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Services - 538051-2021

Submission deadline has been amended by:  587873-2021
22/10/2021    S206

Germany-Stuttgart: IT services: consulting, software development, Internet and support

2021/S 206-538051

Contract notice

Services

Legal Basis:
Directive 2014/24/EU

Section I: Contracting authority

I.1)Name and addresses
Official name: IT Baden-Württemberg
Postal address: Krailenshalden Str. 44
Town: Stuttgart
NUTS code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postal code: 70469
Country: Germany
E-mail: Vergabestelle@bitbw.bwl.de
Internet address(es):
Main address: https://www.bitbw.de
I.3)Communication
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYLYY42/documents
Additional information can be obtained from the abovementioned address
Tenders or requests to participate must be submitted electronically via: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYLYY42
I.4)Type of the contracting authority
Other type: Landesoberbehörde
I.5)Main activity
Other activity: Rechenzentrum

Section II: Object

II.1)Scope of the procurement
II.1.1)Title:

BK IT-Services

Reference number: 11-0230/780
II.1.2)Main CPV code
72000000 IT services: consulting, software development, Internet and support
II.1.3)Type of contract
Services
II.1.4)Short description:

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von "BK IT-Services" für das

Land Baden-Württemberg.

II.1.5)Estimated total value
II.1.6)Information about lots
This contract is divided into lots: no
II.2)Description
II.2.2)Additional CPV code(s)
79000000 Business services: law, marketing, consulting, recruitment, printing and security
II.2.3)Place of performance
NUTS code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
NUTS code: DE1 Baden-Württemberg
Main site or place of performance:

IT Baden-Württemberg Krailenshalden Str. 44 70469 Stuttgart

II.2.4)Description of the procurement:

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der im Folgenden skizzierte Serviceumfang, der Bestandteil des von der BITBW für die User angebotenen Benutzerunterstützungskonzeptes ist.

Das Leistungsspektrum setzt sich aus folgenden miteinander zusammenhängenden Leistungsfeldern zusammen:

* 1st Level Support (beinhaltet die Leistungserbringung für den Service Desk, die inkludierte Auftragsbearbeitung mit optional hinzubuchbarem "Full Service" und optional hinzubuchbarem fachspezifischen Service Desk für einzelne Fachverfahren sowie den Umgang mit Sonderarbeitsplätzen für die betreuten IT Clients,

* 2nd Level Support Leistungen (beinhaltet Leistungen, die vom 1st Level Support nicht erbracht werden können und besondere technische Fähigkeiten erfordern z.B. Installationsverfahren und Bereitstellung von Clienthardware und Peripherie, Firmware- und Treibermanagement, Gruppenrichtlinien, Endpoint Security Check, Patch- und Schwachstellenmanagement, Paketierung und Paketpflege, GPOs),

* Technical Field Service (TFS) beschreibt die Vor-Ort-Leistungserbringung in der Flächenorganisation durch Service Techniker (u.a. Installation, Umzüge, Gerätetausch, Geräteabbau und Lagerhaltung etc.),

* Projektleistungen.

II.2.5)Award criteria
Price is not the only award criterion and all criteria are stated only in the procurement documents
II.2.6)Estimated value
II.2.7)Duration of the contract, framework agreement or dynamic purchasing system
Duration in months: 24
This contract is subject to renewal: yes
Description of renewals:

Die Auftraggeberin behält sich vor, den Vertrag zweimal um jeweils ein Jahr zu

verlängern. Die Mindestvertragslaufzeit verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr,

sofern nicht drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit eine Kündigung durch die IT

Baden-Württemberg (BITBW) erfolgt. Für die zweite optionale Verlängerung gilt selbiges.

II.2.9)Information about the limits on the number of candidates to be invited
Envisaged number of candidates: 3
Objective criteria for choosing the limited number of candidates:

Die Teilnahmeanträge der grundsätzlich geeigneten Bewerber werden anhand der nachfolgend dargestellten Kriterien gewertet. Im Teilnahmewettbewerb können insgesamt 48 Wertungspunkte (100 %) erreicht werden. Es wird eine Rangfolge der Teilnahmeanträge aller geeigneten Bewerber gebildet. Die Bildung der Rangfolge aller geeigneten Bewerber erfolgt nach der erreichten Gesamtpunktzahl, wobei der Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl den ersten Rang belegt. Zur Abgabe eines ersten Angebots im Rahmen der Angebots- und Verhandlungsphase werden die drei Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl aufgefordert.

