Dienstleistungen - 544873-2020

13/11/2020    S222

Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 222-544873

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Kiel – Der Oberbürgermeister
Postanschrift: Fleethörn 9
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dezernat IV Soziales, Gesundheit, Wohnen und Sport; Referat für Lokale Ökonomie und Quartiersentwicklung
E-Mail: peter.warthenpfuhl@kiel.de
Telefon: +49 4319013540
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.kiel.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6CYYMY/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6CYYMY
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung Schwimmhalle Schilksee; Architektenleistungen Wiederaufbau

Referenznummer der Bekanntmachung: IV.L.902.20
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Sanierungsmaßnahme „Schwimmhalle Schilksee“ Architekturleistungen Wiederaufbau

Planungsbeginn: sofort nach Auftragsvergabe

Fertigstellung der Baumaßnahme: Anfang 2023

Abrechnung: Mitte 2023

Aufgrund der tatsächlich beschiedenen Förderung kann sich eine Verlängerung von längstens bis zu einem Jahr (Mitte 2024) in der Fertigstellung ergeben.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Schwimmhalle Schilksee

Drachenbahn 18

24159 Kiel

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Schwimmhalle Schilksee ist in den Gebäudekomplex des Olympiazentrums (aus 1972) integriert und ist seit dem nahezu ohne Unterbrechung in Betrieb. Das Olympiazentrum ist anerkanntes Werk der Baukunst und denkmalwürdig. Gestalt und Anmutung des anerkannten Werkes der Baukunst sind zu erhalten. Es wird ein solides Architekturbüro gesucht, welches profunde Erfahrungen bei der Sanierung in denkmalgeschützter/-würdiger Bausubstanz speziell von Schwimmbädern hat, verantwortungsbewusst und zuverlässig mit Kosten umgeht, die Aufgabe eher als RESTAURIERUNG begreift, denn als umfassende und aufwändige Sanierung. Engagement, Einfühlungsvermögen, Begeisterung und Bekenntnis zum BestandsSCHUTZgedanken werden erwartet. Auch wegen der klar begrenzten Mittel, muss Stück für Stück in enger Absprache mit dem Auftraggeber, herausgeschält und geklärt werden, was zwingend zum weiteren Betrieb des Bades notwendig ist und tatsächlich umgesetzt wird. Dabei wird viel Kreativität, Erfahrung und Abstimmung mit den entsprechenden Genehmigungsstellen nötig sein. Ein Planen und Denken in realistischen Bauabschnitten ggf. mit Varianten mit entsprechender Kostenbegleitung muss geleistet werden. Die gestalterische Aufgabe des Architekturbüros konzentriert sich ganz wesentlich auf die wieder herzustellenden Nebenräumlichkeiten (Umkleidebereich, Foyer, Vitarium), bei denen es auch zu räumlichen Änderungen kommen kann – siehe insbesondere die Darstellung der Baubereiche. Für die eigentlichen Hallenbereiche muss das Büro im Sinne der Restaurierung einerseits sicherstellen, dass die gestalterische Wirkung ganz wesentlich dem ursprünglichen Willen entspricht und anderseits der bauordnungsrechtliche Bestandsschutz immer gesichert bleibt. Da die erneuerten Fassaden und die Unterdecken vollständig erhalten bleiben, kommt es darauf an, die Oberflächengestalt und Oberflächenausbildung, Anschlüsse, etwaige Einbauten (weiterer Terrassenausgang, ggfls. Aufzug, öffenbares Oberlicht etc.) so zu gestalten, dass die ursprüngliche Gestalt weitgehend erhalten bleibt. In Abstimmungen mit dem Energieberatungsbüro hat das Architekturbüro einfügsame Lösungen für die Vervollständigung der Wärmedämmung und der Luftdichtigkeit des umlaufenden Giebelbandes sowie des Oberlichtes zu realisieren und auch die Luftdichtigkeit zum Hallenraum zu gewährleisten. Eine Abstimmung mit dem Urheberrechtsinhaber kann erforderlich werden. Seit 2012 hat es aufgrund offensichtlicher Schädigungen diverse