angebote und Umsetzungsstrukturen langfristig im Gebiet zu verankern.
Es umfasst die Begleitung des Projekts „Wir machen MITte“, ggf. die Akquirierung weiterer Fördermittel anderer Programme sowie die Entwicklung, Initiierung und Koordination von Projekten und Maßnahmen zur Unterstützung des Stadterneuerungsprozesses und setzt eine enge Verknüpfung mit den städtischen Strategien und Aktivitäten voraus. Als intermediäre Instanz soll das Stadtteilmanagement künftig die Verbindung zwischen Stadt / Politik, Akteuren und den Bewohnern unterstützen.
Allgemeines technisch-planerisches Stadtteilmanagement:
Im Programmgebiet sollen gemäß Integriertem Innenstadtkonzept Maßnahmen zur Aufwertung der öffentlichen Räume durchgeführt werden, die durch das Stadtteilmanagement vorbereitet, strukturiert und begleitet werden sollen. Die Anforderungen an die Besetzung des Stadtteilbüros mit Personen aus der Berufsgruppe der Architektur, Stadtplanung, Raumplanung, Geographie, Landschaftsarchitektur o.Ä. erhebt nicht den zwingenden Anspruch je einer Vollzeitstelle.
Stadtteilarchitekt:
Ein Baustein des Konzeptes ist das Ziel, Bürger, Einzelhändler und Eigentümer zu beraten und insbesondere private Investitionsmaßnahmen zu aktivieren. Schwerpunkte bilden hierbei die aufsuchende Beratung
und die Vor-Ort-Präsenz als Anlaufstelle im Stadtteilbüro. Der Stadtteilarchitekt soll bei der Erreichung der Entwicklungsziele zur umfassenden Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation im Programmgebiet,
der Stärkung des öffentlichen und privaten Wohnumfelds, der Aufwertung der Bausubstanz unterstützend
tätig werden. Das Hof- und Fassadenprogramm und die Maßnahme Modernisierung und Instandsetzung
soll als Förderangebot für private Immobilieneigentümer konzipiert und fachlich sowie verwaltungstechnisch teilweise gemeinsam mit dem Citymanagement begleitet werden. Die Beratungstätigkeit im Sinne eines Stadtteilarchitekten setzt zwingend ausreichende Kenntnisse in der Gebäudebewertung sowie der potenziellen Fördermöglichkeiten voraus.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71210000, 71400000, 79416200, 85300000

3)Menge oder Umfang
Der Arbeitsumfang ist gemäß der Anforderungen nach Abstimmung mit der Stadt zu gestalten. Es wird eine bürger- und bedarfsgerechte Vor-Ort-Präsenz von mind. 2 Personen an 4 Tagen pro Woche mit täglich 8 Stunden, zuzüglich bei Bedarf an Wochenenden oder in den Abendstunden, erwartet.
Das Citymanagement soll mindestens einen ganzen Tag (8 Stunden) pro Woche vor Ort vertreten sein.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Citymanagement im Stadtteilbüro „Dorsten Mitte“
1)Kurze Beschreibung
Das Tätigkeitsfeld des Citymanagements (Fachlos 2) umfasst die Begleitung der Maßnahmen aus dem Integrierten Innenstadtkonzept mit Bezug zum Thema lokale Ökonomie und Einzelhandel von der Planung bis zur Umsetzung sowie den Aufbau und die Stärkung von Vernetzungsstrukturen in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaftsförderung im gesamten Programmgebiet. Zudem soll das Citymanagement im Bereich der Ideenförderung tätig werden, den Altstadtfonds als zusätzliches Förderangebot für Akteure in der Innenstadt betreuen und das Gremium bei der Auswahl der zu fördernden Projekte beraten.
Das Citymanagement soll beim Hof- und Fassadenprogramm, das von den Mitarbeitern des Stadtteilmanagements betreut wird, mitwirken, u. a. zur Aufwertung des Gebäudeauftritts sowie
Instandsetzung und Modernisierung der Ladenlokale. Auch Einzelfallberatungen gehören im Bereich des Leerstandsmanagements mit den Eigentümern zum Leistungsbild des Citymanagements.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71210000, 79416200

3)Menge oder Umfang
Die Öffnungszeiten des Stadtteilbüros sind gemäß der Anforderungen nach Abstimmung mit der Stadt zu gestalten und sollen mindestens 30 h / Woche über die gesamte Projektlaufzeit betragen. Das Citymanagement soll mindestens einen ganzen Tag (8 Stunden) pro Woche vertreten sein.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Fachlos 1 und Fachlos 2: Mindestdeckungssumme 1 500 000 EUR für Personenschäden, 500 000 EUR für Sachschäden. Bei Arbeitsgemeinschaften muss sich der Versicherungsschutz in voller Höhe auf alle Mitglieder erstrecken.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Bei der Rechnungslegung sind die Vorgaben aus den allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) und für Zuwendungen zur Projektförderung an Gemeinden (ANBest-G) des Landes Nordrhein Westfalen zwingend einzuhalten.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Zugelassen sind Einzelbieter und Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften sind jedoch nur als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft zugelassen. Sie müssen einen bevollmächtigten Vertreter benennen und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft aufführen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Unterschriebene Bewerbung (Verwendung der Bewerbungsformulare für Fachlos 1 und Fachlos 2 – erhältlich bei der im Anhang angegebenen Stelle: Büro Post – Welters) mit jeweils folgenden Erklärungen:
a) dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4, Abs. 6 und 9 VOF vorliegen.
b) gemäß § 4 (4) VOF (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen).
c) gemäß § 7 (2) VOF (Wirtschaftliche Verknüpfungen und Zusammenarbeit mit anderen).
