Dienstleistungen - 530211-2019

08/11/2019    S216    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 

Deutschland-Stuttgart: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 216-530211

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH
Postanschrift: Fritz-Elsas-Straße 31
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111
Postleitzahl: 70174
Land: Deutschland
E-Mail: lutz.fricke@lbbw-im.de
Telefon: +49 71164542191
Fax: +49 71164542100

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/189DF046-6A05-47D9-9BF4-6E6DD0078F97
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/189DF046-6A05-47D9-9BF4-6E6DD0078F97
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Rathaus Gemeinde Unterschneidheim – Vergabe Architektenleistungen n. VgV mit Lösungsansätzen

Referenznummer der Bekanntmachung: n.def.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Unterschneidheim beabsichtigt, ein neues Rathaus an einem neuen Standort in zentraler Lage im Hauptort Unterschneidheim zu bauen. Das neue Rathaus und die neue Anlage der Freiflächen soll dabei an der Straße „Ziegelhütte 25/27“ ein selbstverständlicher wie prägender Teil des Gebäudeensembles bestehend aus Feuerwehr, Realschule, Grundschule und der zur Ortsmitte liegenden historischen Bebauung (Kirche) werden. Gewünscht wird ein funktionstüchtiges, wirtschaftliches Gebäude mit ansprechendem Erscheinungs-bild und klarer Adressbildung, welches die städtebauliche Situation prägnant gestaltet, und mit guter Gestaltung der Freiflächen und Erschließung den Ort entsprechend seiner neuen Bedeutung aufwertet. Die BGF des Neubaus wird mit ca. 950 m2 und die zu berücksichtigenden Freiflächen ca. 6 000 m2, wovon zunächst ca. 2 000 m2 für die weiter Beauftragung vorgesehen sind.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 2 300 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000
71220000
71420000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11D
Hauptort der Ausführung:

In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das neue Rathaus und die neue Anlage der Freiflächen soll dabei an der Straße „Ziegelhütte 25/27“ ein selbstverständlicher wie prägender Teil des Gebäudeensembles bestehend aus Feuerwehr, Realschule, Grundschule und der zur Ortsmitte liegenden historischen Bebauung (Kirche) werden. Gewünscht wird ein funktionstüchtiges, wirtschaftliches Gebäude mit ansprechendem Erscheinungsbild und klarer Adressbildung, welches die städtebauliche Situation prägnant gestaltet, und mit guter Gestaltung der Freiflächen und Erschließung den Ort entsprechend seiner neuen Bedeutung aufwertet. Das teilweise um ca. 2 Meter ansteigende Planungsgebiet und der Baumbestand sollten inspirierend wirken. Bei der Standortwahl für den Rathausneubau ist die Nähe zum Friedhof mit angemessener Distanz zu berücksichtigen. Die Blickachse von der Kirchstraße entlang der Grundschule Richtung Nord-Osten sowie der Verlauf des Erschließungsweges von der Straße „Ziegelhütte“ bis zur Realschule ist nicht unbedingt zu erhalten eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge bis zur Realschule und die Erschließung zum Haupteingang der Grundschule ist nachzuweisen. Aufstellflächen für Feuerwehrfahrzeuge im Brandfall sind dem Übersichtsplan zu entnehmen. Gleichzeitig soll bei der Freiflächen-und Erschließungsplanung auch die Zufahrts- und Parkierungssituation der Feuerwehr und die angrenzenden Freiflächen der Schulen konzeptionell verbessert wer-den. Die nachfolgende Auflistung gibt eine Übersicht zum Planungsprogramm:

— Verwaltungsbereich 406,00 m2,

— Bürgermeister 76,00 m2,

— Ortsbauamt 32,00 m2,

— Finanzen 64,00 m2,

— Hauptamt mit Bürgerbüro 64,00 m2,

— Bürger-/Ratssaal / Sonstige Räume 170,00 m2,

— Eingangsbereich/Foyer entwurfsabhängig Nebenräume /Technik 271,00 m2.

