Dienstleistungen - 579256-2019

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06/12/2019    S236    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Kappeln: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 236-579256

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Nordschwansen
Postanschrift: Reeperbahn 2
Ort: Kappeln
NUTS-Code: DEF0C Schleswig-Flensburg
Postleitzahl: 24376
Land: Deutschland
E-Mail: info@gewerbepark-nordschwansen.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.gewerbepark-nordschwansen.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNVDRDX/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: büro luchterhandt
Postanschrift: Shanghaiallee 6
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr David Senger
E-Mail: evergabe@luchterhandt.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.luchterhandt.de

Adresse des Beschafferprofils: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNVDRYN

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNVDRDX
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erschließungsplanung – Interkommunales Gewerbegebiet Nordschwansen

Referenznummer der Bekanntmachung: 1276-2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Zweckverband, bestehend aus elf Kommunen, plant die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Nordschwansen (kurz IGN), um eine stabile und langfristige gewerbliche Entwicklung in der Region zu sichern und zu fördern. Die Maßnahmenfläche befindet sich in Kappeln im Ortsteil Ellenberg östlich der Schlei. Das Gewerbegebiet hat eine direkte Anbindung an die Bundesstraße B203 und liegt somit strategisch günstig am Stadtrand von Kappeln. Aktuell wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt. Die Maßnahmenfläche hat eine Größe von insgesamt ca. 17 ha. Die Erschließung ist in 2 Bauabschnitten geplant. Der erste Bauabschnitt hat eine Größe von ca. 7,6 ha.

Weitere Informationen siehe Abschnitt II.2.4) Beschreibung der Beschaffung.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF0C Schleswig-Flensburg
Hauptort der Ausführung:

Kappeln (Schleswig-Holstein)

24376 Kappeln

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen der Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Nordschwansen ist die Erarbeitung einer Erschließungsplanung sowie die Erarbeitung einer Planung für die Anbindung des Gewerbegebietes an die Bundesstraße B203 erforderlich. Die Erschließung ist in 2 Bauabschnitten geplant. Da die Erschließung des zweiten Bauabschnittes gemäß aktuellem Planungsstand nicht vor 2028 erfolgen wird, ist Gegenstand der Leistungsphasen 1 bis 4 der Erschließungsplanung das gesamte Gewerbegebiet, Gegenstand der nachfolgenden Leistungsphasen sowie der örtlichen Bauüberwachung nur noch der erste Bauabschnitt. Die Leistungsphasen sowohl der Erschließungsplanung als auch der Planung für die Anbindung an die Bundesstraße werden stufenweise beauftragt, wobei zunächst nur der Auftrag für die Leistungsphasen 1 bis 3 vergeben wird (Leistungsphasen 4 bis 6 in Abhängigkeit vom Verlauf des weiteren Verfahrens, Leistungsphasen 7 bis 9 nach Erhalt des Zuwendungsbescheides).

In diesem Zusammenhang werden mit der Ausschreibung die folgenden Leistungen vergeben:

Ingenieurbauwerke:

— Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 gem. § 43 i. V. m. Anlage 12 Nummer 12.1 HOAI 2013,

— Grundleistungen der Leistungsphasen 4 bis 9 gem. § 43 i. V. m. Anlage 12 Nummer 12.1 HOAI 2013 – optional, stufenweise.

Verkehrsanlagen:

— Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 gem. § 47 i. V. m. Anlage 13 Nummer 13.1 HOAI 2013,

— Grundleistungen der Leistungsphasen 4 bis 9 gem. § 47 i. V. m. Anlage 13 Nummer 13.1 HOAI 2013 – optional, stufenweise.

Weitere allgemeine Informationen, zu vergebende Besondere Leistungen sowie optionale Bestandteile des Auftrages können der Projektskizze mit Leistungsbild Anlage 03 zur EU-Bekanntmachung entnommen werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Inhaltliches Verständnis der Aufgabenstellung im Bezug auf die Übersetzung des Ziele der Auftraggebers / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Nach Erfordernis

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formalen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden Auswahlkriterien (gewertet werden die Projekte aus der Referenzliste, welche innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2012) erbracht wurden).

1) Projekte aus dem Bereich Tiefbau, Kanalbau, Erschließungsplanung für ein Neubaugebiet (z. B. Wohnen oder Gewerbe) und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 gem. § 43 HOAI 2013 mit einer Fläche von mindestens 3 ha.

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 und mehr Projekte = 4 Pkt.

2) Projekte aus dem Bereich Neubau von Erschließungsstraßen (keine Autobahn, Schnellstraßen oder Bundesstraßen) und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 gem. § 47 HOAI 2013 und anrechenbaren Baukosten KG 300 + 400 (netto) von mindestens 1,0 Mio. EUR

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 und mehr Projekte = 4 Pkt.

3) Projekte aus dem Bereich Planung von Ingenieursbauwerken und Verkehrsanlagen für Gewerbeflächen und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 gem § 43 HOAI 2013 mit einer Fläche von mindestens 2 ha

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 und mehr Projekte = 4 Pkt.

4) Projekte mit Leitungstrassenplanung und Koordinierung in der Bauausführung

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 und mehr Projekte = 4 Pkt.

5) Projekte für öffentliche Auftraggeber

0 bis 1 Projekt = 0 Pkt., 2 Projekte = 1 Pkt., 3 und mehr Projekte = 2 Pkt.