Für die Punktvergabe und damit die Ermittlung der Rangfolge unter den grundsätzlich geeigneten Bietern erfolgt eine Bepunktung der Referenzen jeweils nach folgenden Kriterien:

1. Auftraggeber

a) öffentlicher Auftraggeber: 3 WP

b) andere Auftraggeber: 0 WP

2. Anzahl der zu betreuenden Arbeitsplätze

a) >50.000 Arbeitsplätze: 6 WP

b) >40.000 - 50.000 Arbeitsplätze: 5 WP

c) >20.000 - 40.000 Arbeitsplätze: 4 WP

d) >10.000 - 20.000 Arbeitsplätze: 2 WP

e) <10.000 Arbeitsplätze: 0 WP

3. Anzahl der betreuten Standorte

a) 10 und mehr Standorte: 2 WP

b) 5 - 9 Standorte: 1 WP

c) weniger als 5 Standorte: 0 WP

4. Referenzprojekt benennt als Ticket Tool USU Valuemation

a) Ja: 2 WP

b) Nein: 0 WP

5. Deckt die Referenz mehr als zwei der geforderten Leistungsfelder ab?

a) alle vier Leistungsfelder: 2 zusätzliche WP

b) drei Leistungsfelder: 1 zusätzlicher WP

c) zwei Leistungsfelder: 0 zusätzliche WP

6. Das Leistungsfeld 4 (Projektleistung) ist in der Referenz enthalten und das Projekt wurde nach Prince2 durchgeführt.

Ja: 1 WP

Nein: 0 WP

Maximale Summe der Wertungspunkte für die drei Referenzen: 48 Punkte (100 %)

Sollten zwei Bewerber die gleiche Punktzahl erreichen, behält sich die Auftraggeberin vor, die punktgleichen Bewerber zur Angebotsabgabe in der zweiten Stufe, dem Verhandlungsverfahren, aufzufordern. Sofern mehr als zwei Bewerber identische Wertungspunkte erhalten, findet eine Auswahl unter diesen Bewerbern über Losentscheid statt.

II.2.10)Information about variants
Variants will be accepted: no
II.2.11)Information about options
Options: no
II.2.13)Information about European Union funds
The procurement is related to a project and/or programme financed by European Union funds: no
II.2.14)Additional information

Section III: Legal, economic, financial and technical information

III.1)Conditions for participation
III.1.1)Suitability to pursue the professional activity, including requirements relating to enrolment on professional or trade registers
List and brief description of conditions:

1. Die Eignung ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

2. Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach - sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer - an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Nachunternehmer vorgesehen ist, führen.

3. Ein Bewerber (bzw. eine Bewerbergemeinschaft) kann sich zum Nachweis der Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für diese Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen unter 1. bis 3. gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.

4. Die nachfolgend und die in III.1.2) und III. 1.3) geforderten Eignungsnachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:

- Aktueller Nachweis (nicht älter als 1 Jahr), dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist. (A)

Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig sind (soweit erforderlich) oder einen anderen geeigneten Nachweis (z. B. bereinigter Steuerbescheid) vor, der Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit gibt.

- Eigenerklärung, dass keine rechtskräftigen Verurteilungen der in § 123 GWB aufgezählten Straftaten vorliegen. (A)

- Eigenerklärung, dass keine Verstöße der in § 124 GWB aufgezählten fakultativen Ausschlussgründe vorliegen. (A)

- Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG). (A)

Bei den oben innerhalb dieser Ziffer mit (A) gekennzeichneten Kriterien handelt es sich um Ausschlusskriterien, welche zwingend zu erfüllen sind. Eine Nichterfüllung kann zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.

III.1.2)Economic and financial standing
List and brief description of selection criteria:

- Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass seine Umsatzerlöse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2018, 2019, 2020) bezogen auf die für die Ausschreibung maßgeblichen Leistungsfelder 1-4 kumuliert im Mittel der drei Geschäftsjahre mindestens 107 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr betragen.

