Dienstleistungen - 65337-2019

11/02/2019    S29    - - Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Osnabrück: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 029-065337

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Landkreis Osnabrück – FD 1 Zentrale Vergabestelle
Am Schölerberg 1
Osnabrück
49082
Deutschland
E-Mail: vergabe@Lkos.de
Fax: +49 541 / 501-62998
NUTS-Code: DE944

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.landkreis-osnabrueck.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gymnasium Bad Essen/G9-Schulerweiterung und Umbaumaßnahmen – Generalplanungsleistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: LKOS 2018 - 147
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Generalplanungsleistungen für die G9-Schulerweiterung sowie Umbaumaßnahmen am Gymnasium Bad Essen

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE94E
Hauptort der Ausführung:

Gymnasium Bad Essen

Schulallee 30

49152 Bad Essen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Hauptgebäude des Gymnasiums Bad Essen mit der dazugehörigen Sporthalle stammt aus den

Jahren 1975-77, ein Anbau wurde 1982, ein Erweiterungsbau im Jahr 2000 und eine Mensa im Jahr 2010 errichtet. Die BGF beträgt ca. 10 556 qm.

Auf Grund der Umstellung des niedersächsischen Bildungssystems von G8 auf G9 wurde der Raumbedarf am Gymnasium Bad Essen überprüft und ein zusätzlicher Raumbedarf festgestellt.

Um diesen zusätzlichen Raumbedarf darzustellen, ist vorgesehen, einen eigenständigen Baukörper zu

Errichten und im Bestandsgebäude die Räumlichkeiten neu zu organisieren.

Der Neubau des eigenständigen Gebäudes soll als ein zweigeschossiger Baukörper entstehen und folgenden Raumbedarf decken:

— 5 Allgemeine Unterrichtsräume (je ca. 70 qm),

— 4 Fachunterrichtsräume (je ca. 80 qm),

— Nebenräume (WC"s, Abst., PuMi- und Sammlungsräume).

Es ist zu prüfen ob die technische Gebäudeausstattung des Gebäudes an die Bestandsgebäude der

Bestehenden Schule angeschlossen werden kann oder eigenständig versorgt werden muss.

Des Weiteren sind folgende interne Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude (Hauptgebäude) geplant.

— Umbau des Kunsttraktes zum Lehrerzimmer, inkl. Nebenräume,

— Umbau Lehrerzimmer zur Bibliothek,

— Umbau Bibliothek zu Fach- bzw. Allgemeinen Unterrichtsräumen,

— Zusammenlegung zweier Räume zum Musikraum,

— Umbau Toilettenanlage.

Gegenstand des Verfahrens sind Generalplanerleistungen für das oben beschriebene Bauvorhaben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Kurzvorstellung des Bieters und der Projektorganisation durch den Projektleiter und Stellvertreter / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Kosten- und Terminsteuerung sowie der Qualitätssicherung / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Konzeptvorstellung zur Projektabwicklung der geplanten Baumaßnahme mit Bezugnahme auf den vorgegebenen Terminrahmen / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung der Organisation und Darstellung der örtlichen Präsenz und Erreichbarkeit für Planung und Ausführung / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
26/11/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Rohling Planung GmbH
Osnabrück
Deutschland
NUTS-Code: DE94E
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Enthalten die Teilnahme-/Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bewerber/Bieter Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so haben diese unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.

Die Kommunikation erfolgt gem. § 9 VgV grundsätzlich über elektronische Mittel. Eine mündliche Kommunikation u. a. über die Vergabeunterlagen ist nicht gestattet.

Bewerber- / Bieterfragen sind bis spätestens 15.08.2018 ausschließlich an die Zentrale Vergabestelle über die Vergabeplattform „vergabe.Niedersachsen“ (http://www.dtvp.de/Center) oder per E-Mail (vergabe@lkos.de) zu richten.

Die Abgabe eines Teilnahmeantrages/Angebotes per E-Mail ist nicht zulässig!

Auf dem Postweg oder direkt eingereichte Teilnahmeanträge/Angebote werden nach Öffnung von der Vergabestelle eingescannt. Daher nehmen Sie bitte davon Abstand, Ihre Unterlagen zu heften.

Für die Erstellung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten gem. § 77 VgV nicht erstattet.

Information über die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO):

Sofern Sie in diesem Vergabeverfahren personenbezogene Daten wie beispielsweise Namen, Vornamen oder Kontaktdaten Ihrer Mitarbeiter*innen angeben, werden diese durch die Zentrale Vergabestelle des Landkreises Osnabrück erhoben, verarbeitet und gespeichert.

Die Erhebung der personenbezogenen Daten dient ausschließlich dem Zweck der Durchführung des Vergabeverfahrens. Es erfolgt keine Weitergabe der Daten an Dritte.

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und Datensicherheit erhalten Sie auf der Homepage des Landkreises Osnabrück unter www.landkreis-osnabrueck.de/information-dsgvo.

Bekanntmachungs-ID: CXQ6YYNYNPP

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), zuletzt geändert durch Art. 10 des Gesetzes vom 12.7.2018 (BGBl. I S. 1151), hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 GWB lautet:

Der Antrag [auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens] ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrensgemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Telefax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 134 GWB.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/02/2019