Insgesamt können maximal 18 Punkte erreicht werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien gewertet werden. Zum optimalen Nachweis der Leistungsfähigkeit wird empfohlen, gegebenenfalls eine Bewerbergemeinschaft zu bilden.

Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens 3 und höchstens 5 Bieter auszuwählen. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gemäß § 75 (6) Vergabeverordnung (VgV) unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Ein Anspruch auf Abruf sämtlicher Leistungsphasen bzw. Stufen durch den Auftraggeber besteht nicht.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Anlagen zu dieser EU-Bekanntmachung:

01 Bewerbungsbogen;

02 Bewertungsmatrix (Zuschlagskriterien);

03 Projektskizze mit Leistungsbild.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister bzw. in ein Handelsregister am Wohnort des Bewerbers nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift. Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 3 Monate sein. (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen als Scan / PDF-Datei einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben bzw. elektronisch zu signieren. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.

Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist möglich. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:

B1 – Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit;

B2 – Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB vorliegen;

B3 – Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss aktuell und darf nicht älter als 3 Monate sein. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs);

B4 – A) Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, max. 3 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs;

B4 – B) Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle (max. 3 Monate alt) UND der Berufsgenossenschaft, aktuell und gültig) Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs;

B5 – Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen;

C1 – Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung;

C2 – Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (1) VgV) für die Leistungen gem §§ 43, 47 HOAI 2013.

Die aufgezählten Nachweise dürfen nicht älter als 3 Monate (Nachweise der Versicherung/ Berufsgenossenschaft nicht älter als 12 Monate) und müssen noch gültig sein. Die geforderten.

Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben nachzufordern.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu C1: Die Deckungssummen müssen mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden abdecken. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Alternativ kann eine Erklärung zur Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen beigefügt werden.

Zu C2: Der Gesamt- und Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen gem. §§ 43 und 47 HOAI muss „Jeweils“ mind. 150 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) betragen.

Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

D1 – Liste (Leistungsübersicht) der wesentlichen in den vergangenen 7 Jahren (Stichtag 1.1.2012) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1.VgV) unter Angabe:

— der Projektbeschreibung,

— des Projekttyps (Kanalbau, Sielbau, Leitungstrassenplanung, etc.),

— des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8,

— der beauftragten und abgeschlossenen Leistungsphasen,

— der bearbeiteten Fläche / Projektgebiet in ha,

— zur Länge von Sielen,

— und Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner (inklusive Telefonnummer).

D2 – Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers gem. Abschnitt III.2.1) der EU-Bekanntmachung;

D3 – Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).

Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag. Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu D1:

Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2012) bearbeitet und abgeschlossen worden sein.

Mit der Leistungsübersicht ist zwingend:

— mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt aus dem Bereich Tiefbau, Kanalbau, Erschließungsplanung für ein Neubaugebiet (z. B. Wohnen oder Gewerbe) und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 gem. § 43 HOAI 2013 nachzuweisen,

— mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt aus dem Bereich Neubau von innerörtlichen Erschließungsstraßen (keine Autobahnen oder Schnellstraßen) und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 gem. § 47 HOAI 2013 nachzuweisen,

— mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber nachzuweisen.

Zu D2:

Ingenieur/-in (oder ein vergleichbarer berufsqaulifizierender Hchschulabschluss) gem. § 75 (1) VgV für die Leistungen der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI 2013 und der Verkehrsplanung gem. § 47 HOAI 2013.

Zu D3:

Es sind „je Leistungsbereich“ mindestens 2 Mitarbeiter mit einem vergleichbaren berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (mind. FH) für die Leistungen gemäß §§ 43 und 47 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) nachzuweisen.

Es werden sowohl Inhaber als auch sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter mit entsprechender Berufsqualifikation gewertet.

Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieur/-in (oder ein vergleichbarer berufsqaulifizierender Hchschulabschluss) gem. § 75 (1) VgV für die Leistungen der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI 2013 und der Verkehrsplanung gem. § 47 HOAI 2013.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Am 4.7.2019 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verbindlichen Mindest- und Höchstsätze gegen den Artikel 15 der Richtlinie 2006/123/EG (Dienstleistungen im Binnenmarkt) verstoßen.

Eine europäische Richtlinie zeichnet sich dadurch aus, dass ihr grundsätzlich gerade keine unmittelbar Geltung bzw. Direktwirkung in den Mitgliedstaaten zukommt (Art. 288 Abs. 3 AEUV). Deshalb führt der Richtlinienverstoß einer nationalen Norm, eben nicht automatisch dazu, dass die nationale Norm damit nichtig oder unanwendbar wäre.

So lange der Verordnungsgeber das EuGH-Urteil noch nicht in nationalem Recht berücksichtigt, werden die Regelungen der HOAI 2013 in diesem Vergabeverfahren unverändert angewendet. Für den Fall, dass sich an der Rechtslage etwas ändern sollte, werden geänderte Bedingungen mit der Angebotsaufforderung bekannt gegeben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/01/2020
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Anlagen zu dieser EU-Bekanntmachung:

Anlage 01: Bewerbungsbogen;

Anlage 02: Bewertungsübersicht mit Zuschlagskriterien;

Anlage 03: Projektskizze mit Leistungsbild.

Rückfragen können ausschließlich über das Bieterportal gestellt werden. Fragen per E-Mail sind nicht zulässig.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YNVDRDX

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 431988-4702
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es wird auf § 160 GWB verwiesen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 431988-4702
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/12/2019