Dienstleistungen - 536415-2018

06/12/2018    S235    Außenhilfeprogrammen - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 

Belgien-Brüssel: DCI - Technische Unterstützung für die Afrikanische Union — Infrastructure Support Mechanism (ISM)

2018/S 235-536415

Standort: Afrika

Bekanntmachung eines Dienstleistungsauftrags


1.Referenznummer der Veröffentlichung
EuropeAid/139919/DH/SER/Multi
2.Verfahren
Nichtoffen
3.Programmbezeichnung
„Förderung der afrikanischen Kontinentalintegration und der wirtschaftlichen Integration zwischen der EU und Afrika durch verstärkte faktengestützte Politikgestaltung für Handel und Investitionen“
4.Finanzierung
DCI-PANAF/2018/041-576
5.Öffentlicher Auftraggeber

Europäische Union, vertreten durch die Europäische Kommission, im Auftrag und für Rechnung de Afrikanischen Union, Brüssel, Belgien

Zusatzauskünfte können bei dem öffentlichen Auftraggeber unter der E-Mail-Adresse DELEGATION-AFRICAN-UNION-FCS@eeas.europa.eu bis spätestens 21 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist der Angebote laut Ziffer 23 unten angefordert werden.

Zusatzauskünfte werden auf der Webseite der GD Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (DG International Cooperation and Development) spätestens 5 Tage vor Ablauf der Frist veröffentlicht.


Auftragsspezifikation

6.Art des Auftrags
Auf Honorarbasis
7.Beschreibung des Auftrags
Die technische Unterstützung wird zum Gesamtziel der Maßnahmen beitragen, die die wirtschaftliche Integration Afrikas und die wirtschaftliche Integration zwischen der EU und Afrika fördern sollen. Es wird die Afrikanische Union (insbesondere die Kommission der Afrikanischen Union und die Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung/NEPAD-Planungs- und Koordinierungsstelle) bei den Priorisierungs-, Programmierungs- und Umsetzungsprozessen im Zusammenhang mit der Infrastrukturkooperation unterstützen.
Die technische Unterstützung deckt folgende Hauptaufgaben ab:
— Unterstützung der AU-UE-Infrastrukturkooperation mit besonderem Schwerpunkt auf der Umsetzung der Verpflichtungen des 5. AU-EU-Gipfels,
— Unterstützung bei der Ausarbeitung und Umsetzung des prioritären Aktionsplans 2 ( Priority Action Plan - PAP 2) für die Entwicklung der Infrastruktur in Afrika (Programme for Infrastructure Development in Africa - PIDA),
— Unterstützung der Referenzgruppe für Infrastrukturen (Reference Group on Infrastructure - RGI) der Gemeinsamen Afrika-EU-Strategie (Joint Africa EU Strategy - JAES) und der sektorübergreifenden Koordinierung der Infrastrukturen in den Bereichen Verkehr, Energie, Wasser und Digitalisierung,
— Unterstützung der Stärkung der Synergien zwischen den Instrumenten der AU und der EU, wobei der Schwerpunkt auf der PIDA und dem EU-Plan für externe Investitionen (EU External Investment Plan - EIP) liegt.
8.Losanzahl/-nummer/-bezeichnung
Einzellos
9.Maximal verfügbares Budget
3 500 000,00 EUR
10.Zusätzliche Leistungen
Der öffentliche Auftraggeber kann nach eigenem Ermessen die Dauer des Projekts verlängern und/oder seinen Umfang erweitern, vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Mitteln und bis zum veranschlagten Betrag von etwa 3 500 000,00 EUR. Verlängerungen bzw. Erweiterungen des Auftrags hängen davon ab, ob der Auftragnehmer zufriedenstellende Leistungen erbringt.