Im Fall von Bewerbergemeinschaften und im Fall des Einsatzes von eignungsverleihenden Nachunternehmern werden unternehmensbezogen nachgewiesene Umsätze aus dem jeweiligen Leistungsfeld (1-4) zur Erreichung des geforderten Mindestumsatzes addiert. (A)

- Eigenerklärung über das Vorliegen bzw. den für den Fall der Auftragserteilung vorgesehenen Abschluss einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung, die insbesondere Deckungsschutz für eine Haftung des Auftragsnehmers für Betriebsunterbrechungsschäden und Schäden/Aufwendungen aufgrund von Datenverlust, die bei der Auftraggeberin entstehen, mit einschließt und mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Mindestversicherungssummen abdeckt (A):

* für Personen- und Sachschäden mind. 10.000.000,00 EUR pauschal je Schadensfall, einfach maximiert

* für Vermögensschäden mind. 1.500.000,00 EUR pauschal je Schadensfall, einfach maximiert.

Dabei ist auch zu erklären, dass die Versicherung bei Angebotsabgabe nicht gekündigt ist und für den gesamten Leistungszeitraum ein entsprechender Versicherungsschutz bestehen bleibt. Vor Zuschlagserteilung ist ein entsprechender Versicherungsnachweis vorzulegen. Im Falle einer Teilnahme als Bewerbergemeinschaft genügt auch eine Erklärung/ein Nachweis über eine auf die Bewerbergemeinschaft lautende Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung. Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf ein anderes Unternehmen zurückgegriffen wird (Eignungsleihe gem. § 47 VgV) und dieses Unternehmen gemeinsam mit dem Bewerber/Bieter gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber haftet (§ 47 Abs. 3 VgV), ist der geforderte Nachweis/die Erklärung auch von dem anderen Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.(A)

- Eigenerklärung, dass über der Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde. (A)

- Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. (A)

- Eigenerklärung, dass der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (u.a. auch zur Berufsgenossenschaft) ordnungsgemäß nachgekommen wird. (A)

- Eigenerklärung, dass keine Verstöße im Sinne des § 5 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit begangen hat, bzw. keine Eintragungen im Gewerbezentralregister wegen illegaler Beschäftigung bestehen. (A)

- Eigenerklärung, dass weder das Unternehmen, noch Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft oder Mitglieder der Bietergemeinschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage des Standpunktes des Rates 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheint. (A)

- Wir erklären, dass wir damit einverstanden sind, im Falle einer Aufforderung zur Angebotsabgabe die Eigenerklärung zur Tariftreue- und Mindestentgeltbestimmungen nach dem Landestariftreue- und Mindestentgeltgesetz abzugeben und damit die Einhaltung zu bestätigen. (A)

- Siehe im Übrigen die Allgemeinen Angaben, Anlage 2.2 zum Vertrag - Kriterienkatalog Eignung sowie Anlage 2.3 zum Vertrag - Kriterienkatalog.

Minimum level(s) of standards possibly required:

Bei den oben innerhalb dieser Ziffer mit (A) gekennzeichneten Kriterien handelt es sich um Ausschlusskriterien, welche zwingend zu erfüllen sind. Eine Nichterfüllung kann zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.

III.1.3)Technical and professional ability
List and brief description of selection criteria:

- Der Bewerber erklärt in einer Eigenerklärung, dass auf sein Unternehmen (bzw. ein eignungsverleihendes Nachunternehmen) folgende Zertifizierungen ausgestellt und zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültig sind (A):

- Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 (Mindestanforderung) oder Erklärung, dass ein vergleichbares Qualitätsmanagementsystem besteht, das zumindest in seiner Grundstruktur gemäß den Hauptkapiteln der DIN EN ISO 9001 dargestellt sein muss

- Zertifizierung einer Informationssicherheits-Zertifizierung gemäß ISO/IEC 27001 (Mindestanforderung) oder Erklärung, dass ein vergleichbares Informationssicherheits-Zertifizierung besteht, das zumindest in seiner Grundstruktur gemäß den Hauptkapiteln der ISO/IEC dargestellt sein muss

Die Bewerber haben Nachweise über die auf ihr Unternehmen / ein Unternehmen die Bewerbergemeinschaft / einen eignungsverleihenden Nachunternehmer ausgestellte o. g. Zertifizierungen dem Teilnahmeantrag beizufügen.

