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Services - 537628-2021

22/10/2021    S206

Germany-Munich: Engineering services

2021/S 206-537628

Contract notice

Services

Legal Basis:
Directive 2014/24/EU

Section I: Contracting authority

I.1)Name and addresses
Official name: Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung
Postal address: Hofgartenstraße 8
Town: München
NUTS code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postal code: 80539
Country: Germany
Contact person: Mühle, Nikolaus
E-mail: bieterfragen@gv.mpg.de
Internet address(es):
Main address: http://www.mpg.de
Address of the buyer profile: https://portal.deutsche-evergabe.de
I.3)Communication
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/fc3c528b-b212-46d6-ac54-4d0302c6e782
Additional information can be obtained from another address:
Official name: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.-Generalverwaltung- Stabsreferat Einkauf und Versicherung-Vergabestelle Bau-Z.EURE.A.000304.HKLSVgV.2039
Town: München
NUTS code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Country: Germany
Contact person: Generalverwaltung-Vergabestelle Bau -Z.EURE.A.000304.HKLSVgV.2039
E-mail: bieterfragen@gv.mpg.de
Internet address(es):
Main address: http://www.deutsche-evergabe.de/
I.4)Type of the contracting authority
Other type: Einrichtung des privaten Rechts
I.5)Main activity
Other activity: Grundlagenforschung

Section II: Object

II.1)Scope of the procurement
II.1.1)Title:

Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt; Erweiterung Institut., HKLS -Planung

Reference number: Z.EURE.A.000304.HKLSVgV.2039
II.1.2)Main CPV code
71300000 Engineering services
II.1.3)Type of contract
Services
II.1.4)Short description:

Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind Ingenieurleistungen aus dem Bereich der HKLS-Technik gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ für die LPH 1-3 bzw. 4 (sofern für diese eine behördliche Genehmigung erwirkt werden muss) und 5-9 für das Bauvorhaben „Erweiterung Institut“ des Max-Planck-Instituts für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main (EURE) für folgende Anlagengruppen (AG):

AG 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,

AG 2 Wärmeversorgungsanlagen,

AG 3 Lufttechnische Anlagen,

AG 8 Gebäudeautomation

Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kosteneinschätzung bei ca. 1,1 Mio € netto. Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich auf ca. 7,15 Mio. € netto.

Maßgebend für die zu vergebenden Leistungen als auch für die Honorierung ist der bereitgestellte Vertragsentwurf.

Nähere weiterführende und wichtige Informationen zu den zu vergebenden Planungsleistungen (Auftragsgegenstand) sind unter Punkt II.2.4) dieser Bekanntmachung beschrieben.

II.1.5)Estimated total value
II.1.6)Information about lots
This contract is divided into lots: no
II.2)Description
II.2.2)Additional CPV code(s)
71300000 Engineering services
II.2.3)Place of performance
NUTS code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Main site or place of performance:

Institut des Max-Planck-Instituts für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main

II.2.4)Description of the procurement:

Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie ist seit über 50 Jahren das weltweit führende Institut für rechtshistorische Grundlagenforschung. War es traditionell auf die europäische Rechtsgeschichte konzentriert, so hat es mit der Berufung der jetzigen Direktoren seinen Arbeitsbereich auch auf nichteuropäische Rechtsgeschichte erweitert.

Heute beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Rechtsgeschichten aller fünf Kontinente. Die Ausweitung hat zu einem erheblichen Wachstum des Instituts geführt, sowohl durch drittmittelfinanzierte Vorhaben als auch durch die hohe Zahl der aus der ganzen Welt nach Frankfurt kommenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit der Errichtung einer dritten Abteilung erweitert das Institut seinen Arbeitsbereich um eine ganz neue Disziplin, die Rechtstheorie.

Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie wurde am süd-östlichen Rand des neuen Campus der Universität Frankfurt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten und des Präsidialbüros geplant.

Im westlichen Bereich befindet sich zwischen dem Institutsgebäude und der Grundstücksgrenze ein ca. 13m breiter unbebauter Streifen. Dieser soll (unterirdisch) vollständig bebaut werden, um das bestehende –unbelichtete– Magazin flächig zu erweitern. Oberirdisch soll der Forscherturm entlang des Helmut-Coing-Weges verlängert werden und dabei sowohl die Grundrissstruktur der Bürogeschosse übernehmen als auch in der gleichen Materialität nahtlos an die Fassade anschließen, um weiterhin den Eindruck der vom Masterplan geforderten Blockrandbebauung zu erzeugen.