Untersuchungen gegeben, entsprechende Gutachten stehen im Datenraum zum Download bereit. Durch Einsatz moderner Technologien soll für die Schwimmhalle eine deutliche Effizienzsteigerung erreicht werden, die im Rahmen des energetischen Quartierskonzepts nach KfW 432 „Olympiazentrum Energiequartier“ bereits prognostiziert wurden. Es sind Fördermittel beantragt. Das VgV Verfahren für Ingenieurbau und Tragwerksplanung, inkl. Beton- und Schadstoffsanierung und Edelstahlbeckeneinbauplanung und das VgV Verfahren für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) inklusive Schwimmbadtechnik (exklusive Aufzugstechnik) laufen bereits und sollen spätestens Anfang März 2021 abgeschlossen sein. Es wird hier aber eine enge Zusammenarbeit erwartet. Die Beton- und Schadstoffsanierung läuft somit planerisch ein stückweit voraus – ca. 1/4 Jahr und läuft ausführungstechnisch selbständig über das konstruktive Ingenieurbüro, welches auch die Planung und Ausschreibung der Edelstahlbecken erledigt. Die TGA läuft ebenfalls voraus um ca. 6 Wochen. Das abzugebende Angebot für das Honorar folgt den Modalitäten, dem Rechenschema und Parametern sowie den Honorartabellen der HOAI und umfasst alle Leistungsphasen (1-9). Das Honorar ist aufgrund der anrechenbaren Bauschätzkosten (keine Technikzentralen anrechenbar) von ca. 4 Mio. EUR auf ca. 650 000 EUR netto bei 100 % der Leistungsphasen grob berechnet worden und wird aber endgültig ausschließlich über die genehmigte (Prüfung durch die GMSH) Kostenberechnung und die erreichten Phasen ermittelt. Bei dem Honorarangebotsmodell beschränkt sich die Anrechenbarkeit der TGA auf die Installationen. Die Zentralen sind nicht anrechenbar. Das Büro hat einen Bauantrag zu erstellen bzgl. der Veränderungen aber basierend auf dem Bestandsschutz, der punktuell nach einem BS-Gutachten verbessert wird. Im Sinne des Preiswettbewerbs sind dabei die für das Leistungsbild zutreffenden Varianten wie Nebenkosten, Umbauzuschlag, anrechenbare Bausubstanz, Honorarzone mit Min, Mittel oder Max-Satz, Prozentsatz für örtliche Bauüberwachung u.ä. abschließend anzubieten. Die Kostenberechnung und der Erläuterungsbericht mit Plänen (HUBau) ist insgesamt und aufgrund der möglichen Förderungen zusätzlich voraussichtlich in 3 Teil-Unterlagen zu verfertigen: für die gesamte energieverbrauchsrelevante Technik und die Verbesserungsmaßnahmen bei Dämmung und Dichtigkeit, die Barrierefreiheitsmaßnahmen und die Betonsanierung der Becken. Weiterhin erfolgt die Unterscheidung nach den Baubereichen: Haupthalle mit Sportbecken, Lehrhalle, Untergeschoss (Vitarium), Umkleiden mit den Varianten „Eingangsbereich arrondieren“ und „Aufzug einbauen“. Bei jedem Vertiefungsschritt werden die tatsächlich umzusetzenden Baubereiche den zur Verfügung stehenden Mitteln neu angepasst. Von daher sind die Kostenermittlung immer auch in die entsprechenden Baubereiche zu gliedern. Das Honorarangebot ist ein Stufenvertragsangebot, d. h. erst nach Genehmigung der Haushaltsunterlage durch den AG und Zuwendungsgeber werden die nachfolgenden Leistungsphasen beauftragt. Der AG übernimmt die Ausschreibung aller Bauleistungen auf Basis der vom AN zu liefernden Leistungsverzeichnisse und die formale und rechnerische Prüfung durch seine zentrale Vergabestelle. Ein prozentualer Abschlag erfolgt nicht, da die HOAI nur als Rechenschema genutzt wird. Die Bauprogrammunsicherheit bewirkt keinen zusätzlichen Honoraranspruch. Honoriert werden nur die Leistungsphasen, die erbracht werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Dieser Auftrag kann auf max. 42 Monate verlängert werden, um die Verwendungsnachweise für ggf. Fördermittelgeber zu erstellen.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sind in den Anlagen dargestellt (Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb)