Teilnahmebedingungen

11.Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union sind oder eines zur Teilnahme zugelassenen Landes oder Gebiets gemäß der Verordnung (EU) Nr. 236/2014 zur Festlegung gemeinsamer Vorschriften und Verfahren für die Anwendung der Instrumente der Union für die Finanzierung des auswärtigen Handelns (CIR) in Bezug auf das entsprechende Instrument, in dessen Rahmen der Auftrag finanziert wird (siehe auch Ziffer 29 unten), sowie alle juristischen Personen (die entweder als Einzelbieter oder in einem Zusammenschluss (Konsortium) von Bietern teilnehmen, die in einem solchen Mitgliedstaat, Land oder Gebiet tatsächlich niedergelassen sind. Teilnahmeberechtigt sind ebenfalls internationale Organisationen.
Es gilt zu beachten, dass für Bewerber oder Bieter aus dem Vereinigten Königreich nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU in Abhängigkeit des Ausgangs der Verhandlungen die Bestimmungen über den Zugang zu Beschaffungsverfahren der EU für in Drittländern ansässige Wirtschaftsteilnehmer gelten werden. Falls dieser Zugang gemäß den bei Auftragsvergabe geltenden Bestimmung nicht gewährt wird, können Bewerber oder Bieter aus dem Vereinigten Königreich vom Beschaffungsverfahren ausgeschlossen werden.
12.Bewerbung
Alle teilnahmeberechtigten natürlichen und juristischen Personen (wie unter Ziffer 11 oben angegeben) oder Zusammenschlüsse aus solchen Personen (Konsortien) können sich bewerben.
Bei einem Konsortium kann es sich um einen dauerhaften, auf rechtlicher Grundlage gegründeten Zusammenschluss oder um einen Zusammenschluss handeln, der formlos für ein spezifisches Ausschreibungsverfahren gebildet wurde. Alle Mitglieder eines Konsortiums (d. h. der federführende Partner und alle übrigen Partner) haften gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber gesamtschuldnerisch.
Die Teilnahme einer nicht teilnahmeberechtigten natürlichen oder juristischen Person (siehe Ziffer 11) führt automatisch zum Ausschluss dieser Person. Wenn diese nicht teilnahmeberechtigte Person zu einem Konsortium gehört, wird das gesamte Konsortium ausgeschlossen.
13.Anzahl der Bewerbungen
Natürliche und juristische Personen dürfen, unabhängig von der Form ihrer Teilnahme (als einzelne Rechtspersönlichkeit bzw. als federführender Partner oder Partner eines sich bewerbenden Konsortiums), nicht mehr als 1 Bewerbung einreichen. Falls eine natürliche oder juristische Person mehr als 1 Bewerbung einreicht, werden alle Bewerbungen, an denen diese Person beteiligt war, ausgeschlossen.
14.Verbot des Zusammenschlusses nach der Vorauswahl
Angebote von Bietern, die Unternehmen umfassen, die von den in den für die Vorauswahl als Grundlage dienenden Antragsformularen genannten Unternehmen abweichen, werden von diesem nichtoffenen Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen, es sei denn, es liegt eine vorherige Genehmigung des öffentlichen Auftraggebers vor (siehe „Handbuch“ — PRAG 2.6.3). Vorausgewählte Bewerber dürfen für den vorliegenden Auftrag untereinander keine Zusammenschlüsse bilden und auch keine Unterauftragsverhältnisse miteinander eingehen.
15.Ausschlusskriterien
Zusammen mit ihrer Bewerbung müssen Bewerber eine unterzeichnete Erklärung, welche dem Standardantragsformular beiliegt, vorlegen, der zufolge auf sie keiner der Ausschlussgründe gemäß Abschnitt 2.6.10.1 des Handbuchs PRAG zutrifft.
Bewerber, die zum Zeitpunkt der Zuschlagsentscheidung in den Listen der restriktiven Maßnahmen der EU aufgeführt sind (siehe Abschnitt 2.4. des Handbuchs PRAG), können keinen Auftragszuschlag erhalten.
16.Vergabe von Unteraufträgen
Die Vergabe von Unteraufträgen ist zulässig.
17.Anzahl der Bewerber, die in die Vorauswahl kommen sollen
Auf der Grundlage der eingegangenen Bewerbungen werden zwischen 4 und 8 Bewerber aufgefordert, ausführliche Angebote für den vorliegenden Auftrag einzureichen. Falls die Zahl teilnahmeberechtigter Bewerber, die die Auswahlkriterien erfüllen, unter der Mindestzahl von 4 liegt, kann der öffentliche Auftraggeber die Bewerber, die die Kriterien erfüllen, zur Angebotsabgabe auffordern.