Die Gesamtfläche des Forschungsgebäudes beträgt ca. 1.150 m² NF 1-7.

Der Brutto-Rauminhalt umfasst ca. 8.300 m³.

Das Raumprogramm umfasst unter anderem:

 Büro- und Besprechungsflächen,

 Seminarbereich,

 Kompaktmagazin

Technische Anforderungen:

 Die Büro-, Besprechungs- und Seminarbereiche sind nach allgemein gültigen Standards umzusetzen.

 Bei den Magazinflächen sind erhöhte Anforderungen an Flexibilität und Raumluft (+18°C +/- 2°C; 50 % +/- 5 % relative Luftfeuchte) zu berücksichtigen.

 Einbringung einer Spülluftanlage in den bestehenden Treppenraum „Büroturm“.

Bei der Planung der zentralen Versorgungstechnik sind die Schnittstellen zur bestehenden Gebäudetechnik des Bestandsgebäudes zu berücksichtigen. Der Erweiterungsbau wird zum Teil an die zentrale Medienversorgung des Bestandsgebäude angeschlossen. Im Bestand sind Umbaumaßnahmen im Bereich des Gebäudeanschlusses notwendig.

Während der Maßnahme sind die Auswirkungen auf den Institutsbetrieb (inkl. Lesesaal und Bibliothek) im Bestandsgebäude so gering wie möglich zu halten. Dies erfordert eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Institut und den anderen Planungsbeteiligten.

Bei der Planung und Baudurchführung sind nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen.

Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Die Planung muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen.

Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des Zeitraumes (siehe II.2.7) zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen.

Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort bzw. in München zur Verfügung zu stehen.

II.2.5)Award criteria
Criteria below
Quality criterion - Name: 1 Maßgeblich für die Vergabeentscheidung ist das wirtschaftlichste Angebot. Wegen einer Zeichenzahlbegrenzung weiter unter Ziffer II.2.14). / Weighting: 100
Price - Weighting: 0
II.2.6)Estimated value
II.2.7)Duration of the contract, framework agreement or dynamic purchasing system
Duration in months: 43
This contract is subject to renewal: no
II.2.9)Information about the limits on the number of candidates to be invited
Envisaged minimum number: 3
Objective criteria for choosing the limited number of candidates:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe Ziffer III.1), erfolgt die Auswahl nachfolgenden Kriterien:

(1) Inhaltlich vergleichbares Referenzprojekt für ein Forschungsgebäude mit den Schwerpunkten Büronutzung und Kompaktmagazinflächen gemäß der Aufgabenbeschreibung nach Ziffer II.2.4 und III.1.3 (1)), (Gewichtung: 60 %)

Die Referenz wird entsprechend den nachfolgenden Unterkriterien beurteilt und gewichtet:

a) Funktionalität: Vollklima-Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnungssysteme, Kälteerzeugungsanlagen, Spülluftanlage (20 %)

b) Komplexität: erhöhte Temperatur- und Feuchtekonstanz für Kompaktmagazin (30%)

c) Randbedingungen des Projekts: Bürogebäude, Berücksichtigung der Bestandsinfrastruktur (20 %)

d) Größe des Bauprojektes (z.B. Nutzungsfläche in m², Bauwerkskosten) (20 %)

e) Erbrachte Anlagengruppen (10 %)

Für jedes Unterkriterium im Gesamtbild der angegebenen Referenz können maximal 4 Punkte erreicht werden. Die jeweils erreichten Punkte je Unterkriterium werden mit dem angegebenen Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert aufsummiert. Der Gesamtwert fließt dann multipliziert mit dem Wichtungsfaktor 60% in die Gesamtwertung ein.

Hinweise:

Die je Unterkriterium erreichbare Höchstpunktzahl (4 Punkte) wird vergeben, wenn die benannte Referenz bezüglich der angegebenen Kriterien dem zu realisierenden Projekt bestmöglich entspricht.

Das Unterkriterium e) wird wie folgt bewertet:

Erbrachte Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8: 4 Punkte

Erbrachte Anlagengruppen 1, 2 und 3: 3 Punkte

Erbrachte Anlagengruppen 1, 3 und 8: 2 Punkte

Erbrachte Anlagengruppen 1 und 3: 1 Punkt

sonst: 0 Punkte

Die reine Menge der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber ist nur eine Referenz wertbar. Die vom Bewerber anzugeben beabsichtigte Referenz ist an entsprechender Stelle im MPG-Bewerbungsbogen einzutragen und nach dortiger Maßgabe mit den entsprechenden Angaben/Nachweisen/Erklärungen/Unterlagen zu ergänzen.

