Informieren Sie sich auf unserer COVID-19-Seite über Ausschreibungen im Zusammenhang mit dem Bedarf an medizinischer Ausrüstung.

Die Konferenz zur Zukunft Europas ist die Gelegenheit, Ihre Ideen zu teilen und Europas Zukunft mitzugestalten. Verschaffen Sie sich Gehör!

Dienstleistungen - 585698-2020

04/12/2020    S237

Deutschland-Öhringen: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 237-585698

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Große Kreisstadt Öhringen
Postanschrift: Marktplatz 15
Ort: Öhringen
NUTS-Code: DE119 Hohenlohekreis
Postleitzahl: 74613
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Anfragen werden ausschließlich über folgende URL beantwortet: https://www.subreport.de/E88353294
E-Mail: Kai.Langenecker@oehringen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.oehringen.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.subreport.de/E88353294
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E88353294
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E88353294
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoff. Realisierungswettbewerb „Neubau einer vierzügigen Grundschule mit einer Zweifeld-Schulsporthalle" mit anschließendem VgV-Verhandlungsverfahren für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit steigender Bevölkerungszahl durch die Entwicklung von neuen Wohngebieten am Wohnungsschwerpunkt „Limespark“ der Großen Kreisstadt Öhringen ist mit einem Zuwachs der Schülerzahlen zu rechnen. Da die 3 bestehenden Grundschulen im Stadtgebiet bereits heute an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt sind, soll im Teilgebiet „Limespark C“ eine Grundschule mit dazugehöriger Sporthalle als ein wesentlicher Baustein des geplanten Stadtteilzentrums entstehen. Der städtebaulich-frei raumplanerische Planungswettbewerb „Limespark“ wurde im Juli 2020 abgeschlossen. Das überarbeitete Wettbewerbsergebnis im Realisierungsteil des 1. Preisträgers bildet den städtebaulichen Rahmen für die neue Schule mit Sporthalle sowie die Grundlage für die Lage und den Zuschnitt des zukünftigen Schulstandorts. Wettbewerbsaufgabe ist die Ausarbeitung und Konkretisierung einer Vorplanung im Sinne des Wettbewerbsergebnisses aus dem vorangegangenen Wettbewerb „Limespark“ für eine vierzügige Grundschule, eine Zweifeld-Schulsporthalle und die dazugehörigen Freianlagen. Die zu planenden öffentlichen Gebäude sollen zusammen mit gemischt genutzten Gebäuden ein neues belebtes Stadtteilzentrum für den gesamten „Limespark“ bilden, das mit den umliegenden Wohngebieten verknüpft ist und Verweilqualitäten im öffentlichen Raum bietet.

Ziel des Wettbewerbs ist es, eine Auswahl der besten Ergebnisse/Lösungsvorschläge für die Planung zu erhalten sowie die Vergabe eines Planungsauftrags für die Objektplanung Gebäude und für die dazugehörigen Freianlagen vorzubereiten.

Die Programmfläche für den Neubau der Grundschule beträgt ca. 2 900 m2 zuzüglich ca. 1 400 m2 für die Zweifeld-Schulsporthalle. Das Wettbewerbsgrundstück umfasst eine Fläche von ca. 1,54 ha.

Es handelt sich um einen Wettbewerb nach RPW 2013. Die Auslobung wurde bei der Architektenkammer Ba-Wü unter der Nr. 2020-1-26 registriert. Die Wettbewerbsarbeiten werden dem Preisgericht anonym vorgelegt.

Der Nichtoff. Realisierungswettbewerb ist gem. § 78 Abs. 2 S. 2 VgV einem Verhandlungsverfahren gem. § 17 VgV für die Vergabe der Objektplanung Gebäude und Freianlagen vorgeschaltet. Ihm ist ein qualifiziertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren (Teilnahmewettbewerb) vorgeschaltet.

Im Anschluss an den Wettbewerb wird die Auslober in mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren entsprechend der VgV durchführen (§ 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV). Ziel des anschließenden Verhandlungsverfahrens ist es, eine/n geeigneten Auftragnehmer/in zu finden, der/die in der Lage ist, die gesamten Planungsleistungen (Lph 1-9 der Objektplanung Gebäude und der Freianlagen) zu übernehmen.

Die dabei anzuwendenden Auftragskriterien und ihre Gewichtung sind wie folgt festgelegt:

— Leistungsfähigkeit des Projektteams = 10 %,

— Wettbewerbsergebnis = 50 %,

— Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses = 20 %,

— Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit = 10 %,

— Honorarangebot/Nebenkosten = 10 %.