Voraussichtlicher Zeitplan

18.Voraussichtlicher Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe
Anfang Februar 2019
19.Voraussichtlicher Auftragsbeginn
Juni 2019
20.Durchführungsdauer für den Erstvertrag
36 Monate


AUSWAHL- UND ZUSCHLAGSKRITERIEN

21.Auswahlkriterien
Die folgenden Auswahlkriterien werden auf die Bewerber angewandt. Im Falle von Bewerbungen, die von einem Konsortium eingereicht werden, werden diese Auswahlkriterien, sofern nicht anders angegeben, auf das Konsortium in seiner Gesamtheit angewandt. Die Auswahlkriterien werden nicht auf natürliche Personen und Einpersonengesellschaften angewandt, wenn sie Unterauftragnehmer sind.
1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers (auf der Grundlage von Ziffer 3 des Antragsformulars). Falls es sich bei dem Bewerber um eine öffentliche Einrichtung handelt, sind gleichwertige Informationen bereitzustellen. Der Referenzzeitraum, der berücksichtigt wird, sind die letzten 3 Jahre, für die Rechnungsabschlüsse vorliegen:
— Der durchschnittliche Jahresumsatz des Bewerbers muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) mehr als 1 200 000,00 EUR betragen haben, und
— Der Liquiditätskoeffizient (Umlaufvermögen/kurzfristige Verbindlichkeiten) im letzten abgeschlossenen Jahr muss mindestens 1 betragen. Im Falle eines Konsortiums ist dieses Kriterium von jedem einzelnen Mitglied zu erfüllen.
2) Berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers (auf der Grundlage der Ziffern 4 und 5 des Antragsformulars). Der Referenzzeitraum, der berücksichtigt wird, sind die letzten 3 Jahre vor Ablauf der Einreichungsfrist:
— Mindestens 10 Mitarbeiter sind derzeit für den Bewerber in auftragsrelevanten Bereichen tätig (wie unter Ziffer 7 oben beschrieben),
— Mindestens 20 % aller im laufenden Jahr 2018 für den Bewerber in auftragsrelevanten Bereichen tätigen Mitarbeiter sind fest angestellt.
3) Technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (auf der Grundlage von Ziffer 5 und 6 des Antragsformulars). Der Referenzzeitraum, der berücksichtigt wird, sind die letzten 3 Jahre vor Ablauf der Einreichungsfrist.
— Der Bewerber hat als Hauptauftragnehmer mindestens einen weiteren Auftrag mit einem Gesamtwert von mehr als 3 500 000 EUR umgesetzt, der zu einem beliebigen Zeitpunkt während der 3 Jahre vor der Einreichung des Angebots umgesetzt wurde (2016, 2017, 2018),
— Der Bewerber hat erfolgreich an mindestens einem regionalen oder kontinentweiten Auftrag mitgewirkt, der zu einem beliebigen Zeitpunkt in den 3 Jahren vor der Einreichung des Angebots (2016, 2017, 2018) umgesetzt wurde,
— Der Bewerber hat im Rahmen von mindestens 3 Aufträgen mit einem Gesamtauftragswert von insgesamt mindestens 1 500 000 EUR, die zu einem beliebigen Zeitpunkt in den 3 Jahren vor der Einreichung des Angebots (2016, 2017, 2018) umgesetzt wurden, Unterstützung im Bereich Infrastruktur geleistet;
Vorerfahrungen, die zu einer Vertragsverletzung und zur Beendigung des Vertrags seitens des öffentlichen Auftraggebers geführt haben, dürfen nicht als Referenz verwendet werden.
Ein Wirtschaftsteilnehmer kann gegebenenfalls und bei einem bestimmten Auftrag auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zurückgreifen, und zwar unabhängig von der Form, in der er rechtlich mit ihnen verbunden ist. Der öffentliche Auftraggeber erachtet dies möglicherweise unter anderem dann nicht als angemessen, wenn die Bieter überwiegend auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen oder auf diese betreffend Schlüsselkriterien zurückgreifen. Wenn der Bieter auf andere Unternehmen zurückgreift, muss er gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber nachweisen, dass ihm die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stehen werden, beispielsweise durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung seitens der betreffenden Unternehmen über die Bereitstellung dieser Ressourcen. Diese Unternehmen, z. B. die Muttergesellschaft des Wirtschaftsteilnehmers, müssen im Hinblick auf die Teilnahmeberechtigung — vor allem auf die Nationalität – jene Auswahlkriterien einhalten, für die der Wirtschaftsteilnehmer sie heranzieht. Außerdem müssen die Daten zu diesem Drittunternehmen für das entsprechende Auswahlkriterium dem Angebot in einem gesonderten Dokument beigefügt werden. Wenn der öffentliche Auftraggeber dies verlangt, muss auch ein Leistungsfähigkeitsnachweis eingereicht werden.
Was die technischen und beruflichen Kriterien betrifft, kann ein Wirtschaftsteilnehmer nur dann auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zurückgreifen, wenn die Arbeiten oder Dienstleistungen, für die diese Leistungsfähigkeit erforderlich ist, von diesen Unternehmen ausgeführt bzw. erbracht werden.
Die Unternehmen, auf deren Leistungsfähigkeit der Bieter zurückgreift, haften, was die wirtschaftlichen und finanziellen Kriterien betrifft, gesamtschuldnerisch für die Ausführung des Auftrags.
Falls mehr als 8 teilnahmeberechtigte Bewerber die vorgenannten Auswahlkriterien erfüllen, müssen die relativen Stärken und Schwächen der Bewerbungen dieser Bewerber erneut überprüft werden, um die 8 besten Bewerber zu ermitteln. Die einzigen zusätzlichen Vergleichskriterien sind Folgende und werden in der unten angegebenen Reihenfolge berücksichtigt:
— Das erste zusätzliche Kriterium ist die höchste Anzahl an Projekten, die das Kriterium 21.3.1º erfüllen,
— Falls die Bewerber ein gleiches Ergebnis gemäß dem oben genannten Kriterium 21.3.1º erreichen, gilt als zweites zusätzliches Kriterium der höchste Wert der Projekte gemäß Kriterium 21.3.3º.
Hinweis: Das zusätzliche Vergleichskriterium 2) wird nur dann angewandt, wenn die Anzahl der teilnahmeberechtigten Bewerber nach Anwendung des zusätzlichen Vergleichskriteriums 1) mehr als 8 beträgt.
22.Zuschlagskriterien
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.