2. Nachweis über die Befähigung des/der vorgesehenen Stadtteil- bzw. Citymanager(s), die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden. Für den Citymanager gilt alternativ der Nachweis einer für die Tätigkeit qualifizierenden Berufserfahrung.
Hinweise:
Alle Angaben sind jeweils auf DIN A 4-Seiten einzureichen. Es sind die ausgegebenen Bewerbungsformulare zu verwenden (s. o.). Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung beigefügt werden. Eine Eigenübersetzung ist ausreichend. Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die Nachweise zu 1. und 2. für jedes Mitglied beizulegen.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bietergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier Mitarbeiter eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind. Das gilt auch für Nachunternehmer.
Von der Teilnahme ausgeschlossen werden können Bewerber, bei denen ein Ausschlusskriterium nach § 4 VOF gegeben ist und Bewerber, deren Bewerbungsunterlagen unvollständig vorliegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Für den fristgerechten Eingang (vgl. Punkt IV.3.4)) ist der Bewerber verantwortlich. Es gilt der Posteingang bei der im Anhang genannten Stelle (Büro Post – Welters). Elektronisch (per Fax oder E-Mail) übermittelte Bewerbungen sind unzulässig.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung Mindestdeckungssumme in Höhe von 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und für Personenschäden 1 500 000 EUR.
Hinweis: Bei Arbeitsgemeinschaften muss sich der Haftpflichtschutz in voller Höhe auf alle Mitglieder erstrecken.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014, alternativ 2013, 2014, 2015) in EUR brutto.
3. Eigenerklärung über die Bürogröße (Anzahl der Mitarbeiter mit Diplom, Master oder gleichwertigem Abschluss) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren.
Hinweise:
Alle Angaben sind jeweils auf DIN A4-Seiten einzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind
in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung beigefügt werden. Eine Eigenübersetzung ist ausreichend. Bei Bietergemeinschaften sind vorgenannte Nachweise für jedes Mitglied beizulegen. Für die Versicherung gilt dies, wenn die Gemeinschaft nicht selbst Versicherungsnehmer ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Fachlos 1, Stadtteilmanagement:
Referenz (Eigenerklärung) des Bewerbers mit Angaben zu Art (Kurzbeschreibung), Projektdauer, Tätigkeitsfeld, zeitlichen Anteil der Vor-Ort-Präsenz (Öffnungszeiten), Art der Zusammenarbeit, Finanzierung sowie der Benennung und der Anschrift des Auftraggebers als auch einer Kontaktperson des Auftraggebers.
Fachlos 2:
Referenz (Eigenerklärung) des Bewerbers mit Angaben zu Art (Kurzbeschreibung), Projektdauer, zeitlichen Anteil der Vor-Ort-Präsenz (Öffnungszeiten),
Leistungsumfang sowie der Benennung und der Anschrift des Auftraggebers als auch einer Kontaktperson des Auftraggebers.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Sofern eine entsprechend hohe Anzahl an geeigneten Bewerbern für jedes Fachlos vorliegt, werden für jedes Fachlos jeweils 3 bis 8 Bewerber zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand folgender Auswahlkriterien: Fachlos 1 Stadtteilmanagement:
1. Technische Leistungsfähigkeit (Referenz(en)) (70 %).
2. Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (30 %).
2.1 Durchschnittlicher Gesamtumsatz der vorgesehenen Niederlassung in den Jahren 2012 bis 2014 (oder 2013 bis 2015)_15%.
2.2 Bürogröße der vorgesehenen Niederlassung in den Jahren 2013 bis 2015_15%.
Fachlos 2 Citymanagement:
1. Technische Leistungsfähigkeit (Referenz(en)) (80 %).
2. Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (20 %).
2.1 Durchschnittlicher Gesamtumsatz der vorgesehenen Niederlassung in den Jahren 2012 bis 2014 (oder 2013 bis 2015)_10 %.
2.2 Bürogröße der vorgesehenen Niederlassung in den Jahren 2013 bis 2015_10%.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
66/60 30 34
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
15.3.2016 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
4.4.2016
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Für den fristgerechten Eingang der Bewerbungsunterlagen (vgl. Punkt IV.3.4)) ist der Bewerber verantwortlich. Es gilt der Posteingang bei der im Anhang genannten Stelle (Büro Post – Welters).
Es sind zwingend die Bewerbungsformblätter zu verwenden, welche bei der im Anhang genannten Stelle (Büro Post – Welters) erhältlich sind. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Stadtteilbüro Dorsten Mitte“ Elektronisch übermittelte Bewerbungen (per Fax oder E-Mail) sind unzulässig.
Voraussichtliche Termine:
— Versand der Aufforderung zur Angebotsabgabe und der Verdingungsunterlagen: 04.04.16 – Frist zur Abgabe des Angebotes: 27.4.2016,
— Verhandlungsgespräche: Anfang Mai 2016.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
Deutschland
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag kann bei der o. a. Vergabekammer bis zur Zuschlagserteilung gestellt werden. Die Zuschlagserteilung darf erst erfolgen, wenn die unterlegenen Bewerber über den beabsichtigten Zuschlag gemäß § 101a GWB informiert wurden und danach 15 Tage (bzw. 10 Tage bei elektronischem Versand) vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, wenn der Vergabeverstoß bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich (innerhalb von 14 Tagen) gerügt wurde oder aufgrund der Bekanntmachung erkennbar war und nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt worden ist. Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen sind ebenfalls bei der o. a. Vergabekammer erhältlich.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11.2.2016