Dienstleistungen - 640901-2021

15/12/2021    S243

Deutschland-Wangen im Allgäu: Heizungsplanung

2021/S 243-640901

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Ravensburg, Eigenbetrieb IKP
Postanschrift: Am Engelberg 33b
Ort: Wangen im Allgäu
NUTS-Code: DE148 Ravensburg
Postleitzahl: 88239
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zv@rv.de
Fax: +49 751-85772505
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.rv.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17d8f030022-6cdc9d06fe7c9a52
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.vergabe24.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

L646501 Neubau Edith-Stein-Schule Ravensburg, HLS-999-010 Fachplanung HLS

Referenznummer der Bekanntmachung: 25-ZV-209-21-L646501-HLS-999-010
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321200 Heizungsplanung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

HLS-999-010 Fachplanung HLS

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71321200 Heizungsplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE148 Ravensburg
Hauptort der Ausführung:

88212 Ravensburg, Schützenstraße

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Wettbewerbsgrundstück mit einer Größe von 2,09 ha befindet sich im nordöstlichen Teil Ravensburg im Gebiet Kammerbrühl und umfasst das Flurstück 439/9. Das zu bebauende Baufenster ist 6.882 m² groß. Das zu planende Gebäude soll die Hochhausgrenze (22m) nicht überschreiten. Der derzeit verdolte Bleicherbach soll zukünftig offen geführt werden und ist daher im Wettbewerbsgrundstück mit einzuplanen.

Um die Umsetzung der energetischen, ökologischen und nachhaltigen Ziele zu gewährleisten, plant der Landkreis das Projekt mit ökologischen Fachberatern zu begleiten.

Der Auslober wünscht sich einen hohen Vorfertigungsgrad und erwartet sich dadurch eine kurze Bauzeit und eine wirtschaftliche Errichtung der Gebäude.

Es wird besonderer Wert auf nachwachsende und regionale Materialien gelegt.

Das Gebäude soll in Holz- oder Hybridbauweise geplant und realisiert werden. Aus statischen, bzw. brandschutztechnischen Gründen können in Teilen alternative Bauweisen zum Einsatz kommen.

Der zur Verfügung stehende Kostenrahmen i. H. v. 62,46 Mio. € brutto, Preisbasis I. Quartal 2021, darf bei der Realisierung nicht überschritten werden.

In den Kosten enthalten sind:

- KG 300+400+(anteilig) 500: 38,5 Mio € brutto, Preisbasis I. Quartal 2021

- Zuschlag nachhaltiges Bauen (5%) ca. 1,93 Mio € brutto, Preisbasis I. Quartal 2021

- Zuschlag Holzbauweise (5%) ca. 1,93 Mio.€ brutto, Preisbasis I. Quartal 2021

- KG 700: 10,5 Mio € brutto

Baupreissteigerungen und die Kostengruppen 100, 600 und 800 sind nicht enthalten.

Projektbeginn: April 2022

Fertigstellung letzte Bauphase bis 1. Quartal 2027

TGA:

Die Energieversorgung ist über das Nahwärmenetz des Landkreis Ravensburg angedacht. Die Gebäude können an das Nahwärmenetz angeschlossen werden.

Der Primärenergiefaktor der Nahwärme beträgt fp = - 0,10. Mindestanforderungen an eine

möglichst CO2- neutrale Energieversorgung stellt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

(EEWärmeG) dar.

Der Landkreis Ravensburg ist Mitglied im EEA-Gemeindeprogramm und dem Klimabündnis und bekennt sich zur ökologischen Nachhaltigkeit. Deswegen ist eine hohe energetische und

ökologische Qualität ein ausdrückliches Ziel und eine konkrete Anforderung an die Planer. Die Realisierung der Gebäude werden mit dem Leitfaden für Nachhaltiges Bauen qualitätsgesichert.

Um die angestrebte Punktzahl von 750 Punkten zu erreichen, sind folgende Zielsetzungen zu beachten:

- Errichtung der Hülle mit Passivhauskomponenten -> energetisch optimierter Entwurf und

optimierte Konstruktion, Kompaktheit, Fenstergröße und -orientierung, Wärmeschutz der

Gebäudehülle etc.

- Verwendung einer energie- und kosteneffizienten mechanischen Lüftungsanlage. Vom

Bauherr ausdrücklich gewünscht sind auch "Hybridlüftungssysteme" (Sicherstellung eines

Grundluftwechsels mit zusätzlicher Fensterlüftung bei hoher Belegung).

- Low-Tech Lösungen bevorzugen: Das bedeutet, dass alle Funktionen, die mit feststehenden Bauteilen erfüllt werden können - anstatt mit Haustechnikkomponenten - mit diesen gelöst werden sollen. Hierzu gehören Wärmeschutz, Schutz vor sommerlicher Überhitzung, Lüftung, Nachtauskühlung und Belichtung.

Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 1-9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.

Eine detaillierte Aufstellung der Grundleistungen und Besonderen Leistungen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Leistungsbild (Anlage 4 zum Vertrag).

Es gelten die folgenden Honorarzonen (HZ) je Anlagengruppe (ALG):

ALG 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen HZ II

ALG 2: Wärmeversorgungsanlagen HZ II

ALG 3: Lufttechnische Anlagen HZ III

ALG 8: Gebäudeautomation HZ III

Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen, es wird zunächst die Stufe 1 beauftragt.

Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 2

Stufe 2: Leistungsphase 3

Stufe 3: Leistungsphase 4

Stufe 4: Leistungsphase 5

Stufe 5: Leistungsphase 6+7

Stufe 6: Leistungsphase 8

Stufe 7: Leistungsphase 9

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden

Leistungsstufe.

Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 und optional 6 (Elektro), LPH 1-9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.