- Der Bewerber betreibt ein Informationssicherheitsmanagementsystem gem. ISO 27001 und stellt Schnittstellen zu den verschiedenen Prozessen zur Verfügung, insbesondere zu (A):

- Behandlung von Sicherheitsvorfällen und sicherheitsrelevanten Ereignissen

- Audit und Revision

- Berichtswesen

Der Bewerber betreibt ein Notfallmanagementsystem sowohl in der Notfallvorsorge als auch in der Notfallbewältigung.

Die BITBW ist verpflichtet die BSI-Standards 200-1-4 umzusetzen. Dabei wird eine Standardabsicherung gem. 200-2 zugrunde gelegt mit einem erhöhten Schutzbedarf.

Der Bewerber erklärt, dass er ein vergleichbares Schutzniveau bei sich umsetzt und die AG entsprechend unterstützt.

- Der Bewerber erklärt jeweils in einer Eigenerklärung, dass er im Falle einer Zuschlagserteilung nur Personen einsetzt, die über eine entsprechende Zuverlässigkeitsüberprüfung und Sicherheitsüberprüfung verfügen bzw. sich zu einer Zuverlässigkeitsüberprüfung und Sicherheitsüberprüfung bereit erklären. (A)

- Der Bewerber erklärt in einer Eigenerklärung, dass er ausschließlich Personen einsetzt, die die geforderten Qualifikationen aus der Leistungsbeschreibung (Kapitel 3.2.1.3, 3.2.2.10, 3.2.3.8, 3.2.4.2) erfüllen. (A)

- Der Bewerber erklärt weiterhin, dass er im Falle der Zuschlagserteilung die Zertifikate und geforderten Qualifikationen der eingesetzten Mitarbeiter nachprüfbar nachweist. (A)

IT-Sicherheit und Datenschutz:

Der Bieter muss folgende Eigenerklärungen abgeben (A):

- Wir erklären, dass wir die nachfolgend aufgelisteten Gesetze, Richtlinien und Standards im Rahmen unserer Leistungserbringung berücksichtigen werden (A):

- Standards und Kompendium des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, insbesondere der Standards 200-2 und 200-3 im Rahmen der Erstellung eines Info-Sicherheitskonzepts

- Datenschutzgesetz des Bundes (BDSG), des Landes (LDSG BW) 

in der neuen Fassung und DS-GVO

- Wir erklären, dass das seitens der Auftraggeberin übermittelte Muster "Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DS-GVO" (vgl. Muster Auftragsverarbeitung DS-GVO) zur Kenntnis genommen worden ist. (A)

- Wir erklären uns damit einverstanden, dass mit Zuschlag im Bedarfsfall die oben genannte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (vgl. Muster Auftragsverarbeitung DS-GVO) bezüglich im Auftrag verarbeiteter personenbezogener Daten mit der Auftraggeberin geschlossen wird. (A)

Es wird darauf hingewiesen, dass die im Muster gelb hinterlegten Bereiche leistungsspezifisch nach Zuschlagserteilung im Bedarfsfall ergänzt werden müssen.

- Wir erklären uns damit einverstanden, mit Abschluss der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung die technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß DS-GVO, unter Berücksichtigung des zur Verfügung gestellten Aufbaus (vgl. Muster Auftragsverarbeitung DS-GVO), der Auftraggeberin zur Verfügung zu stellen. (A)

- Wir erklären, dass die Auftraggeberin Kontrollen zur Einhaltung und Berücksichtigung des Vorgenannten bei uns durchführen kann. (A)

- Es werden genau 3 Referenzen gefordert, bei denen der Leistungsbeginn nicht länger als 5 Jahre zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages zurückliegt. Durch die Referenzen müssen Erfahrungen in folgenden Bereichen nachgewiesen werden (A):

- Leistungsfeld 1), 1st Level Support / Service Desk: Durchführung von IT Support im Service Desk und IT-Auftragsmanagement im Sinne von Störungsannahme und -behebung und Bearbeitung von Serviceanfragen

- Leistungsfeld 2), 2nd Level Support Leistungen: Erweiterte technische Unterstützung durch einen 2nd Level Support beim Kunden, die der 1st Level Support nicht abdecken kann, unter Nutzung von Supportverträgen der AG mit Herstellern

- Leistungsfeld 3), Technical Field Service: Durchführung des Technical Field Service für Kunden mit mehreren Standorten

- Leistungsfeld 4), Projektleistungen im Kontext der Leistungsfelder 1-3: Projektleistungen (entsprechend der Leistungsbeschreibung).