Mit einer BGF von ca. 950 m2 wird von Baukosten in Höhe von ca. 2,3 Mio EUR netto für die Kostengruppen 300 plus 400 ausgegangen. Die zu überplanenden Flächen für Freiflächen- u. Erschließungsplanung betragen in Summe ca. 6 000 m2. Davon sollen im Rahmen des Rathausneubaus aber zunächst nur die unmittelbaren Erschließungs- und Freiflächen realisiert werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Lösungsvorschläge und Qualifikation Projektleiter/Team / Gewichtung: 90
Preis - Gewichtung: 10
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 2 300 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 12
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Referenz 1 Nachweis eines realisierten Projekts – Neubau oder Erweiterung, das mit der Komplexität der Planungsaufgabe „Neubau Rathaus“ hinsichtlich räumlich-funktionaler Anforderungen/ Qualitäten, sowie bautechnischer Anforderungen, vergleichbar ist; und innerhalb der letzten 10 Jahre (von einschließlich 2009 bis Fertigstellung bis 30. November 2019) fertiggestellt Referenz 2 Nachweis eines realisierten Hochbauprojekts für einen öffentlichen Auftraggeber der letzten 10 Jahre (einschließlich 2009), Dies kann auch mit Referenz 1 nachgewiesen werden. max. 30 Punkte Referenz 3 Nachweis eines ausgezeichneten realisierten Hochbau-Projekts (z. B. Auszeichnung Beispielhaftes Bauen, Hugo-Häring-Preis, etc.) oder Nachweis eines Erfolgs in einem Hochbau-Wettbewerb (Preis, Anerkennung) oder Nachweis eines Auftrags über VgV-Verfahren mit Lösungsansätzen der letzten 10 Jahre (bis einschließlich 2009) Dies kann auch mit Referenz 1 oder 2 nachgewiesen werden.max. 40 Punkte Referenz 4 Personelle Leistungsfähigkeit Anzahl der Architekt*innen/Ingenieur*innen der Bewerber*in/der Bewerbergemeinschaft mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung (≥2 Personen=20 P), zusätzlich 1 Architekt*in mit mind. 5 Jahren (≥5 Jahre=30 P) Berufserfahrung. (Beleg Kammerzulassung etc.) max. 50 Punkte Detaillierte Angaben zu den Referenzen sind in der Ausschreibung und dem Bewerbungsbogen enthalten!

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Gefordert sind Planungsteams aus Architekten*innen mit Landschaftsarchitekten*innen. Die Landschaftsarchitekten*innen müssen bereits zum Teilnahmewettbewerb im Rahmen der Teilnahmeerklärung genannt werden und ihre berufliche Qualifikation nachweisen. (z. B. Kopie Eintragungsurkunde, etc.) Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvor-schrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung im Zulassungsbereich die Berufsbezeichnung Architekt*in bzw. Landschaftsarchitekt*in zu führen. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnach-weis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der europäischen Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsaner-kennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemä-ßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft führen zum Ausschluss aller Beteiligten.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Gefordert sind Planungsteams aus Architekten*innen mit Landschaftsarchitekten*innen. Die Landschaftsarchitekten*innen müssen bereits zum Teilnahmewettbewerb im Rahmen der Teilnahmeerklärung genannt werden und ihre berufl. Qualifikation nachweisen. (z. B. Kopie Eintragungsurkunde, etc.) Bei natürlichen Personen sind die fachl. Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung im Zulassungsbereich die Berufsbez. Architekt*in bzw. Landschaftsarchitekt*in zu führen. Ist in dem jew. Herkunftsstaat die Berufsbez. nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachl. Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der europäischen Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachl. Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgem Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der jur. Person und der Verf. der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgem. natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/12/2019
Ortszeit: 00:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/01/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Regierungspräsidium Karlsruhe
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland
E-Mail: poststelle@pk.bwl.de
Telefon: +49 7219260
Fax: +49 7219266211
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2019