Eine detaillierte Aufstellung der Grundleistungen und Besonderen Leistungen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Leistungsbild (Anlage 4 zum Vertrag).

Es gelten die folgenden Honorarzonen (HZ) je Anlagengruppe (ALG):

ALG 4: Starkstromanlagen HZ II

ALG 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen HZ II

ALG 6: Förderanlagen HZ II

Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen, es wird zunächst die Stufe 1 beauftragt.

Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 2 für die Anlagengruppen 4 und 5

Stufe 2: Leistungsphase 3 für die Anlagengruppen 4 und 5

Stufe 3: Leistungsphase 4 für die Anlagengruppen 4 und 5

Stufe 4: Leistungsphase 5 für die Anlagengruppen 4 und 5

Stufe 5: Leistungsphase 6+7 für die Anlagengruppen 4 und 5

Stufe 6: Leistungsphase 8+9 für die Anlagengruppen 4 und 5

Stufe 7: Leistungsphasen 1 bis 2 für die Anlagengruppe 6

Stufe 8: Leistungsphase 3 für die Anlagengruppen 6

Stufe 9: Leistungsphase 4 für die Anlagengruppen 6

Stufe 10: Leistungsphase 5 für die Anlagengruppe 6

Stufe 11: Leistungsphase 6+7 für die Anlagengruppe 6

Stufe 12: Leistungsphase 8+9 für die Anlagengruppe 6

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden

Leistungsstufe.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Eigenbetrieb IKP beabsichtigt die Leistungen für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise zu beauftragen. Für die Leistungsphasen 1 - 7 sind 27 Monate geplant. Für die Bauausführung sind 33 Monate geplant.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beauftragung von Teilleistungen aus den HOAILeistungsphasen entsprechend dem Vertragsentwurf (Anlage der Teilnahmeunterlagen)

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister muss vorhanden sein.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur der Fachrichtung Fachplanung TGA (HLS) bzw., TGA/ Elektro berechtigt sind.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur 100 Punkte.

Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren abgegeben werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.

Es sollen 2 Referenzen eingereicht werden. Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional. Mehrfachnennungen sind nicht möglich.

Für Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden.

Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: insgesamt max. jeweils 200 Punkte je Referenz (40%).

Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden.

Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden. (siehe auch angehängte Matrizen)

Beschreibung der Referenzen:

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.

Es können 2 Referenzen eingereicht werden. Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional. Mehrfachnennungen sind nicht möglich.

Für Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden.

Referenz A:

Nachweis eines realisierten Projekts zum Thema Neubau Schule oder vergleichbar (Vergleichbarkeit: Neubau Schule oder vgl., ca. 8.250m² Nutzfläche, Gesamtkosten ca. 62 Mio. € brutto KG 200-500+700)

Mindestanforderungen:

- Nachweis eines realisierten vergleichbaren Projekts zum Thema Neubau Schule oder vergleichbar

- Gesamtprojektkosten (KG 200 - 700) mind. 20.000.000 € brutto

- Leistungszeitraum 2011 - 2021, fertiggestellt

- Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 8) im Unternehmen des Bewerbers

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

Referenz B (optional):

Nachweis eines realisierten Projekts Thema Neubau in Holz- oder Holzhybridbauweise (Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau, Holz- oder Holzhybridbauweise, ca. 8.250m² Nutzfläche)

Mindestanforderungen:

- Nachweis eines realisierten Projekts in Holz- oder Holzhybridbauweise

- Gesamtprojektkosten (KG 200 - 700) mind. 5 Mio. € brutto

- Leistungszeitraum 2011 - 2021, fertiggestellt

- Durchführung der wesentlichen Projektstufen (min. 2 - 8) im Unternehmen des Bewerbers

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

Bewerbergemeinschaft:

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft dürfen die eingereichten Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen Bewerbergemeinschaftsmitgliedern eingereicht werden. Dabei muss erkennbar sein, durch welches Bewerbergemeinschaftsmitglied das Referenzprojekt erbracht wurde.

Die Referenzleistungen müssen von dem Unternehmen tatsächlich erbracht worden sein, das im Auftragsfall die Leistung tatsächlich erbringt (d.h. von dem Bewerber, des für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder den für die Leistungserbringung benannten Dritten).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

siehe III.1.1)

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/01/2022
Ortszeit: 11:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/01/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06/04/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Beauftragung:

Die Vergabestelle behält sich vor, die ausgeschriebenen Leistungen nicht vollumfänglich zu beauftragen.

2) Formale Ausschlusskriterien:

- Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1, Nr.1VgV,

- Vollständigkeit des Teilnahmeantrages.

3) Rechtliche Ausschlusskriterien:

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB,

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB,

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB,

- Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressenvorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV.

4) Weitere Ausschlusskriterien:

Weitere Ausschlusskriterien siehe unter Punkt III.1 der Bekanntmachung unter "geforderte Mindeststandards" (Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit).

6) Bietergemeinschaften / Eignungsleihe / Unterauftragsvergabe:

- Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (siehe Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.

- Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die

Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass

die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10

Kalendertagen nach Kenntnis bzw. — soweit die

Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den

Vergabeunterlagen erkennbar sind — bis zum Ablauf der

Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3,

Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15

Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,

einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160

Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem

unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung

zugestellt wird (§168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die

Zuschlagserteilung ist möglich 10Tage nach Absendung der

Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf

elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der

Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2

GWB). Die anfängliche Unwirksamkeit eines

öffentlichen Auftrages gem. § 135 Abs. 1 GWB kann nur

festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren

innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der

betroffenen Bieter und Bewerber durch den

öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages,

jedoch nicht später als 6 Monate nach

Vertragsabschlussgeltend gemacht worden ist. Hat der

Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der

Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur

Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach

Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im

Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/12/2021