Diese Angaben dienen der Information, die Zuschlagskriterien und die Bewertungsmethode werden für das Verhandlungsverfahren noch konkretisiert und den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens mitgeteilt.

Die Auslober in wird einen Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft mit der weiteren Planung (Lph 1-9, zunächst Leistungsphasen 1-3) im Zusammenhang mit der Objektplanung Gebäude für die vierzügige Grundschule und die Zweifeld-Schulsporthalle gem. § 34 HOAI 2013 und der Freianlagen gem. § 39 HOAI 2013, sobald und soweit das Bauvorhaben realisiert werden soll, beauftragen. Die Beauftragung soll für beide Leistungen separat und stufenweise erfolgen, und zwar in folgenden Stufen:

— Stufe 1 = Leistungsphasen 1-3,

— Stufe 2 = Leistungsphasen 4-5,

— Stufe 3 = Leistungsphasen 6-9.

Die Folgebeauftragung hängt dabei u. a. davon ab, ob das Bauvorhaben ohne grundlegende Veränderungen und im Rahmen der kalkulierten Kosten weiter durchgeführt werden kann und/oder die Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und ggf. Förderung gegeben sind. Anspruch auf eine Folgebeauftragung der Beauftragungs stufen besteht nicht.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Fachliche Voraussetzungen s. Abschnitt III.2.1). Bei jurist. Personen sind die fachl. Voraussetzungen erfüllt, wenn der Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Der bevollm. Vertreter und Verfasser der Wettbewerbsarbeit muss die fachl. Anforderungen erfüllen (§ 4 Abs. 1 RPW 2013). Es genügt auch, wenn die jurist. Person einen für die Durchführung verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 75 Abs. 1 VgV benennt (§ 75 Abs. 3 VgV). Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachl. Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt (§ 4 Abs. 2 RPW 2013).

Zum Teilnahmewettbewerb wird nur zugelassen, wer das Formular der Bewerbererklärung über die Vergabeplattform https://www.subreport.de/E88353294 abgefragt und fristgerecht auf derselben Vergabeplattform digital eingereicht hat. Eine andere Form der Bewerbung als von der Auslober in vorgegeben, ist nicht zugelassen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.

Durch die Erfüllung aller formalen Zulassungskriterien qualifiziert sich der Bewerber für das Auswahlverfahren. Formale Zulassungskriterien: fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung (über die Vergabeplattform), ausgefüllte „Bewerbererklärung" mit Name des Bewerbers, Name des federführenden Architekten, Eigenerklärungen des Bewerbers, dass die vorgegebene berufliche Qualifikation vorliegt (s. III.2.1), dass keine Teilnahmehindernisse gem. § 4 (2) RPW vorliegen, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 GWB und § 124 GWB vorliegen, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung von 3 Mio. EUR für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden abgeschlossen wird.

Den Nachweis der fachl. Eignung erbringen die Bewerber anhand von 2 Referenzen. Mindestanforderung: Es muss mind. 1 Referenz über ein realis. Projekt (Ref. 1) eingereicht werden, die mit mind. 1 Punkt bewertet wird. Sollte diese Referenz nicht eingereicht oder mit 0 P. bewertet werden, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung. Referenz 1 (max. 5 P., zwingend einzureichen): Nachweis einer Gebäudeplanung (Neubau) für ein vergleichbares, fertig gestelltes Projekt (Lph 8 abgeschl. im Zeitraum 1.1.2010 bis zum Tag der Bewerbungseinreichung). Das Bauvorhaben muss mind. der Honorarzone III zuzuordnen sein. Der Bewerber bzw. die für das Bauvorhaben vorgesehenen Personen müssen mind. die Lph 2 bis 5 selbst erbracht haben. Es kommen auch Referenzen in Betracht, welche der Bewerber oder die von ihm für das Bauvorhaben vorgesehenen Personen als verantwortliche Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt.

Referenz 2: Nachweis einer (erfolgreichen) Teilnahme an einem regelgerechten Architektenwettbewerb nach GRW/RPW (bei ausländischen Bewerbern vergleichbare Wettbewerbserfolge) der letzten 10 J. (ab 1.1.2010, Datum der Preisgerichtssitzung) zu einer Gebäudeplanung. Der Nachweis kann auch über die Teilnahme an einem konkurrierenden und anonymen Verfahren erfolgen, an dem mind. 5 Architekturbüros teilgenommen haben und die Arbeiten durch ein Gremium bewertet wurden, in welchem mind. 2 vom Auslober unabhängige Fachpersonen (Architekten) mitgewirkt haben. Alternativ: Nachweis eines ausgezeichneten fertiggestellten Gebäudes jedw. Nutzungsart (Architekturpreis wie z.B. Auszeichnung oder Preis des BDA, Architektenkammer, Beispielhaftes Bauen o. ä.) aus den letzten 10 J. (ab 1.1.2010, Datum der Preisverleihung). Dies kann auch ein Projekt aus einem studentischen Wettbewerb oder Auszeichnungsverfahren sein (Nachweise bitte beilegen).