Für die drei Unternehmensreferenzen wird jeweils eine Beschreibung der erbrachten Leistungen (max. 3 Seiten) zu den Leistungsfeldern gefordert.

Für jede Referenz sind folgende Angaben zu machen:

- Kurztitel des Referenzprojektes

- Auftraggeber, mit Angabe der Organisationseinheit (Hinweis: Sofern ein Auftraggeberin nicht genannt werden darf, ist ausnahmsweise eine sachlich einschlägige Anonymisierung bzw. Pseudonymisierung des Auftraggebers zulässig, z. B. "privater Auftraggeber, börsennotiert, Konsumgüterindustrie". Die Vergabestelle geht allerdings davon aus, dass Unternehmen nicht dem Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO unterliegen und daher genannt werden dürfen; vgl. Art. 4 Nr. 1 DSGVO)

- Projektauftrag mit einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Lieferobjekte

- Leistungszeitraum

- Aus Sicht des Bewerbers sind/ ist folgende/r Bereich/e betroffen: (Leistungsfelder 1- 4)

- Anzahl der bereitgestellten und betreuten IT-Arbeitsplätze/Standorte

- War der Bewerber/Referenzgebende Generalunternehmer beim Referenzprojekt?

Die geforderten Referenzen müssen für jeden Teilnahmeantrag nur einmal vorgelegt werden. Das gilt auch im Falle einer Teilnahme als Bewerber-/Bietergemeinschaft. (A)

Minimum level(s) of standards possibly required:

Bei den oben innerhalb dieser Ziffer mit (A) gekennzeichneten Kriterien handelt es sich um Ausschlusskriterien, welche zwingend zu erfüllen sind. Eine Nichterfüllung kann zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.

Für die geforderten Referenzen gelten zudem folgende Mindestanforderungen:

- Es müssen mindestens die 3 geforderten Referenzen vorgelegt werden.

- Jedes der genannten Leistungsfelder muss durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft durch mindestens eine der eingereichten Referenzen abgedeckt werden. Jede der eingereichten Referenzen muss mindestens zwei, kann auch mehr der oben genannten Leistungsfelder abdecken.

- Im Ergebnis muss jedes Leistungsfeld durch mindestens eine Referenz abgedeckt sein; jede Referenz muss unabhängig von einem konkreten Leistungsfeld zusätzlich die Anforderung mindestens 5.000-IT-Arbeitsplätze verteilt auf mindestens drei Standorte mit einer Entfernung von jeweils mind. 50 km voneinander erfüllen. Angaben zu evtl. Subunternehmerleistungen sind zu machen.

Section IV: Procedure

IV.1)Description
IV.1.1)Type of procedure
Competitive procedure with negotiation
IV.1.3)Information about a framework agreement or a dynamic purchasing system
IV.1.4)Information about reduction of the number of solutions or tenders during negotiation or dialogue
Recourse to staged procedure to gradually reduce the number of solutions to be discussed or tenders to be negotiated
IV.1.5)Information about negotiation
The contracting authority reserves the right to award the contract on the basis of the initial tenders without conducting negotiations
IV.1.8)Information about the Government Procurement Agreement (GPA)
The procurement is covered by the Government Procurement Agreement: yes
IV.2)Administrative information
IV.2.2)Time limit for receipt of tenders or requests to participate
Date: 22/11/2021
Local time: 10:00
IV.2.3)Estimated date of dispatch of invitations to tender or to participate to selected candidates
Date: 27/12/2021
IV.2.4)Languages in which tenders or requests to participate may be submitted:
German

Section VI: Complementary information

VI.1)Information about recurrence
This is a recurrent procurement: no
VI.3)Additional information:

Bekanntmachungs-ID: CXUEYYLYY42

VI.4)Procedures for review
VI.4.1)Review body
Official name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postal address: Durlacher Allee 100
Town: Karlsruhe
Postal code: 76137
Country: Germany
VI.4.3)Review procedure
Precise information on deadline(s) for review procedures:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.5)Date of dispatch of this notice:
19/10/2021