(2) Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte jeweils in den letzten drei Jahren und heute bezogen auf den unter Ziffer II.2.4 aufgeführten Fachbereich HKLS-Technik - (Gewichtung: 10%). Diese Angaben sind im MPG-Bewerbungsbogen an entsprechender Stelle einzutragen.

Eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte von 6 Mitarbeitern (MA) führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:

1 MA = 1 Punkt; 2 bis 3 MA = 2 Punkte; 4 bis 5 MA = 3 Punkte; ab 6 MA = 4 Punkte

(3) Durchschnittliche Nettoumsatzzahlen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für HKLS-Planungsleistungen. Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied jeweils bezogen auf den eigenen Leistungsanteil (Gewichtung: 10%). Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für HKLS-Planungsleistungen von 700.000 €/Geschäftsjahr führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. Diese Angaben sind im MPG-Bewerbungsbogen an entsprechender Stelle einzutragen. Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema: 400.000-499.999 € = 1 Punkt; 500.000-599.999 € = 2 P; 600.000-699.999 € = 3 P; ab 700.000 = 4 P (Mindeststandard vgl. Ziffer III.1.2)

(4) aussagekräftige Darstellung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität im Unternehmen zu Ziffer III.1.3 (3) (Gewichtung: 20%)

Hinweis:

Eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder vergleichbare anhand der ISO 9001 im Unternehmen durchgeführte Qualitätssicherungsmaßnahmen führen zur Höchstpunktzahl (4 Punkte).

Erläuterung allg. Punktevergabe:

Die Gesamtleistungspunktzahl ergibt sich aus der Summe der gewichteten Bewertungspunkte bei den vorstehend genannten Bewertungskriterien wie folgt:

Zur Bewertung der vorstehenden Aufzählungspunkte (1 d), (2) und (3) vgl. oben.

Die Bewertung der vorstehenden Aufzählungspunkte (1 a) bis (1 d), und (4) erfolgt anhand folgender Wertungsskala:

Bei jedem dieser Bewertungskriterien (Unterkriterien) wird eine Punktzahl zwischen 0 bis 4 Punkten ermittelt, wobei 4 Punkte die bestmögliche Bewertung darstellt.

Die Bewertung erfolgt im Vergleich zueinander unter Abwägung der jeweiligen guten und weniger guten Aspekte (sog. diskursive Wertung).

Der im jeweiligen Kriterium/Unterkriterium jeweils vorteilhafteste Teilnahmeantrag erhält 4 Punkte.

Die weitere Punktvergabe erfolgt nach dem Grad der Nachteile gegenüber dem besten Teilnahmeantrag:

3 Punkte: Der Teilnahmeantrag weist geringfügige Abstriche gegenüber dem besten Teilnahmeantrag auf

2 Punkte: Der Teilnahmeantrag weist deutliche Abstriche gegenüber dem besten Teilnahmeantrag auf

1 Punkt: Der Teilnahmeantrag weist schwerwiegende Abstriche gegenüber dem besten Teilnahmeantrag auf

0 Punkte: Der Teilnahmeantrag enthält nicht nachvollziehbare Ausführungen

Sind für die oben genannten Bewertungskriterien Angaben/Nachweise/ Erklärungen/Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert.

II.2.10)Information about variants
Variants will be accepted: no
II.2.11)Information about options
Options: yes
Description of options:

Verbindlich beauftragt werden zunächst die LPH 1-3 bzw. 4 (sofern für diese eine behördliche Genehmigung erwirkt werden muss). Der Vertrag beinhaltet die Option nach der Entscheidung des AG, dem AN auch die Leistungsphasen 5-9 zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.

II.2.13)Information about European Union funds
The procurement is related to a project and/or programme financed by European Union funds: no
II.2.14)Additional information

Zu Ziffer II.2.5): Im Rahmen der Ermittlung des besten Preis-Leistungsverhältnisses nimmt der Preis nach Art. 67 Abs. (2) der RL 2014/24/EU und dem hierauf beruhenden § 58 Abs. (2) VgV - die Form von Festpreisen an, so dass sich das wirtschaftlichste Angebot ausschließlich nach den in § 58 Abs. (2) VgV genannten Kriterien bestimmt. Alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Section III: Legal, economic, financial and technical information

III.1)Conditions for participation
III.1.1)Suitability to pursue the professional activity, including requirements relating to enrolment on professional or trade registers
List and brief description of conditions:

Ingenieure im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV.

