Dienstleistungen - 530765-2019

08/11/2019    S216    Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Rosenheim: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

2019/S 216-530765

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Rosenheim — Kreiseigener Hochbau
Postanschrift: Wittelsbacherstr. 53
Ort: Rosenheim
NUTS-Code: DE213
Postleitzahl: 83022
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kreiseigener Hochbau
E-Mail: anneliese.hennersberger@lra-rosenheim.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.landkreis-rosenheim.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung TGA Anlagengruppen 1-3 und 8 für die Erweiterung der Fachoberschule und Berufsoberschule Rosenheim

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Landkreis Rosenheim plant die Erweiterung der FOS BOS Rosenheim. Es werden die Leistungen Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 und 8, LPH 1-3 und 5-9 sowie LPH 4 (Entwässerungsplanung) HOAI §§ 53, 55 vergeben.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 25 000 000.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE213
Hauptort der Ausführung:

Stadt Rosenheim, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Landkreis Rosenheim beabsichtigt die Erweiterung der Fachoberschule und Berufsoberschule Rosenheim um ca. 29 Räumen für den Unterricht / Fachschaft, Lehrerzimmer und Verwaltungsräume, einer Einfach- oder Doppelturnhalle sowie eines Hausmeister-Hauses. Die Gesamt-Erweiterungsfläche beträgt ca. 2 950 m2 NUF 1-6 bzw. 5 300 m2 BGF.

Die Erweiterung soll das Ensemble zu einer Gesamt-Anlage mit erkennbarer Mitte vervollständigen.

Derzeit ist eine Holzbauweise angedacht. Das Baufeld grenzt unmittelbar an die bestehende Schule an und ist beengt.

Die Leistungen EnEV-Nachweis sind nicht Teil der ausgeschriebenen Leistung, sondern sollen an Dritte vergeben werden.

Die Projektsteuerung wird voraussichtlich von der Abteilung des Kreiseigenen Hochbaues im Landratsamt geleistet.

Die bauliche Fertigstellung soll Anfang 2023 erfolgen.

Die Maßnahme soll mit Mitteln der FAG-Förderung des Freistaats Bayern gefördert werden.

Es werden die Leistungen Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 und 8, LPH 1-3 und 5-9 sowie LPH 4 (Entwässerungsplanung) HOAI §§ 53, 55 vergeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

— Stufenweise Beauftragung in Auftragsstufen (LPH 1,3, 4-7 und 8-9 gem. § 55 HOAI), ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht,

— Verlängerung der Leistungs- und Vertragslaufzeit,

— Ggf. Beauftragung Besonderer Leistungen,

— Änderung des Planungsumfanges bei Änderung des Bedarfs für o. g. Einrichtungen im Zuge der Planung.

Zunächst werden die LPH 1 und 2 beauftragt.

Der Auftraggeber behält sich vor, nicht alle Besonderen Leistungen zu beauftragen, falls diese im Zuge der Planung nicht erforderlich sind.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Interessierte Wirtschaftsteilnehmer können sich freiwillig registrieren unter https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html für das Stellen von Bieterfragen und für die Einreichung der Angebote ist eine Registrierung zwingend erforderlich.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 114-279996
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Ingenieurvertrag für HLS-PLanung

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
05/11/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 7
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG
Postanschrift: Äußere Münchener Straße 130
Ort: Rosenheim
NUTS-Code: DE
Postleitzahl: 83026
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 25 000 000.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Abgabe des Teilnahmeantrags (und später im Verfahren entsprechend auch die Angebote), sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgen ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt, anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) oder fernschriftlich übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und sind auszuschließen;

2) Die Teilnahmeanträge und Angebote in Textform müssen nicht handschriftlich signiert werden;

3) Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrages/Angebotes liegt beim Bewerber/Bieter;

4) Der Bewerber/ Bieter informiert sich selbstständig über die Beschränkungen der Vrgabeplattform;

5) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise der Eignung von jedem Mitglied gesondert in einem Formularsatz einzureichen;

6) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte;

7) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens Fragen von Bewerbern eingehen und deren Beantwortung Informationen über die in der Auftragsbekanntmachung oder Teilnahmeantrags veröffentlichten Inhalte enthält, werden diese auf dem Vergabeportal als Fragen- und Antwortliste bekanntgemacht;

8) Die vom Bewerber/Bieter eingereichten personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse: http://regierung.oberbayern.bayern.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/11/2019