EINREICHUNG VON BEWERBUNGEN

23.Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen
Der Bewerber/Bieter wird darauf hingewiesen, dass für den Versand der Bewerbungen/Angebote 2 verschiedene Systeme verfügbar sind: Das 1. System ist per Post oder durch einen privaten Kurierdienst; oder persönliche Abgabe.
Im 1. Fall erfolgt der Versand der Bewerbung/des Angebots vor dem Datum und der Frist für die Einreichung, wobei der Poststempel oder die Empfangsbestätigung(1) maßgeblich sind. Im 2. Fall jedoch ist gilt die bei der Aushändigung der Bewerbung/des Angebots ausgestellte Empfangsbestätigung als Nachweis.
Schlusstermin für den Eingang der Bewerbungen ist am Donnerstag dem 31.1.2019, 16:30 Uhr, Ortszeit Addis Abeba.
Nach dieser Frist an den öffentlichen Auftraggeber übermittelte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Der öffentlicher Auftraggeber kann aus mit der verwaltungstechnischen Effizienz verbundenen Gründen Bewerbungen oder Angebote ablehnen, die rechtzeitig an den Postdienst übermittelt worden sind, jedoch aus beliebigen, nicht auf den öffentlichen Auftraggeber zurückzuführenden Gründen nach dem Zulassungsdatum für den Auswahllistenbericht oder den Bewertungsbericht bei dem öffentlichen Auftraggeber eingegangen sind. Dies beruht auf der Tatsache, dass die Annahme von Bewerbungen oder Angeboten, die rechtzeitig übermittelt wurden, aber verspätet eingehen, zu einer deutlichen zeitlichen Verschiebung des geplanten Ablaufs des Bewertungsverfahrens führen würde (z. B. wenn Bewerbungen oder Angebote nach der Sitzung und dem Abschluss der Arbeiten und Bewertungen des Bewertungsausschusses eingehen würden, müsste eine erneute Sitzung dieses Ausschusses einberufen werden), zudem könnten bereits getroffene und übermittelte Entscheidungen hierdurch in Frage gestellt werden.
(1) Es wird empfohlen, ein Einschreiben zu versenden, falls der Poststempel nicht lesbar sein sollte.
24.Form der Bewerbung und zu erteilende Auskünfte
Die Bewerbungen sind unter Verwendung des Standardantragsformulars einzureichen, wobei dessen Format und die darin aufgeführten Anweisungen strikt einzuhalten sind. Das Antragsformular ist unter folgender Internetadresse erhältlich:

http://ec.europa.eu/europeaid/prag/annexes.do?chapterTitleCode=B

Der Bewerbung muss eine ehrenwörtliche Erklärung zu den Ausschluss- und Auswahlkriterien beiliegen, wofür die unter folgender Internetadresse verfügbare Vorlage verwendet werden muss:

http://ec.europa.eu/europeaid/prag/annexes.do?chapterTitleCode=A

Zusätzliche, zusammen mit einer Bewerbung eingesandte Unterlagen (Broschüre, Brief usw.) werden nicht berücksichtigt.
25.Bewerbungen können folgendermaßen eingereicht werden
Bewerbungen sind beim öffentlichen Auftraggeber ausschließlich in englischer Sprache in einem verschlossenen Umschlag einzureichen:
— entweder per Post oder Kurierdienst; in diesem Fall gilt als Nachweis der Poststempel oder das Datum auf der Abgabebescheinigung, an:
Europäische Union, Delegation to the African Union
Finance and Contract Section
Roosevelt Street, Kirkos Sub City, Kebele 10
PO Box 25223/1000, Addis Ababa — ÄTHIOPIEN
Tel: 00 251 11 416 37 00/Fax: 00 251 11 416 37 03
— oder durch persönliche Abgabe durch den Teilnehmer selbst oder einen Mitarbeiter direkt in den Räumlichkeiten des öffentlichen Auftraggebers gegen Erhalt einer unterzeichneten und datierten Empfangsbestätigung. In diesem Fall gilt die Empfangsbescheinigung als Nachweis für die Einreichung. Die Adresse lautet wie folgt:
Europäische Union, Delegation to the African Union
Finance and Contract Section
Roosevelt Street, Kirkos Sub City, Kebele 10
PO Box 25223/1000, Addis Ababa — ÄTHIOPIEN
Tel: 00 251 11 416 37 00/Fax: 00 251 11 416 37 03
Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 8:00-12:30/14:00-17:30
Freitag: 8:00-12:30/13:00-16:30
Die Bezeichnung des Auftrags und die Referenznummer der Veröffentlichung (siehe Ziffer 1) müssen deutlich lesbar auf dem Umschlag stehen, in dem sich die Bewerbung befindet; sie sind in jedem nachfolgenden Schriftwechsel mit dem öffentlichen Auftraggeber anzugeben.
Auf einem anderen Weg eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Durch die Einreichung einer Bewerbung erklären sich die Bewerber damit einverstanden, die Bekanntmachung zum Ergebnis des Verfahrens auf elektronischem Wege zu erhalten. Als Empfangsdatum dieser Bekanntmachung gilt der Tag, an dem der öffentliche Auftraggeber diese an die in der Bewerbung angegebene elektronische Adresse übermittelt.
26.Änderung oder Widerruf von Bewerbungen
Die Bewerber können ihre Bewerbung durch schriftliche Mitteilung, die vor Ablauf der Einsendefrist für die Bewerbungen erfolgen muss, ändern oder widerrufen. Nach Ablauf der Frist ist eine Änderung der Bewerbung nicht mehr möglich.
Sämtliche Mitteilungen über die Änderung oder den Widerruf einer Bewerbung müssen gemäß Ziffer 25 verfasst und eingereicht werden. Der äußere Umschlag (und gegebenenfalls der relevante innere Umschlag) muss, je nach Inhalt, entweder mit dem Wort „Alteration“ (Änderung) oder „Withdrawal“ (Widerruf) gekennzeichnet sein.
27.Arbeitssprache
Der gesamte Schriftverkehr im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens und Auftrags muss in englischer Sprache geführt werden.
28.Tag der Veröffentlichung der Vorinformation
11.10.2018
ABI. Unterlagen Nr.: EA1118.
29.Rechtsgrundlage (2)
Verordnung (EU) Nr. 236/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.3.2014 zur Festlegung gemeinsamer Vorschriften und Verfahren für die Anwendung der Instrumente der Union für die Finanzierung des auswärtigen Handelns und DCI — PANAF — Verordnung (EU) Nr. 233/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.3.2014 zur Schaffung eines Finanzierungsinstruments für die Entwicklungszusammenarbeit für den Zeitraum 2014-2020 (DCI).
(2) Bitte geben Sie alle Besonderheiten an, die sich auf die Regeln für die Teilnahme auswirken könnten (z. B. geographisch oder thematisch oder kurz-/mittelfristig).
30.Sonstige Informationen
Entfällt