Bewertung der Referenzen s. Abschnitt VI.3).

Siehe Auslobung zum Realisierungswettbewerb Ziff. A 5 und A 6.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/in“ und „Landschaftsarchitekt/in“ gemäß Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates (Anerkennung gem. 2005/36/EG „Berufsanerkennungsrichtlinie"). Es sind ausschließlich interdisziplinäre Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten teilnahmeberechtigt bzw. ausschließlich Bewerber, welche beide Berufsbezeichnungen führen/nachweisen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 20
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
K9 Architekten BDA DWB, Freiburg mit frei raum concept, Rottenburg/Stuttgart
AGN Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren
ZOLL Architekten Stadtplaner GmbH, Stuttgart mit möhrle + partner, Stuttgart
Knorr & Thiele Architekten, Öhringen mit Roland Steinbach, Öhringen
Ulrich Schimmel, Freier Architekt, Öhringen mit 365° freiraum + umwelt, Überlingen
urban progressive architecture, Stuttgart mit Planstatt Senner, Überlingen
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Zur Bewertung der Referenzen im Teilnahmewettbewerb s. Abschnitt VI.3).

Beurteilungskriterien für die eingereichten Wettbewerbsarbeiten:

— Entwurfsidee,

— Städtebauliche und frei raumplanerische Konzeption, Einbindung in die Topografie,

— Zuordnung der Funktionen, Erschließung und Orientierung,

— Architektonische und gestalterische Qualität der Gebäude (außen und innen) und der Freianlagen,

— Angemessenheit der Konstruktion und Materialien,

— Wirtschaftlichkeit (Bauökonomie, Nutzungssynergien, Betrieb),

— Nachhaltigkeit, energetisches Konzept, Berücksichtigung von Klimabelangen.

Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung der Kriterien dar. Das Preisgericht behält sich die nachträgliche Bildung von Unterkriterien bzw. Konkretisierungen vor, die von den vorgenannten Kriterien allerdings gedeckt sein müssen.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/01/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19/01/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Prämierung

Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Betrag von 80 000,00 EUR (inkl. Umsatzsteuer) zur Verfügung. Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf Basis der HOAI 2013 für den Neubau der Grundschule mit Sporthalle sowie für die Freianlagen (jeweils Vorplanung Lph 2).

Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist wie folgt vorgesehen:

— 1. Preis 32 000,00 EUR,

— 2. Preis 22 000,00 EUR,

— 3. Preis 14 000,00 EUR,

— Anerkennungen 12 000,00 EUR.

Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten. Bei nachträglicher Feststellung eines nicht teilnahmeberechtigten Teilnehmers wird im Falle der Zuerkennung eines Preises oder Anerkennung dieser aberkannt und auf die übrigen Preise und Anerkennungen verteilt.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Dea Ecker, Architektin, Fachpreisrichterin
Bärbel Hoffmann, Architektin, Fachpreisrichterin
Bernhard Landbrecht, Architekt, Fachpreisrichter
Dr.-Ing. Eckart Rosenberger, Stadtplaner/Architekt, Fachpreisrichter
Prof. Uta Stock-Gruber, Landschaftsarchitektin, Fachpreisrichter
Kurt Werner, Stadtplaner/Architekt, Fachpreisrichter
Michael Schröder, Stadtplaner/Architekt, Fachpreisrichter
Florian Berner, Architekt, Stellvertretender Fachpreisrichter
Cornelia Biegert, Landschaftsarchitektin, Stellvertretende Fachpreisrichterin
Kai Langenecker, Architekt, Leiter Stadtbauamt, Stadt Öhringen, Stellvertretender Fachpreisrichter
Markus Hassler, Gemeinderat LBÖ, Sachpreisrichter
Dr. Peter Hohl, Gemeinderat UNS/Grüne, Sachpreisrichter
Oberbürgermeister Thilo Michler, Stadt Öhringen, Sachpreisrichter
Sevim Sulejmanov, Gemeinderätin SPD, Sachpreisrichterin
Prof. Dr. Otto Weidmann, Gemeinderat FWV, Sachpreisrichter
Roland Weissert, Gemeinderat CDU, Sachpreisrichter
Katharina Krehl, 3. stellv. Oberbürgermeisterin, Stellvertretende Sachpreisrichterin
Gerhard Feiler, Gemeinderat FDP, Stellvertretender Sachpreisrichter
Jens Moll, Gemeinderat AfD, Stellvertretender Sachpreisrichter
Julia Bernhardt, Architektin, Hochbauamt, Stadt Öhringen, Sachverständige Beraterin
Claudia Bohn, Rektorin der Schillerschule, Sachverständige Beraterin
Bettina Hey, Leiterin Schulamt Künzelsau, Sachverständige Beraterin
Stefanie Klumpp, Rektorin der Hungerfeld Grundschule, Sachverständige Beraterin
Wolf Krämer-Mandeau, biregio, Sachverständiger Berater