Falls Sie sich als Bewerbergemeinschaft bewerben ist Folgendes zu beachten:

Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen.

Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist als Anlage zum Vordruck „MPG-Bewerbungsbogen“, von den Bewerbern von der Ausschreibungsplattform herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.

III.1.2)Economic and financial standing
List and brief description of selection criteria:

Mit dem MPG-Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaft s. Ziffer III.1.1):

Der Auftraggeber fordert von seinem zukünftigen Vertragspartner, dass er für das Projekt eine adäquate Deckung seines Berufshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sicher stellt. Mindestens folgende Deckungssummen werden dabei erwartet:

- 3 Mio. EUR für Personenschäden

- 1 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung, alternativ den Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens den genannten Deckungssummen, jedoch in diesem Fall mit einer 2-fach Maximierung je Versicherungsjahr.

Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung bzw. alternativ die verbindliche Bestätigung eines Versicherers bzw. seines Versicherungsmaklers über eine entsprechende Deckung, ist vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Im Rahmen seines Teilnahmeantrages ist eine Erklärung des Bieters ausreichend, wie er beabsichtigt die geforderte Risikodeckung/Versicherung sicher zu stellen.

Bitte beachten: bei Bewerber-/Bietergemeinschaften fordert der Auftraggeber die vorgenannte Versicherung von jedem Mitglied!; jedes Mitglied hat deshalb eine

diesbezügliche Erklärung abzugeben.

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerbungsbogen zu verwenden. Der MPG- Bewerbungsbogen ist von den Bewerbern unter https://portal.deutsche-evergabe.de herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.

Minimum level(s) of standards possibly required:

Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz pro Jahr in Höhe von 400.000 € für Planungsleistungen im Bereich HKLS-Technik; (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).

Wird dieser geforderte durchschnittliche Netto-Geschäftsumsatz nicht erreicht, führt es zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.

III.1.3)Technical and professional ability
List and brief description of selection criteria:

Mit dem Teilnahmeantrag und in Ergänzung zum Bewerbungsbogen sind die folgenden Angaben zu machen bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen.

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerbungsbogen inklusive Anlagen einzureichen. Nachfolgend geforderte Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizulegen:

(1) Angabe eines Referenzprojekts, bei dem mindestens die Leistungen der LPH 2 bis 8 nach §§ 53 ff HOAI für ein Gebäude mit den Schwerpunkten Büronutzung oder vergleichbarer Nutzungsanforderung gemäß der Aufgabenbeschreibung - wie in Ziffer II.1.4 und II.2.4 beschrieben - erbracht wurden

Angabe von:

a) einer Kurzbeschreibung des Gebäudes/Projektes mit Angabe der erbrachten Leistungsphasen

b) der Projektgröße nach NF

c) des Leistungszeitraums

d) des Auftragswertes und der Baugröße

e) des verantwortlichen Projektleiters/Bearbeiters

f) des Auftraggebers

g) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer)

Die Referenz ist an entsprechender Stelle im MPG-Bewerbungsbogen einzutragen.

(2) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalstandes mit jeweiliger Qualifikation bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschulabschluss, technische Angestellte, Zeichner etc.) bezogen auf den unter Ziffer II.2.4 aufgeführten Fachbereich HKLS-Technik (Versorgungstechnik ohne ELT-Technik) (die Angaben sind an entsprechender Stelle im MPG-Bewerbungsbogen einzutragen).

(3) Aussagekräftige Darstellung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität im Unternehmen (siehe entsprechende Stelle im MPG-Bewerbungsbogen).

Sind die unter (1) bis (3) geforderten Angaben, Nachweise, Unterlagen/Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer II.2.9).

Minimum level(s) of standards possibly required:

Mindestbedingung für die Teilnahme ist, dass der Bewerber 1 Referenzprojekt des Büros nach Maßgabe der Ziffer III.1.3) (1) vorweisen kann, das mit dem wie unter Ziffer II.1.4) und Ziffer II.2.4) dargestellten Auftragsgegenstand vergleichbar ist und der Abschluss der Leistungsphase 8 nicht länger als sieben Jahre zurückliegt. Sollte sich das Referenzprojekt noch im Bau befinden, muss zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung die Leistungsphase 8 weitgehend abgeschlossen sein. Die Leistungsphase 4 muss nur für die Anlagengruppen nachgewiesen werden, in denen diese auch aufgrund der genehmigungsrechtlichen Bestimmungen erfolgen muss.