1.1. Rechtlicher Status des Bieters/der Bietergemeinschaft,

1.2. Eigenerklärung zur Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter,

1.3. Rechtsform/Geschäftszweck,

2.1. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123 und § 124 GWB,

2.2. Unterschriftenberechtigung des/der Bewerbers/-in (Anlage: Berufs-/Handelsregisterauszug),

3.1. Eigenerklärung über den spezifischen Umsatz Ingenieur-Leistungen, EUR Brutto) der drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (max. 2 Pkt.),

3.2. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gem. § 45 (4) Nr. 2 VgV und der Bereitschaft zur Anpassung von Deckungssumme u. Versicherungsbedingungen gem. den Projekterfordernissen im Auftragsfall,

3.3. Mindestlohnerklärung Mindestlohnerklärung,

4.1. Anzahl Beschäftigte im Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (§ 46 Abs. 3 Nr. 8) (max. 2 Pkt.),

4.2. Eigenerklärung des Bieters zur Qualifikation des Projektleiters § 46 (3) Nr. 2 VgV zwecks Qualitätskontrolle (max. 2 Pkt.) 4.3. Zwingend ist mindestens eine Referenz und Erfahrung bei Sanierungsprojekten vergleichbarer Art (Schwimmhalle/ anerkanntes Werk der Baukultur der Nachkriegszeit) und vergleichbarer Größe in den letzten 10 Jahren oder 2 Referenzen: eine Schwimmhalle und einem anerkannten Werk der Baukultur in vergleichbarer Größe in den letzten 10 Jahren,

4.4. Eigenerklärung in Listenform gem.§ 46 (3) 1. VgV über die wesentlichen erbrachten vergleichbaren Leistungen (max. 3 Punkte) Zwingend ist mindestens eine Referenz und Erfahrung bei Sanierungsprojekten vergleichbarer Art (Schwimmhalle/ anerkanntes Werk der Baukultur der Nachkriegszeit) und vergleichbarer Größe in den letzten 10 Jahren oder 2 Referenzen: eine Schwimmhalle und einem anerkannten Werk der Baukultur in vergleichbarer Größe in den letzten 10 Jahren Nachweise von Referenzen und Erfahrungen bei der Sanierung vergleichbarer, stark technisch geprägter Bauten und vergleichbarer Größe in den letzten 3 Jahren.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft Schleswig-Holstein (LPW) aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Nachweise und Unterlagen:

— Eintragung in einem Berufs-/Handelsregister,

— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123 und § 124 GWB.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Nachweise und Unterlagen:

— Eigenerklärung über den spezifischen Umsatz Ingenieur-Leistungen, EUR Brutto) der drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV,

— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gem. § 45 (4) Nr. 2 VgV und der Bereitschaft zur Anpassung von Deckungssumme u. Versicherungsbedingungen gem. den Projekterfordernissen im Auftragsfall,

— Verpflichtungserklärung Vergabemindestlohn (siehe Formblatt Teilnahmeunterlagen).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Nachweise und Unterlagen:

— Anzahl Beschäftigte im Mittel der letzten 3 abgeschossenen Geschäftsjahre (§ 46 Abs. 3 Nr. 8),

— Eigenerklärung des Bieters zur Qualifikation des Projektleiters § 46 (3) Nr. 2 VgV zwecks Qualitätskontrolle,

— Zwingend ist mindestens eine Referenz und Erfahrung bei Sanierungsprojekten vergleichbarer Art (Schwimmhalle/Anerkanntes Werk der Baukultur der Nachkriegszeit) und vergleichbarer Größe in den letzten 10 Jahren oder 2 Referenzen:

Eine Schwimmhalle und einem anerkannten Werk der Baukultur in vergleichbarer Größe in den letzten 10 Jahren;

— Eigenerklärung in Listenform gem.§ 46 (3) 1. VgV über die wesentlichen erbrachten vergleichbaren Leistungen (max. 3 Punkte)

Nachweise von Referenzen und Erfahrungen bei der Sanierung vergleichbarer, stark technisch geprägter Bauten und Vergleichbarer Größe in den letzten 3 Jahren Ergänzend Nachweise von Referenzen und Erfahrungen bei der Sanierung Vergleichbarer, stark technisch geprägter Bauten (anerkannte Werke der Baukultur der Nachkriegszeit) und vergleichbarer Größe in den letzten 3 Jahren.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV, § 57 LBO Schleswig-Holstein.