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bewertung der einzureichenden 2 Referenzen aus Abschnitt III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Bewertung des Referenzprojekts 1:

Das Referenzprojekt (realisiertes Projekt) wird entsprechend den Anforderungen an diese Aufgabe im Hinblick auf die Nutzungsart, die Projektgröße sowie auf die Komplexität (Honorarzone III) wie folgt bewertet:

Das Referenzprojekt entspricht den Anforderungen bestmöglich oder überschreitet die Anforderungen: Öffentliche Schulen wie z. B. Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen. Dazu zählen auch öffentliche Bildungszentren wie Hochschulen/Universitäten, Akademien = 5 Punkte.

Das Referenzprojekt entspricht den Anforderungen weitestgehend: Öffentliche Bildungseinrichtungen (außer Schulen, s. o.) wie Kindertageseinrichtungen und Kindergärten. Öffentliche Sport-/Schwimmhallen, Mehrzweckhallen = 4 Punkte.

Das Referenzprojekt entspricht den Anforderungen annähernd: Nichtöffentliche Schulen, Bildungseinrichtungen, Sport-/Schwimmhallen und Mehrzweckhallen = 3 Punkte.

Das Referenzprojekt entspricht weniger den Anforderungen: n: Sonstige öffentliche Gebäude/Einrichtungen (außer Schulen und Bildungseinrichtungen und Hallen, s. o.): z. B. Rathaus, Bibliothek, Feuerwehr etc. = 2 Punkte.

Das Referenzprojekt entspricht kaum den Anforderungen: Sonstige nicht öffentliche Gebäude/Einrichtungen, wie private Büro- und Verwaltungsnutzungen, Gewerbe-, Industrie- und landwirtschaftliche Nutzungen etc. = 1 Punkt.

Das Referenzprojekt entspricht nicht den Anforderungen oder es wurde kein Referenzprojekt eingereicht: Gebäude, die der Honorarzone I oder II entsprechen (siehe HOAI 10.2 Objektliste Gebäude). Keine Einreichung eines Referenzprojekts = 0 Punkte, damit keine Zulassung.

Bewertung des Referenzprojekts 2:

— 1. Preis/Auszeichnung = 5 Punkte,

— 2. Preis = 4 Punkte,

— 3. Preis oder weitere Preise = 3 Punkte,

— Ankauf/Anerkennung = 2 Punkte

— Teilnahme am Wettbewerb (Engere Wahl, 1. oder 2. Rundgang) = 1 Punkt,

— keine Einreichung, keine Wettbewerbsteilnahme in den letzten 10 Jahren (seit 1.1.2010) = 0 Punkte.

Rückfragen zu den Bewerbungsunterlagen können ausschließlich über die Vergabeplattform „subreport ELViS" bis spätestens 8 Werktage vor Ablauf der Bewerbungsfrist gestellt werden.

Die Bewerber sind verpflichtet, sich selbst auf der oben genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Bewerbungsunterlagen ergeben haben.

Die kostenfreie Registrierung vor dem Download auf der Vergabeplattform subreport ELViS wird dringend empfohlen. So nehmen Sie automatisch an der elektronischen Bewerberkommunikation teil. Registrieren Sie sich dafür kostenfrei bei subreport ELVis unter: https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html.

Sollten Sie Hilfe bei der Registrierung oder bei technischen Fragen zur Vergabeplattform benötigen, unterstützt Sie Herr Stefan Jendrusch-von Schnakenburg (+49 (0) 221-98 578-33).

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. — soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind — bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammerangegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB).

Zuständige Vergabekammer:

Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe

Durlacher Allee 100

Karlsruhe 76137

Deutschland

Telefon: +49 721926-8730

E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de

Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2020