III.2)Conditions related to the contract
III.2.1)Information about a particular profession
Execution of the service is reserved to a particular profession
Reference to the relevant law, regulation or administrative provision:

Ingenieure im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV.

Section IV: Procedure

IV.1)Description
IV.1.1)Type of procedure
Competitive procedure with negotiation
IV.1.3)Information about a framework agreement or a dynamic purchasing system
IV.1.5)Information about negotiation
The contracting authority reserves the right to award the contract on the basis of the initial tenders without conducting negotiations
IV.1.8)Information about the Government Procurement Agreement (GPA)
The procurement is covered by the Government Procurement Agreement: yes
IV.2)Administrative information
IV.2.2)Time limit for receipt of tenders or requests to participate
Date: 19/11/2021
Local time: 11:30
IV.2.3)Estimated date of dispatch of invitations to tender or to participate to selected candidates
Date: 21/12/2021
IV.2.4)Languages in which tenders or requests to participate may be submitted:
German
IV.2.6)Minimum time frame during which the tenderer must maintain the tender
Tender must be valid until: 01/03/2022

Section VI: Complementary information

VI.1)Information about recurrence
This is a recurrent procurement: no
VI.3)Additional information:

Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und aus einem Verhandlungsverfahren.

Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens „den Teilnahmewettbewerb“ ist folgendes zu beachten:

Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:

[https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/fc3c528b-b212-46d6-ac54-4d0302c6e782].

Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden.

Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages ist ausschließlich in elektronischer Form zulässig. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich.

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags ist ausschließlich die Textform nach §126b BGB zugelassen. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Teilnahmeantrag einreichen“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an.

Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt.

Das Datenvolumen ist pro Datei auf 50 MB begrenzt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.

Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3) sind die diesbezüglichen mit dem MPG-Bewerbungsbogen (Teilnahmeantrag) geforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im MPG-Bewerbungsbogen abgeforderten Angaben, beizufügen. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt.

Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell ausschließlich in der eVergabe allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der zuvor genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der ausschließlich auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.

Bitte beachten Sie, dass das Übermittelten größerer Datenvolumen (z.B. Pläne) mehr Zeit (ggf. je nach Datenvolumen und Geschwindigkeit der genutzten/ zur Verfügung stehenden Datenleitung) in Anspruch nehmen kann. Beginnen Sie deshalb bitte rechtzeitig vor Teilnahmeschluss mit der Übermittlung der Teilnahmeunterlagen. Sollte es zu Problemen bei der Übermittlung kommen, melden Sie sich bitte rechtzeitig vor Abgabeschluss beim Support der eVergabe.

Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens, „das Verhandlungsverfahren“, gilt folgendes:

Alle für die Erstellung Ihres Angebotes erforderlichen Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe und die Vertragsunterlagen nebst Anlagen), stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:

[https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/fc3c528b-b212-46d6-ac54-4d0302c6e782].

Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe, die den ausgewählten Teilnehmern nach abgeschlossener Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge zugesendet wird, beginnt für die ausgewählten Teilnehmer die Angebotsphase. Ihr Angebot geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin und unter Beachtung der dort aufgeführten Bedingungen ausschließlich elektronisch über den Bieterbereich der eVergabe ab.

Für die Angebotsabgabe ist ausschließlich die Textform nach §126b BGB zugelassen. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Angebotseinreichung“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an.

Dabei ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Über eine etwaige Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden Sie schriftlich informiert. Gemäß § 17 (11) VgV behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag ohne Verhandlungen mit den Bietern zu vergeben.

Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1. Phase (Teilnahmewettbewerb). Wichtige Fragen und Antworten sind für Sie ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen und werden hierüber auch beantwortet.

VI.4)Procedures for review
VI.4.1)Review body
Official name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postal address: Maximilianstraße 39
Town: München
Postal code: 80538
Country: Germany
E-mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Internet address: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de
VI.4.3)Review procedure
Precise information on deadline(s) for review procedures:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB).

Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

VI.5)Date of dispatch of this notice:
18/10/2021