Zugelassen sind:

— Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach den Entsprechenden EU-Richtlinien zu führen,

— juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und einen Verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Formular in den Anlagen:

Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns gemäß § 4 Vergabegesetz Schleswig-Holstein­ (VGSH).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/12/2020
Ortszeit: 10:45
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 11/01/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Wir weisen darauf hin, dass die Bewerberkommunikation ausschließlich über das DTVP, dort die Schaltfläche „Kommunikation“, elektronisch zu führen ist. Fragen sind bis einschließlich 1.12.2020 ausnahmslos über diesen Kommunikationsweg zu stellen und werden nur auf diesem Weg beantwortet. Die Bewerber sind verpflichtet die Veröffentlichung neuer Bewerberfragen und deren Beantwortung selbstständig zu prüfen. Eine gesonderte Mitteilung seitens der Vergabestelle erfolgt nicht.

Zuschlagskriterien (in den Anlagen – Bewertungsmatrix Auftragsvergaben/Vergabeverhandlung)

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium

— Darstellung des für die Durchführung des Projekts vorgesehenen Projektteams, unter Nennung von konkreten Angaben im Hinblick auf die nachfolgend genannten Punkte: Vorstellung des konkreten Projektteams. Angaben zur vorgesehenen Projektorganisation. Beschreibung von Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen. Organigramm zum Büro- und Projektteam. Darlegung Verfügbarkeit vor Ort Fachliche und persönliche Qualifikation des Projektleitenden Gewichtung: 15 Qualitätskriterium

— Darlegung der Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe durch Projektleiter/in oder stellvertretende/n Projektleiter/in, wobei auf die nachfolgend genannten Punkte eingegangen werden soll. Die Darlegung soll am Beispiel ähnlicher, bereits durchgeführter Projekte erfolgen. Angaben zu Methoden der Kosten-, Termin- u. Qualitätskontrolle anhand konkreter Anwendungsbeispiele Darstellung der geplanten Vorgehensweise bei der Ausarbeitung der Planungsaufgabe. Erläuterungen zur Herangehensweise Angaben zu Methoden der Kosten-, Termin- u. Qualitätskontrolle anhand konkreter Anwendungsbeispiele Darstellung der geplanten Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und anderen Planungsbeteiligten bei dem konkreten Projekt. Gewichtung: 15 Qualitätskriterium

— Gesamteindruck / Qualität der Präsentationsunterlagen, Beantwortung von Rückfragen Gewichtung: 10 Qualitätskriterium

— Honorar: Honorarermittlung im Rahmen der HOAI. Gewichtung: 60

1. „Fehlende Unterlagen“:

— Es ist nicht geplant fehlende oder unvollständige Unterlagen u. Angaben bei den Bewerbern nachzufordern. Gleiches gilt für Veraltete/abgelaufene Erklärungen. Sollten die geforderten Erklärungen o. Nachweise unvollständig o. unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung o. Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor.

2. „Bewerbungsformular und Bieterplattform“:

— Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist ein Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6CYYMY/documents

Heruntergeladen werden kann.

3. „Ausschlusskriterien“:

— Auflistung der Ausschlusskriterien zum Download unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6CYYMY/documents

Siehe 1.3).

4. „Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe“:

— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.

— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/ Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.

5. „Allgemeine Hinweise“:

— Alle vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbungsformular) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist der Vergabestelle (Kontaktstelle gemäß 1.1) vorzulegen, sofern diese nicht erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Scans von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig u. aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen u. anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt nicht zeitbezogen aktualisiert werden). Ausländische Bewerber können anstelle der genannten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als der dt. Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.

Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6CYYMY.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 431-9884640
Fax: +49 431-9884702
Internet-Adresse: http://www.wirtschaftsministerium.schleswig-holstein.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen sind in § 160 Abs. 3 GWB geregelt.

Dort heißt es:

„Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.“

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 431-9884640
Fax: +49 431-9884702
Internet-Adresse: http://www.wirtschaftsministerium.schleswig-holstein.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/11/2020